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Nach der 0:5-Klatsche in der Vorwoche gegen den FC Holzheim kehrte der TSV 1860 Weißenburg nun mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurück. Gegen den SV Marienstein setzte sich das Team von Markus Vierke verdient mit 2:1 durch und hielt damit Anschluss an die Aufstiegsplätze. Die Partie in Marienstein begann temporeich, verflachte aber zusehends. Die erste Chance verzeichneten die Gäste aus Weißenburg. Nach Rückpass von Jonas Ochsenkiel schloss Mario Swierkot direkt ab, aber Torhüter Gabriel Rehm im Eichstätter Tor hält gut. Auf der Gegenseite wurde es dann in der zehnten Minute gefährlich. Mariensteins Stürmer Stephan Steib tankt sich über halblinks in den Strafraum und schießt aus sechs Metern über das Tor. In der Folge passiert in Halbzeit eins nicht mehr viel. Viele Ungenauigkeiten auf beiden Seiten, die dazu führen, dass Torraumszenen Mangelware bleiben. Zur Pause ist das Unentschieden gerecht, auch wenn die Weißenburger mehr vom Spiel haben. Nach dem Wiederanpfiff präsentieren sich die TSV Sechziger wacher und spritziger und werden gleich belohnt. In der 46. Minute geht Daniel Blob bis an die Grundlinie, passt zurück, und Swierkot setzt den Ball trocken unter die Latte zur Weißenburger Führung. Nur wenige Minuten später ist es wieder Blob, der diesmal für Jonas Ochsenkiel vorbereitet, der aus der Drehung abschließt und das Tor nur knapp verfehlt.

Heftige und bittere Heimklatsche für den TSV 1860: Die zur Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga Süd zählenden Weißenburger kamen aufgrund eines Total-Einbruchs in der zweiten Hälfte mit 0:5 gegen den FC Holzheim unter die Räder. In der ersten Hälfte hatte es nicht nach einem derartigen Debakel ausgesehen. Im Gegenteil: Das Team von Trainer Markus Vierke hatte Feldvorteile und auch die beste Chance. In der 36. Minute spielte Andre Hofer in den Lauf von Daniel Blob, der den Ball frei vor Torwart Stefan Dexl am Kasten vorbeischob. Zuvor hatte Mario Swierkot bereits einen gefährlichen Freistoß oben auf das Tornetz gesetzt, Hofer verpasste eine Hereingabe von Jonas Ochsenkiel und Blob hatte gleich zu Beginn nach einem Rückpass von der Grundlinie von Benjamin Weichselbaum übers Tor gezielt. Doppelschlag nach der Pause: Die Gäste aus dem Neumarkter Ortsteil deuteten trotz leichter Weißenburger Überlegenheit mehrfach ihre Gefährlichkeit an. Vor allem Daniel Orel hatte schon in der ersten Hälfte zwei, drei Chancen. Nach der Pause machte der FC-Stürmer dann Ernst und brachte Holzheim mit einem Doppelschlag (52. und 53. Minute) mit 2:0 in Führung. Einmal traf er per Freistoß, dann bei einem schnellen Angriff nach Ballverlust. „Die ersten beiden Tore haben wir dem Gegner aufgelegt und es ihm viel zu leicht gemacht,“ klagte TSV-Coach Vierke.

Der TSV 1860 war zunächst spielbestimmend und hatte viel mehr Ballbesitz. Folgerichtig gelang in der 29. Minute auch die Führung: Marco Schwenke schickte am linken Flügel Daniel Blob. Dessen scharfe Flanke an den Fünfer drückte Andre Hofer mit der Brust zum 0:1 ins Netz – sein elftes Saisontor. Abgesehen davon waren Großchancen beiderseits Mangelware. Insofern war auch der Ausgleich für Mosbach in der 40. Minute nicht unbedingt zu erwarten, doch Matthias Ballbach zog nach einem Weißenburger Ballverlust überraschend aus 25 Metern ab und traf zum 1:1 – ein Tor aus dem Nichts.

4:0-Derbysieg: Weißenburg vermieste Wettelsheim die Kirchweih: Tabellenführer setzte sich verdient durch – Tore durch Ochsenkiel, Reile, Blob und Hofer. Es war nicht nur das Kirchweihspiel für den SV Wettelsheim, sondern vor allem auch das erste Punktspiel-Derby gegen den TSV 1860 Weißenburg in der Bezirksliga Süd. Trotz dieser besonderen Anlässe hatte der SVW ges¬tern Nachmittag allerdings nichts zu feiern, denn die Gäste gingen als klarer und verdienter 4:0-Sieger vom Feld. Die Weißenburger verteidigten damit ihre Tabellenführung und konnten den dritten „Zu-Null-Sieg“ in Folge bejubeln. Torverhältnis dabei: 16:0! Für die gastgebenden Wettelsheimer war es im sechsten Heimspiel im Ausweichquartier auf der Treuchtlinger Bezirkssportanlage (zu Hause wird der Sportplatz saniert) bereits die vierte Niederlage. Immerhin durfte man sich über die schöne Kulisse von 350 Zuschauern freuen.

Der TSV 1860 Weißenburg scheint nach seinem kurzzeitigen Durchhänger mit zwei Niederlagen nun wieder voll in der Erfolgsspur zu sein. Mit einem sehr souverän herausgespielten 3:0-Heimsieg gegen den TV Büchenbach hat die Mannschaft von Trainer Markus Vier¬ke die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga Süd zurückerobert. Zunächst sah es so aus, als würde Platz eins nur für eine Nacht bleiben, doch am gestrigen Sonntag ließen dann die beiden Kontrahenten SC Aufkirchen (1:1 in Freystadt) und SC Großschwarzenlohe (1:1 in Marienstein) Federn. So führt Weißenburg nun wieder vor Aufkirchen (beide je 23 Punkte) sowie Großschwarzenlohe (22) und geht am kommenden Sonntag als Spitzenreiter in das Derby beim SV Wettelsheim. Zwei Siege und 12:0 Tore ist die Weißenburger Bilanz aus den jüngsten beiden Spielen gegen Seligenporten II und Büchenbach. Damit haben die TSV-1860-Kicker den erfolgreichsten Angriff der Liga (insgesamt 36 Tore in elf Partien). Beste TSV-60-Torjäger sind Andre Hofer (10) und Mario Swierkot (9), die sich gegen Büchenbach gegenseitig bedienten und alle drei Treffer co-produzierten – Swierkot traf zweimal, Hofer einmal.

Hier gehts zum TSV 1860 - Echo.

In der ersten Halbzeit sah es nicht nach einem munteren Scheibenschießen aus. Zwar hatten die Weißenburger die ersten beiden guten Möglichkeiten durch Tobias Reile und Benjamin Weichselbaum, doch danach hatten Yuri Meleleo bei einem Konter und Tarkan Aydogan gute Möglichkeiten, doch die TSV60-Abwehr und Torwart Johannes Uhl waren auf dem Posten. Der TSV 1860 übernahm dann mehr und mehr die Regie und Mario Swierkot erzielte in der 37. Minute nach Vorarbeit von Weichselbaum das 1:0. In der 44. Minute vergab Markus Lehner, dessen Schuss knapp übers Tor ging, doch eine Minute später traf Reile nach einer Swierkot-Flanke zum 2:0. Nach der Pause ging es kurios weiter, denn Referee Johannes Gründel konnte nicht mehr weitermachen und ein Linienrichter übernahm die Spielleitung. Für den wiederum sprang Roland Kral ein. In der 51. Minute fiel die Vorentscheidung, als Zihad Eco mit einem Schlenzer zum 3:0 ins Toreck traf. Danach bauten die Gastgeber zusehends ab und Eco markierte nach Zuspiel von Schwenke das 4:0 (68. Minute). Die Elf von Trainer Markus Vierke erspielte sich weitere gute Möglichkeiten und der eingewechselte Andre Hofer markierte in der 71. Minute das 5:0. Nach einem Handspiel sah SVS-Spieler Meleleo die Gelb-Rote Karte und danach brachen die Dämme: Hofer mit einem Doppelschlag in der 77. und 83. Minute, und Swierkot in der 85. und 90. Minute (letzteres per Elfmeter nach Foul an Maik Wnendt) machten das 9:0-Debakel perfekt.

Im Vorfeld des Bezirksligaheimspiels der 1. Herrenmannschaft des TSV 1860 Weißenburg hat der Jahrgang 2008 der TSV60ger einen kleinen Leistungsvergleich (3 Teams) mit seinem Partnerverein 1. FC Nürnberg und dem FC Markt Berolzheim absolviert. Während die Gastgeber und die Berolzheimer überwiegend mit dem Jahrgang 2008 (U10) angetreten sind, so spielte der Club mit seiner U 9 (Jahrgang 2009). Der FCN war es auch, der mit 4 Siegen aus 4 Spielen diesen Leistungsvergleich gewann; der TSV 1860 Weißenburg und der FC Markt Berolzheim holten bei Dauerregen jeweils einen Sieg, bei 3 Niederlagen. Im Anschluss bildeten dann der FCN und der TSV 1860 mit Einlaufkindern einen schönen Rahmen für das Herrenbezirksligaspiel gegen den SC Großschwarzenlohe.

Erneuter Dämpfer für den TSV 1860 Weißenburg: Die Elf von Trainer Markus Vierke verlor ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger SC Großschwarzenlohe mit 1:2 Toren. Entsprechend sauer war der Coach nach dem Abpfiff der Partie, in der die Gäste vor allem in der Schlussphase mehr Kampfgeist bewiesen hatten. „So ein Zweikampfverhalten, wie wir es in der Schlussphase gezeigt haben, geht gar nicht“, kommentierte Vierke. Der überaus starke Aufsteiger Großschwarzenlohe rückte mit dem Sieg auf Rang drei vor. Die Tabellenführung übernahm der SC Aufkirchen und stieß damit Aufsteiger STV Deutenbach vom Thron, der beim TSV Greding 2:2-Unentschieden spielte. Die TSV-Sechziger rutschten damit auf den vierten Tabellenplatz der Bezirksliga zurück.

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Das für morgen geplante Kreispokalspiel bei der TSG Ellingen ist jetzt offiziell abgesetzt. Grund: Nach den 4 englischen Wochen am Stück (2xLiga und 2xPokal) haben sich unsere TSV60er eine Pause verdient. Einen neuen Termin gibt es aktuell noch nicht.

Das Kirchweihspiel des TSV 1860 hatte etwas von einer Achterbahnfahrt: Zunächst führte der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Süd mit 2:0, dann drehte der SC Aufkirchen die Partie auf 2:3, ehe die Gastgeber den 3:3-Endstand erzielten. Mit diesem Remis blieb die Weißenburger Truppe um Kapitän Markus Lehner auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen und verteidigte ihre Tabellenführung. Nimmt man die vorige Spielzeit hinzu, dann sind es nun bereits 18 Partien, welche die TSV-Sechziger in Folge nicht mehr verloren haben. Letztmals gingen sie in der Bezirksliga am 11. März als Verlierer vom Platz und zwar just gegen den SC Aufkirchen (0:3). „Wir wollten den Weißenburgern die erste Niederlage beibringen“, sagte SCA-Trainer Marco Schallenmüller nach dem Match. Für ihn ging die Punkteteilung in einem „rassigen Spiel“ unterm Strich aber in Ordnung.

Regionalligist Eichstätt ließ in Weißenburg nichts anbrennen: Der VfB wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann das Totopokalspiel beim TSV 1860 mit 8:1. Der VfB Eichstätt hat im Pokalschlager beim TSV 1860 Weißenburg nichts anbrennen lassen. Der Regionalligist wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und zog am Dienstagabend mit einem 8:1 (3:1) beim Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Süd souverän in die dritte Runde des Totocups auf bayerischer Ebene ein. Nur für kurze Zeit keimte beim Außenseiter die Hoffnung auf eine Überraschung auf, als nämlich Christian Leibhard nach einer halben Stunde den Rückstand der Gastgeber auf 1:2 verkürzte. Kurz vor und kurz nach der Pause schlug der VfB dann aber eiskalt zum 1:3 und 1:4 zu, womit die Partie im Prinzip schon nach gut 50 Minuten komplett gelaufen war. Die Eichstätter schalteten vor der schönen Kulisse von gut 800 Zuschauern anschließend aber keineswegs einen Gang zurück – sehr zum Leidwesen der Weißenburger, die noch eine deutliche 1:8-Niederlage hinnehmen mussten. Eine herausragende Leistung bot beim VfB deren Kapitän und Torjäger Fabian Eberle, der drei Treffer selbst erzielte und auch als Vorbereiter glänzte und von der TSV-Defensive kaum zu halten war. Je zweimal trafen Florian Grau und Julian Kügel, ein weiteres Tor steuerte Stefan Liebler bei. Für beide Teams geht es am Samstag mit Heimspielen weiter – der VfB erwartet in der Regionalliga die SpVgg Bayreuth, der TSV 1860 in der Bezirksliga Süd den SC Aufkirchen.

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