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Nach dem bitteren Abstieg aus der Bezirksoberliga gilt es jetzt den Blick nach vorne zu richten: Mit etlichen Neuzugängen geht es in der kommenden Saison also in der U 13-Kreisliga Neumarkt/Jura an den Start. Für den neuformierten Jahrgang 2005 um Trainer Christoph Jäger uns seine Co-Trainer Jonas Ochsenkiel, Tim Lotter, Tom Riedel und Johannes Uhl geht’s am Wochenende 15./16. September los.

Mit einer Niederlage beendeten die U 13-Junioren die BOL-Saison. Zwar stand der Abstieg bereits vor dem Spiel schon fest und daher wollte man auch zum Schluss nochmal allen Spielern möglichst viel Spielzeit geben, was viele Wechselspielchen bedeutete, aber dennoch hätte man sich gerne mit einem Dreier verabschiedet. Aber erneut präsentierte man den Chancentod. Und so stand es zur Halbzeit statt dem Spiel angemessen 3:3 eben 0:1. Auch nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Die Gäste erzielten zwei nicht ganz unhaltbare Freistoßtore, die Sechziger verfehlten ständig das Gehäuse. Lediglich kurz vor Schluss gelang durch Tim Koszorus noch der Ehrentreffer. Während die Truppe nun komplett in die U15 Kreisliga hoch schiebt und dort als U 14 ihr Glück versucht, wird die neue U13 die Mission Wiederaufstieg, ebenfalls in der Kreisliga starten müssen.

Das altbekannte Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Saison zog, wurde auch beim Spiel in Wendelstein den Sechzigern zum Verhängnis. Denn erneut scheiterte man an der Chancenverwertung. Dies begann bereits nach 5 min als Luca Frank freistehend nach einer Flanke aus kurzer Distanz übers Tor schoss. Erschwerend kam hinzu, dass erneut in einem wichtigen Spiel drei Ausfälle verkraftet werden mussten. Allerdings merkte man in vielen Situationen den Weißenburgern auch den Druck des „gewinnen Müssens“ an, denn oftmals war man nicht ruhig genug in den Aktionen und verlor so viel zu hektisch den Ball. So stand es zur Halbzeit 0:0. Ein Tor hätte den Sechzigern genügt, um am letzten Spieltag noch eine Chance zu haben. Aber trotz hochkarätiger Chancen in der zweiten Halbzeit, wollte kein Ball rein. Meist gingen die Abschlüsse knapp vorbei oder landeten, ohne den nötigen Druck hinter dem Ball, beim Torwart. Als die Weißenburger zum Ende hin nur noch nach vorne arbeiteten, fingen sie sich einen Konter ein, der zu einem clever herausgeholten Strafstoß führte. Und obwohl das zwei Minuten vor dem Ende eigentlich den Knock Out bedeutete, versuchten sie es in den letzten Minuten incl. der Nachspielzeit weiter, was dann zum 0:2 in der 63. Min. führte. Somit haben die Sechziger nun am letzten Spieltag gegen Eltersdorf keine Chance mehr auf den Klassenerhalt und müssen in die Kreisliga absteigen.

Über das Fairnessverhalten der Greuther Fürther wird schon seit einigen Spielen diskutiert. Denn im sechsten Spiel in Folge haben sie ihre Truppe mit den Spielern des älteren Jahrgangs, welche eigentlich in der Nachwuchsleistungsrunde spielen verstärkt, um den drohenden Abstieg zu entgehen. Dies ist Ihnen mit sechs Siegen in Folge nun auch gelungen. Die leidtragenden waren dabei die sechs Gegner, welche das Pech hatten hier auf die Greuther zu treffen. Alle anderen hatten Glück. Somit ist natürlich von einer klaren Wettbewerbsverzerrung zu sprechen. Und beliebt macht man sich damit natürlich auch nicht. Trotzdem versprach die erste Halbzeit für die Sechziger eigentlich mehr, als es das Endergebnis am Ende aussagt. Denn das Chancenverhältnis sprach mit vier zu zwei für die Weißenburger. Aber während der Gästekeeper alles hielt, sah der Weißenburger einmal nicht gut aus und so stand es 0:1 zur Pause. Nach dem Wechsel konnten die Sechziger dann nicht mehr viel entgegensetzen, denn aufgrund von drei Verletzungen waren Umstellungen nötig, so dass nur noch reagiert und kaum noch selbst vernünftig agiert werden konnten. So war es dann nur eine Frage der Zeit, bis die Fürther das Ergebnis am Ende auf 0:3 stellten. Da alle Konkurrenten auch noch punkteten, lief das Wochenende sehr schlecht für die Weißenburger Jungs. Der Klassenerhalt ist zwar immer noch möglich, aber dies wird ganz schwer, denn neben zwei eigenen notwendigen Siegen, ist man nun auf die Mithilfe anderer Teams angewiesen.

Die U 13 des TSV 1860 Weißenburg musste in Lauf eine höchst unglückliche Niederlage hinnehmen. Obwohl die jungen Sechziger in diesem "6-Punkte-Spiel" die feldüberlegene Mannschaft waren, wurden sehr wenige klare Torchancen herausgespielt. Die Heimmannschaft stellte sich teilweise mit 5–6 Verteidigern vor den eigenen Strafraum und lauerte auf Konter. Diese Taktik ging leider auf. Mit dem einzigen gelungenen Angriff in 60 Minuten konnten sich die Laufer durch die Hintermannschaft des TSV spielen und aus sehr abseitsverdächtiger Position das Tor des Tages erzielen. Anschließend gab es bis zur Pause keine nennenswerten Aktionen mehr auf beiden Seiten. Nach dem Wechsel spielte Lauf noch defensiver, jedoch konnten sich die Weißenburger Jungs bis auf eine gute Gelegenheit durch Julian Bürlein nicht gefährlich durchsetzen. Den Torschuss setze er jedoch knapp am Tor vorbei. In den letzten zehn Minuten versuchte man noch einmal alles und drückte auf den Ausgleich. Jedoch wurden die wenigen guten Chancen entweder nicht sauber zu Ende gespielt oder der Torabschluss gelang nicht. Diese Niederlage sollte schnell abgehakt werden, da am kommenden Freitag um 18:30 Uhr gegen die SpVgg Greuther Fürth das nächste Abstiegsduell auf dem Plan steht.

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Eine unverdiente Niederlage mussten die Sechziger gegen den Tabellendritten 1.SC Feucht einstecken. Bereits in der ersten Halbzeit boten beide Teams guten Offensivfußball. Jedoch ließen beide Angriffsreihen vor dem Tor, trotz genügender Chancen, die entscheidende Durchschlagskraft vermissen, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Nach dem Wechsel war dies dann anders, denn hier ging es nun Schlag auf Schlag. Bereits nach zwei Minuten schickte der gerade eingewechselte Kevin Bauch mit einem tollen Pass Tim Koszorus auf die Reise, der alleine vor dem Torwart überlegt abschloss. Die Sechziger hatten nun ihre beste Phase und bestimmten die nächsten 20 Minuten das Geschehen. Folgerichtig fiel in der 45. Min nach einem Eckball durch ein Eigentor das 2:0 für die Weißenburger. In der 47. Min. gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Doch Postwendend aus dem Anstoß heraus stellten die Sechziger mit dem 3:1 nach einem langen Pass von Fatjon Nitaij auf Tim Koszorus den alten Abstand zum 3:1 wieder her. In der 51. Gelang den Gästen dank einer Schläfrigkeit bei einem Eckball erneut der Anschlusstreffer zum 2:3. Dieser hinterließ scheinbar eine niederschlagende Wirkung. Plötzlich war das Selbstvertrauen weg und man lief nur noch hinterher und kam in keinen Zweikampf mehr. Erneut nach einem Eckball kamen die Gäste in der 58. Min durch einen tollen Seitfallzieher zum Ausgleich. Und nur eine Minute später der KO durch das 3:4 aufgrund eines Eigentores. Diesen Schock gilt es nun schnell zu verdauen, denn im Nachholspiel am Mittwoch um 18.30 Uhr gegen den Tabellenfünften, die JFG Wendelstein, muss nun unbedingt gepunktet werden.

Den dritten verdienten Sieg in Folge holten die Sechziger mit dem 4:0 bei der SG Quelle Fürth. Die Sechziger waren von Beginn an voll bei der Sache, während die Gastgeber die Anfangsphase völlig verschliefen und so stand es nach 6 Minuten durch Tore von Tim Koszorus und Jakob Hechtel bereits 2:0 für die Weißenburger. Die Sechziger blieben zwar weiter Spielbestimmend, aber die Quelle fing sich etwas und machte es fortan den Sechzigern nicht mehr ganz so leicht. Folgerichtig fiel trotzdem in der 19. Min das 3:0 durch Leo Näpflein. Mit diesem Ergebnis ging es in der Höhe auch völlig verdient in die Pause. Nach dem Wechsel spielten die Sechziger nicht mehr ganz so zielstrebig auf das Fürther Tor, bzw. vergaben ihre Chancen teilweise sehr leichtfertig, kamen selbst jedoch nie in Bedrängnis. Das 4:0 erzielte Kevin Bauch 8 min. vor dem Ende, der einen Schuss gewollt abfälschte und dadurch für den Torwart unhaltbar wurde. Wie wichtig dieser Sieg war, sieht man anhand der Tabelle. So eng ging es schon lang nicht mehr zu. Bis Platz 4 sind noch alle Teams Abstiegsgefährdet. Dies verspricht einen spannenden Saisonendspurt. Für die Sechziger geht es am Freitag gegen den Tabellendritten SC Feucht um 18.30 Uhr an der Razataue weiter.

Beim Wüstenrot-Cup der U13-Altersklasse waren insgesamt 55 Mannschaften in dieser Saison im Rennen. Nach vier Runden hatten sich die vier Halbfinalisten für das abschließende Turnier in Hembach herauskristallisiert. Mit dem TSV 1860 Weißenburg und dem ESV Treuchtlingen schafften heuer gleich zwei Vereine den Sprung in die Endrunde – allerdings nicht ins Endspiel: Die Weißenburger verloren im Halbfinale mit 1:2 gegen den BOL-Konkurrenten SC Feucht (TSV-60-Treffer durch Tim Koszorus), die Treuchtlinger (Kreisklasse Süd) unterlagen dem Bezirksoberligisten BSC Woffenbach ebenfalls knapp mit 0:1. Somit standen die beiden Favoriten im Finale, und Feucht machte mit ei­nem 2:0 gegen Woffenbach das Rennen. Auch für die Feuchter war es nach dem Sieg auf dem Hallenparkett der zweite Titel dieser Saison auf Kreisebene. Das Spiel um Platz drei, auch „kleines Finale“ genannt, konnte der TSV 1860 Weißenburg mit 4:1 (zweimal Koszorus, je ein Treffer von Liam Wurm und Arjan Bashaj) gegen den ESV Treuchtlingen für sich verbuchen und nahm dadurch nochmals Selbstvertrauen mit in den laufenden Abstiegskampf der BOL. Für den ESV blieb der Trost, dass bereits die Qua­lifikation für die Pokalendrunde ein schöner Erfolg war.
TSV 1860, U13: Akay Kaynak, Fabio Hagemeier, Julian Bürlein, Niklas Schmied, Jakob Hechtel, Tim Koszorus, Leo Näpflein, Luca Frank, Fatjon Nitaj, Andreas Morgenroth, Kevin Bauch, Liam Wurm, Arjan Bashaj.

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Einen wichtigen und völlig verdienten Dreier konnten die Sechziger im Abstiegsduell mit der SG Nürnberg/Fürth einfahren. Von Beginn an agierten die Weißenburger nach vorne und setzten die Gäste unter Druck. Frühzeitig fielen diesmal auch die Tore in der 8.min (Niklas Schmied) und 11. min. (Julian Bürlein), was der Heimelf natürlich entgegen kam und ihr Auftreten so wesentlich sicherer wirken ließ als zuletzt. So ging es dann auch verdient, bei leichten Dauerregen und rutschigem Boden, in die Pause. Nach dem Wechsel versuchten die Gäste etwas mehr Druck auszuüben, agierten dabei aber zu sehr mit langen Bällen durch die Mitte, auf ihre körperlich sehr präsenten Spieler und waren daher gut auszurechnen. Die Mayer-Elf hatte drei Großchancen die zur Entscheidung hätten führen können, die aber leider nicht genutzt wurden. So dauerte es bis 5 Minuten vor dem Ende als Tim Koszorus mit dem 3:0 die Entscheidung gelang. Bereits am Freitag um 18.30 Uhr gilt es nun ebenfalls vor heimischer Kulisse gegen den ASV Neumarkt nachzulegen.

Eine völlig verdiente Niederlage mussten die Sechziger beim BSC Woffenbach einstecken. Mit viel zu wenig Gegenwehr und braven, langsamen Fußball kommt man im Abstiegskampf einfach nicht weiter. Leider hat dies scheinbar ein Teil der Mannschaft noch immer nicht verstanden und versteckte sich viel zu sehr. Dadurch wurde es den Gastgebern leicht gemacht, die bis zur Pause völlig verdient 2:0 in Führung lagen. Auch nach dem Wechsel vermisste man den Zug zum Tor des Gegners und lud den BSC mit dem quer Gespiele in der eigenen Hälfte immer wieder ein. So war das 3:0 fünf Minuten vor dem Ende die logische Folge. Erst als im direkten Gegenzug, dank des an diesem Tage vorbildlichen kämpfenden Julian Bürlein der 1:3 Anschlusstreffer gelang, kam plötzlich Bewegung in das Spiel der Sechziger und auch Gefahr für das Woffenbacher Tor. Aber mehr als das 2:3, nochmals durch Julian Bürlein, sprang nicht mehr heraus. Dies wäre aufgrund der ersten 55 Minuten aber auch völlig unverdient gewesen. Nach der Osterferienpause wartet nun mit der SG Nürnberg/Fürth ein direkter Konkurrent am 25.04. an der Rezataue. Hier muss unbedingt gepunktet werden, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Unsere U 13 ist am heutigen Donnerstag der U 15 von gestern gefolgt und in die Endrunde um den Kreispokal eingezogen. Beim SV Rednitzhembach siegten die Jungs von Stephan Mayer und Andreas Morgenroth 6:0. Beide Endrunden steigen am Tag der Arbeit, am 01.05.2017. Ort und Spielplan sind noch nicht bekannt.

Einen herben Rückschlag im Abstiegskampf musste die U 13 im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SpVgg Mögeldorf hinnehmen. Wie so oft dieses Saison wurde ihnen dabei die Chancenverwertung zum Verhängnis. Zu Beginn vermisste man bei der Heimelf zwar den Schwung aus dem positiv gestalteten Nachholspiel unter der Woche beim Sieg in Eltersdorf, doch zum Glück waren die Gäste insgesamt zu harmlos und nur bei Standardsituationen gefährlich. Mit zunehmender Dauer wurden dann die Weißenburger immer überlegener, ließen aber im Strafraum die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Wechsel gab es dann zunächst Einbahnstraßenfußball. Aber der Ball wollte nicht über die Torlinie. Entweder war man beim Abschluss zu unkonzentriert, zu lässig, zu ungenau oder ein Gegner brachte ein Bein dazwischen. Die Sechziger wollten jedoch mit aller Macht den Dreier und spielten voll auf den Siegtreffer. Die Quittung folgte eine Minute vor Ende, als die Gäste einen ihrer wenigen Konter zum völlig überraschenden 0:1 versenkten. Die Nachspielzeit brachte dann leider keine Torgelegenheit mehr. Am Donnerstag haben die Sechziger ein Pokalspiel in Rednitzhembach. In Betracht auf die Vorbereitung auf das wichtige Punktspiel bereits zwei Tage später in Woffenbach, kommt das allerdings nicht gerade gelegen – außer man holt sich dort das nötige Selbstvertrauen!

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