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In einem am Ende recht hitzigen Juraderby bei der JFG Rezattal entführten die TSV-1860-Jungs alle drei Punkte. Das 0:1 resultierte aus einer Ecke von Florian Kupsch, die ausgerechnet der Ex-Weißenburger Jonas Bayerlein ins eigene Tor lenkte. In der Folgezeit passierte nicht viel, ehe die Gastgeber praktisch mit dem Pausenpfiff zum Ausgleich kamen. Torhüter Halit Aga parierte zwar einen Elfmeter von Matthias Bayerlein glänzend, doch im Nachschuss schaltete Florian Hagen am schnellsten und erzielte das 1:1. Auch der zweite Abschnitt bot eher dürftige Fußballkost.

Die Weißenburger hatten zu Beginn einen regelrechten Blackout und lagen im Nachholspiel gegen Baiersdorf durch gravierende individuelle Fehler schon nach weni­gen Minuten mit 0:3 hinten. Nach ei­nigen Umstellungen und Auswechs­lungen fingen sich die Gastgeber ein Stück weit, konnten nach vorne aber keine Akzente setzen. Statt des drin­gend benötigten Anschlusstores fiel wenige Minuten nach der Pause das 0:4. Dem TSV 1860 blieb nur noch Er­gebniskorrektur in Form eines Elfme­ters, den Bastian Mühling zum 1:4 ver­wandelte (Andreas Kral war gefoult worden). Kurz darauf hätten die Wei­ßenburger einen weiteren Strafstoß bekommen können, doch diesmal blieb der Pfiff aus. Stattdessen stellten die Gäste nach einem weiteren haar­sträubenden Abwehrfehler den alten Abstand zum 1:5 her.

Es war nicht das Turnier der Weißenburger B(U17)-Junioren: zum einen mussten sie ersatzgeschwächt zur Hallenfußball-Kreisendrunde nach Neumarkt fahren (unter anderem wegen des parallel stattfindenden „Stoll-Cups“), zum anderen trafen sie gleich in den Gruppenspielen auf die beiden Lokalmatadoren und Bezirksoberliga-Konkurrenten vom ASV Neumarkt und BSC Woffenbach. Letzterer holte schließlich den Meistertitel. Das Ende vom Lied: Die TSV-1860-Truppe war bereits nach den beiden Niederlagen in den Gruppenspielen aus dem Rennen um den „Sparkassen-Hallencup“. Im Match um Platz fünf sorgte die von Trainer Marco Kirchdörfer betreute Truppe dann mit ei­nem 3:1-Erfolg gegen den Kreisliga-Tabellenführer SV Unterreichenbach zumindest für einen versöhnlichen Abschluss. So blieb in der Endabrechnung der U17-Konkurrenz ein durchaus beachtlicher fünfter Platz, denn immerhin waren 52 Mannschaften in dieser Altersklasse gestartet. Ins Feld der besten sechs hatten es die Weißenburger – wie so oft – als einziger Verein aus dem Jura Süden geschafft.

Die SpVgg Bayern Hof hat den „Stoll-Cup“ des TSV 1860 Weißenburg gewonnen. Im Finale des Hallenfußball-Turniers für U16-Junioren siegten die Jungs aus Oberfranken mit 7:6 (3:3) nach Neunmeterschießen gegen die SG Quelle Fürth. Auch das Spiel um Platz drei ging ins Neunmeterduell, wobei der FC Stätzling die Nase vor dem SC Eltersdorf hatte. Die weitere Reihenfolge: 5. TSV Nördlingen, 6. FC Gundelfingen, 7. JFG Neuburg, 8. FSV Erlangen-Bruck, 9. SpVgg Ansbach, 10. TSV 1860 Weißenburg. Besonders stolz zeigte sich Turnierorganisator Volker Stauffer, dass nicht weniger als fünf bayerische Nachwuchsleistungszentren am Start waren und für eine starke Konkurrenz sorgten. Insgesamt gab es 194 Tore, viele Zuschauer und etliche tolle Spiele. Und auch die Organisation wurde allseits gelobt.

Zwei Turniere an zwei Tagen mit einem ersten und einem zweiten Platz. Das haben die U17-Fußballjunioren des TSV 1860 Weißenburg in Nördlingen und Feuchtwangen geschafft. Nachdem es zuvor in Fürth und Rain am Lech gegen höherklassige Konkurrenz nicht zu vorderen Plätzen gereicht hatte, lief es nun bestens für das Bezirksoberliga-Team von Trainer Jürgen Bauer. Beim sehr gut besetzten Hallencup in Nördlingen wiederholten die Weißenburger Jungs ihren Vorjahressieg und bezwangen im Finale den Bayernligisten FSV Erlangen-Bruck. Zudem landeten die TSV-Sechziger in Feuchtwangen knapp hinter der JFG Wendelstein auf Platz zwei. Dass der stetige Wechsel vom „al­ten“ Hallenfußball zu den neuen Futsalregeln nicht immer leicht ist, muss­ten die Weißenburger am Nachwuchsleistungszentrum in Nördlingen feststellen. In der dortigen Hermann-Keßler-Halle wurde ohne Bande und auf kleinere Tore gespielt. In den ers­ten beiden Partien gegen den TSV Friedberg und den TSV Rain reichte es jeweils nur zu 0:0-Unentschieden. Dann folgte jedoch ein 3:1 gegen die JFG Ipf-Ries. Die Tür zum Halbfinale war offen, allerdings musste noch ge­gen den FSV Erlangen-Bruck I gepunktet werden. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die TSV-1860-Jungs in der Schlussphase das Spiel zum 3:2-Erfolg und waren Gruppensieger.

Die weiteste Auswärtsfahrt dieser Saison nach Buckenhofen hat sich gelohnt: die Weißenburger B-Junioren fuhren beim Schlusslicht nahe Forchheim einen 5:2-Pflichtsieg ein. Auf dem engen und schwer bespielbaren B-Platz des SV musste das TSV-1860-Team von Trainer Jürgen Bauer viel Kampfgeist zeigen, denn die spielerischen Vorteile des Tabellenvierten halfen angesichts der Bedingungen wenig weiter. Die „Buckis“ gingen zudem gleich nach vier Minuten durch Moritz Kupfer mit 1:0 in Führung. Dann allerdings wendeten die Weißenburger das Blatt: Bereits in der 6. Minute erzielte Daniel Kammerbauer den 1:1-Ausgleich. Marcel Kowald brachte die Gäste per Kopfball nach einer Viertelstunde mit 2:1 in Führung und erneut Kammerbauer sorgte für den 3:1-Pausenstand aus Weißenburger Sicht.

In den vorangegangenen acht Partien hatten die Weißenburger U17-Jungs insgesamt 13 Tore geschossen. Jetzt spielten sie "Sieben auf einen Streich" und feierten im Heimspiel gegen die "Süder" aus Nürnberg mit einem 7:2 ihren höchsten Saisonsieg. Der Tabellenvierte erwischte unter Flutlicht im Sportpark Rezataue einen Traumstart, denn bereits in der 3. Minute traf Daniel Kammerbauer aus 20 Metern zum 1:0. Fünf Minuten später erhöhte Travis Zebisch auf 2:0. Er war per Nachschuss erfolgreich, nachdem der SV-Keeper zuvor gegen Andreas Kral noch pariert hatte. Den 3:0-Pausenstand erzielte erneut Kammerbauer – diesmal nach Zuspiel von Marcel Kowald.

Ein auf jeden Fall ebenbürtiger Gegner waren die U17-Jungs des TSV 1860 beim Tabellenführer ASV Neumarkt. Die Weißenburger Truppe von Trainer Jürgen Bauer bewies bei den Oberpfälzern zudem eine tolle Moral, machte einen 0:2-Rückstand wett und entführte mit dem 2:2-Endstand noch einen verdienten Punkt. In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen und umkämpft. Ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen, aber ohne echte Torchancen. Nach der Pause machte der ASV mächtig Druck. Die 1:0-Führung der Gastgeber war folgerichtig, kam aber durch Schiedsrichterunterstützung zustande: Der Referee pfiff nämlich einen sehr fragwürdigen Freistoß, bei dessen Hereingabe TSV-Keeper Tobias Wuttke im Fünfer angegangen wurde. Der folgende Treffer von John Pröpster zählte dennoch.

Torlos endete das Verfolgerduell der U17-Bezirksoberliga zwischen Weißenburg und Woffenbach. Die TSV-1860-Jungs waren am Anfang die überlegene Mannschaft, scheiterten aber mit ihrer besten Möglichkeit durch Marcel Kowald. Ab Mitte der ersten Hälfte ließen die Gastgeber auf dem neuen, herrlichen C-Platz im Sportpark Rezataue den BSC zu sehr ins Spiel kommen, doch die Gäste vergaben kurz vor der Pause ihre beste Chance.

Nach dem glänzenden Saisonstart mit vier Siegen und einem Remis mussten die U17-Junioren des TSV 1860 Weißenburg die erste Niederlage hinnehmen. Die Jungs von Trainer Jürgen Bauer unterlagen im Verfolgerduell bei der Bayernliga-Reserve des FSV Erlangen-Bruck II mit 0:3. Die Gäste mussten ersatzgeschwächt antreten und kassierten in der 21. Minute das 0:1 durch den schnellen Mustafa Fatiras. Jan Cicek mit einem umstrittenen Treffer gleich nach der Pause sowie Robin Skach schraubten das Resultat im zweiten Abschnitt noch höher. Die TSV-Schzieger hatten allerdings auch ihre Chancen, doch Andreas Kral (zweimal) und Daniel Kammerbauer scheiterten am überragenden FSV-Keeper. Pech hatten die Weißenburger Jungs nach dem zweiten Gegentor: Kurz darauf hätten sie nach einem Foul an Travis Zebisch eigentlich einen klaren Elfmeter bekommen müssen, doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. Unterm Strich ging der Sieg der spielstarken Brucker in Ordnung, fiel am Ende allerdings zu hoch aus.

Bei herrlichem Spätsommerwetter entwickelte sich ansprechendes Spiel der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften aus Weißenburg und der JFG Rothsee Süd II. Unsere Jungs um Spielführer Dominik Schweinesbein kamen sehr gut aus den Startlöchern und drückten den Gegner gleich zu Beginn in die eigene Hälfte, ohne sich vor dem Tor entscheidend durchsetzen zu können. Wie aus dem Nichts viel das 0:1 für die Gäste. Einen zu kurz zurück gespielten Ball konnte Torhüter Tobias Wuttke nicht mehr entscheidend klären und Gästespieler Dominik Berger vollstreckte zur umjubelten Gästeführung. Zu umständlich und ungenau versuchten es die Kirchdörfer-Schützlinge im Anschluss, mit vielen langen Bällen und oftmals nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit. Die hochstehende Abwehr der Gäste lies unsere Offensiv-Abteilung ein ums andere Mal im „Abseits stehen“ – wobei die Trefferquote des Schiedsrichters bei ca. 50 % lag. Nach einem Freistoß in Mittelstürmerposition für die Gäste prallte der Ball aus der Mauer zu Dominik Berger, der aus ca. 10 Metern zum vermeintlich vorentscheidenden 0:2 vollstreckte.

Die U17/2 stellte frühzeitig die Weichen auf Sieg. Bereits in der 1. Spielminute erzielte Dominik Schweinesbein den 1:0 Führungstreffer, als er eine gelungene Kombination über Florian Guttenberger aus 16 Metern volley einnetzte. Die Entscheidung bereits nach gut 20 Minuten: Florian Kupsch drückte einen Lattenabpraller nach Freistoß Max Strauss über die Linie. Danach verflachte die Partie zusehends. Weißenburg wollten nicht mehr und Berching konnte nicht mehr – Als die Weißenburger in der 2. Spielhälfte ebenfalls mit langen Bällen agierten, wurde aus dem anfänglich ansehnlichen Fußballspiel ein Grottenkick, doch mehr als die 3 Punkte waren nicht mehr zu holen. Weiter geht es für die U17/2 am kommenden Sonntag mit dem Spitzenspiel gegen die ebenfalls noch ungeschlagene JFG Rotsee Süd II. Spielbeginn ist um 10:30 Uhr an der Rezataue.

Die Weißenburger B-Junioren schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Mit einem verdienten 3:0-Sieg im Juraderby bei der DJK Schwabach untermauerten die Schützlinge von Trainer Jürgen Bauer ihren zweiten Tabellenrang. Gleich in der Anfangsphase erhielten die Gäste auf dem kleinen Ausweichplatz in Schwabach einen Elfmeter nach einer Attacke gegen Jonas Schmauser. Der Gefoulte verwandelte selbst zum 0:1 (6. Minute). Bis zur Pause blieben die TSV-1860-Jungs weiterhin klar spielbestimmend, wobei ein Tor von Marcel Kowald wegen Abseits nicht anerkannt wurde.

Das Highlight zuerst: Florian Guttenberger ist nach fast 6 monatiger Verletzungspause zurückgekehrt und macht wieder erste „Gehversuche“ in der U17/2. Zum Spiel: Die Mannschaft um Kapitän Dominik Schweinesbein passte sich dem tristen Herbstwetter an und bot vor allem in der ersten Hälfte fußballerische Magerkost. Einziger Höhepunkt: ein schnell vorgetragener Angriff über Ahmet Turan, den Schweinesbein perfekt in die Schnittstelle der Viererkette spielte, Guttenberger auf und davon war und souverän zum 1:0 für uns vollstreckte. Durch eine Unachtsamkeit kamen die Gastgeber kurz vor der Pause zum verdienten 1:1 Ausgleich.

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