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Samstag, 28.08.2010, 1.38 h morgens – auf dem Weißenburger Bahnhof erwarten 12 Mitglieder der Taekwondoabteilung mit ihrem Abteilungsleiter und mit dem Vorsitzenden des TSV 1860 die Rückkehr von Antonia Katheder aus Singapur. Mit selbst gestalteten Plakaten und Fahnen wurde der Silbermedaillengewinnerin ein triumphaler Empfang mitten in der Nacht bereitet. Drei Wochen vorher hatte man Antonia verabschiedet. In einem Gespräch bei der Raiffeisenbank, die sich als Sponsor für die Abteilung Taekwondo im TSV 1860 Weißenburg betätigt hatte, wurde schon allen bewusst, welch großartige Leistung Antonia vollbracht hatte.

Als einzige Teilnehmerin aus Deutschland war sie von der Deutschen Taekwondo-Union für die ersten olympischen Spiele der Jugend nominiert worden, nachdem sie vorher alle Qualifikationen erfolgreich überstanden hatte. Nur sechs Sportler aus Bayern hatten sich insgesamt in allen Sportarten für diese Wettkämpfe qualifiziert, mit denen die olympische Idee auch auf den Jugendbereich ausgeweitet werden sollte. „Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg“ – dieses Motto des französischen Barons de Coubertin, der 1896 die olympische Idee aus dem klassischen Griechenland wieder zum Leben erweckt hatte, gab man der jungen Dame aus Störzelbach mit auf den Weg. Sie aber suchte durchaus den Erfolg, unterstützt von ihren Eltern, die sie nach Südostasien begleiteten. Natürlich verfolgten die Weißenburger Taekwondoka die Wettkämpfe ihrer Vereinskameradin am Internet. Bald verbreitete es sich wie ein Lauffeuer: Antonia hat die Vorrunde überstanden, Antonia ist im Halbfinale, Antonia ist im Finale, Antonia hat die Silbermedaille gewonnen. Die Begeisterung über diese herausragende Leistung war grandios, viele Glückwünsche gingen über den Äther, die Medien berichteten von dem tollen Ergebnis.

Eine olympische Medaillengewinnerin aus einem Weißenburger Verein, das gab es bisher nicht. Die Stadt reagierte sofort. In Absprache zwischen Oberbürgermeister Schröppel und Vereinsvorsitzendem Wagner wurde in aller Kürze ein Empfang für Antonia auf die Beine gestellt. Am Samstag um 11.00 h – neun Stunden nach der Heimkehr – wurde der großartige Erfolg im Söller des Rathauses gefeiert und viele Weißenburger kamen, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten. OB Schröppel gratulierte der Sportlerin zu dieser sensationellen Leistung und dem Verein bzw. der Abteilung für die prächtige Vorarbeit. Natürlich hatte er auch einige Geschenke bereit. Claus Wagner stellte als Vorsitzender den herausragenden Erfolg in den Zusammenhang der Geschichte der olympische Spiele und überreichte einen Gutschein des Vereins. In anregenden Gesprächen wurden unendlich viele Informationen, zahllose Gratulationen, aber auch gute Wünsche für die Zukunft ausgetauscht.

Für Antonia aber war der Stress des Rückkehrsamstages noch nicht zu Ende. Die Gemeinde Alesheim, zu der Störzelbach gehört, ließ es sich nicht nehmen, ihrer bisher erfolgreichsten Sportlerin einen heißen Empfang zu bereiten. Vom Posaunenchor wurde sie daheim abgeholt, durch das ganze Dorf geleitet und ins Gemeindehaus gebracht, wo unter der Regie von Alesheims Bürgermeister Schuster kräftig gefeiert wurde. Nach einer so tollen Leistung ist es durchaus angebracht, stolz zu sein und ausgiebig zu feiern. Als Silbermedaillengewinnerin bei den ersten olympischen Spielen der Jugend überhaupt hat Antonia Geschichte geschrieben. Und dennoch: Singapur ist Geschichte; der Blick richtet sich in Richtung London 2012; die Olympischen Spiele sind Antonias nächstes großes Ziel, für das sich hartes und intensives Training durchaus lohnt. Wir drücken ihr die Daumen und wünschen viel Glück und viel Erfolg.


Claus Wagner

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