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Claus Wagner, der langjährige Vorsitzende des TSV 1860 Weißenburg, Präsident des Bayerischen Tischtennisverbandes, ehemalige Schulleiter sowie amtierende Kreisrat und Treuchtlinger Stadtrat ist im Alter von 68 Jahren überraschend verstorben. Seine Beerdigung findet am kommenden Dienstag, 17. Mai, in Weißenburg statt (13.00 Uhr, Südfriedhof). Der hoch angesehene und beliebte Sportfunktionär kämpfte zwar schon seit mehreren Jahren gegen seine tückische und schwere Krebserkrankung an. Dennoch kam sein Tod nun völlig unerwartet im Zuge einer seiner vielen Chemotherapie-Behandlungen im Klinikum Ingolstadt. Die Nachricht von Wagners Tod löste große Bestürzung und Trauer aus – nicht nur in seiner Familie, sondern auch bei vielen Sportfreunden und Weggefährten. Stets positiv Wie der Wahl-Treuchtlinger mit seiner Krankheit umging, zeigte viel vom Charakter des Verstorbenen. Claus Wagner war stets ein positiver und optimistischer Mensch, der den Blick nach vorne richtete. Andere hätten angesichts der Erkrankung wohl mehr an sich selbst gedacht und ihre Ämter ruhen lassen. Wagner dagegen klagte nicht über das eigene Schicksal und zog sich auch nicht zurück, sondern ging weiterhin nach besten Kräften seinen Aufgaben nach.
Das ehrenamtliche Engagement über rund fünf Jahrzehnte hinweg und der Einsatz für das Gemeinwohl waren ihm stets eine Herzensangelegenheit. Von seinem Einsatz, seinem fachlichen Wissen und seiner hohen Sozialkompetenz profitierte vor allem der TSV 1860 Weißenburg, bei dem er sich große Verdienste um die Zusammenführung der beiden Altvereine TSV und TV 1860 erwarb, ebenso wie um die Entwicklung des Sportparks Rezataue samt Sportheim.
1966 begann seine beispiellose Funktionärskarriere als stellvertretender Tischtennis-Spartenleiter beim damaligen TV, den er ab 1992 als Vorsitzender führte. Mit der Fusion im Jahr 1998 übernahm er auch die Regie beim neuen und größten Weißenburger Sportverein.
Im Sport gehörte Wagners Liebe vor allem dem Tischtennis. Mit 15 Jahren begann er zu spielen und stand auch im Seniorenalter noch an der Platte, sofern es die Gesundheit zuließ.
Parallel startete er seine Laufbahn im Fachverband, die ihn über Kreis- und Bezirksvorsitz schließlich ins höchste Amt beim Bayerischen Tischtennisverband (BTTV) und zwischenzeitlich auch auf süddeutsche Ebene führte. Ab 1988 war er Vizepräsident des BTTV, seit 1994 Präsident und stand damit an der Spitze von über 1600 Vereinen mit mehr als 100 000 Mitgliedern.
Engagierter Schulleiter
Claus Wagner, der in Marktl am Inn geboren wurde und in Weißenburg aufgewachsen ist, war beruflich als Lehrer und Schulleiter mit Leib und Seele tätig. Nach dem Studium in Nürnberg war er von 1972 bis 1984 Lehrer an der Hauptschule Weißenburg, dann folgte die Zeit als Konrektor in Alesheim (bis 1994) sowie als Rektor in Burgoberbach (bis 2000).
Im Jahr 2000 übernahm er die Leitung der Grundschule Treuchtlingen, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2011 mit großem Engagement führte und mit vielen Projekten nachhaltig voranbrachte.
Nach seiner Pensionierung engagierte sich Claus Wagner zunehmend auch bürgerschaftlich in seiner Wahlheimat Treuchtlingen. So fungierte er von 2012 bis 2015 im Seniorenbeirat der Stadt als dessen zweiter Vorsitzender. Bei der Kommunalwahl 2014 kandidierte er für die Treuchtlinger SPD und wurde mit starkem Ergebnis sowohl in den Stadtrat als auch in den Kreistag von Weißenburg-Gunzenhausen gewählt. Daneben war er lange Jahre und bis zuletzt im Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde in Treuchtlingen aktiv. Und auch für die Arbeit als Schulweghelfer war sich der einstige Rektor bis in seine letzten Tage nicht zu schade.
Claus Wagner hinterlässt seine Frau Maria, zwei erwachsene Kinder und Enkel. Nicht nur in seine Familie reißt Claus Wagners Tod eine riesige Lücke, sondern auch in das Sport- und Gemeinwesen, wo er als Anerkennung seiner Arbeit zahlreiche Auszeichnungen bis hin zur Goldenen Ehrennadel der Stadt, dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und dem Bundsverdienstkreuz am Bande erhalten hat.

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