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Der TSV 1860 hat einen derart guten Lauf – da ist es fast schon ein wenig schade, dass die Saison 2017/2018 am Pfingstsamstag zu Ende gegangen ist. Die Weißenburger haben dabei zum Abschluss einen 3:1-Erfolg gegen den TSV Freystadt gefeiert und ihren dritten Platz hinter dem Meister SC Großschwarzenlohe und „Vize“ SC Aufkirchen bestätigt. Im letzten Punktspiel (insgesamt waren es damit seit Juli 2017 stolze 48 Partien am Feld) hielt die Serien bei der Truppe von Trainer Markus Vier­ke. Zum neunten Mal in Folge blieb sie im Endspurt ungeschlagen (sieben Siege, zwei Remis) und hat zudem alle Heimspiele der Rückrunde gewonnen – eine blitzsaubere Bilanz. Darüber zeigte sich auch der Coach stolz und zufrieden, denn er und sein Team wollten unbedingt positiv aus der langen Saison rausgehen. Schon in der ersten Hälfte waren die Weißenburger klar überlegen. Die hundertprozentigen Chancen fehlten aber ebenso wie die Tore. Ein Freistoß von Benjamin Weichselbaum strich ebenso vorbei wie ein Schuss von Yannik Strobel (nach schöner Vorlage von Marco Schwenke), und Michael Böhm scheiterte am Torwart. Beim Stand von 0:0 wurden die Seiten getauscht.

Die aktuelle Saison neigt sich dem Ende entgegen – da ist es an der Zeit, die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen. Der TSV 1860 Weißenburg hat dies getan und nun seine Trainer-Riege für die beiden Fußball-Herrenmannschaften präsentiert. An der Spitze stehen dabei Markus Vierke („Erste“) und Jonas Herter (U23). Letzterer kehrt ebenso zurück wie Michael Seitz, der neuer Co-Trainer der Bezirksliga-Truppe wird. Markus Vierke geht erwartungsgemäß ins zweite Jahr bei seinem Heimatverein. „Es ist etwas Besonderes, hier zu trainieren“, findet der 36 Jahre alte frühere Landesliga-Spieler. Insofern gab es für ihn trotz anderweitiger Anfragen keine wirkliche Alternati­ve – er wird beim TSV 1860 weitermachen. Auch die sportliche Entwicklung motiviert ihn. Nach drei Jahren Abstiegskampf (jeweils mit Happy End) hat Vierke die Weißenburger in die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga Süd geführt, an zehn Spieltagen stand man sogar auf Platz eins. Am Ende wird es nun wohl der dritte Rang, den es zum Abschluss am morgigen Samstag beim Heimspiel ge­gen den TSV Freystadt zu bestätigen gilt (14 Uhr, Sportpark Rezataue). „So wie die Saison gelaufen ist, darauf kann man aufbauen“, unterstreicht Vierke. Für die beiden Topplätze habe zwischendrin in kurzen Phasen zwar die nötige Konstanz gefehlt, insgesamt spricht er aber von einer „sehr guten Entwicklung“. Auch von Vereinsseite her ist man mit der Arbeit Vierkes sowie dem Saisonverlauf „sehr, sehr zufrieden“, wie Roland Mayer stellvertretend für Abteilungsleiterin Alexandra Wagner-Hamm herausstellt. Sie bleibt in diesem Amt und wird sich zusätzlich als sportliche Leiterin vorwiegend um die beiden Herrenteams kümmern. Ihre Aufgaben im Jugendbereich werden Andreas Morgenroth und Klaus D. Karl übernehmen. Der bisherige sportliche Leiter der Herren, Chris­toph Jäger, konzentriert sich in der neuen Saison auf das Amt als U14-Coach (bislang U13) sowie als Stützpunkttrainer. Neu an Vierkes Seite ist ein alter Bekannter, denn Michael Seitz kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Der 41-jährige Langlauer hat ab der C-Jugend rund 15 Jahre für den TSV und den TSV 1860 gespielt und absolvierte zuletzt an der Seite von Reiner „Russi“ Eisenberger mehrere Trainerstationen (derzeit noch Ornbau, zuvor Dittenheim). Während Eisenberger pausieren will, wird Seitz ab Ende Juni seinen früheren Teamkollegen Markus Vierke als Co- und Torwarttrainer unterstützen. Ihnen greift zu­dem Robert Edelmann als neuer Betreuer für die „Erste“ unter die Arme. Er hat bereits beim Nachbarklub FC/DJK Weißenburg erfolgreich mit Vierke zusammengearbeitet.Roland Kral, der bisherige „Co“ bei der Weißenburger Bezirksliga-Mannschaft, bleibt dem Verein treu und wechselt zur eigenen Reserve. Selbige firmiert beim TSV 1860 als „U23“ und ist tatsächlich fast ausschließlich mit Spielern dieser Altersklasse bestückt. Neuer Spielertrainer der „Zweiten“ wird Jonas Herter (wir berichteten bereits). Er stand zuletzt drei Jahre lang beim VfB Eichstätt im Tor und war auch maßgeblich an dessen Aufstieg in die Regionalliga und den anschließenden Klassenerhalt beteiligt. Nun kehrt Herter, der seit etlichen Jahren Weißenburg lebt, zum TSV 1860 zurück, für den er schon in der Jugend und bei den Herren gespielt hat. Als Spielertrainer der U23 (Kreisklasse West) wird er voraussichtlich auch weiterhin am Ball bleiben, möglicherweise auch am Feld. Zur Er­innerung: Im Kreisliga-Meisterjahr 2013/2014 samt Wiederaufstieg in die Bezirksliga trug sich Herter neunmal in die Torschützenliste ein – alle Treffer durch Elfmeter. Derzeit drückt Herter aber erst einmal die Daumen für seinen Vorgänger Thomas Schneider, der mit Weißenburg II noch Chancen auf die Teilnahme an der Kreisliga-Relegation hat. In der neuen Saison werden Herter und Kral bei der „Zweiten“ durch Betreuer Markus Artes unterstützt.
Was den künftigen Kader beider Teams betrifft, so wird es laut Cheftrainer Markus Vierke keine größeren Veränderungen geben. Beide Teams bleiben weitgehend zusammen. Als Abgang aus der „Ersten“ steht bislang nur Mario Swierkot fest, der – wie berichtet – als Spielertrainer zur TSG Ellingen wechselt. Grundsätzlich wolle man, so Vierke, den Kader nicht extrem aufblasen, nach Möglichkeit soll aber schon der eine oder andere Neuzugang dazukommen.
Was die große Nachwuchsabteilung anbelangt, so sind beim TSV 1860 ebenfalls die personellen Weichen gestellt. Thomas Eckert (U19) und Thomas Schneider (U17) bleiben weiter am Ruder. In den nachfolgenden Teams schieben die aktuellen Trainer zumeist mit ihren Jahrgängen eine Altersstufe rauf: Robert Eigner (U16), Marc Koszorus (U15), Christoph Jäger (U14), Thomas Vierke (U13) und Kemal Kayis (U12) werden nach jetzigem Stand die Verantwortlichen sein, die jeweils noch Co-Trainer an ihrer Seite haben.

Beide Mannschaften zeigten ein flottes Offensivspiel, das allerdings meist am gegnerischen Strafraum gestoppt wurde – die Ornbauer wie die Weißenburger Abwehrreihen standen zu sicher. Chancen ergaben sich deshalb in der ersten Halbzeit nur durch Weitschüsse. So klärte Ornbaus Keeper Patrick Hilgart einen 20-Meter-Schuss von Michael Böhm. Auf der Gegenseite zielte einmal Heiko Kandler knapp vorbei, den zweiten gefährlichen Schuss von Christian Sand parierte TSV60-Torwart Johannes Uhl sicher. Nach der Pause wurde die Partie ereignisreicher, denn beide Teams konnten sich gute Chancen erarbeiten. Die erste davon für den TSV 1860 war jedoch eher ein Zufallsprodukt, denn einen verstolperten Ball der Ornbauer Abwehr nutzte Michael Böhm, doch dessen Abschluss aus zwölf Metern wurde vom Keeper abgewehrt. Danach markierte dann der eingewechselte „Joker“ Max Pfann das 1:0 für die TSV-Sechziger, nachdem er von Daniel Blob steil geschickt worden war und auch noch den SV-Keeper umspielt hatte. Zwei gute Möglichkeiten für die Gastgeber durch Schuler und Nachtrab wurden nicht zum Ausgleich genutzt beziehungsweise von Uhl geklärt. Die beste Chance dazu hatte dann in der 78. Minute Nachtrab, doch der Ornbauer brachte aus drei Metern Entfernung nur ein Schüsschen aufs Weißenburger Tor, sodass Uhl klären und den Auswärtssieg festhalten konnte.

Schon in der neunten Minute parierte STV-Keeper Timo Neitzke einen Schuss aus spitzem Winkel von Michael Böhm, doch schon vier Minuten später durften die TSV-60-Fans jubeln: Michael Böhm flankte auf Tobias Reile, der das Leder per Kopf zum 1:0 im Tor versenkte. Der TSV 1860 spielte guten Kombinationsfußball – so auch in der 24. Minute, als Patrick Weglöhner aus zwölf Metern übers Tor zielte. Eine weitere sehenswerte Kombination über Zijad Eco und Andre Hofer schloss dann Benjamin Weichselbaum in der 30. Minute mit dem 2:0 ab. Die letzte große Chance vor der Pause hat­te dann erneut Weichselbaum nach einer Hereingabe von Böhme. Auch nach der Pause agierten die TSV-Sechziger offensiv und hatten gute Chancen. In der 55. Minute scheiterte Andre Hofer mit einem Heber. Wenig später kämpfte sich Tobias Reile bis zur Grundlinie durch und passte in den Fünfmeterraum. Ein Deutenbacher klärte und schoss dabei Kraft an, doch das Leder sprang über das Tor. Während das 3:0 in der Luft lag, kamen die Gäste wie aus dem Nichts zum 2:1: In der 60. Minute konnte TSV-Schlussmann Johannes Uhl einen Freistoß nicht festhalten, und Harald Gröber staubte zum 2:1 ab. Danach witterte der STV seine Chance und hatte zwei gute Möglichkeiten. Dann besannen sich die Weißenburger wieder auf ihre Spielstärke. In der 81. Minute dann die Vorentscheidung: Der eingewechselte Michel Kraft nutzte einen ungenauen Pass der Deutenbacher und konnte von Thomas Brattinger nur durch ein Foul gestoppt werden. Den Strafstoß verwandelte Hofer zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte Kraft in der 89. Minute, als nach Zuspiel von Reile zum 4:1 abschloss.

Der TSV 1860 lässt im Saisonendspurt der Fußball-Bezirksliga Süd nicht nach und bastelt weiter an seiner Erfolgsserie: Mit einem 4:2 gegen den SV Marienstein blieben die Weißenburger zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis) und festigten damit Rang vier. Ja, sie schnuppern sogar an Platz drei, denn der dort stehende SV Ornbau kam beim SV Wettelsheim nicht über ein 2:2 hinaus und hat jetzt nur noch drei Punkte plus. Im „kleinen“ Südderby entwickelte sich am Samstagabend zur besten Sportschau-Zeit (deshalb vielleicht auch nur 80 Zuschauer) von Beginn an ein abwechslungsreiches und faires Spiel, in dem der junge Referee Samuel Schneider vom SC 04 Schwabach ohne jegliche Gelbe Karte auskam. Bereits in der vierten Minute köpfte Patrick Weglöhner eine Ecke von Benjamin Weichselbaum zum 1:0 ein, nach neun Minuten folgte das 2:0, als Jonas Hiller eine Ecke von Michael Böhm in die eigenen Maschen lenkte. Nach diesem Traumstart für die Mannschaft von Trainer Markus Vierke dauerte es ein Weilchen, bis wieder Chancen zu notieren waren. In der 25. Minute wurde eine Hereingabe von TSV-Kapitän Markus Lehner gerade noch geklärt. Auf der Gegenseite hatte Marienstein gegen Ende der ersten Hälfte seine beste Phase, doch TSV-Keeper Johannes Uhl parierte gegen Steib, zudem zielte Fabian Streller drüber und Sebastian Heimisch wurde mit allen Kräften geblockt. Kurz vor der Pause ging noch ein Schuss von Weißenburgs Yannik Strobel abgefälscht am Ziel vorbei. Nach gut einer Stunde fiel die Vorentscheidung: Zijad Eco spielte scharf in den Sechzehner und Weichselbaum lenkte den Ball zum 3:0 in die Maschen (64.). Fünf Minuten später konnte Streller nach feinem Spielzug zwar auf 3:1 verkürzen, doch Daniel Blob stellte mit dem 4:1 per Kopfball nach Freistoß von Kevin Jobst den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase blieb die Partie munter, wobei SVM-Spielführer Andreas Knör den 4:2-Endstand herstellte, während Eco den möglichen fünften Treffer für die Gastgeber vergab. Der TSV 1860 geht somit siegreich in seine letzte englische Woche der Saison. Am Mittwochabend kommt Deutenbach zum Nachholspiel, am Sonntag geht es nach Ornbau, zum Tabellennachbarn und Ex-Klub von Weißenburgs Trainer Markus Vierke.

Die Revanche für die 0:5-Pleite der Vorrunde ist zwar nicht geglückt, dennoch hat sich der TSV 1860 Weißenburg zumindest ein Stück weit rehabilitiert und beim FC Holzheim ein 2:2 geholt. Die Elf von Trainer Markus Vierke, der diesmal selber in der Start¬elf stand, blieb somit zum fünften Mal in Folge ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis) und festigte ihren vierten Tabellenrang. Im ersten Durchgang hatten die Gäste nicht nur mehr Spielanteile, sondern vor allem auch ein klares Chancenplus. Weil eine Hereingabe von Michael Böhm auf Andre Hofer gerade noch geklärt wurde und auch Zijad Eco und Benjamin Weichselbaum ihre Möglichkeiten vergaben, ging es torlos in die Pause. Die einzige FC-Gelegenheit hatte Daniel Orel, doch TSV-Keeper Johannes Uhl parierte dessen satten Schuss. Nach dem für Holzheim glücklichen 0:0 zur Halbzeit agierten die Oberpfälzer im zweiten Durchgang engagierter und kamen in der 52. Minute durch Orel zur Führung: Zunächst setzte der Toptorjäger einen Freistoß in die Mauer, zimmerte dann jedoch den Nachschuss volley ins Tordreieck. Nach einer Stunde verpassten Max Pfann und Weichselbaum bei einer Doppelchance den Ausgleich, weil sie jeweils an Torwart Sevan Delikaya scheiterten, dann war erneut Orel zur Stelle, dessen Schuss mit Glück zum 2:0 ins Tor flog (71.). Doch die Weißenburger gaben nicht auf. Zunächst vertändelte Delikaya gegen Pfann den Ball und der schob zum 2:1 ein (73.). Dann konnte Pfann nur durch ein Foul gestoppt werden und Tobias Reile setzte den Elfmeter zum 2:2 in die Maschen (81.). In der Schlussminute retten Tim Lotter und Uhl gemeinsam gegen Orel den hochverdienten Punkt für den TSV 1860.

Acht seiner bislang neun Punkte hat TuSpo Roßtal auswärts geholt. Beim TSV 1860 Weißenburg war für das Schlusslicht allerdings nichts drin. 4:0 stand es am Ende für die Gastgeber, die im Hinspiel sogar mit 8:0 gewonnen hatten. Bei den Weißenburgern stand mit Daniel Kammerbauer ein U19-Spieler in der Startelf, der gleich ordentlich loswirbelte: In der fünften Minute spielte er auf Benjamin Weichselbaum, der am Torwart scheiterte; in der 13. Minute traf der Youngster das Außennetz. In der Folgezeit scheiterten Andre Hofer und Weichselbaum erneut am Torwart und am Pfosten, ehe kurz vor der Pause das erlösende 1:0 gelang: Eine Flanke von Daniel Blob sprang an die Hand des Roßtalers Raphael Modula. Den folgenden, „geschenkten“ Elfmeter verwandelte Hofer. Die klare Weißenburger Überlegenheit setzte sich im zweiten Durchgang fort und schlug sich auch in weiteren Toren nieder: In der 68. Minute traf der eingewechselte Max Pfann per Hacke nach Diagonalpass von Zijad Eco zum 2:0. Zuvor war eine Aktion von Pfann schon auf der Linie geklärt worden, danach folgte Gelb-Rot für Alexander Baier (Reklamieren). In der 79. Minute lenkte Tim Feilner einen Freistoß von Hofer zum 3:0 ins eigene Tor, und in der 86. Minute setzte Max Pfann mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 den Schlusspunkt. Der TSV 1860 spielt nun am Sonntag in Holzheim und ist anschließend froh, dass er unter der Woche ausnahmsweise mal spielfrei hat.

Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg gegen den SV Mosbach hat der TSV 1860 Weißenburg seinen vierten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga Süd untermauert. Daniel Blob, Michael Böhm, Christian Leibhard und Andre Hofer hießen die vier verschiedenen Torschützen des Gastgebers. Schon das siebte Spiel im Monat April: Der TSV 1860 Weißenburg (am Ball Maik Wnendt beim 4:1 gegen Mosbach, im Hintergrund Trainer Markus Vierke) ist derzeit permanent gefordert. Mit seinem insgesamt 14. Saisonerfolg leistete der TSV 1860 auch Schützenhilfe im Abstiegskampf für den Nachbarverein SV Wettelsheim, der davon allerdings nicht profitieren konnte, weil er ebenfalls am Samstag gegen den FC Holzheim mit 1:4 unterlag. Mosbach trat in Weißenburg ohne seinen Trainer Werner Pfeuffer an, der wegen einer Familienfeier verhindert war und von Martin Saulich vertreten wurde. Dessen Mannschaft spielte sehr defensiv und ließ die dominierenden TSVler machen. Trotz der klaren Überlegenheit mit vielen Flanken in den Sechzehner schauten aber kaum Chancen heraus. Erst in der 35. Minute versuchte es Yannik Strobel mit einem Schlenzer, der vorbeiging. Zwei Minuten später erzielte Daniel Blob das 1:0, als er nach Vor­arbeit von Zijad Eco ins lange Eck traf.

Zumindest spannend ging es zu im Landkreisderby der Bezirksliga Süd zwischen dem FV Dittenheim und dem TSV 1860 Weißenburg vor 225 Zuschauern. Dass sich die alten Rivalen am Ende torlos trennten, lag vor allem an zwei starken Abwehrreihen. So herrschte in beiden Lagern weitgehend Einigkeit darin, dass dieses 0:0 „in Ordnung geht“. Helmut Vierke, einst als Coach beim FV aktiv und Vater des jetzigen TSV-Trainers Markus Vierke, brachte es auf den Punkt: „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, nach dem Seitenwechsel hielt Dittenheim entschlossener dagegen!“ Aber auch ihm war die schwache Quote an herausgespielten Chancen hüben wie drüben nicht entgangen. Wie viele andere Gästefans bedauerte Helmut Vierke das ver¬letzungsbedingte Fehlen von Mario Swierkot und Jonas Ochsenkiel. „Mit ihnen hätte es hier zu einem Dreier gereicht“, lautete fast einhellig die Meinung. Den Dittenheimern konnte das egal sein. Mit Kapitän Philipp Unöder steht ihnen im letzten Saisonabschnitt ebenso ein wichtiger Akteur nicht zur Verfügung. Kein Wunder, dass FV-Trainer Martin Huber und sein „Co“ Andreas Roithmeier das disziplinierte Auftreten ihrer Truppe hervorhoben. In der einen oder anderen Szene haperte es jedoch an der nötigen Ruhe im Abschluss, sonst wäre nach Ansicht der FV-Verantwortlichen durchaus ein Sieg drin gewesen. Die erste größere Gelegenheit hatten die Gäste, doch Max Pfann verpasste die Hereingabe von Michael Böhm um eine „Schuhlänge“ (29.). Auf der Gegenseite hatte Weißenburgs Spielführer Markus Lehner Glück, dass er nach Foul an Rene Prosiegel mit Gelb davonkam – man hätte die Aktion auch als Notbremse werten können (37.). Statt spielerischer Klasse dominierten auch im zweiten Abschnitt Kampf und Ein¬satzwille. Philipp Metz und Thomas Selz hatten die besten Möglichkeiten für Dittenheim, Christian Leibhard für Weißenburg. In der 72. Minute schwächten sich die Gäste selbst, weil Böhm nach einer Unbeherrschtheit die Ampelkarte sah. In Unterzahl waren die TSVler dem „Lucky Punch“ sogar näher, doch letztlich blieb die schwache Partie torlos und hatte auch keinen Sieger verdient.

Der TSV 1860 hat in der Fußball-Bezirksliga Süd auch das zweite Derby gegen den SV Wettelsheim gewonnen. Die Weißenburger setzten sich nach dem klaren 4:0-Erfolg der Vorrunde nun auch im Rückspiel durch. Die Partie war diesmal allerdings deutlich enger und endete mit 1:0. Der TSV 1860 bendete damit seine Serie von zuletzt drei Niederlagen, der SVW verlor erstmals im Jahr 2018 und ist wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Das Tor des Tages erzielte Patrick Weglöhner. Der aufgerückte Weißenburger Innenverteidiger verlängerte in der 22. Minute eine Freistoßflanke von Benjamin Weichselbaum ins lange Eck und ließ die Gastgeber jubeln. Die Führung war die logische Folge einer vom TSV 1860 überlegen geführten ersten Hälfte bei herrlichem Fußballwetter und toller Kulisse vor rund 350 Zuschauern. Das insgesamt faire aber etwas mäßige Spiel brauchte eine etwa viertelstündige Anlaufphase, dann sorgte Max Pfann mit einem Schuss aus der Drehung für erste Gefahr auf Seiten der Platzherren, zielte aber neben den Kasten. Wenig später fiel die geschilderte Führung, ehe die Wettelsheimer zu ihrer einzigen nennenswerten Chance im ersten Durchgang kamen: TSV-Keeper Johannes Uhl fischte einen Kopfball von Danny Schupp aus dem Eck und verhinderte damit den möglichen Ausgleich (31.). Dann war aber wieder Weißenburg am Zug: Einen Schuss von Tobias Reile parierte Torhüter Aaron Obel und Zijad Eco setzte den Nachschuss daneben. Kurz vor der Pause dann noch große Aufregung, als Pfann beim Schussversuch im Sechzehner von hinten gefoult wurde. Aus TSV-1860-Sicht war es ein klarer Elfer, doch Schiedsrichter Matthias Schilling (TV Erkheim, Gruppe Memmingen) ließ weiterlaufen. Weitere Derbybilder vom Weißenburger Tagblatt (Uwe Mühling) gibt es hier.

Mit zwei Siegen gegen Herrieden und Großschwarzenlohe war der TSV 1860 Weißenburg in der Fußball-Bezirksliga Süd vor Ostern hoffnungsvoll aus der Winterpause gestartet. Nach den Feiertagen kam jetzt jedoch schnell die Ernüchterung in Form von zwei Auswärtsniederlagen. Dem klaren 1:5 in Aufkirchen am letzten Mittwoch folgte nun am Samstag ein knappes 1:2 beim TV Büchenbach. Für das Team des ehemaligen TSV-1860-Trainers Martin Bittl war es ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf und die gelungene Revanche für die 0:3-Pleite der Vorrunde. Das Juraderby in Büchenbach war für die Weißenburger das dritte Spiel binnen sechs Tagen. Und dabei erwischten sie einen denkbar schlechten Start, denn schon nach acht Minuten ging der heimische TV in Führung: Nach einem Foul von Patrick Weglöhner an Max Heckel verwandelte Andre Doffin den fälligen Elfmeter unhaltbar für TSV-Keeper Johannes Uhl zum 1:0. Der Ausgleich der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam der Ball über mehrere Stationen zu Michael Böhm, der mit einem satten Schuss zum 1:1 traf (18.). Die Weißenburger hatten im ersten Abschnitt etwas mehr Ballbesitz, Büchenbach war mit schnellen Angriffen aber stets gefährlich. Dabei zielte Heckel knapp drüber und Daniel Dachlauers Schuss parierte Uhl im Nachfassen. Kurz vor der Pause hatte Zijad Eco nach schöner Vorarbeit von Benjamin Weichselbaum die Gästeführung auf dem Fuß. Eco nahm den Rückpass mit vollem Risiko, zielte aber freistehend vorbei (40.). Auf der Gegenseite machte es Christian Schmidt besser: Nach einem Weißenburger Ballverlust und einem Zuspiel von Christian Lehr traf Schmidt zum 2:1-Halbzeitstand (43.).

Der TSV 1860 Weißenburg ist im Nachholspiel beim SC Aufkirchen mit einer 1:5-Niederlage gewaltig unter die Räder gekommen. Dadurch dürfte im Normalfall auch der Zug in Richtung der Topplätze der Fußball-Bezirksliga Süd abgefahren sein. Während Aufkirchen durch den klaren Heimsieg die Tabellenspitze vor dem punktgleichen SC Großschwarzenlohe (je 47) zurückeroberte, haben die Weißenburger als Tabellenvierter acht Punkte Rückstand auf das Führungsduo. Dazwischen steht auf Platz drei zudem noch der SV Ornbau (45), der nach der Winterpause einen starken Lauf hat und zudem ein Spiel weniger als die Konkurrenz ausgetragen hat. Es soll natürlich keine Ausrede sein, aber die Witterungsverhältnisse beim Match in Aufkirchen waren am Mittwochabend für den TSV 1860 ein echter Nachteil. „Letztlich haben wir das Spiel schon mit der Seitenwahl halb verloren“, stellte Trainer Markus Vierke fest. Im ersten Durchgang hatten die Gäste am Fuße des Hesselbergs nämlich mit heftigem Gegenwind und Sturmböen zu kämpfen. Nach dem Seitenwechsel hätten die Weißenburger dann eigentlich den Wind im Rü¬cken gehabt, doch plötzlich wehte nur noch ein laues Lüftchen.

Torreiches Achtelfinale im Kreispokalwettbewerb: Nach einem 1:4-Rückstand egalisierte der TSV 1860 Weißenburg gegen den SV Rednitzhembach noch zum 5:5-Remis. Im folgenden Elfmeterschießen hielt der TSV60-Keeper Uhl drei Elfmeter, während seine Teamkameraden dreimal trafen und der TSV 1860 Weißenburg mit 8:5 ins Halbfinale einzog. Dieses findet am Mittwoch, 11. April, beim FC Wendelstein statt. Die erste Halbzeit begann mit einem Warnschuss der Rednitzhembacher, den Dominic Schäfer an die Unterkante der Latte setzte. Danach kontrollierten die Weißenburger das Spiel und Tobias Reile schloss in der 14. Minute einen schönen Sololauf mit dem 0:1 ab. Weißenburg agierte weiter überlegen bis zur 31. Minute – dann traf Dominic Schäfer nach einer Flanke zum 1:1-Ausgleich. Mit dem Gegentor war auch die Sicherheit in der TSV60-Defensive wie weggeblasen und in der 32. Minute erzielte Michael Stranka nach Vorarbeit von Kevin Kowanda das 2:1 für die Gastgeber. Doch das sollte noch nicht genug sein. In der 46. Minute nutzte Andreas Janetzky eine Flanke von Paul Sommer am hinteren Pfosten zum 3:1. Nur wenig später gelang den wie entfesselt aufspielenden Rednitzhembachern gar das 4:1: Sommer drang in den Strafraum ein und konnte nahezu völlig freistehend den Ball erneut im Tor von Keeper Johannes Uhl unterbringen. Nach der Pause brachte TSV60-Trainer Markus Vierke mit Jonas Ochsenkiel, Zijad Eco und Benjamin Weichselbaum gleich drei frische Spieler und damit neuen Druck im Angriff. Das zahlte sich rasch aus, denn Tobias Reile markierte in der 50. Minute das 4:2. Die Weißenburger schienen wieder dran zu sein und drängten auf den Anschlusstreffer, doch die Rednitzhembacher blieben gefährlich. Kevin Kowanda nutzte in der 76. Minute seine Chance und erhöhte auf 5:2 für den Kreisligisten. Die Weißenburger steckten aber nicht auf, sondern steigerten sich noch einmal. Jonas Ochsenkiel sorgte mit einem lupenreinen Hattrick mit Treffern in der 84., 85. und 93. Minute für den 5:5-Endstand und erzwang damit das Elfmeterschießen. Hier hielt Uhl seinen Kasten sauber, während Yannik Strobel, Jonas Ochsenkiel und André Hofer sicher verwandelten.

Der TSV 1860 Weißenburg hat auch sein zweites Bezirksliga-Spiel in diesem Jahr gewonnen und Anschluss zur Spitzengruppe gefunden: Mit 3:1 bezwang die Truppe von TSV-60-Trainer Markus Vierke den Tabellenführer SC Großschwarzenlohe und nahm so Revanche für die knappe 1:2-Heimniederlage in der Vorrunde. Neben Jonas Ochsenkiel, der zweimal erfolgreich war, traf auch Neuzugang Max Pfann zum zwischenzeitlichen 2:0. Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Weißenburger immer mehr die Regie im Bezirksliga-Spitzenspiel. Die erste gute Chance hatte der TSV 1860 in der 23. Minute, als Benjamin Weichselbaum von links scharf und flach nach innen passte. SCG-Keeper Dominik Brunnhübner konnte das Leder nicht festhalten, doch die Verteidiger klärten vor André Hofer. Danach setzten sich die TSV-Sechziger im Großschwarzenloher Strafraum fest, doch die Schüsse wurden immer wieder abgeblockt. Die Gastgeber setzten in der 28. Minute ein erstes Zeichen, als Yannik Hettwer aus spitzem Winkel abzog, doch TSV-60-Keeper Johannes Uhl war auf dem Posten. Mit einem schnell aus dem Mittelfeld ausgeführten Freistoß leiteten die Weißenburger dann die 1:0-Führung (30. Minute) ein. Zijad Eco spielte zu Michael Böhm, der Jonas Ochsenkiel steil schickte. Der agile TSVler lupfte das Leder aus 14 Metern über den herauslaufenden SCG-Torwart ins Netz. Die nächste vorentscheidende Szene sahen die Zuschauer fünf Minuten später, als sich Jonas Ochsenkiel den Ball gegen Lukas Urban erkämpfte, allein auf das Großschwarzenloher Tor zulaufen wollte und von Urban gefoult wurde. Der gut leitende Schiedsrichter Clauspeter Heger sah eine Notbremse und zeigte dem Großschwarzenloher die Rote Karte. Zwar hatten die Platzherren in Un¬terzahl in der 38. Minute die Chance zum Ausgleich, als Sven Bauer das Leder vor die Füße fiel, doch dessen Schuss war zu schwach, um TSV-60-Keeper Uhl zu überwinden. Die Gäste hatten kurz vor der Pause noch eine gute Gelegenheit, doch Hofer zielte nach Flanke von Böhm aus zehn Metern übers Tor.

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