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Vergangene Saison hat der TSV 1860 Weißenburg in der Rückrunde alle Heimspiele gewonnen, in der neuen Spielzeit scheint das Team von Trainer Markus Vierke fast schon einen Heimkomplex zu entwickeln: Das 0:3 am vergangenen Samstag gegen den STV Deutenbach bedeutete im vierten Spiel vor eigener Kulisse im Sportpark Rezataue bereits die dritte Niederlage. 1:2 gegen Ansbach/Eyb, 0:2 gegen Woffenbach und jetzt 0:3 gegen Deutenbach. „Es läuft einfach nicht zu Hause“, stellte Vierke nach dem Schlusspfiff treffend fest. Auch wenn dazwischen der 7:0-Kantersieg gegen Ornbau lag, kann er mit den Heimleis-tungen – und vor allem mit den Ergebnissen – seiner Truppe alles andere als zufrieden sein. „Die Cleverness hat diesmal gesiegt“, befand der TSV-1860-Coach. Seine eigene Mannschaft habe zwar mehr Ballbesitz und optischen Vorteile gehabt. „Wir waren aber nicht effektiv.“ Das frühe 0:1 durch Lucas Leigeber habe Deutenbach „in die Karten gespielt“. Der Gästespieler traf bereits nach 70 Sekunden als die Weißenburger Defensive noch Orientierung suchte. Danach nahm der TSV 1860 das Heft zwar in die Hand und drängte den STV zurück, doch heraus kam unterm Strich nur eine Chance für Max Pfann, der in der 35. Minute nach einem Dribbling am langen Eck vorbeizielte. Deutenbach war körperlich sehr präsent und bremste die Weißenburger Kombinationen im Zweifelsfall einfach mit Fouls.

Der TSV 1860 hat gestern Nachmittag in der Fußball-Bezirksliga Süd den zweiten Auswärtserfolg binnen fünf Tagen gefeiert. Nach dem 5:2 beim Derby in Wettelsheim gewannen die Weißenburger nun mit 1:0 beim SV Mosbach. Unterm Strich war das Ergebnis zwar knapp, von den Spielanteilen und Chancen her betrachtet war der Sieg aber hochverdient. Das Tor des Tages erzielte Tobias Reile. Die Gäste hatten gleich in der 8. und 9. Minute eine aussichtsreiche Dreifachchance: Zuerst wurde Max Pfann im letzten Moment abgegrätscht, dann köpfte Christian Leibhard bei der anschließenden Ecke aufs Tor, SV-Keeper Matthias Bähr ließ abprallen, doch Pfann setzte den Nachschuss über den Kasten. Weißenburg blieb auch in der Folgezeit am Drücker. Die beste Gelegenheit verpasste Benjamin Weichselbaum, der einen Rückpass von Reile nicht verwerten konnte. In der 42. Minute sah Mosbachs Bernd Engelhardt, der nach Meckern schon gelb-verwarnt war für ein Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Der TSV 1860 war folglich in Überzahl und gleich drei seiner Spieler verpassten nach einer Ecke den Ball. Zudem hatte Pfann Pech, dass er nach Zuspiel von Reile nur den Pfosten traf. Das war bereits in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Der Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel sieht sich nicht als Fußball-Experte und sein Tipp im Vorfeld des Bezirksliga-Derbys gegen den SV Wettelsheim (2:0 für Weißenburg) war auch nicht ganz zutreffend. Dennoch lag der OB mit seiner Vorahnung vollkommen richtig: „Heute kommt der Durchbruch“, hatte er dem TSV 1860 prophezeit. Und so kann man das Endergebnis dann auch wirklich deuten: Mit einem 5:2 haben die Weißenburger einen klaren Sieg in Wettelsheim gefeiert und nach einem sehr durchwachsenen Saisonstart eine Art Befreiungsschlag gelandet und ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach einem 0:1-Rückstand drehten sie vor schöner Kulisse am Hirschfeldweg (über 400 Zuschauer) das Spiel und gewannen insgesamt verdient. Der TSV 1860 war lauffreudiger, agierte cleverer, hatte spielerische Vorteile und einfach mehr Zug zum Tor – auch wenn das Resultat am Ende etwas zu hoch ausfiel und darüber hinwegtäuschte, dass die Partie bis zur 84. Minute offen und spannend war. Würde in der Bezirksliga ein „Man of the Match“ gekürt, dann ginge dieses Prädikat nach einem packenden, absolut sehenswerten und am Ende auch hitzigen Derby sicherlich an Tobias Reile. Die Wettelsheimer Abwehr bekam den Weißenburger Stürmer überhaupt nicht in den Griff. Vor allem in der ersten Hälfte war Reile bärenstark, glich zum 1:1 aus, erzielte das 1:2 und war dann zu Beginn des zweiten Durchgangs auch noch Wegbereiter für das 1:3.

Der TSV 1860 Weißenburg findet in der neuen Saison der Fußball-Bezirksliga Süd einfach nicht in die Erfolgsspur. Gegen den BSC Woffenbach, der sich als starker Aufsteiger präsentierte, musste die Truppe von Trainer Markus Vierke im samstäglichen Kirchweihspiel eine 0:2-Heimpleite hinnehmen und findet sich vorerst im hinteren Tabellendrittel wieder. Das Endergebnis stand bereits zur Pause fest, wobei es von den Chancen her leicht auch andersherum hätte lauten können. Doch Woffenbach war bei der Chancenverwertung sehr effektiv und traf jeweils nach Standards. Beim 0:1 köpfte Marvin Kubis eine Freistoßflanke von Akin Ulker ins kurze Eck (15. Minute). Beim 0:2 war Jan Lugert nach eine Ecke zur Stelle, wobei sein Kopfball noch leicht abgefälscht wurde (38.). Eine weitere Möglichkeit der Oberpfälzer vereitelte Halit Aga – er vertrat den gesperrten Johannes Uhl – per Fußabwehr gegen Sebastian Wurm (16.). Gleich zu Beginn hätte allerdings der TSV 1860 in Führung gehen können, doch einen herrlichen Volleyschuss von Benjamin Weichselbaum lenkte BSC-Keeper Christopher Blank mit einer starken Parade zur Ecke (9.). Nach knapp einer halben Stunde verzog Max Pfann aus 20 Metern und verfehlte gleich darauf mit einer Direktabnahme nach Hereingabe von Markus Lehner das Tor. In der 35. Minute brachte Tobias Reile den Ball nicht unter Kontrolle.

Der Kreispokalsieger von 2017, der TSV 1860 Weißenburg, ist draußen. Der Bezirksligist, der vor 2 Jahren zum Großteil mit Spielern seiner zweiten Mannschaft (U23) gewonnen hatte, scheiterte nun am Mittwochabend mit seiner „Ersten“ im Elfmeterschießen am Bezirksliga-Konkurrenten SV Marienstein. In den 90 Minuten zuvor war die Partie eher ereignisarm – vor allem in der ersten Hälfte, als es jeweils nur eine Chance für Tim Lotter (Weißenburg) und Stephan Steib (Marienstein) zu notieren gab. Der zweite Durchgang war deutlich lebhafter, mit einem Chancenplus für Weißenburg, doch Claudiu Pienar, Benjamin Weichselbaum, Maik Wnendt und zweimal Max Pfann brachten den Ball nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite hatte Marienstein eine Phase mit mehreren richtig guten Konterchancen, die vor allem der schnelle SVler Marco Jäger anzulaufen wusste. So ging es nach torlosem Spiel ins Elfmeterschießen und hier hatte Marienstein die besseren Nerven: Anfangs trafen Maik Wnendt und Benjamin Weichselbaum zur Weißenburger Führung, Markus Hörmann und Pasqual Krieglmeier glichen jeweils aus. Dann scheiterte TSV-Youngster Musa Calik an SVM-Keeper Gabriel Rehm und Julian Bittl erzielte das 3:2 für die Gastgeber. Als dann noch Weißenburgs Christian Leibhard seinen Elfer danebensetzte, konnte Raphael Kraus mit dem 4:2 den Sieg und den Halb¬finaleinzug für den SV Marienstein perfekt machen.

Nur vier Punkte aus den ersten vier Spielen – beim Vorjahresdritten TSV 1860 Weißenburg läuft es bislang in der neuen Saison der Fußball-Bezirksliga Süd alles andere als rund. Das hat jetzt auch die 1:3-Niederlage bei den Sportfreunden Dinkelsbühl bestätigt, wo die Truppe von Trainer Markus Vierke zu allem Überfluss auch noch Torhüter Johannes Uhl durch eine Rote Karte verlor. Die Gäste hatten insgesamt zwar mehr Ballbesitz, konnte sich gegen die Abwehr der Aufsteigers in der Offensive aber nur selten entscheidend durchsetzen. Die Gastgeber operierten fast ausschließlich mit weiten Bällen aus der eigenen Hälfte und erspielten sich dadurch große Torchancen – so war der 3:1-Sieg im Endeffekt verdient, aus Weißenburger Sicht aber war die Niederlage durchaus unglück-lich, denn die Dinkelsbühler 1:0-Pausenführung in der 41. Minute resultierte aus einem sehr zweifelhaften Elfmeter: Im Laufduell mit Patrick Weglöhner stolperte SF-Spieler Tim Müller und Schiedsrichter Tobias Müller gab zum Entsetzen der TSV-Sechziger Elfmeter. Selbigen verwandelte Jan Hähnlein, wobei er Glück hatte, denn Schlussmann Uhl war noch dran. Zuvor hatte Max Pfann zwei Weißenburger Möglichkeiten gehabt, scheiterte aber an Torhüter Magnus Müller beziehungsweise verzog (10. und 26.). Auf der Gegenseite war ein Freistoß von Hähnlein am Innenpfosten gelandet. Nach der Pause drängte der TSV 1860 auf den Ausgleich, hatte zunächst aber Pech, dass Maik Wnendt nach einer Ecke nur die Unterkante der Latte traf. In der 57. Minute war es dann aber so weit, denn eine He-reingabe von Wnendt köpfte Pfann zum 1:1 unter die Latte ein. Das sollte aber nicht die Wende bringen – im Gegenteil: Nur vier Minuten später leisteten sich die Gäste einen Ballverlust in der eigenen Hälfte, und Tim Müller (einer von vier Müllers in der Dinkelsbühler Startelf) nutzte diesen Fauxpas zum 2:1.

Torflut beim TSV 1860 Weißenburg: Die Bezirksliga-Elf von Trainer Markus Vierke hat ihr Heimspiel gegen den SV Ornbau mit 7:0 Treffern gewonnen. Die Gäste, die in der vorigen Saison in Weißenburg die Punkte entführt hatten, waren diesmal alles andere als der erwartet schwere Gegner. Die Ornbauer waren stark ersatzgeschwächt (etliche Spieler zogen das Taubertal-Festival vor) und hatten die Partie eigentlich verschieben wollen, doch die Weißenburger machten da nicht mit. Sehr zum Ärger des SV-Coaches Marco Meier wurde die Partie auch noch auf 18.30 Uhr verlegt, weshalb der Plan, dass die Spieler nach dem Kick wieder aufs Festival gehen könnten, durchkreuzt wurde. Sei’s drum, die TSV-Sechziger zeigten vom Anpfiff weg, wer Herr auf dem Platz sein sollte. In der 15. Minute gelang den Weißenburgern durch Jo­nas Ochsenkiel das 1:0, nachdem eine Flanke von Patrick Weglöhner von Christian Leibhard verlängert worden war. Nur zehn Minuten später jubelte der Großteil der 165 Zuschauer erneut: Max Pfann hatte aus 16 Metern zum 2:0 ins linke Toreck getroffen. Und kaum eine Zeigerumdrehung später erhöhte Benjamin Weichselbaum nach einem Querpass von Jonas Ochsenkiel aus sieben Metern zum 3:0. Die Partie war damit weitgehend gelaufen, doch Ornbau gab noch Lebenszeichen von sich: Zwar gelang aus dem Spiel heraus erschreckend wenig, doch bei einem Freistoß in der 30. Minute knallte Florian Sellinger das Le­der aus 30 Metern an die Oberkante der Latte. Doch schon im Gegenzug zappelte der Ball erneut im Gästetor. Einen präzisen Diagonalpass von Leibhard nahm Benjamin Weichselbaum auf und ließ dem Ornbauer Keeper Timo Buckl keine Chance.

Für den TSV 1860 Weißenburg reichte es bei der Auswärtspartie in der Fußball-Bezirksliga Süd gegen den FC Holzheim nur zu einem 2:2-Unentschieden. Das bedeutete zwei verschenkte Punkte. Nicht nur, weil die Elf von Trainer Markus Vierke das Ausgleichstor spät kassierte, sondern auch, weil sie die bessere Mannschaft war. Trotz der hohen Temperaturen begann die Partie in Holzheim flott. Auch wenn die ersten zehn Minuten ohne Torchancen auskamen, legten beide Teams hohe Intensität an den Tag. Den ersten Warnschuss gaben die Weißenburger in der 13. Minute ab, als Max Pfann nach einem Solo aus 18 Metern abzog, der Keeper aber parieren konnte. In der 21. Minute markierte Jonas Ochsenkiel die Führung für den TSV ‘60. Marco Schwenke trat einen Freistoß in den Sechzehner und Ochsenkiel lief am langen Pfosten durch und netzte per Kopf ein. Fast vom Anstoß weg, eroberten sich die Weißenburger den Ball wieder, um ihn hinter die Torlinie zu bringen. Benjamin Weichselbaum setzte sich auf links durch und gab den Ball scharf nach innen, wo Ochsenkiel ihn direkt abnahm und die Latte traf. Die Vierke-Elf hatte aber Glück im Unglück, denn Max Pfann konnte den Abpraller aus 14 Metern im Tor unterbringen. Die Holzheimer waren nach diesem Doppelschlag konsterniert und es hätte noch härter für sie kommen können. In der 34. Minute lief Weißenburgs Weichselbaum aufs Tor der Holzheimer und wurde von Grosshauser kurz vor der Strafraumkante umgerissen. Ein Foul nahe an der Notbremse, für das man wohl auch die rote Karte hätte zeigen können. Der Schiedsrichter beließ es bei Gelb.
In der 36. Minute fiel dann etwas aus dem Nichts heraus der Anschluss­treffer für die Holzheimer. Verschuldet hatten ihn allerdings die Weißenburger, die nach einer eigenen Ecke den Ball verspielten. Dann ging es bei den Gastgebern schnell und nach wenigen Pässen brachte FC-Stürmer Marcus Auner den Ball aus 16 Metern im kurzen Eck unter. Kurz darauf klatschte ein Schuss von Fenner noch an den Pfosten des Weißenburger Tors und die einst komfortable Führung wirkte auf einmal gefährdet. Aber die Weißenburger erholten sich und setzten ihrerseits mit einem Pfann-Schuss wieder einen Akzent im Angriff.
In der zweiten Halbzeit ging es deutlich ruhiger zu. Die erste Chance konnten die Holzheimer mit einem Schuss aus 14 Metern durch Marc Orel verbuchen. In der 63. schoss Pfann nach einer Schwenke-Flanke aus der Drehung über das Tor. Gefährlicher war der Lupfer, den Jonas Ochsenkiel in der 70. Minute über den Holzheimer Keeper, aber eben auch das Holzheimer Tor setzte. Hier hatte der Weißenburger Stürmer das 3:1 auf dem Fuß.
Den Ausgleich verhinderte auf der Gegenseite Weißenburgs Torhüter Johannes Uhl, der eine abgefälschte Bogenlampe von Fenner mit den Fingerspitzen gerade noch so über die Latte lenkte. In der 84. war er machtlos, als Holzheims Weingärtner von der Sechzehner-Linie aus der Drehung abzog, den Ball im kurzen Eck unterbrachte und Uhl auf dem falschen Fuß erwischte. Kurz vor Schlusspfiff hatte Weichselbaum für Weißenburg nochmal die Führung auf dem Fuß, aber sein Schuss traf nur das Außennetz. Am Ende ein unnötiges Unentschieden und zwei verlorene Punkte, die sich erneut vor allem durch mangelnde Chancenauswertung erklären lassen. Hoffnung macht, dass die beiden Rückkehrer Ochsenkiel und Pfann bei ihrem Saisondebüt beide trafen.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Strobel, Schwenke, Lehner, Ochsenkiel, Pfann, Leibhard, Wnendt, Lotter, Weichselbaum, Eco.
FC Holzeim: Donauer, Grosshauser, Kellner, Queitsch, Kellner, Krysa, Fenner, Orel, Aksoy, Schön, Auner.
Schiedsrichter: Ebensberger (1. FC Schmidgaden); Zuschauer: 100; Tore: 0:1 Ochsenkiel (21.), 0:2 Pfann (22.), 1:2 Auner (39.), 2:2 Weingärtner (84.).

Am Ende wollten Trainer Markus Vierke und mit ihm einige Zuschauer den Ball förmlich ins Tor schreien, doch die verbale Unterstützung von draußen blieb ohne Erfolg. Das „Runde“ wollte an diesem Nachmittag einfach kein zweites Mal ins „Eckige“. Zumindest nicht für den TSV 1860 Weißenburg, der sich trotz vieler Möglichkeiten in einer starken zweiten Halbzeit vor gut 150 Zuschauern letztlich knapp und durchaus unglücklich mit 1:2 gegen den ESV Ansbach/Eyb geschlagen geben musste. Drei Samstagspartien gab es am ers¬ten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Süd und alle drei endeten mit 1:2. Das galt für Roth gegen Mosbach, für Marienstein gegen Dinkelsbühl und eben für das Match Weißenburg gegen Eyb, das zum Auftakt zugleich das Duell der beiden am meisten genannten Liga-Favoriten darstellte: Der Vorjahresdritte (TSV), der auf Jonas Ochsenkiel (Urlaub) und Max Pfann (Sperre aus der Vorsaison) verzichten musste, traf auf den Landesliga-Absteiger (ESV), der seinen Spielmacher Tobias Hasselmeier ersetzen musste. Die Gäste erwischten den besseren Start: In der neunten Minute verlängerte Tim Eisenberger (auch bekannt als Spielmacher der VfL-Baskets Treuchtlingen) einen weiten Einwurf in den Lauf zu seinem Sturmpartner David Scherb, der halblinks frei auf Torwart Johannes Uhl zulief und zum 0:1 einschob. Kurz darauf rettete Uhl in einer fast identischen Situation ge¬gen Andre Folz. Der TSV 1860 hatte in der Folgezeit zwar optische Vorteile, konnte sich aber keine klaren Chancen gegen die gut gestaffelte Eyber Defensive erspielen und lief in der 33. Minute in einen Konter, den Scherb nach Flanke von Folz per Kopf zum 0:2 ins Netz bugsierte.

Fußball-Vorbereitungsspiele zählen normalerweise nicht zu den Publikumsrennern, im Sportpark Rezataue war jetzt dennoch einiges los, denn das Testspiel zwischen dem TSV 1860 und dem FC/DJK war zugleich das Weißenburger Stadtderby, das es derzeit nicht als Punktspiel in der Verbandsrunde gibt. Knapp 100 Zuschauer wollten sich den Vergleich nicht entgehen lassen, sahen dabei aber eine recht einseitige Angelegenheit. 3:0 stand es nach Treffern von Jonas Ochsenkiel (2) und Patrick Weglöhner bereits zur Pause für den TSV 1860. Der Bezirksligist legte in der zweiten Halbzeit durch Max Pfann und Christian Leibhard (Elfmeter) zum 5:0-Endstand gegen den Kreisligisten nach. Weiter geht es für die TSV-Sechziger am Samstag um 17 Uhr auswärts beim SV Unterreichenbach. Die U23 spielt am Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den SSV Elektra Hellas Nürnberg. Zum gleichen Zeitpunkt startet der FC/DJK auswärts bei der DJK Stopfenheim in den Totopokal-Wettbewerb. Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Weißenburger Derby.

Am Samstag, 28.07.2018 startet unsere 1. Herrenmannschaft mit einem Heimspiel um 17:00 Uhr gegen den Landesligaabsteiger ESV Ansbach/Eyb in die neue Bezirksligasaison. Folgende Neuzugänge konnten die beiden Trainer Markus Vierke (1. Herren) & Jonas Herter (U23) jetzt begrüßen. Mit im Bild ist Turan Mayerhofer, der bei Markus Vierke im Rahmen seiner FSJ-Tätigkeit aktuell hospitiert und Andreas Kral (Jahrgang 1998), der nach langer Verletzungspause endlich wieder Fußball spielen kann.

Claudiu Pienar – TSV Spalt
Dominik Eitel – TSV Spalt
Wnendt Pascal – SG Ramsberg/St. Veit
Ömer Bozan – VfB Eichstätt
Gilbert Heinze – ATSV Wurzen (Sachsen)
Jonas Herter – VfB Eichstätt
Musa Calik – eigene U19
Jonas Stauffer – eigene U19
Emre Cömert – eigene U19

Abgänge:
Mario Swierkot – TSG Ellingen
Michael Böhm – TSG Roth
Dominik Rogner – SV Nennslingen

Das Zuschauerinteresse war zwar überschaubar, dennoch herrschte im Sportpark Rezataue beste Stimmung beim mittelfränkischen Bezirksentscheid des Erdinger-Meister-Cups. Dafür sorgten zum einen die 25 beteiligten Mannschaften, die den Spaß am Fußball in den Mittelpunkt stellten. Zum anderen Moderator und DJ Martin Siegordner von Radio Gong (zugleich Stadion-sprecher beim 1. FC Nürnberg) und zum Dritten der TSV 1860 Weißenburg, der sich mit seinen rund 30 freiwilligen Helferinnen und Helfern und mit Unterstützung der Kreisspielleitung als hervorragender Gastgeber und Ausrichter erwies. Jubeln durften am Ende vor allem der TSV Wolkersdorf und der FC Ezelsdorf: Die Wolkersdorfer Herren gewannen das Turnier der Herren. Im Finale setzte sich der Meister der A-Klasse Nord West gegen den eigentlichen Favoriten und SC Großschwarzenlohe (Bezirksliga Süd) mit 2:1 durch. Christian Miess und Kamil Kowalski trafen für den TSV, Justin Opcin für den SC. Beide Finalisten sind für das bayerische Landesfinale am kommenden Sonntag bei der TSG 08 Roth qualifiziert. Das gilt auch für den Drittplatzierten TSV Berching (Kreisliga Süd). Ein voller Erfolg also für den gastgebenden Kreis Neumarkt/Jura. Bei den Frauen avancierte der FC Ezelsdorf zum „Meister der Meister“ in Mittelfranken: Zehn Punkte und 9:0-Tore aus vier Spielen waren die Bilanz für den Bezirksoberliga-Primus und Favoriten, der gegenüber dem punktgleichen Zweiten DJK Eibach-Nürnberg (7:1) das bessere Torverhältnis hatte. Eibach darf jedoch als Sieger des Rahmenwettbewerbes (Schussgeschwindigkeit, Geschicklichkeitsparcour) ebenfalls zum Landesfinale fahren. Dieses Zusatz-Ticket holte sich bei den Herren die SG Oberes Pegnitztal.

Der Erdinger-Meister-Cup 2018 steht vor der Tür und der Blick richtet sich dabei vor allem auf Mittelfranken, denn hier findet heuer am Sonntag, 8. Juli, das bayerische Landesfinale auf dem Gelände der TSG 08 Roth statt. Eine Woche vorher gibt es bereits die Bezirkentscheide. Hier kommen die mittelfränkischen Meister der Frauen und Männer am Sonntag, 1. Juli, beim TSV 1860 Weißenburg zusammen und spielen um die Tickets für Roth. 20 Herren- und fünf Frauenmannschaften haben im Bezirk Mittelfranken für den Meistercup gemeldet. Die entsprechende Auslosung wurde jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz im TSV-1860-Sportheim an der Rezataue vorgenommen. Die Lose zogen dabei die neue Fußball-Bezirksspielleiterin Sandra Hofmann und der Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, der zugleich die Schirmherrschaft für das Kleinfeldturnier am kommenden Sonntag übernommen hat. Die Ziehung lief im Beisein des Fußball-Kreisvorsitzenden Neumarkt/ Jura, Thomas Jäger, des Bezirksvorsitzenden Dieter Habermann sowie der Vertreter des TSV 1860 Weißenburg: Vorsitzender Thomas Strobl, Hauptorganisator Roland Mayer und Fußball-Abteilungsleiterin Alexandra Wagner-Hamm. Als Vertreter des Hauptsponsors Erdinger war Markus Mann von der Pressestelle der mittelständischen Privatbrauerei vor Ort. „Ich bin etwas enttäuscht, dass nur 25 Mannschaften gemeldet haben“, gab Dieter Habermann unumwunden zu, denn im Vorjahr waren beim ATV Frankonia Nürnberg noch 41 Teams dabei gewesen. Der Bezirkschef verwies aber auch auf die Gründe für den Rückgang, denn aus seiner Sicht drücken vor allem die derzeit laufende Fußball-WM sowie die teils noch andauernde Relegation auf die Meldequote. Ungeachtet dessen erwartet Habermann „hervorragende Spiele“ und sprach nach der Ziehung auch von „schönen Gruppen“. Zwei Vereine sind sogar doppelt vertreten: die SpVgg Diepersdorf (erste und zweite Herrenmannschaft) sowie der SV Langensendelbach (Frauen und Männer). Aus Sicht des gastgebenden Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist es erfreulich, dass die heimischen Meister SSV Oberhochstatt, DJK Raitenbuch, TSG Pappenheim, FC Altenmuhr (alle bei den Herren), DJK Gnotzheim und Eintracht Kattenhochstatt (beide Frauen) gemeldet haben. Oberhochstatt und Kattenhochstatt sind sogar Ortsteile von Weißenburg und haben quasi ein Heimspiel. Aus dem Kreis Neumarkt/Jura kommen unter anderem noch der SC Großschwarzenlohe (Meister Bezirksliga Süd) sowie der TSV Berching (Meister Kreisliga Süd) hin zu.

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