Unsere TSV60ger haben das Heimspiel gegen den Tabellendritten, den FSV Stadeln knapp mit 0:1 verloren. Das Tor des Tages fiel kurz nach der Pause in der 49. Minute. In Sachen Ligaverbleib also zunächst nichts neues: Aus den verbleibenden 5 Spielen sollten/müssen vermutlich 2 Siege her.
Und hier das Restprogramm:
SA 19.04. Erlangen/Bruck A (6. Platz)
SA. 26.04. ASV Weisendorf H (5. Platz)
FR 02.05. SV Schwaig A (17. Platz)
SA 10.05. SVG Steinachgrund H (9. Platz)
SA 17.05. TSV Buch A (7. Platz)
TSV 1860 unterlag dem Tabellendritten: Nach dem 0:1 gegen den FSV Stadeln wird es für die Weißenburger im Abstiegskampf immer enger.
Fünfte Heimniederlage dieser Saison für den TSV 1860: Wie schon in der Vorrunde so mussten sich die Weißenburger nun auch im Rückspiel gegen den FSV Stadeln erneut knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Der Tabellendritte der Fußball-Landesliga Nordost wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und bleibt vorne dran. Die Weißenburger (34 Punkte) stehen zwar weiterhin auf Rang zehn, allerdings ist der Vorsprung auf die Abstiegsrelegationsplätze weiter geschmolzen. Aktuell sind es drei Zähler Polster gegenüber dem Tabellenvierzehnten Quelle Fürth (31), der obendrein noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Stadeln war der erwartet starke Gegner, der auf dem C-Platz in der Rezataue spielerisch überlegen war und in den gut 90 Minuten keine echte Tormöglichkeit für den TSV 1860 zuließ. Aus Sicht von Weißenburgs Trainer Mario Swierkot war es ein Favoritensieg, allerdings habe auch Stadeln nicht viele Chancen gehabt. Seiner eigenen Mannschaft hätten vorne die Leistungsträger gefehlt, stellte Swierkot fest.
Jonas Ochsenkiel konnte verletzungsbedingt nicht spielen, Yannis Herger wurde nach seiner sehr fragwürdigen Roten Karte in Mitterteich für ein Spiel gesperrt. Kapitän Ochsenkiel vertrat an der Seitenlinie den zweiten TSV-1860-Coach Sebastian Schulik, der in der betreffenden Szene wegen Reklamierens ebenfalls Rot gesehen hatte. „Der Einsatz hat gestimmt, wir haben 90 Minuten lang gekämpft. Der FSV war besser – aber nicht klar besser“, fasste Ochsenkiel zusammen.
Vor knapp 200 Zuschauern dauerte es 21 Minuten, ehe Stadeln erstmals gefährlich wurde, allerdings lenkte Weißenburgs Torhüter Maximilian Laub eine Freistoßflanke von Marco Weber mit den Fingerspitzen zur Ecke. Nach gut einer halben Stunde blockte Jörn Hohe am Fünfer mit letztem Einsatz einen Schuss von Leon Müller zur Ecke. In der Nachspielzeit störte TSV-1860-Verteidiger Marco Jäger kurz vor dem Strafraum entscheidend gegen Luca Pulkrabek, und die Aktion verpuffte.
Nach dem Seitenwechsel kam dann die kalte Dusche für den TSV 60: Einen Hammer-Schuss von Leon Siefert konnte Laub nicht festhalten und Salim Ahmed staubte im Nachsetzen zum 0:1 ab (49. Minute). Die Hausherren bemühten sich in der Folgezeit um den Ausgleich, allerdings fehlte gegen die defensiv richtig gut stehenden Gäste aus dem Fürther Stadtteil (drittbeste Abwehr der Liga) die Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite sorgte Siefert noch zweimal für Gefahr – sein Heber über Laub ging knapp am Kasten vorbei (71.), zudem wehrte Weißenburg einen Schuss von ihm zur Ecke ab (79.).
So ging der TSV 1860 als Verlierer vom Platz und steckt mehr denn je in dieser Saison im Abstiegskampf. Die Weißenburger wollen in den verbleibenden fünf Spielen aber alles dafür tun, um auch weiterhin über dem Strich der Abstiegszone zu bleiben. Weiter geht es für die Mannschaft des Trainerduos Swierkot/Schulik am Karsamstag, 19. April, um 15 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim FSV Erlangen-Bruck.
TSV 1860 Weißenburg: Laub, Jäger, Schmied (66. Ljiko), Meier, Hohe, Leibhard, Häßler (89. Krach), Schneider, Koszorus, Renner, Morgenroth.
FSV Stadeln: Prenzler, Abudo, Müller (92. Reichenauer), Siefert (89. Götz), Köstler, Hirschmann (60. Xygas), Höhenberger, Ahmed (69. Hahn), Pulkrabek, Weber, Stöß.
Schiedsrichter: Patrick Meixner (BC Rinnenthal, Gruppe Augsburg); Zuschauer: 183; Tor: 0:1 Salim Ahmed (49. Minute).
