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Die Weißenburger müssen sich beim SC Memmelsdorf I mit 0:3 geschlagen geben. Trotz personeller Einschränkungen hält der TSV phasenweise gut mit, kann die Niederlage am Ende jedoch nicht verhindern. Die Bayernligavolleyballer unseres TSV 1860 mussten am Samstagabend eine Auswärtsniederlage hinnehmen. Beim SC Memmelsdorf I unterlag die Mannschaft von Trainer Florian Krach mit 0:3 (19:25, 21:25, 23:25). In allen drei Sätzen hielten die Weißenburger über weite Strecken mit, konnten sich gegen die konstant spielenden Gastgeber jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Die Ausgangslage war für den TSV erneut nicht optimal. Universalspieler Yannick Hemmeter fehlte krankheitsbedingt, Kapitän Philipp Häußler ging trotz Verletzung mit nach Memmelsdorf und stand der Mannschaft zumindest eingeschränkt zur Verfügung. Björn Dehler wurde als erfahrener Mittelblocker eingesetzt, während Szymon Gumulak aus der zweiten Mannschaft zur Verstärkung des Kaders beitrug. Zudem stand Trainer Florian Krach selbst erneut als Wechseloption für den Notfall bereit.

Memmelsdorf erwischte den besseren Start in die Partie. Mit druckvollen Aufschlägen setzten die Gastgeber die Weißenburger Annahme früh unter Druck und erspielten sich schnell eine Führung. Vor allem die schnellen Angriffe über die Außenpositionen stellten den TSV vor Probleme. Immer wieder gelang es Memmelsdorf, sich mit kleinen Breaks weiter abzusetzen. Weißenburg fand in dieser Phase nur schwer ins Spiel und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen – der erste Satz ging mit 25:19 an die Gastgeber.

Auch der zweite Durchgang begann ähnlich. Memmelsdorf blieb im Aufschlagspiel gefährlich und setzte die Weißenburger weiterhin unter Druck. Der TSV steigerte sich jedoch zunehmend, agierte nun selbst mit mehr Risiko im Aufschlag und konnte das Spiel über längere Strecken offen gestalten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, ehe sich Memmelsdorf in der entscheidenden Phase etwas konsequenter zeigte und sich erneut absetzte. Mit 25:21 ging auch der zweite Satz an die Hausherren.

Im dritten Satz entwickelte sich schließlich die engste Phase der Partie. Memmelsdorf ging erneut früh in Führung und punktete weiterhin zuverlässig über die Außenpositionen. Die Weißenburger hielten diesmal jedoch deutlich besser dagegen und blieben durch kämpferische Abwehraktionen im Spiel. Schritt für Schritt arbeitete sich der TSV wieder heran und glich in der Schlussphase zum 21:21 aus. Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung – ein klarer Touchball wurde nicht erkannt – sorgte anschließend für Unruhe auf Weißenburger Seite. In der emotionalen Schlussphase unterliefen dem TSV zwei entscheidende Fehler zu viel, sodass Memmelsdorf auch den dritten Satz mit 25:23 für sich entschied und den 3:0-Heimsieg perfekt machte.

Trotz der Niederlage bleiben die Weißenburger weiterhin auf Tabellenplatz vier. Aufgrund der engen Punkteabstände im Tabellenmittelfeld wird es jedoch wichtig sein, in den kommenden Begegnungen weiter zu punkten, um den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen zu wahren.

Als wertvollster Spieler auf Weißenburger Seite wurde Maximilian Pflaum ausgezeichnet, der mit variablen und konstanten Angriffen immer wieder für Punkte sorgte.

Weiter geht es am 21. März 2026 um 18 Uhr auswärts beim direkten Konkurrenten in Abensberg. Im Hinspiel konnten sich die Weißenburger noch knapp mit 3:2 durchsetzen – auch diesmal dürfte eine enge Partie zu erwarten sein.

TSV 1860 Weißenburg: Sauer, Weiler, Dalinger, Häußler, Eberle, Schiele, Dehler, Pflaum, Gumulak.
Trainer: Florian Krach
Co-Trainer: Thomas Großmann