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Vor zwei, drei Jahren war der TSV 1860 finanziell stark angeschlagen. Die Schuldenlast vom Bau des neuen Sportheims in der Rezataue drückte ebenso wie die Unterhaltskosten für das alte Vereinsgelände am Lehenwiesenweg und die laufenden Summen für den Sportbetrieb. In dieser schwierigen Situation startete der größte Weißenburger Sportverein eine grundlegende Konsolidierung seiner Finanzen: sparsames Wirtschaften, keinerlei Investitionen und Erhöhung der Werbeeinnahmen. Als „entscheidender Punkt“, so Vorsitzender Claus Wagner, kam Mitte vergangenen Jahres zu diesen Faktoren noch der lang ersehnte Verkauf des Lehenwiesen-Areals für rund 220 000 Euro an den Bauunternehmer Ates Kilinc dazu.

Dadurch hatten die TSV-Sechziger neue Perspektiven: Sie konnten den Bau des dringend benötigten dritten Großfeld-Fußballplatzes in der Rezataue ebenso angehen wie einige weitere Investitionen (vor allem den Bau von Garagen direkt am Sportheim). Zudem konnten Darlehen abbezahlt werden. „Wir können heute auf ein sehr gutes Ergebnis verweisen. Der TSV 1860 hat keinerlei „Liquditätsprobleme“, stellte der Vereinschef nunmehr bei der Jahresmitgliederversammlung fest. Auch Wagners Stellvertreter Thomas Strobl, der für die Finanzen zuständig ist, machte in seinem Bericht deutlich: „Der Verein steht gut da, wir haben eine Eigenkapitalquote von 70 Prozent.“

Vom Chaos zur Topbilanz

Die Entlastung war angesichts dieser Entwicklung nur eine Formsache. Revisor Hans Hohenberger, der auch für seinen Kollegen Günther Müller sprach, nutzte die Gelegenheit aber dennoch zu einigen Anmerkungen: Als sie das Amt vor drei Jahren übernommen hatten, so erinnerte sich Hohenberger, „herrschte Chaos, es war keine Kontrolle da“. Weil dann alle an einem Strang gezogen hätten, könne man nun sagen, „dass die Konsolidierung erfolgreich abgeschlossen ist“. Hohenberger ging sogar noch weiter: „Das ist eine Bilanz, die keiner im Landkreis hat.“ Der Revisor sprach von eine gesunden finanziellen Basis, die es nun ermöglicht, Schulden zu tilgen und Investitionen aus Eigenmitteln vorzunehmen. Angesichts der „negativen Mitgliederentwicklung – von 1 964 im Jahr 2007 auf aktuell 1 630 – mahnten die Kassenprüfer allerdings auch weiterhin zu „kostenbewusstem Denken und Sparsamkeit“. Größter Brocken bei den erwähnten Investitionen ist der Bau des dritten Sportplatzes, der bereits voll im Gange ist. Knapp 190 000 Euro kostet das Spielfeld inklusive Beleuchtung, Bewässerung und Zaun. Gut 40 000 Euro fließen dabei als Zuschüsse. Noch in diesem Jahr soll der Platz fertig werden und bespielbar sein. Weitgehend abgeschlossen ist bereits der Bau der Garagen, die auch als Abstellräume für Gerätschaften dienen. Trotz der positiven Entwicklung, so unterstrich der Vorsitzende Claus Wagner, müsse der Verein bei den Ausgaben weiter bremsen. Er verwies beispielsweise darauf, dass der TSV 1860 allein für Hallenstunden pro Jahr rund 20 000 Euro bezahle. Und auch die Mitgliederzahl ist nach seinen Worten „nicht so erfreulich“. Zum Rückgang (Wagner: „Die Bindung ist heute nicht mehr so groß wie früher.“) kommt das Problem der Zahlungsmoral. Weil es „Tausende von Euros“ an Rückständen bei den Beiträgen gebe, will der Verein hier strenger vorgehen. Als weiteren Negativpunkt sieht der TSV-60- Chef, die Tatsache, dass es nach wie vor in einigen Bereichen an Mitarbeitern fehlt und einige Posten nicht besetzt sind. Diesen negativen Aspekten stehen aus Wagners Sicht allerdings auch zahlreiche positive Punkte gegenüber. Neben der guten Finanzlage nannte der Vorsitzende die zahlreichen sportlichen Erfolge ebenso wie viele gelungene Sportveranstaltungen quer durch die Abteilungen. Diesen Sonntag etwa stehe mit dem Altstadtlauf bereits das nächste Großereignis unter der Regie des TSV 1860 vor der Tür. Positiv bewertete Claus Wagner auch das „Plus an Übungsleitern“ und die „gute Zusammenarbeit mit den Schulen“. 22 sogenannte Sportarbeitsgemeinschaften (SAG) zwischen dem TSV 1860 und Schulen gibt es inzwischen. „Das haben nicht viele Vereine“, freute er sich und lobte in diesem Zusammenhang die engagierten Lehrer ebenso wie Jonas Bolsinger, der momentan sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sportverein bei den TSV-Sechzigern ableistet. Ein Dank ging auch an Landrat Gerhard Wägemann für die Einführung der Ehrenamtskarte sowie an die Stadt, den Oberbürgermeister und alle, die sich beim TSV 1860 engagieren. Ziel: Mitglieder gewinnen Mit Blick in die Zukunft nannte Claus Wagner, der einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt wurde (wir berichteten bereits ausführlich) vor allem zwei Aufgaben: die derzeitigen Baumaßnahmen und Investitionen gut über die Bühne bringen und verstärkt Mitglieder gewinnen. Für den zweiten Punkt sieht der Vorsitzende gute Chancen in der Zusammenarbeit mit den Schulen, aber auch durch Öffentlichkeitsarbeit und viele Veranstaltungen, mit denen der TSV 1860 Werbung in eigener Sa che machen könne.

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