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Kinder und Jugendliche brauchen mehr Bewegung - das ständige Sitzen vor Computer und Fernseher ist gesundheitsschädlich. Dies ist heute eine nicht zu bestreitende Tatsache in unserer Gesellschaft, die sich an vielen Beispielen belegen lässt. Allein ein Blick auf die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen beweist, dass viele Kinder schon mit sechs Jahren gesundheitliche Defizite aufweisen, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Einfachste sportliche Übungen wie der Purzelbaum, die früher für jedes Kind selbstverständlich waren, werden nicht mehr beherrscht.

Gegen diese Defizite hilft nur sportliche Betätigung. Zwei und sogar drei Sportstunden in der Woche sind zu wenig. Als es noch den differenzierten Sportunterricht gab, hatten die Kinder in der Regel vier Stunden Sport pro Woche, oft auch freiwillig mehr. Als dieser aber vor ca. 15 Jahren aus Kostengründen abgeschafft wurde, bekam der Sport ein Schattendasein in der Schule. Die meisten Sportarten verschwanden völlig aus dem Unterricht, weil sie nicht zu sogenannten Basissport gehören. Die Teilnahme an den Schulsportwettkämpfen nahm drastisch ab, weil viele Sportarten in der Schule nicht mehr angeboten wurden. Inzwischen ist das nach vielen Kämpfen der Sportverbände wieder ein bisschen besser geworden, aber es reicht längst nicht aus - zumal ja eigentlich die gesellschaftliche Entwicklung eine tägliche Sportstunde erfordern würde.

Im Kultusministerium weiß man sehr genau, dass die Kinder Bewegung benötigen, aber Lehrerstunden sind einfach zu teuer. Man weiß auch, dass die Vereine, die den Sport anbieten, ihre Mitgliederzahlen steigern möchten. Deshalb hat man sich gemeinsam mit dem Bayerischen Landes-Sportverband Modelle ausgedacht, wie man die notwendigen Sportangebote für Kinder und Jugendliche zu geringeren Kosten erreichen kann und damit auch den Vereinen eine Chance zur Mitgliedergewinnung eröffnet.

Zusammenarbeit Schule-Sportverein ist das Motto; Sportarbeitsgemeinschaften (SAG's) sind das dazugehörige Schlagwort. Sportverein und Schule schließen einen Vertrag; die Schule stellt die Sportstätte und erklärt die SAG zur schulischen Veranstaltung, der Verein stellt den geprüften Übungsleiter. Beide garantieren ein regelmäßiges Training von ein oder zwei Stunden pro Woche. Bei der Landesstelle für den Schulsport, die zu dem für den Sport zuständigen Kultusministerium gehört laufen die Verträge ein und werden genehmigt. Das Kultusministerium honoriert solche offiziellen SAG's mit 140 € pro Schuljahr; also mit knapp 2 € pro Unterrichtsstunde. Das ist natürlich kostengünstiger als Unterrichtsstunden.


Der TSV 1860 Weißenburg hat sich dieser Idee angeschlossen, weil ohne Zusammenarbeit mit Schulen keine neuen Mitglieder zu gewinnen sind. Insgesamt 14 SAG's in zahlreichen Sportarten hat er für das Schuljahr 2011/12 abgeschlossen, zehn davon mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium (in den Sportarten Badminton, Basketball, Handball, Fußball, Leichtathletik, Rhönradturnen und Volleyball), vier mit der Grundschule Weißenburg (in den Sportarten Freizeitsport, Leichtathletik, Mädchenfußball und Turnen). Die Zusammenarbeit läuft ausgezeichnet, die Kinder sind begeistert, sie werden gesundheitsmäßig gefördert, manches Problem der Ganztagesschule wird gelöst - eine „win-win Situation", wie es heutzutage heißt, vorausgesetzt natürlich, dass man zur richtigen Zeit einen geprüften Übungsleiter zur Verfügung hat.

Auch die Sportverbände sind froh, wenn möglichst viele SAG's stattfinden, denn auf diese Weise kommen Kinder und Jugendliche mit ihrer Sportart in Berührung. Manchmal gibt es deshalb auch Sonderaktionen, von denen Schule und Verein profitieren. So gab es unlängst vom Bayerischen Volleyballverband ein Materialpaket im Verkaufswert von 500 € für die SAG zwischen Gymnasium und Verein. Auch der Bayerische Fußballverband wurde aktiv.

Für neue SAG's stellt man einen Materialgutschein in Höhe von 500 € zur Verfügung, der aus dem Gewinn stammt, der bei der Weltmeisterschaft der Frauen erzielt wurde.

Letzte Woche kam nun Uwe Kunstmann, der mittelfränkische Bezirksvorsitzende des BFV, nach Weißenburg, um den Materialgutschein offiziell zu übergeben. Man hatte ein Mädchenfußballspiel der Wettkampfklasse IV (5.-7.Klasse) zwischen Gymnasium und Realschule Weißenburg im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" als gute Gelegenheit zur Übergabe ausgesucht. Frau Inge Pfitzinger-Miedel, die beim Gymnasium für die SAG's zuständig ist, und TSV 1860 Vorsitzender Claus Wagner bekamen jeweils einen Gutschein in Höhe von 250 € überreicht, mit dem sie Sportmaterial einkaufen können. Kunstmann, früher selbst Lehrer, bedankte sich bei den beiden Partner für diese Kooperation, die ganz im Sinne des BFV sei und die junge Menschen dem Sport näherbringe.

Inge Pfitzinger-Miedel und Claus Wagner bedankten sich für die Unterstützung und betonten, dass man diesen Aufwand, den die Gründung und Durchführung einer Idee durchaus mit sich bringe, deswegen betreibe, um den Kindern und Jugendlichen Freude am Sport und an der Bewegung zu vermitteln. Man werde auch in Zukunft im Interesse der Jugend Sportarbeitsgemeinschaften ins Leben rufen, wenn man die Übungsleiter zur Verfügung hat, die diese Arbeit zu diesen Bedingungen leisten.


Claus Wagner

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