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Ein einziges Tor entscheidet die Aufstiegsfrage: Es war angerichtet. Eine knappe Niederlage im Auswärtsspiel ließ die Frage, wer nächste Saison in der Bezirksoberliga Mittelfranken antreten darf, noch nicht entschieden sein. Gut 300 lautstarke Fans in der Landkreishalle, in der Mehrheit den Sechzigern zugetan, sorgten für gute Stimmung und mit dem passenden Rahmenprogramm, bestehend aus Verpflegung und Hallensprecher war dem Aufstiegsendspiel ein würdiger Rahmen gesetzt. Im Gegensatz zum Hinspiel waren nun Markus Hellmich, Michael Butz und Leon Schmidt wieder dabei und auch Gunzenhausen hatte etwas umgestellt, was durchaus nochmal eine Qualitätssteigerung bedeutete.
Viele Worte musste Trainerin Siggi Rudat vor dem Spiel nicht verlieren. Zwei Tore waren aufzuholen und das sollte mit mannschaftlicher Geschlossenheit, schnellem Spiel und stabiler Defensive geschafft werden. Angetrieben von einer extrem lauten Landkreishalle starteten die Sechziger perfekt in das Spiel. Lukas Krach, Johannes Brechtelsbauer und zwei Mal Daniel Wokon legten ein 4:0 vor und ließen die Gunners gar nicht erst zu Wort kommen. Diese konnten ihr erstes Tor erst nach acht Minuten erzielen. Über 5:2 und 7:4 wurde das Match ausgeglichener und der Gunzenhausener Spielertrainer Benni Franz markierte in der 19. Minute den ersten Ausgleich für die Gäste. Es entwickelte sich ein packendes und gutes Spiel, das die beiden hervorragenden Schiedsrichter jederzeit im Griff hatten und nahezu fehlerfrei leiteten. Bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen, mit einem 10:11 aus Heimsicht ging es in die Kabine.
Aus der Pause kam der TV Gunzenhausen etwas wacher zurück und legte binnen drei Minuten ein 11:14 vor. Zwei Zeitstrafen und ein verworfener Siebenmeter auf TSV-Seite machten die Sache nicht einfacher und Gunzenhausen konnte sich leichte Vorteile erspielen. Wer die Mannschaft am Sonntagnachmittag aber gesehen hatte, der wusste, so schnell ist der TSV nicht geschlagen. Der im zweiten Durchgang sehr gute Jojo Baur sorgte mit drei Toren dafür, dass Weißenburg in Schlagdistanz blieb. Ein gehaltener Strafwurf durch Fritz Rudat sowie abermals Jojo Baur ließen das Spiel beim 17:17 wieder ausgeglichen sein. Wie auch im Hinspiel fielen wenig Treffer, was ein deutliches Zeichen für zwei gute Abwehrreihen darstellt. Tobias Radlerhuber im Weißenburger Tor und André Ballenberger im Kasten der Gunners zeigten einige sehenswerte Paraden und sorgten für Spannung, da jedes Tor enorm wichtig wurde – Weißenburg hatte ja noch den Zwei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Jojo Baur und Lukas Krach stellten zweimal eine neuerliche Führung her, die aber jedes Mal von Gunzenhausen gekontert wurde. Bene Sommerer mit einem spektakulären Kempator nach Anspiel von Basti Rudat zum 22:21 ließen die Sechziger drei Minuten vor Schluss nochmals hoffen. Allerdings war nun ein Sieg mit drei Toren Differenz nötig, da Gunzenhausen mit dem 21. Treffer mehr Auswärtstore erzielte als der TSV am Vortag. Die Spannung war greifbar und der Support von den Rängen steigerte sich nochmals. Noch vierzig Sekunden waren zu spielen, Johannes Brechtelsbauer erzielte das 23:21. Ein Tor hätten die bis zur Erschöpfung kämpfenden Hausherren noch benötigt. Die folgende offene Deckung nutzen die Gunners allerdings geschickt und zogen nochmals einen Siebenmeter, der dann mit der Schlusssirene verwandelt wurde. Mit 23:22 gewann der TSV 1860 Weißenburg dieses denkwürdige Aufstiegsderby, welches absolute Werbung für den Handball im Landkreis darstellte. Dem TV Gunzenhausen wünschen wir viel Erfolg in der Bezirksoberliga, wir Weißenburger sind uns einig, dass wir auf die Leistung aufbauen können und in näherer Zukunft den Sprung ebenfalls schaffen können. Ein Dank an alle Zuschauer, an alle fleißigen Helfer und an beide Mannschaften für ein tolles und leidenschaftliches Erlebnis!

Die Handballer des TSV 1860 Weißenburg standen an diesem Wochenende vor den wichtigsten Spielen der jüngeren Vereinsgeschichte. Als Tabellenzweiter der Bezirksligastaffel 2 ging es gegen den Zweiten der anderen Staffel. Dass es sich dabei um den Landkreisrivalen vom TV Gunzenhausen handelte machte die Sache doppelt spannend. Am Samstagabend ging es also für die Weißenburger Ballkünstler nach Gunzenhausen zum Aufstiegsderby Teil 1. Es fehlten die langzeitverletzten Schmidt und Sulk, zudem waren Markus Hellmich und Michael Butz, die privat verhindert waren. Mit Holger Würth, Florian Wein und Markus Brunnenmeier nahmen dafür drei aus der alten Garde auf der Bank Platz.
Gunzenhausen war in Bestbesetzung und mit dem klaren Ziel Bezirksoberliga angetreten. So legten die Männer um Spielertrainer Benni Franz auch los und stellten nach sieben Minuten auf 3:0 aus Hausherrensicht. Weißenburg kam schwer ins Spiel, die Nervosität war allen anzumerken. Zwei frühe Zeitstrafen gegen Daniel Wokon machten die Sache nicht einfacher, schließlich war damit der Fixpunkt in der Abwehr angezählt. Aufgrund der nötigen Umstellung in der Defensive fand man dann aber doch besser ins Spiel und konnte über ein Tor von Basti Rudat und einen Siebenmeter von Johannes Brechtelsbauer verkürzten. Es folgte die stärkste Phase der von Sigi Rudat gecoachten Sechziger: mit sicherem Angriffsspiel und stabiler Abwehr ging es von 4:4 auf 5:9 und 6:10 in Front. Die Gunners waren sichtlich überrascht von der Leistung des TSV und brauchten einige Zeit, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Erst beim 10:10, 90 Sekunden vor Pausenpfiff, war der Spielstand wieder ausgeglichen. Den konnten die Sechziger noch um einen Zähler erhöhen, mit 11:10 für die Gäste ging es in die Kabine. Dort war man durchaus zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Partie und nahm sich vor, die Chancen noch besser zu nutzen.
Die zweite Hälfte versprach weiterhin Spannung und auch die Fanlager auf der mit etwa 250 Zuschauern nicht ganz gefüllten Tribüne waren voll im Spiel und sorgten für gute Stimmung. Weißenburg konnte nochmals auf 15:13 vorlegen, nach 40 Minuten hatte Gunzenhausen aber wieder ausgeglichen und man ging Kopf-an-Kopf in die Endphase. Bis zum 19:18 aus Hausherrensicht ging es ständig hin und her, die Führung wechselte mehrmals. Am Ende hatte Gunzenhausen dann aber doch einen kleinen Vorteil. Spielertrainer Franz verteilte die Bälle geschickt an seine Nebenleute, die entweder direkt einen Torerfolg erzielten oder einen Strafwurf herausholten. Hier waren die ansonsten sehr guten Schiedsrichter etwas zu schnell an der Pfeife, wodurch Gunzenhausen immer wieder dranbleiben beziehungsweise vorlegen konnte. Aber auch die häufigen Pfosten- und Lattentreffer der Sechziger waren ein Grund, dass man am Ende mit 20:22 in einem engen Spiel unterlag und lediglich Zwanzig Treffer markieren konnte. Mit nur 22 Gegentoren stand die Defensive aber durchaus stabil. Beim Rückspiel heute Nachmittag um 17:00 in der Landkreishalle ist somit noch alles drin und der Aufstieg in die Bezirksoberliga weiterhin möglich.

Zum letzten Saisonspiel der Bezirksliga Mittelfranken ging es für die Jungs vom TSV 1860 Weißenburg zum Tabellenzweiten vom MTV Stadeln 2. Das Hinspiel ging äußerst unglücklich Unentschieden aus, in Weißenburg führte man 90 Sekunden vor Schluss noch 33:30 und kassierte mit dem Schlusspfiff noch den ärgerlichen Ausgleich. Mann hatte also etwas gutzumachen in Fürth. Die Voraussetzungen waren jedoch nicht unbedingt gut, lediglich mit elf Mann traten die Sechziger an mit dem Ziel, den dritten Tabellenplatz zu sichern und vielleicht noch auf den zweiten Platz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation zu springen. Wie so oft setzten solche Situationen neue Kräfte frei und die Mannschaft brachte von Anfang bis zum Ende eine tadellose Leistung aufs Parkett. Nach starkem Beginn kamen die Stadelner zwar nach der Pause nochmals zum Ausgleich, doch die geschlossene Mannschaftsleistung mit gutem Defensivspiel hielt den MTV in Schach und holte mit dem 30:29 einen hochverdienten Sieg, der trotz des am Ende knappen Ergebnisses nie wirklich in Gefahr war.
Mit den zwei Auswärtspunkten im Gepäck kann man nun sogar noch auf Platz zwei springen. Voraussetzung dazu ist ein Sieg des Tabellenersten vom HBC Nürnberg gegen Stadeln, die dann den direkten Vergleich gegen die punktgleichen Weißenburger verloren hätten. Somit würde sich die Saison nochmal verlängern, wogegen sicher kein TSVler etwas dagegen hätte.

Die weibliche B-Jungend des TSV 1860 Weißenburg gewann knapp gegen den TSV Rothenburg mit 15:14: Am Samstag Abend gingen die Mädchen von Tabellenplatz 1 aus in das letzte Saisonspiel und empfingen dabei den ebenwürdigen Tabellenzweiten TSV Rothenburg in der Landkreishalle vor ca. 80 Zuschauern. Von Anfang an war das Match auf beiden Seiten sehr hektisch und man konnte die Nervosität in beiden Teams durch kleinere technische Fehler erkennen. Den ersten Treffer zum 1:1 erzielte Clara Gempel. Weitere folgten von Marlene Wein und Emma Marzynkevitsch zum 3:3. Die Gegnerinnen wurden nun etwas stärker und erspielten sich mit drei folgenden Siebenmeter-Strafwürfen einen Vorsprung zum 3:7 heraus. Doch die jungen Weißenburgerinnen holten durch ihre geschlossene Mannschaftsstärke wieder auf und gingen mit einem Halbzeitstand von 7:9 in die Pause.  Danach wurde das Spiel richtig spannend, da sich beide Teams nichts schenkten. Paula Eckert und Marlene Wein punkteten stark und konnten das Torverhältnis immer wieder ausgleichen.  Am Ende des Spiels waren die letzten 2 gehaltenen Siebenmeter-Strafwürfe von Lilith Kress und das Siegtor von Hannah Lutz ausschlaggebend und die Partie endete mit 15:14 für die Gastgeber. Die beiden Trainer Christina Würth und Florian Wein beglückwünschten ihre Mannschaft zum 1. Platz in der Bezirksliga und freuen sich nun auf den Aufstieg. Es spielten: Mia Strobl, Clara Gempel (6 Treffer), Marlene Wein (4), Emma Marzynkevitsch (1), Lillith Kress (Tor) Hannah Lutz (1), Stella Mühlöder, Paula Eckert (3), Johanna Wolf-Freidhöfer.

Im letzten Heimspiel der Bezirksligasaison trafen die Herren vom TSV 1860 Weißenburg am Samstagabend auf den TV Dietenhofen, gegen den man im Hinspiel nach klarer Führung in der ersten Halbzeit am Ende noch um den Erfolg bangen musste und letztlich mit 23:22 den Sieg sicherte. Man war also gewarnt, konnte jedoch personell aus dem Vollen schöpfen, mit Ausnahme der langzeitverletzten waren alle einsatzbereit. Gecoacht wurde wieder von Siggi Rudat, die das die letzten beiden Spiele bereits übernommen hatte.
In der gutbesuchten Landkreishalle kam man zunächst schwer in die Partie und lag nach vier Minuten mit 1:3 hinten. Nach und nach arbeiteten sich die Sechziger ins Spiel und glichen aus. Trotz gefühlter Überlegenheit machte man es sich im Angriff oftmals viel zu schwer, so dass aus der Überlegenheit nicht wirklich ein Vorteil erwachsen konnte. Bedanken konnte man sich auch mehrmals beim über die gesamte Partie starken Tobias Radlerhuber, der dafür sorgte, dass Dietenhofen nach dem 6:6 nicht mehr in Führung gehen konnte. In der Folge klappte es im Angriff besser und einige schöne Treffer wurden herausgespielt. Mit einem nach dem Pausenpfiff verwandelten Siebenmeter durch Johannes Brechtelsbauer ging es mit 17:15 in die Kabine.


Die etwas personell geschwächten Gäste konnten nach Wiederanpfiff nochmals ausgleichen, verloren dann aber zusehends Kräfte, so dass die TSV-Abwehr immer häufiger den Ball gewinnen konnte und schnelle einfache Treffer erzielte. Konsequent und sicher wurde Angriff um Angriff vorgetragen und die Abschlussquote vor dem Gästetor war durchaus ansehnlich. Durch die gute Chancenverwertung und die kompromisslose Abwehrarbeit, die jedoch einige Zeitstrafen mit sich zog, zogen die Sechziger ab der 40. Minute davon. Über 25:20 und 28:21 war das Spiel entschieden und die Gäste konnten den engagiert aufspielenden TSVlern nichts entgegensetzen. Mit der Schlusssirene erzielte Basti Rudat den 38:28 Endstand und den höchsten Saisonsieg der Sechziger, die damit auf dem dritten Tabellenplatz stehen und diesen nach Ostern im letzten Saisonspiel gegen den Spitzenreiter aus Stadeln gerne verteidigen würden.

Spielverlauf: 0:1, 1:3, 7:7, 12:10, 15:14, 17:15 HZ – 18:18, 26:20, 29:22, 32:25, 38:28 Ende
Zeitstrafen: TSV 1860 Weißenburg 16 Minuten; TV Dietenhofen 8 Minuten
Siebenmeter: TSV 1860 Weißenburg 4/4, TV Dietenhofen 6/5

Für den TSV 1860 Weißenburg spielten: Tobias Radlerhuber, Fritz Rudat (beide Tor), Florian Wein 1, Sebastian Rudat 2, Johannes Baur 2, Tim Lukas 3, Hannes Kürpik 3, Daniel Wokon 3, Johannes Brechtelsbauer 10/4 , Benedikt Sommerer 3, Lukas Krach 5, Markus Hellmich 3, Leon Schmidt und Jakob Winkler 3.

Wiedermal nicht vollzählig trat der TSV 1860 Weißenburg die Reise zum TSV 46 Nürnberg an. Gegen das Schlusslicht der Bezirksliga Staffel 2 fehlten weiterhin die Langzeitverletzten Lucas Schmidt und Simon Sulk sowie Benedikt Sommerer aus Studiengründen und kurzfristig auch noch Jakob Winkler. Als Betreuerin kam diesmal Sigi Rudat mit, die viele der Weißenburger Jungs ja sehr gut kennt. Beim Gegner sah es personell noch schlechter aus, hier fehlten ebenfalls mehrere Spieler und erst kurz vor Spielbeginn waren die Nürnberger mit Wechselspielern ausgestattet.
Dennoch gingen die Hausherren mit 2:0 in Führung und überraschten die indisponierte Weißenburger Abwehr auf dem falschen Fuß. Zehn Minuten dauerte es, bis eine Umstellung der Abwehr auf eine offensivere Variante fruchtete und man zusehends sicherer agierte. Aufgrund von unkonzentrierten Abschlüssen vor dem Nürnberger Tor und einem guten Keeper darin konnten sich die Sechziger erstmal nicht absetzen. Auch der Regisseur des TSV 46 zeigte sich torgefährlich und mit guter Übersicht, so dass er immer wieder seine Mitspieler in Szene setzen konnte. Nach 24 Minuten stand es noch 7:7, bis Johannes Brechtelsbauer die erste Führung erzielen konnte. Weit weg konnten die Römerstädter jedoch nicht wegziehen, lediglich mit 9:11 ging es in die Pause, ein knapper Vorsprung, der aufgrund der Überlegenheit des TSV 1860 eigentlich deutlicher hätte ausfallen müssen.


Im Zweiten Durchgang kamen die Gastgeber nochmal auf 12:12 heran, bis ein beeindruckender Lauf das Ergebnis auf 12:18 für den Weißenburger TSV stellte. Auch eine direkte Rote Karte gegen Markus Hellmich brachte Weißenburg nicht außer Tritt, konsequent wurden Fehler der 46er genutzt und durch konzentriertes Spiel im Positionsangriff Chancen erarbeitet und genutzt. Nachdem Lukas Krach zwei Treffer innerhalb von 30 Sekunden zum 13:19 bzw. 13:20 erzielte war die Partie eine Viertelstunde vor Ende eigentlich entschieden. Man wurde angesichts des greifbaren Erfolgs nicht mehr nervös und fuhr einen letztlich sicheren Auswärtssieg ein. Daniel Wokon mit sechs Toren sowie Johannes Brechtelsbauer mit elf „Buden“ waren offensiv die Matchwinner, herausgestellt werden sollte jedoch die gute gemeinschaftliche Leistung der gesamten Mannschaft. Dies wird auch beim nächsten Auswärtsspiel am Sonntag um 17:00 beim SC Schwabach 2 nötig sein, um dort wieder etwas Zählbaren einzufahren. Trotz der Platzierung als Tabellenvorletzter darf die BOL-Reserve keinesfalls unterschätzt werden.


Spielverlauf: 2:0, 4:4, 7:7, 9:11 HZ – 12:12, 12:18, 15:23, 18:25, 20:27 Ende.
Zeitstrafen: TSV 46 Nürnberg 6 Minuten; TSV 1860 Weißenburg 2 Minuten + 1 Disqualifikation
Siebenmeter: TSV 46 Nürnberg 6/4; TSV 1860 Weißenburg 3/2
Für den TSV 1860 Weißenburg spielten: Tobias Radlerhuber, Fritz Rudat (beide Tor), Florian Wein 1, Sebastian Rudat 1, Tim Lukas 1, Hannes Kürpik 3, Daniel Wokon 6, Johannes Brechtelsbauer 11/2, Lukas Krach 4, Markus Hellmich, Leon Schmidt und Michael Butz.

Unentschieden ist ein Ergebnis, welches nicht ganz so häufig beim Handball vorkommt. Klar, schließlich fallen meist über fünfzig Tore, da sinkt die Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu anderen Sportarten mit weniger spektakulären Spielverläufen. Am Sonntagabend sahen gut sechzig Zuschauer in der Weißenburger Landkreishalle sogar 66 Tore. Zum Leidwesen der TSV 1860 Handballer genau geteilt: 33 Tore für Heim, 33 Tore für Gast, so stand es rot auf schwarz auf der Anzeigentafel. Das dritte Unentschieden für die Sechziger im siebten Spiel und mit Sicherheit das ärgerlichste. Waren die beiden vorherigen Punkteteilungen, beide gegen die HG Ansbach, eher glückliche Punktgewinne, so darf man bei der Begegnung gegen die Jungs aus dem Fürther Stadtteil von einem Punktverlust sprechen.
Der MTV Stadeln reiste mit einer guten Bilanz von 10:2 Punkten nach Weißenburg und präsentierte sich mit einer kompakten Mannschaft, gegen die der TSV mit stabiler Abwehr, schnellem Rückzugsverhalten und sicherem Passspiel dagegenhalten wollte.
Die Startphase begann ausgeglichen und temporeich. Die Stadelner brachten Geschwindigkeit auf die Platte und versuchten in jedem Angriff mit Geschwindigkeit, die gute Weißenburger Abwehr zu überwinden. Sieben Minuten waren vergangen, da stand es bereits 5:5. Es zeichnete sich ab, dass heute viel über den Rückraum und das Zusammenspiel mit dem Kreis gehen würde. Hannes Kürpik und Lukas Krach kamen hervorragend ins Spiel und trafen jeweils zwei Mal in der Anfangsphase. Weiter vorwiegend durch den Rückraum Tore erzielend, setzten sich die Gastgeber ab. Nahezu alles gelang und man dominierte die Partie. Über 10:7 und 15:11 (25. Minute) steuerte man einer sicheren Halbzeitführung entgegen. Irgendwie schlichen sich jedoch eine Unkonzentriertheiten ein, unnötige Ballverluste ließen den Vorsprung auf 16:15 beim Pausenpfiff schmelzen.

Neue Konzentration getankt, starteten die TSVler hervorragend in die zweite Halbzeit. Hannes Kürpik sammelte weiter Treffer und sorgte, zusammen mit dem erneut starken Tobias Radlerhuber im Tor dafür, dass der alte Abstand beim 21:16 wieder hergestellt und sogar ausgebaut wurde. Leider sammelte er auch Zeitstrafen, so dass nach seiner zweiten Zeitstrafe Angriff-Abwehr-Wechseln anstand. Michael Butz verrichtete nun in der Defensive einen stabilen Part, vorne traf Kürpik. Natürlich klappte nicht immer alles, auch Stadeln bot durchaus Qualität auf. Dennoch betrug der Vorsprung immer mindestens zwei Tore. Schließlich erwischte es Hannes Kürpik dann doch, mit der dritten Zeitstrafe musste er für den Rest der Partie zuschauen. Stadeln kam nochmal auf 28:27 heran, die Weißenburger konterten den Anschluss jedoch postwendend. Beim 32:28, drei Minuten vor Schluss schienen die Sache gelaufen und zwei völlig verdiente Punkte schon im Sack. Auch beim 33:30 hätte eigentlich nichts mehr anbrennen dürfen, schließlich waren nur noch zwei Minuten zu gehen. Der MTV machte es jedoch sehr schlau, der TSV eher weniger und so brachten es die Sechziger nicht über die Zeit. Durch eine offensive Abwehr völlig aus dem Konzept gebracht geschah das, was keiner erwartet hatte – Stadeln eroberte in den letzten 90 Sekunden drei Mal den Ball und glich wenige Sekunden vor Spielende zum 33:33 aus. Ein ganz bitterer Punktverlust, der natürlich so nicht passieren darf. Dennoch wird man daraus lernen und so etwas nicht mehr passieren. Die Sechziger boten bis auf die letzten fünf Minuten jeder Halbzeit ein überragendes Spiel, auf das sich mit Sicherheit aufbauen lässt. Nächster Gegner ist der TSV 1846 Nürnberg, zu dem es am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr geht.

Spielverlauf: 1:0, 3:3, 8:6, 12:8, 15:11, 16:15 HZ – 21:16, 24:20, 28:27, 31:28, 33:30, 33:33 Ende
Zeitstrafen: TSV 1860 Weißenburg 12 Minuten; MTV Stadeln 2 Minuten
Siebenmeter: TSV 1860 Weißenburg 2/2; MTV Stadeln 7/6
Für den TSV 1860 Weißenburg spielten: Tobias Radlerhuber, Fritz Rudat (beide Tor), Florian Wein 2, Jakob Winkler 4, Tim Lukas 1, Hannes Kürpik 8, Daniel Wokon 4, Johannes Brechtelsbauer 8/2, Lukas Krach 5, Markus Hellmich 1, Leon Schmidt und Michael Butz.

Verletzte, Kranke, Urlaubende – Die Gründe für die vielen Absagen zum Auswärtsspiel am Samstagabend in Dietenhofen waren verschieden. So kam es, dass der TSV 1860 nur mit zehn Spielern die Reise antrat. Mit Holger Würth kam sogar ein Handball-Ruheständler mit, um zumindest über eine weitere Wechselalternative zu verfügen. Wer etwas später in die Dietenhofener Sporthalle kam und es mit dem TV Dietenhofen hielt, der dürfte etwas verwundert geschaut haben. Die Weißenburger Minimalbesetzung legte nämlich ein ganz starkes Spiel aufs Parkett und führte nach sechs Minuten bereits mit 5:1. Einfach sollte das Spiel gehalten werden, darüber hinaus kraftschonend agiert werden, was in der ersten Halbzeit fast durchgängig gelang. Stabil in der 6:0 Abwehr stehend und vorne einfache Tore werfend, hatte der TSV das Spiel absolut unter Kontrolle, fast alles funktionierte. Trotz eines guten Dietenhofener Torhüters setzten sich die Sechziger immer weiter ab. Das lag auch daran, dass Tobias Radlerhuber im Sechziger-Tor einen bärenstarken Tag erwischte und es den Gastgebern schwer machte, eigene Treffer zu erzielen. 18 Minuten waren gespielt und der TSV führte bei nur drei Gegentoren mit acht Treffern Vorsprung. Gegen Ende der Halbzeit ließen verständlicherweise die Kräfte nach und Dietenhofen kam auf fünf Tore heran, 9:14 lautete der Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff konnte man den Gegner weiter auf Distanz halten, wobei es allerdings nie wieder so deutlich wie zur Mitte der ersten Hälfte wurde. Drei oder vier Tore Vorsprung waren es bis zehn Minuten vor Schluss. Allerdings wurde es für die Weißenburger Werfer immer schwerer, Tore zu erzielen, da merklich die Kräfte schwanden. Glücklicherweise konnte Tobias Radlerhuber drei Siebenmeter der Gastgeber entschärfen und auch die Abwehr verrichtete ihren Dienst weiterhin sehr effizient. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich dann zu einem Handballkrimi. Dietenhofen kam vom 17:20 (50. Minute) zum 20:20 Ausgleich vier Minuten vor Schluss. Die erneute TSV-Führung durch den in der Schlussphase starken Tim Lukas konterte Dietenhofen erneut. Johannes Brechtelsbauer mit seinem sechsten Tor an diesem Abend und erneut Tim Lukas mit zwei hervorragenden Abwehraktionen brachten dann den Sieg über die Ziellinie. Ein Sieg, der viel Kraft kostete aber auch einiges freisetzen könnte. Schließlich wartet am Sonntag der MTV Stadeln als ungeschlagener Tabellenführer auf die Sechziger. Anwurf in der Landkreishalle ist um 18:00 Uhr.
Spielverlauf: 0:2, 1:5, 3:11, 5:13, 9:14 HZ – 11:16, 15:18, 17:20, 20:20, 21:21, 21:22 Ende.
Zeitstrafen: TV Dietenhofen 4 Minuten; TSV 1860 Weißenburg 6 Minuten.
Siebenmeter: TV Dietenhofen 1/4; TSV 1860 Weißenburg 0/1.
Für den TSV 1860 Weißenburg spielten: Tobias Radlerhuber, Fritz Rudat (beide Tor), Florian Wein, Jakob Winkler 2, Tim Lukas 2, Hannes Kürpik 7, Daniel Wokon 1, Johannes Brechtelsbauer 6, Lukas Krach 4, Holger Würth.

Am Sonntag zog es die Weißenburger Handballer nach Nürnberg, um gegen die BOL-Reserve des HBC Nürnberg anzutreten. Der HBC, der Zusammenschluss von Post SV und Eibach, setzt ganz auf die Jugend. Das war auch beim Gegner des Wochendes zu beobachten, ganze neun Spieler des Jahrgangs 2000 oder jünger liefen gegen die bislang ungeschlagenen TSVler auf. Das versprach ein Temporeiches Spiel, worauf sich die Sechziger aber die Woche über eingestellt hatten. Zu Beginn hielten die Gäste gut dagegen und gingen zunächst mit dem ersten Treffer der Partie in Führung. Bis zum 3:3 hielt man gut dagegen, konnte jedoch die immer häufiger werdenden Fehler nicht in den Griff bekommen. Fehlpässe, technische Fehler und ganz lapidare Fehlwürfe sorgten dafür, dass der HBC langsam aber sicher die Oberhand gewann. Selbst auch nicht ganz fehlerfrei war der Gastgeber dennoch konsequenter im Abschluss und etwas aufmerksamer im Ausnutzen von Nachlässigkeiten des TSVs. Bis zur Halbzeit waren die Weißenburger zwar nicht so viel schlechter, lagen dennoch in der Summe gesehen verdientermaßen mit 9:14 in Rückstand.
Für die zweite Runde nahm man sich vor, die Fehler zu reduzieren und sich auf das, was in der ersten Hälfte funktionierte – gemeinsam im Abwehrverbund zu agieren und im Angriff druckvoll den Abschluss zu suchen – zu konzentrieren. Wirklich verkürzen ließ sich der Rückstand jedoch vorerst nicht. Stattdessen wurde das Spiel von Seiten des TSV fahriger und man war zusehends unzufriedener mit der eigenen Leistung. Mehrere (korrekte) Zeitstrafen und die damit verbundene Unterzahl ließen die Partie zur Mitte der zweiten Halbzeit fast schon entschieden sein, 21:15 führten die Nürnberger zu diesem Zeitpunkt. Drei weitere Gegentore zum 24:16 ließen die Sechziger eine Auszeit nehmen, um sich nochmals zu sammeln und für die verbleibenden zwölf Minuten zu motivieren. Untergehen war keine Option, so waren sich alle einig. Tatsächlich gelang es noch, gestützt auf vier Brechtelsbauer-Tore, bis zum 26:23 und dem abschließenden 27:24 zu verkürzen. Das war allerdings nur noch Kosmetik, die Niederlage war absolut verdient, da es dem TSV kaum gelang, die eigenen Stärken auszuspielen und dem jungen Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Auch der Glaube an sich selbst schien diesmal etwas zu fehlen. Zur Wiedergutmachung bietet sich das nächste Spiel am 5. März beim TV Dietenhofen an. Bis dahin verbleibt der TSV 1860 mit 6:4 Punkten auf dem vorerst dritten Tabellenplatz.

Anfang November spielte man das letzte Mal, bevor die Saison zwischenzeitlich unterbrochen wurde. Gegner damals, die HG Ansbach 2. Und auch sonst bot das Spiel einige Parallelen zum Hinspiel, doch dazu später mehr. Der TSV konnte nahezu komplett antreten, Bene Sommerer kehrte rechtzeitig aus der Quarantäne zurück, einzig der längerfristig verletzte Simon Sulk musste ersetzt werden. Für ihn saß Oldie Fritz Rudat für den Notfall auf der Bank. Den Spielbeginn verschliefen die Hausherren total, bevor Markus Hellmich das erste Weißenburger Tor erzielen konnte hatten die Ansbacher bereits drei Mal getroffen, so dass es nach acht Minuten schon 1:3 stand. Die Gäste legten weiter nach und trafen meist über außen, 1:6 das Zwischenergebnis nach 12 Minuten. Das lag einerseits an mangelnden Absprachen in der Abwehr, wo allzu oft zu früh ausgeholfen und den Außen somit zu viel Raum gewährt wurde. Vor allem war es aber das uninspirierte Angriffsspiel, wo man die kompakte Abwehr der HG Ansbach vor keine großen Probleme stellte. Ohne Druck in die Nahtstellen und aus dem Rückraum eher harmlos, war das einzige Tor nach zwölf Minuten ein deutliches Zeichen, woran es hakte. Mit einer umgestellten Mannschaft wurde der Angriff etwas agiler, Basti Rudat zwang die gegnerische Abwehr wiederholt in eins gegen eins Situationen und Torgelegenheiten konnten konsequenter genutzt werden. Allerdings lief man dem Rückstand aus der Anfangsphase weiter hinterher, so dass der Rückstand immer mindestens drei Tore betrug. Quasi mit dem Pausenpfiff erzielten die Gäste ihren 13. Treffer, bezeichnenderweise über Rechtsaußen.
Spielerisch war der TSV deutlich schlechter als im Hinspiel, wo man trotz immer wieder knapper Führung am Ende mit einem 25:25 Unentschieden glücklich nach Hause fuhr. Allerdings stimmte im zweiten Durchgang nun die Einstellung und vor allem die Abwehr konnte nun immer öfter den routinierten Angriff der HG Ansbach stoppen. Zudem wechselte Fritz Rudat in den Kasten und konnte die Leistung auf der Torwartposition verbessern, nachdem der im bisherigen Saisonverlauf starke Tobias Radlerhuber nur wenig zu fassen bekam. Gestützt auf Paraden Rudats arbeitete man sich nach und nach an die Gäste heran und verkürzte den Rückstand auf zwei Treffer. Leider verletzte sich Abwehrtitan Lucas Schmidt ohne gegnerische Einwirkung schwerer und wird – ebenso wie Torwart Sulk nach Verletzung im Hinspiel – längerfristig ausfallen. Nach anfänglichem Schock motivierte die Verletzung die verbliebenen Sechziger nochmals und sie trieben Angriff um Angriff vor. Nach dem Ausgleich durch Tim Lukas nach 56 Minuten folgten die nächsten Parallelen zum Hinspiel: Kurz vor Schluss hielt Rudat einen Siebenmeter der HG, der vielleicht eine Vorentscheidung bedeutet hätte. Bene Sommerer konnte sogar die erste Führung (24:23) der Sechziger erzielen, nicht ganz zwei Minuten waren noch zu spielen. Die Möglichkeit, auf 25:23 zu stellen und damit den Sieg einzutüten wurde aufgrund von Zeitspiel jedoch vergeben, so dass die letzte Aktion, wie schon im Hinspiel, den Ansbachern gehörte. Mit den letzten Sekunden wurde der Ball auf den Außen gebracht, der, im Gegensatz zur letzten Begegnung, jedoch den Weg ins Tor zum 24:24 und damit neuerlichen Unentschieden fand.

Am Samstagabend ging es für die Handballer des TSV Weißenburg zum ersten Auswärtsspiel der noch jungen Bezirksligasaison bei der Zweitvertretung der HG Ansbach. Die tritt bekanntermaßen mit einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen und höherklassig erprobten sowie jüngeren Spielern an. In den letzten Jahren immer recht weit vorne in der Bezirksliga platziert, war den Jungs aus Weißenburg klar, dass, wenn der Spitzenplatz erobert werden soll, hier ein großer Brocken aus dem Weg zu räumen ist. Vorweg genommen, dieses Ziel konnte nicht erreicht werden, dank des am Ende glücklichen 25:25-Unentschiedens blieben die Sechziger jedoch ungeschlagen und rückten auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Weißenburger mussten auf Michael Butz und kurzfristig auch auf Topscorer Johannes Brechtelsbauer verzichten, konnten aufgrund des breiten Kaders aber problemlos Ersatz stellen. So fing für den verhinderten Brechtelsbauer Johannes Baur auf Außen an, der mit vier Toren eine gute Partie spielte. Ansonsten setzte Trainer Olaf Scherdin auf die bewährte Formation, die bei sich in dieser Partie zu Beginn jedoch sehr gegen die Hausherren tat. Schnell lag man 1:5 in Rückstand, weil nach sieben Minuten lediglich Daniel Wokon einen Treffer markieren konnte, die Ansbacher jedoch stark kombinierten und immer wieder freie Einwurfmöglichkeiten schufen und diese auch konsequent nutzten. Die Hereinnahme von Hannes Kürpik im Rückraum sowie eine verbesserte Abwehr gestalteten die Partie jedoch ausgeglichener. Nicht zuletzt dank vier Kürpik-Tore stand es nach 15 Minuten schließlich 7:7 und die Weißenburger starteten in ihre beste Phase des Spiels. Während hinten im Tor Tobias Radlerhuber mehrere gute Chancen der Ansbacher vereitelte begannen im Angriff die Jakob-Winkler-Festspiele, der die Sechziger mit zwei technisch herausragenden Toren sowie einem Siebenmetertreffer mit 10:13 in Front brachte. Bis zur Pause – besser nach der Pause – konnte Ansbach auf 14:15 verkürzen, als der erfahrene Rückraumschütze der Hausherren einen direkten Freiwurf unhaltbar in den Winkel setzte.

Im zweiten Saisonspiel der Herren in der Bezirksliga durfte der TSV Weißenburg erneut zuhause antreten. Um dennoch etwas Abwechslung reinzubringen wurde diesmal in Ellingen gespielt und auch der Gegner war natürlich ein anderer. Es ging gegen den TSV 1846 Nürnberg, der das Auftaktspiel mit nur einem Tor verloren hatte und somit nicht auf die leichte Schulter genommen wurde. Bei den Hausherren fehlte Abwehrbollwerk Lucas Schmidt verletzt, was durchaus als Schwächung der Mannschaft von Olaf Scherdin verstanden werden konnte. Dennoch befanden sich 14 motivierte Handballer auf dem Spielbericht, als die Partie vor gut besetzter Kulisse – knapp 150 Zuschauer hatten sich eingefunden – angepfiffen wurde. Anwurf hatten die Weißenburger, die umgehend mit 1:0 durch Daniel Wokon in Führung gehen konnten. Im Gegenzug gab es im ersten Angriff der Gäste direkt Strafwurf, der von Simon Sulk im Tor jedoch pariert werden konnte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste bekam der heimische TSV Oberwasser und konnte sich nach fünf Minuten auf 4:2 absetzen. Obwohl man die Partie nun eigentlich vollkommen im Griff hatte häuften sich leichte Fehler und ließ Nürnberg wieder herankommen. Nur ein weiterer Treffer gelang bis zur 15. Minute, so dass es auf einmal 5:5 und, noch – ebenso ärger- wie verwunderlich – 6:7 stand. Die Gäste machten das durchaus raffiniert, bewegten sich viel und kamen über Außen immer wieder zum Erfolg. Eine Auszeit brachte die Sechziger zurück in die Spur und dank dreier Sommerer-Tore mit 12:11 zur Halbzeit in Front.

Erinnert ihr euch noch an „300“, als Leonidas an den Thermopylen gegen die Perser kämpfte? Oder an die Schlacht um Gondor bei „Herr der Ringe“? Nun gut, Trolle sah man am Sonntagabend in der Landkreishalle keine. Aber ziemlich groß waren die Gegner vom SC Schwabach 2 schon, auf die die Herren vom TSV 1860 zum ersten Spiel der Bezirksligasaison trafen. Und eine harte Schlacht war es auch, bis der TSV mit 27:25 (11:11) den ersten Sieg im ersten Spiel erkämpfen konnte. Doch kurz zur Vorgeschichte: Nach drei Siegen in drei Testspielen und einer insgesamt guten Vorbereitung hatte man sich von Seiten des TSV für das erste Ligaspiel seit mehr als 1,5 Jahren viel vorgenommen. Dass der Gegner, die Zweite des SC Schwabach, ein deutlich härteres Kaliber als die Testspielgegner darstellen würde, war im Vorfeld klar. Neben Bastian Rudat, der beruflich irgendwas mit Kamelen und Videokameras im Nahen Osten zu tun hatte fehlte mit Markus Hellmich auch der zweite etatmäßige Mittelmann. Er verletzte sich im Abschlusstraining und wird hoffentlich beim nächsten Spiel in drei Wochen wieder zur Verfügung stehen. Trotzdem ging es motiviert ins Spiel und Daniel Wokon erzielte nach zwei Minuten das Premierentor der neuen Saison. Ein paar Anspiel- und Leichtsinnsfehler später hatten die Gäste das Spiel jedoch in die Hand genommen, 1:4 stand es nach acht Minuten. Auch nach dem Anschluss durch den rechtzeitig von einer Sprunggelenksverletzung genesenen Hannes Kürpik wurde es erstmal nicht besser. Schwabach legte dank absoluter Lufthoheit nach und führte mit 3:7 nach zwölf Minuten. Dabei war der TSV noch im Glück, schließlich vergab der SC mehrfach gute Chancen und warf des Öfteren am Tor vorbei. Es hätte also schon deutlicher ausschauen können, als der TSV begann, sich zu konzentrieren und konsequenter zu spielen. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Spieler von Neu-Coach Olaf Scherdin das Match und gingen mit einem 6:1-Lauf in Führung. Bis zur Pause sollte es ausgeglichen bleiben. Jakob Winkler erzielte mit einem ganz frechen Steal das 11:10, das Schwabach kurz vor Schluss zum 11:11 Pausenstand ausgleichen konnte.

Seit gut einem Jahr beherrscht uns nun die Covid-19-Pandemie und auch vor knapp einem Jahr war der erste Lockdown. Die Wenigsten hätten damit gerechnet, dass Corona uns so lange „lahm legt“... Nichtsdestotrotz trainieren die Damen der Sparte Handball fleißig oder treffen sich auf ein paar Kaltgetränke – natürlich alles virtuell über Zoom. Als im März 2020 der erste Lockdown kam, hat sich Trainer, Tobias Grimm, ein paar tolle Alternativen zum Training oder auch zum Mannschaftsabend einfallen lassen. Somit ergab sich, dass die gesamte Mannschaft via Zoom zusammenkam, um sich ein wenig auszutauschen, sich zu sehen und die kommende Zeit trainingsmäßig zu besprechen. Wir waren uns alle einig, uns trotz endlose Spielerpause fit zu halten. Also gab es verschiedene Challenges – alle gingen exakt eine Woche – da es letztes Jahr im März/April schon ziemlich warm war, konnte man diese perfekt draußen, an der frischen Luft, absolvieren. Also trainierten wir gemeinsam in verschiedenen einwöchigen Challenges, die im letzten Jahr aufgrund des schönen Frühlingswetter glücklicherweise draußen an der frischen Luft stattfinden konnten. Begonnen hat alles mit der Laufchallenge. Die Damen wurden in zwei Teams geteilt und dann hieß es Kilometer fighten. Die zwei Mannschaften liefen gegeneinander. Wer am Ende die meisten Kilometer – gemessen durch sämtliche Apps und Screenshot an den Coach – auf dem Tacho hatte, hat gewonnen. Danach ging es in die zweite Runde der Laufchallenge. Da jeder seine Kilometer und auch seine Pace via Adidas-App und Co. an Tobias Grimm weitergeleitet hat, hat er den Durchschnitt jeder Person errechnet und man musste sich quasi selbst schlagen. Jede, der Damen hatte also in dieser Challenge ein individuelles Ziel, was aber wahnsinnig motivierend war so an sein Limit zu kommen. Weiter ging es mit der Fahrradchallenge. Diese war ähnlich wie die erste Laufchallenge, wir wurden wieder in zwei Teams geteilt und mussten so viel Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad fahren – gemessen wieder mit diversen Apps. Danach war erst einmal Regeneration und Sommerpause angesagt, wobei sich jeder selbstständig fit halten sollte. Als der Lockdown in den Sommermonaten dann vorbei war, konnten wir uns glücklicherweise wieder treffen und somit, unter Einhaltung aller Regelungen draußen wieder trainieren. Zum Saisonabschluss haben wir in der Mocambo in Treuchtlingen gefeiert. Dort gab es ein leckeres griechisches Buffet, diverse Getränke und die Preise für die verschiedenen Challenges – ein toller Abend.  Weiter ging es im August mit dem „Tag der Vereine“. Da unsere geliebte Kirchweih 2020 ausgefallen ist, sind wir in unsere Stammkneipe gegangen und haben dort einen schönen Abend miteinander verbracht. Im September haben wir – mit Hoffnung auf Saisonstart – wieder mit der Vorbereitung begonnen. Der Plan startete mit einem Trainingslager, welches in Treuchtlingen am ESV-Gelände stattfand. Danach ging die Vorbereitung mit zweimal Training in der Woche weiter bis der nächste Lockdown kam.  Aktuell halten sich die Handball-Damen und Trainer, Tobias Grimm, wieder mit verschiedenen Challenges und Zoom-Workouts fit.

Auch uns hat die schreckliche Nachricht über den überraschenden Tod von Thomas „Tommy“ Schneider sehr mitgenommen. Die Handball-Sparte des TSV 1860 Weißenburg ist in Gedanken bei der Familie Schneider und spricht ihr aufrichtiges Beileid aus.

Die steigenden Zahlen der Pandemie stellen alle Beteiligten im organisierten Handballsport in Bayern vor große Herausforderungen und führen an vielen Stellen zu Ungewissheit und Verunsicherung. Der BHV ist sich seiner Verantwortung gegenüber den Vereinen, Spielern und ehrenamtlichen Mitarbeitern bewusst und wird daher für die kommenden drei Spieltage, sprich 24.10./25.10.2020, 31.10./01.11.2020 und 07.11./08.11.2020 den Spielbetrieb in allen Ligen der Senioren und der Jugend pausieren. Diese Entscheidung hat gestern das BHV-Präsidium gemeinsam mit den Bezirken einstimmig beschlossen. Ab dem 04.11.2020 wird der Bayerische Handball-Verband e.V. seine Vereine über mögliche Szenarien informieren, ob und wenn ja wie die Spielzeit 2020/2021 fortgeführt werden kann. Ziel ist es, am 14.11./15.11.2020 den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Wir wünschen euch allen gute Gesundheit!

Die Handballherren des TSV 1860 Weißenburg haben nach dem coronabedingten Abbruch der Bezirksliga Mitte März in dieser Woche das Training in der Halle wiederaufgenommen. Durch den Bayerischen Handballverband entstand ein Konzept zur Rückkehr zum Trainingsbetrieb, der in der aktuellen Stufe auch Training in der Halle zulässt. Zuvor waren Übungen ausschließlich im Freien gestattet, was die Bezirksligahandballer des TSV auch auf dem Sportgelände an der Rezataue nutzen. Unter der Vorgabe, dass maximal 20 Sportler in der Halle trainieren, kein Körperkontakt stattfindet und weitere Hygienemaßnahmen eingehalten werden, kann nun wieder Indoorsport stattfinden. Aufgrund des Kontaktverbotes standen Kräftigungsübungen, Läufe für Ausdauer und Schnelligkeit sowie auch Würfe auf das Tor auf dem Programm. Hierbei wurde streng darauf geachtet, dass jeder Handballer seinen eignen Ball nutzte, zudem war Desinfektionsmittel in der Halle vorhanden. Auch sehen die Regelungen vor, dass man umgezogen zum Training zu erscheinen hat und auch die Umkleiden sowie Duschen gesperrt bleiben. Auch wenn die Umstände somit gewöhnungsbedürftig waren, sah man allen 15 anwesenden Sportlern an, dass der Verzicht auf Halle und Ball seit nunmehr drei Monaten schwerfiel. Handball lebt von Körperkontakt, Kampf um den Ball und Emotionen. Wir hoffen, dass es bis zum Saisonbeginn, der auf Anfang Oktober verschoben wurde, wieder möglich sein wird, einer gegnerische Mannschaft auf dem Feld zu begegnen. Der Motivation nach, die die TSVler im ersten Training an den Tag legten, ist man bereit in eine neue Runde in der Bezirksliga zu starten und zu beweisen, dass man auch sportlich die Klasse gehalten hätte.

Am 4. April wäre die Handball Bezirksliga Mittelfranken mit dem Heimspiel der Herren 1 gegen den Tabellenletzten vom TV Diedenhofen zu Ende gegangen. Die Damen, ebenfalls Bezirksliga, hätten es mit dem ESV Flügelrad zu tun bekommen. Während die Damen im sicheren Mittelfeld der Tabelle vermutlich einen entspannten Saisonabschluss begangen hätten, waren die Herren die gesamte Saison über als Aufsteiger im Abstiegskampf gefordert. Sehr wahrscheinlich wäre der Klassenerhalt gelungen: Bei zuletzt vier ausstehenden Spielen stand die Mannschaft von Hans Heuck auf dem zehnten Tabellenplatz, acht Punkte vor dem Tabellenletzten und deren zwei vor dem TV Roßtal 3, zudem nur knapp hinter der SG Altenfurt/Feucht. Der direkte Vergleich wurde gegen alle Konkurrenten im Keller gewonnen, so dass man bei zwei Absteigern mutmaßlich die Klasse gehalten hätte. Der sportlichen Entscheidung kam nun die allgemeine Situation zuvor. Nach der Niederlage der Herren bei der TuS Feuchtwangen am 7. März pausierte die Saison zunächst. Mittlerweile ist klar, dass der Bayerische Handballverband die Spielrunde 2019/20 beendet hat. Damit schloss sich der BHV dem Beschluss des Deutschen Handballbundes an. Das bedeutet auch, dass es in diesem Jahr keine Absteiger geben wird. Eine Abschlusstabelle wird demnächst erwartet. Wer dann tatsächlich als Aufsteiger in die Bezirksoberliga rutscht ist noch offen. Egal welcher Zählmodus dann verwendet wird – in der Bundesliga wurde der THW Kiel als Meister ermittelt –, der TSV 1860 Weißenburg würde auf dem zehnten Tabellenplatz verbleiben.

Will man der hohen Niederlage gegen die Torfabrik der Liga etwas Gutes abgewinnen, so könnte man behaupten, dass damit alle Fehler für den Rest der Runde genommen wurden und somit erfolgreiche Spiele zum Abschluss der Bezirksligasaison vor der Türe stehen. Schließlich machten die Spieler des TSV 1860 am Samstagabend in der Bofrostarena Feuchtwangen dermaßen viele Fehler, dass man das durchaus meinen könnte, man hätte genug für ganze vier Partien produziert. Personell etwas angeschlagen durch die Anwesenheit der Dauerverletzten sowie ein paar Urlaubern, erreichte man nach langer Fahrt Feuchtwangen. Dort wartete eine Mannschaft aus dem oberen Mittelfeld, die regelmäßig weit über dreißig Tore erzielt, in der Abwehr dafür wenig sattelfest erscheint. Zu Beginn nutzten die Spieler von Hans Heuck diesen Umstand auch hervorragend aus, jeder Wurf war ein Treffer, wobei der Gastgeber dem wenig nachstand – 5:5 stand es nach sieben gespielten Minuten bereits. Bis zur Mitte der ersten Hälfte klappte das Konzept – warum hinten verteidigen, wenn ich vorne eh´ treffe – noch ganz gut, 9:9 der Zwischenstand nach 15 Minuten. Doch leider wurde der Angriff ungenauer und der ein oder andere Ball fiel ohne viel Zutun den Abwehrspielern in die Hände, die daraus mehrere Gegenstoßtreffer erzielten. Da auch sonst die TSV-Defensive selten auf der Höhe war und der Spielgestalter der TuS zudem individuell extrem stark und kaum zu verteidigen war, verloren die Weißenburger zusehends den Faden. Ein Konter nach dem anderen, dazu Anspiele selbst in höchster Bedrängnis ließ die Feuchtwanger deutlich in Führung gehen. Mit einem 1:8 Lauf aus Weißenburger Sicht in den letzten zwölf Minuten der ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel, das beim Stand von 11:20 zur Pause gepfiffen wurde.

Konstanz liegt nicht nur am Bodensee sondern auch in Weißenburg. Mit einer über sechzig Minuten konstant starken Leistung – zumindest im Angriff – fertigte man den Tabellennachbarn von TSV Roßtal 3 mit 38:28 (18:15) ab und verschaffte sich einen kleinen Vorsprung im Abstiegskampf der Bezirksliga. Bestritt man das Hinspiel in Roßtal noch mit äußerst ausgedünntem Kader, so konnten diesmal die Ausfälle (Michael Butz und noch immer Andi Sestak sowie Dominik Reichel) problemlos kompensiert werden. Es waren vor allem die jungen Spieler – Lukas Krach und Hannes Kürpik – die in diesem Spiel vieles richtig machten und den TSV zum Sieg führten. Das Spiel begann mit ordentlich Tempo und vielen Toren auf beiden Seiten. Eine schnelle 1:0 Führung konnte rasch auf 3:1 ausgebaut werden. Es ging hin und her und beide Abwehrreihen und die dahinter postierten Torhüter taten wenig gegen den sich anbahnenden Torreigen. Nach elf Spielminuten stand es bereits 7:7 und ein Blick auf den Spielbericht verriet, dass es beim Gegner einen Spieler zu stoppen galt. Der großgewachsene Halblinke aus Roßtal hatte nämlich alle sieben Gästetreffer erzielt. Also den in die Manndeckung und den Rest der Abwehr etwas motiviert, schon lief die Sache etwas besser. Über 10:8 (15. Minute) und 13:8 (20. Minute) erspielte man sich durch schnelle und konzentrierte Abläufe eine 18:15 Halbzeitführung.

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