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Schachgroßmeister Hort in Weißenburg

Seine immer noch vorhandene Spielstärke hat Schach-Großmeister Vlastimil Hort in Weißenburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf Einladung der Sparte Schach des TSV 1860 Weißenburg war der 60-jährige Spitzenspieler zunächst zu Gast auf einem Schachabend der Abteilung und trat am darauf folgenden Tag gegen 31 Gegner in einem Simultan-Turnier an.

Bereits einen Tag vor dem Hauptereignis gestaltete der gebürtige Tscheche den Spielabend der Sparte Schach. Zum Höhepunkt des Abends kam es, als dem Großmeister ohne weiteren Kommentar eine Schachstellung präsentiert wurde. Auf Anhieb erkannte Hort seine Partie aus dem Jahre 1963 (!) gegen seinen Großmeisterkollegen Gligoric wieder. Nicht genug damit, vermochte er sogar die Fortsetzung dieses Spiels von vor über 40 Jahren aus dem Gedächtnis vorzuführen.

Zum Hauptereignis, dem Simultanturnier am 1. Mai, hatten sich 31 Schachfreunde, vor allem aus der Region, eingefunden. Anfangs noch garniert mit launigen Sprüchen begab sich der Weltrekordhalter in dieser Disziplin auf die lange Reise entlang den Tischen. Immerhin rund drei Stunden hatte er dabei zu kämpfen, bevor die ersten Teilnehmer ihre Partien aufgeben mussten.

Respektable Gegenwehr gab es auf etlichen Brettern. So bemühte sich Alexander Pikal (Wassertrüdingen) ebenso wie die drei nominell stärksten Spieler (Gerd Fischer und Manfred Hein aus Gunzenhausen sowie Eberhard Stephan vom veranstaltenden TSV 1860) rund 50 Züge bzw. fast sechs Stunden lang, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen, mussten jedoch im Endspiel die Überlegenheit des Großmeisters anerkennen.

Die Ehre der Amateure retteten dann zwei Weißenburger. Andreas Schneider, ein 15-jähriger Jugendspieler des TSV 1860, hatte zunächst einen schweren Stand, vermochte dann aber ein Remisendspiel zu erreichen, in dem Hort trotz aller Bemühungen keine Gewinnchancen mehr hatte. Nach über sechs Stunden kam sein Remisangebot, das Schneider strahlend annahm. Die Überraschung des Tages gelang Robert Fising (ebenfalls TSV 1860). Er war bereits gut aus der Eröffnung herausgekommen und konnte seinen Vorteil zunehmend ausbauen, so dass Hort dieses Match unter dem Beifall der Zuschauer nach gut sechs Stunden als letzte Partie mit der Aufgabe beenden musste. Von den 31 Spielen hatte er damit 29 gewonnen und nur ein Unentschieden akzeptieren müssen sowie eine Niederlage kassiert. Rund 1500 Züge hatte er dabei bewältigen müssen.

Alles in allem zwei ebenso faszinierende wie gelungene Schachtage, die für die Beteiligten und die zahlreichen Zuschauer ein sicherlich unvergessliches Erlebnis bedeuteten.
Eberhard Stephan, TSV Weißenburg 1860 (über U.Güldner)
Foto von links: Das einzige Remis erreichte Andreas Schneider (TSV Weißenburg 1860), GM Vlastimil Hort, Mainhard Moroder (der am weitesten angereiste Teilnehmer aus Xanten) und der einzige Gewinner Robert Fising (TSV Weißenburg 1860).

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