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Nach der 2:3 Derby-Niederlage der Kickers gegen den Würzburger FV kamen die hochmotivierten Gäste mit voller Kapelle in den DOTLUX-Fußball-Park nach Weißenburg angereist. Ein achtköpfiges Trainer-Betreuerteam mit neun Vertragsspielern in ihren Reihen, davon drei Spieler aus dem 3.Liga-Profikader der Kickers, die wegen der Länderspielpause nun zur Verfügung standen. TW Perez Hintermeier (geholt von Union Berlin), Mittelfeldspieler Louis Breunig (Einsätze gegen Wehen Wiesbaden, FC Magdeburg, TSV Havelse, MSV Duisburg und FC Saarbrücken) und Mittelstürmer Tizian Hümmer verstärkten das U19-Bayernligateam. Die Rot-Weißen-Bomber mit dem Trainergespann Richter/Lukic müssen nach zwei dicken Chancen u.a. von Gottwald mindestens mit 1:0 in Führung gehen, kassieren aber stattdessen bereits in der 6.Minute vom Ex-Erlangen-Brucker Malik Pankey den 0:1 Rückstand. In der 25.Minute bekommen die jetzt überlegenen Gäste ein äußerst selten zustande gekommenes Eigentor geschenkt. Ein vermeintlicher "Rückpaß" von Koblianidze findet den Weg ohne "Gegenwehr" ins Tor. In der 2. Hälfte drehte sich das Geschehen zu Gunsten der Weißenburger. Mit Windunterstützung wurden die Mainstädter nun regelrecht 35 Minuten eingeschnürt. Die Chancenverwertung u.a. ein Pfostentreffer war einfach zu mangelhaft und somit ein mögliches 2:2 verpasst. Als die Kräfte in den letzten acht Minuten nachließen schnürte Christian Kuhn (82.,83.,90.) einen Hattrick und erhöhte zu einem nicht verdienten unansehnlichen hohen 0:5 Endstand. So mussten die TSV-19-Jährigen am 6.Spieltag erstmals die "Aufstiegsplätze" Eins bis Vier verlassen, die man zuvor ab Spieltag 1 immer inne gehabt hatte.

Nach der ersten Heimniederlage gegen Jahn Regensburg musste der TSV-Nachwuchs nun erstmals auch in der Fremde -ausgerechnet im Sechs-Punktespiel beim bisher punktlosen Schlusslicht Steigerwald - die Segel streichen. Trotz dieses Rückschlages stehen die Rot-Weißen-Bomber immer noch auf Aufstiegsrundenplatz Vier. Die Vorzeichen für die Richter/Lukic-Truppe standen eigentlich auf Sieg, denn bereits in der 5.Minute verwertete Fabio Gottwald eine Stengel-Flanke per Kopf zur 1:0 Führung. Koblianidze (11.) und der eingewechselte Vollnhals (33.) vergaben dann eine höhere Führung. Dies rächte sich in der 2.Hälfte als die jetzt dominierende Heimmannschaft, deren 1.Herrrenteam in der Bezirksliga spielt, das Match im herrlichen Steigerwald-Stadion verdient drehte. Reiser (56.) und Fösel (70.) waren die Torschützen. Der gute Schiri Voll (Ebensfeld) musste in der Nachspielzeit noch eine völlig unnötige Rote Karte gegen Vollnhals aussprechen. Am kommenden Samstag, 16 Uhr, gilt es Heimspiel die Würzburger Kickers auf Distanz zu halten, die wiederum im Stadtderby dem Würzburger FV vor 700 Zuschauern überraschend unterlagen.

Trotz erster Saisonniederlage gegen den Tabellenführer weiter auf Platz 4, der zu Aufstiegsspielen in die Bundesliga berechtigen würde. Besondere Vorkommnisse: 74. Minute Rote Karte für Habel (Jahn) nach schweren Foulspiel an Torhüter (Notarzteinsatz), Zuschauer: 120, SR`in: Karmann, Barbara (FC Ehekirchen/Neuburg).

Topspiel in der Bayernliga heute 17 Uhr im DOTLUX-Fußball-Park: TSV U19 (Zweiter) gegen SSV Jahn Regensburg (Erster). Nach 2:1 Sieg in Schweinfurt rücken Bundesliga-Aufstiegsspiele näher. Den zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel konnten die TSV 1860-U19 Junioren beim FC 05 Schweinfurt in der Bayernliga einfahren. Damit kommt es am Samstag, 25.09.2021 um 17 Uhr zum Gipfeltreffen des jetzt Tabellenzweiten TSV 1860 Weißenburg (7 Punkte) und des verlustpunktfreien Tabellenführers SSV Jahn Regensburg (9 Punkte). Die Sechziger brauchen wohl "nur" noch sechs Punkte aus fünf Spielen (daheim gegen Jahn, Würzburger Kickers und Quelle, auswärts in JFG Steigerwald und Mitaufsteiger Würzburger FV) um mit dann mindestens 13 Punkten die Aufstiegsspiele zur Bundesliga erreichen zu können. Die Plätze Eins bis Vier aus Nord und Süd berechtigen hierzu.

Nun zur Problematik von Nachholspielen unter der Woche: Nach langen Reisestrapazen - sechs Schul- bzw. Arbeitsbefreiungen mussten erfolgen - ging es am Mittwoch nach dem Mittagessen an den Main, die Ankunft in Weißenburg war nach einer Vollsperrung der Autobahn bei Erlangen nach Mitternacht. Aber die Fahrt hatte sich gelohnt, denn den "Lucky Punch" im Krimi setzten die Rot-Weißen-Bomber erst in der 88. Minute durch Roin, der das vielumjubelte Siegtor zum 2:1 per Flachschuss platzierte. Zuvor lag der Außenseiter Weißenburg früh mit 0:1 in der 10. Minute durch Lorenz Daneyko zurück und dies ließ nichts Gutes erahnen. Auch der "12.Mann" war kein Freund der Gäste (zwei Zeitstrafen und fünf Gelbe Karten) und machte es ihnen schwer, sich wieder herankämpfen zu müssen. Dies gelang aber Kerem Arik in der 59. Spielminute, nachdem er eine Ecke von Massari zum 1:1 einköpfte. Jetzt war Leben in der Bude, die Heimelf war zwar gewiefter mit den "Darstellungen" gegenüber dem Schiri, die nur dreimal Gelb sah, die Punkte für die immer noch ungeschlagene, aber auch stark ersatzgeschwächte Richter-Truppe gingen in die Römerstadt.

Aufstellung TSV-U19: Porkert, Koblianidze, Kuqanaj, Gottwald, Arik, Stengel, Massari, Wagner, Calgi (46. Koszorus), Ott, Gottwald (90. Hagemeier).

Platz 4 berechtigt zu Aufstiegsspielen zur Bundesliga. Nach 18-jähriger U19 Bayernliga-Abstinenz 1:0 Auswärtssieg in Bamberg: Beim Mitaufsteiger in die Bayernliga-Nord trat die TSV-U19 in der 14-jährigen Bayernligageschichte zum ersten Mal im Bamberger Ortsteil Wildensorg an und betrat hier Neuland. Die Gastgeber DJK DON Bosco tragen alle ihre Heimspiele - auch die der Herren in der Bayernliga - auf Kunstrasen unterhalb der Burg Altenburg aus. In einer stark umkämpften Begegnung mit acht Gelben Karten (4:4) hatte die Richter-Truppe zunächst mehr Spielanteile und Torchancen (2.Min. Gottwald, 6.Min. Massari, 13.Min. Wagner, 26.Min. Wagner-Pfostenschuss, 28.Min. Massari trifft nicht das leere Tor), aber auch DON Bosco war u.a. mit Standards nicht ungefährlich. Im zweiten Durchgang drängten die Gastgeber. Das Tor aber schossen die Rot-Weißen Bomber in der 70.Minute durch Krawczynski nach "Gerd Müller-Art". So ergaben sich für die Gäste mehr Räume, die aber wie u.a. in der 80.Min. nicht genutzt werden konnten. Die 4-minütige Nachspielzeit musste noch überstanden werden und so steht der älteste TSV-Nachwuchs nun auf dem 4.Tabellenplatz, der in der Rückrunde zu Aufstiegsspielen in die Bundesliga berechtigten würde. Dieser Platz - 13 Punkte werden wohl benötigt - ist Ziel aller Teams, denn Abstieg nach der Vorrunde gibt es nicht. Nun geht es am Mittwoch zum schweren Brocken nach Schweinfurrt 05 (17:45 Uhr) und am Samstag, 17 Uhr gastiert der Tabellenführer SSV Jahn Regensburg im DOTLUX-Fußballpark in Weißenburg.

TSV-U19 Heimpremiere nach 18 Jahren Bayernliga-Abstinenz: Viktoria Aschaffenburg entführt einen Punkt beim Aufsteiger - Corona hinterlässt Spuren. Nostalgie: Lang ist es her, wo sich beide A-Junioren-Teams in der Bayernliga-Nord gegenüberstanden. Zunächst erstmalig nach dem ersten Aufstieg 1975 (bis 1985 10 Jahre) - damals noch in der höchsten Spielklasse Deutschlands - und zuletzt 2002/03 - also vor 18 Jahren - wurde in Weißenburg 13 Spielzeiten lang Bayernliga-Fußball in der ältesten Junioren-Altersklasse angeboten. Jetzt sind der TSV 1860 und der Regionalliganachwuchs der Viktoria zweitklassig, denn darüber wurden die Bundesligen eingeführt. Die ersten vier der Tabelle bestreiten in der Rückrunde mit vier Südvertretern die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Ab Platz 5 bis 9 werden mit vier Landesligisten (die jeweils beiden Ersten der Gruppen Nordost und Nordwest) in einer Neunergruppe vier Teams ermittelt, die sich dann wieder für die Bayernliga qualifizieren können. Ab Platz 5 steigt man nach Abschluss der Rückrunde in die jeweilige Landesliga ab. Punkte aus Vorrunde werden wie in der TSV-Herren-Landesliga Nordost nicht mitgenommen. Die damaligen TSV-Bayernliga-Trainer hießen Werner Schmidt, Walter Hertel, Helmut Zemlin, übergangsmäßig Wolfgang Gehricke, Herbert Reincke, Gerhard Wieland, Franz Wokon und jetzt aktuell Andreas Richter.

Nun zur aktuellen Lage: Coronabedingt fiel das letzte Vorbereitungsspiel beim Landesligisten TSV Nördlingen - der zuvor auch selbst betroffen war - ins Wasser und auch die Auswärtspremiere in der Bayernliga am vorletzten Wochenende in Schweinfurt konnte deshalb nicht ausgetragen werden und wurde so kurzfristig mit Zustimmung des Gegners auf Mittwoch, 22.09.2021, 1745 Uhr, verlegt. Die Viktoria vom Untermain konnte ihr erstes Match austragen und gegen den Mitaufsteiger aus der Landesliga-Nordwest, Würzburger FV, ein 1:1 gestalten, mussten nun aber wieder mit identischem Ergebnis die dreistündige Busheimreise antreten. Die mit einem 25-Mannkader angereisten Unterfranken, davon sechs Neuzugänge aus dem Frankfurter Raum und Kickers Offenbach, bekamen erst in der 2. Hälfte Oberwasser und verdienten sich den Punkt redlich, wenn er auch erst in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit per Kopfball durch Rothenbücher erzielt wurde. In einer sehr kampfbetonten Begegnung mit neun Gelben Karten (4:5) hatte der Weißenburger neuformierte Neuling unter Trainer Andreas Richter in der 1. Halbzeit mehr vom Spiel und hätte sich eigentlich eine höhere Führung als nur das 1:0 durch Tobias Vollnhals per Kopfball in der 3.Minute der Nachspielzeit verdient. Zudem war der TSV-Kader Corona- und Verletzungsbedingt arg gebeutelt, der Trainingsbetrieb konnte nicht wie gewollt durchgeführt werden. Umso mehr ist dieser Punktgewinn der Mannschaft höher anzurechnen. Auch die Gäste hatten ihre Nöte, denn bereits in der 25.Minute musste ihr Torwart William Herbert mit Gehirnerschütterung und Notarzteinsatz ins Weißenburger Krankenhaus eingeliefert werden.

U19Aufstieg2021

Mehr oder weniger im Stillen ist über die Bühne gegangen, was eigentlich lautstark gefeiert hätte sollen: Die U19-Mannschaft des TSV 1860 Weißenburg ist aus der Landes- in die Bayernliga aufgestiegen und kickt in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse im Freistaat. Die TSV-1860-Jungs um Trainer Philipp Ersfeld standen nach vier Spielen und zehn geholten Punkten auf Rang eins – bedingt durch die Corona-Pandemie waren nicht mehr Partien möglich und am Ende entschied wie auch in anderen Junioren-, Frauen- und Herrenligen der Quotient. Die jungen TSV-Sechziger lagen auch hier mit einem Schnitt von 2,5 Punkten vorne, der FSV Erlangen-Bruck und die JFG Wendelstein folgten auf den Plätzen. Die Freude im Juniorenfußball-Bereich des TSV 1860 war natürlich groß, auch wenn die Saison gerne komplett ausgespielt worden wäre. Der Aufstieg ist dennoch die Krönung für eine hervorragende Arbeit mit dem Fußballnachwuchs, denn der TSV 1860 Weißenburg hat mit der U15, der U17 und nun auch der U19 drei Juniorenmannschaften in der obersten bayerischen Liga – für einen kleinen Verein außerhalb der Ballungszentren ein Riesenerfolg. „Dabei sind wir nicht einmal ein Nachwuchsleistungszentrum“, wie Jugendleiter Wolfgang Gehricke als Kenner der bayerischen Nachwuchs-Szene einwirft. Beim dortigen Verein sammeln sich die Talente, entsprechend hochklassig spielen die Mannschaften der NLZ-Vereine. Und es ist eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges, den jungen Kickern eine solide fußballtechnische Ausbildung zu ermöglichen und deren Talente zu fördern. Das hat besonders gut mit der aktuellen U19 funktioniert. Viele der Fußballer spielen seit vielen Jahren im gleichen Team, „es ist wohl einer der besten Jahrgänge, die es in unserem Verein je gegeben hat“, blickt Roland Mayer auf die Erfolge der Jungs zurück, die als F2-Junioren zusammenfanden und damals vom leider zu früh verstorbenen Thomas Schneider gecoacht wurden. „Tommy“ Schneider begleitete seine Jungs über Jahre hinweg als Trainer und gab hier auch seine eigenen Erfahrungen als Junioren- und späterer Landesliga-Spieler weiter. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Als U13-Team holten sich die jungen Kicker die mittelfränkische Meisterschaft, ein Jahr später wurden sie Kreisliga-Meister in der U14. Als älterer Jahrgang der U15 kam dann der große Erfolg: Das Team schaffte den Aufstieg in die Bayernliga. Ein Jahr später ging es als U16 von der Kreis- in die Bezirksoberliga und als U17 schaffte die Mannschaft einen erneuten Sprung in die höchste Spielklasse im Freistaat: Im entscheidenden Spiel setzten sich die Weißenburger damals gegen Greuther Fürth durch – die U17 des TSV 1860 kickt seitdem im bayerischen Oberhaus. Der Jahrgang wechselte in die U19 und kickte dort in der Landesliga, die dann mit Trainer Philipp Ersfeld und den Co-Trainern Dragisa Lukic und Harald Schwarz ein Sprungbrett für den jetzt erreichten Aufstieg in die Bayernliga war. „Das ist wirklich die Krönung der Jugendarbeit, die Thomas Schneider damals mit den F-Junioren begonnen hat“, betont Wolfgang Gehricke.

In der Aufstiegsmannschaft kickten Amil Aga, Omar Almaayouf, Jigltaga Arslan, Tom Benker, Daniel Gerstmayer, Johannes Koch, Adnan Latic, Noah Leitel, Merim Lijko, Darko Lukic, Leo Lutz, Denis Neagu, Ferat Nitaj, Ramzi Salifou, Noah Schneider, Tobias Schnitzlein, Maximilian und Philipp Schwarz, Neo Stengel, Tom Vierke, Leo Weeß und Luca Weidner.

Die Mannschaft brachte aber auch weitere besondere Talente hervor – wie etwa Luca Denk (2003), der zum 1. FC Nürnberg wechselte, Johannes Fiedler (2002), der in Ingolstadt die Juniorenteams durchlief und nun in der Regionalliga für den VfB Eichstätt kickt, oder Teoman Akmestanli (2002), der noch auf einen Vertrag bei einem Verein in der 3. Liga hofft. Auch Schneiders Jahrgang hatte damals beim TSV (1860) Weißenburg viele Talente hervorgebracht, die sehr erfolgreich im Herrenbereich wurden – wenn auch teils bei anderen Vereinen. So stieg der TSV Weißenburg 1989 in die Landesliga auf, in der neben Schneider auch junge Spieler wie Lothar Satzinger zu vier Jahren Klassenerhalt beitrugen.

U19TrainerAufstieg2021

Die Firma Stengel Automatisierungstechnik aus Pleinfeld hat bereits vor einiger Zeit die damalige U17-Bayernligamannschaft unseres TSV 1860 mit einem Satz Steppjacken und Trainingstops ausgestattet. Corona bedingt gelang es erst jetzt HERZLICHEN DANK zu sagen. Das eine Bild zeigt einen Teil der aktuellen U19-Landesligamannschaft, das andere Foto zeigt die Office Managerin Nicole Stengel und ihren Sohn Neo, der selbst in der U19 kickt. Mit im Bild U19 Trainer Philipp Ersfeld und Spartenleiter Roland Mayer.

Die U19 des TSV 1860 Weißenburg hat zum ersten Mal in der Saison zuhause drei Punkte gegen den SK Lauf gewonnen und bleibt dadurch Tabellenführer. Da der vermeintliche Saisonauftakt gegen Lauf aufgrund eines Coronaverdachtfalls bei den Gegnern ins Wasser gefallen war, wurde das Spiel unter der Woche nachgeholt. Unter Flutlicht entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem die Jungs aus Weißenburg zunächst die spielbestimmende Mannschaft waren. Vor allem über die rechte Seite durch Tobias Schnitzlein und Neo Stengel hatte das Team einige gefährliche Aktionen nach vorne, jedoch konnte der Ball entweder nicht auf das Tor gebracht werden oder der starke Gästekeeper vereitelte die Chance. In der 24. Minute brachte dann Darko Lukic den TSV nach einer Ecke von Noah Schneider in Führung. Danach wurde das Spiel ruppiger mit vielen Fouls. Die Gäste kamen durch mehrere Konter zu Chancen, die entweder durch die starke Abwehr oder Keeper Luca Weidner entschärft wurden. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten erneut die TSV’ler mehrere Chancen, deren Schlusspunkt – ein Freistoß von Philipp Schwarz – knapp am Tor vorbeiging. Die zweite Halbzeit startete mit einem Paukenschlag für Weißenburg. Nach nur drei Minuten konnte ein Laufer Spieler den Ball nach einer Ecke zum 1:1 im Tor versenken. Kurz darauf hatte Lauf sogar noch die Chance auf das 1:2, doch der Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der Folge übernahmen die Weißenburger wieder mehr das Spiel und kamen erneut zu großen Chancen. In der 63. Minute vollendete Daniel Gerstmayer den Ball zum umjubelten 2:1 Führungstreffer nach einer schönen Kombination und einer sehenswerten Vorlage von Darko Lukic. Kurz vor Schluss konnte Noah Leitel im Strafraum nur per Foul gestoppt werden, den fälligen Strafstoß verwandete Darko Lukic zum verdienten 3:1-Endstand. Am kommenden Wochenende ist die U19 spielfrei, kann jedoch vorerst nicht von der Tabellenspitze verdrängt werden. Am 24. Oktober findet dann das Spitzenspiel gegen den TSV Nördlingen zuhause um 16:00 Uhr statt.

Das Auswärtsspiel gegen den FSV Erlangen Bruck hat die U19 des TSV Weißenburg mit 3:1 für sich entscheiden können und übernimmt vorerst die Tabellenführung: Zum Auswärtsspiel an diesem Wochenende musste unsere ersatzgeschwächte U19 zum Tabellenführer nach Erlangen-Bruck. Auf dem gut bespielbaren A-Platz entwickelte sich vor 60 Zuschauern ein spannendes Spitzenspiel das vom souveränen Schiedesrichtertrio, Maximilian Kroepfl, Fabian Jürschik und Henrik Engelseer geleitet wurde. In der ersten Minute musste unser Keeper Luca Weidner schon einen Warnschuss entschärfen. In der 3. Minute bediente Noah Schneider mit einem Diagonalball über 50 Meter den eingelaufenen Leo Lutz. Seinen Schuss parierte der Heimkeeper jedoch glänzend. In der 12. Minute dann die kalte Dusche. Einen Sololauf eines Brucker´s konnten die Weißenburger nicht unterbinden und er ließ einige Spieler samt Torwart hinter sich und traf zur 1:0 Führung. In der 18. Minute spielte Maximilian Schwarz über den Flügel zu Tobias Schnitzlein, doch seine scharfe Hereingabe konnte Darko Lukic nicht zum Ausgleich nutzten. In der 35. Minute dann der verdiente Ausgleich durch Lukic. Ein abgewehrter Freistoß prallte zentral zum TSV Stürmer. Mit der Brust brachte er das Spielgerät über die Torlinie und markierte damit auch den Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die technisch und auch spielerisch leicht überlegenen Gastgeber einige Tormöglichkeiten, die allerdings die Abwehr aus Weißenburg oder Weidner entschärfen konnten. Ab der 70. Minute gestalten sich die Spielanteile wieder ausgeglichen, was an dem Tag nur der „Wille“ das Spiel zu gewinnen möglich machte. So krönte Noah Schneider seine gute Leistung mit dem 2:1 Führungstreffer. Sein Freistoß setzte vor dem Torwart tückisch auf und der Heimkeeper beförderte die Kugel selbst in das eigene Tor. Aufopferungsvoll verteidigten die Jungs der Trainer Ersfeld/ Lukic/ Schwarz die Führung und konnten immer wieder Nadelstiche über die Flügel setzten. Die jungen Brucker hingegen dezimierten sich mit 3 Zeitstrafen teilweise selbst. In der 90. Minute hatte Neo Stengel die entscheidende Aktion auf seinem Fuß. Einen flachen Pass auf die Mittelstürmerposition nahm er in vollen Lauf mit und überlupfte den herauslaufenden Keeper sehenswert, doch leider auch um wenige Zentimeter das Tor. Für die Entscheidung sorgte dann Philipp Schwarz in der 92. Minute als er zentral 30 Meter vor dem Tor von der Außenbahn angespielt wurde. Er sah, dass der Torwart der Heimelf zu weit vor seinem Tor stand und besiegelte mit einem sehenswerten Schlenzer den Auswärtssieg. Bereits am kommenden Mittwoch steht um 19:00 Uhr zuhause das Nachholspiel gegen den drittplatzierten SK Lauf an.

Das erste Ligaheimspiel nach der Corona Pause unserer U19 stand gegen den TV 48 Erlangen auf dem Plan. Die 80! Zuschauer sahen im ersten Abschnitt eine flotte Landesligapartie mit etwas mehr Ballbesitz auf seitens des TSV. Zahlreiche Möglichkeiten in Führung zu gehen wurden allerdings zu leichtfertig liegen gelassen. So blieben beste Tormöglichkeiten in der 2.,5., und 16 Minute ungenutzt. Erlangen konnte bis dahin genauso in Führung gehen. Unachtsamkeit und zu weit weg vom Gegner kamen die 48er einige Male gefährlich in unseren 16er ohne aber zählbares zu erzielen. So ging das schnell geführte Match mit vielen ausgelassen Chancen auf beiden Seiten in die Halbzeitpause.
In der dritten Minute nach dem Wechsel dann die nicht ganz unverdiente Führung für die Heimmannschaft. Darko Lukic setzte sich im 16er halb rechts durch und Flankte den Ball scharf halbhoch vors Tor. Von Tobias Schnitzleins Hüft prallte die Kugel zur Führung ins Tor. Leider versäumten es unser Team nachzulegen und stellte das offensive Spiel mehr und mehr ein, was dem TV immer wieder gefährlich werden ließ. So war der 1:1 Ausgleichstreffer in der 78. Minute die Folge. Ein 48er Spieler dribbelte am 16 Meterraum entlang und bediente einen besser postierten Mitspieler auf halb rechts. Flach ins kurze Eck netzte dieser ein. In der84. Minute zeigte der gut pfeifende Schiedsrichter Johannes Lorenz nach einem Foulspiel eines 48er Abwehrspielers zu Recht auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß setzte Darko Lukic leider an die Lattenunterkante. Da der TV immer mehr Druck ausübte, versuchte das Team von Philipp Ersfeld das Unentschieden über die Zeit zu bringen, was Schlussendlich auch gelang. So musste man sich nach guter ersten Halbzeit mit vielen ausgelassenen Tormöglichkeiten mit einem Punkt begnügen und reihte sich als dritter in die Tabelle ein.

Die U19 des TSV 1860 Weißenburg hat ihr erstes Pflichtspiel nach der Corona-Zwangspause mit 3:2 gegen die SG Quelle-Fürth II gewonnen: Auf dem nassen und tiefen A-Platz entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit nur wenigen sehenswerten Ballaktionen. In der neunten Minute kam ein Stürmer von Fürth nach einer Unachtsamkeit an den Ball und scheiterte in zentraler Position am Pfosten. In der zwölften Minute dann die kalte Dusche für die Weißenburger Jungs: Über die linke Abwehrseite stieß ein schneller Quelle Stürmer durch und vollstreckte zum 1:0. Ab diesem Gegentor legten die TSV‘ler aber eine Schippe drauf und kamen selbst zu einigen guten Tormöglichkeiten und verdientermaßen dann auch zum Ausgleich. Noah Schneider brachte einen Eckball hoch in den Strafraum, den der Keeper unterlief. Darko Lukic musste aus zwei Metern dann nur noch den Fuß hinhalten und vollendete zum 1:1. Nur zwei Minuten später ging Weißenburg in Führung, als Maximilian Schwarz einen tiefen Ball über die Abwehr spielte und der eingelaufene Neo Stengel im vollen Tempo ins Sturmzentrum auf Daniel Gerstmeier flankte. Freistehend erzielte dieser die Führung zum 2:1 aus Sicht der Weißenburger. Mit mehr Konsequenz in den Abschlussaktionen wäre sogar eine höhere Führung zur Pause möglich gewesen.

Am späten Freitag-Vormittag erreichte uns die Nachricht, dass ein Laufer U19-Spieler positiv auf Corona getestet wurde und im Training unter der Woche mit seinen Mitspielern Kontakt hatte - die Partie wurde abgesagt.

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