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Fast 10 000 Fußballspiele fanden am vergangenen Wochenende in ganz Bayern statt. Dr. Rainer Koch hatte also eine riesige Auswahl. Der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) entschied sich letztlich für einen Besuch in Weißenburg, genauer gesagt für das Bezirksliga-Duell des TSV 1860 gegen den ASV Zirndorf. Das hatte in erster Linie logistische Gründe, denn die BFV-Spitze weilte am Wochenende zur Klausurtagung in Emsing und da war am Samstag das Topspiel in Weißenburg die nächst gelegene und zugleich attraktivste Option. Das Match stand für den Verbandschef allerdings nicht im Vordergrund. Ihm ging es vielmehr darum, sich vor Ort ein Bild zu verschaffen, wie es nach dem Re-Start unter Corona-Bedingungen läuft – gerade in einem Verein wie dem TSV 1860, der 16 Teams im Punkterennen hat und bei dem ein DFB-Stützpunkt angesiedelt ist. Koch suchte den Erfahrungsaustausch mit den Vereinsverantwortlichen und fand es „beeindruckend wie hier mit dem Thema umgegangen wird“. Hier gehts zum Artikel des BFV.

Unter der Leitung von U-21-Nationaltorwarttrainer Klaus Thomforde und DFB-Cheftorwarttrainerausbilder Jörg Daniel absolvierten 24 Torwarttrainer (u.a. Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg, SC Freiburg, SC Paderborn, Fortuna Köln, FC Homburg) aus ganz Deutschland an der Sportschule Oberhaching jetzt den DFB-Torwarttrainer-Leistungskurs. Es fand ein reger Austausch über das moderne Torwartspiel sowohl in der Praxis als auch in der Theorie statt und es wurden tiefe Einblicke in die EM-Qualifikation sowie EM der U-21 gewährt allen voran was Training und Spielvor- und Nachbereitung betrifft.

Es war ein Match, das den Namen Spitzenspiel vollauf verdient hatte. Der TSV 1860 Weißenburg und der ASV Zirndorf lieferten sich im Sportpark Rezataue ein absolut sehenswertes Duell auf spielerisch hohem Niveau. Zur Pause führten die Gäste mit 1:0, dann wurden die Platzherren immer stärker, drehten die Partie und gingen als 3:1-Sieger vom Platz. „Ein attraktives Bezirksliga-Spiel“, befand auch Rainer Koch. Das Lob kam damit von höchster Stelle, denn Koch steht als Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) an der Spitze von 4500 Vereinen im Freistaat. Er wollte sich vor Ort ein Bild machen, wie es nach der Wiederaufnahme des Punktspielbetriebes unter Corona-Bedingungen läuft, hatte dafür Weißenburg ausgesucht und mischte sich unter die exakt registrierten 150 Zuschauer. Der Verbandschef blieb bis Spielende und nahm sich am Schluss sogar noch Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem Schiedsrichtergespann. In der Bewertung der Partie dürften sich alle so ziemlich einig gewesen sein: es waren zwei etwas unterschiedliche, stets temporeiche Halbzeiten, die nach 90 Minuten den TSV 1860 als verdienten Sieger sahen, der mit dem Erfolg seine Tabellenführung behauptete.
Schon im ersten Durchgang hatten die Weißenburger optische Vorteile. „Wir waren aber nicht effektiv“, stellte Trainer Markus Vierke fest. Max Pfann und Nitaj Ferat ließen die besten TSV-Chancen liegen, Benjamin Weichselbaum traf zudem mit einem Freistoß den Pfosten. Zirndorf setzte vor allem auf Konter und wirkte in der Offensive zwingender. Die Folge: Torjäger Fabian Krapfenbauer vollendete einen schnellen Angriff in der 21. Minute zum 0:1. Der ASV blieb auch danach gefährlich, ließ aber weitere Möglichkeiten liegen.

Am Ende war es dann doch ein standesgemäßer 2:0-Auswärtssieg für den TSV 1860 Weißenburg beim Tabellenvorletzten SV Ornbau. Mit dem „Dreier“ führt die Elf von Trainer Markus Vierke weiterhin punktgleich mit dem FV Dittenheim die Tabelle der Fußball-Bezirksliga Süd an. Völlig überraschend musste sich der bislang ebenfalls punktgleiche ASV Zirndorf aus dem Führungstrio verabschieden – die Zirndorfer unterlagen beim SV Marienstein mit 1:2. Damit hat der SVM als Tabellenletzter seinen ersten Sieg in der bis 2021 verlängerten Corona-Saison errungen. Zunächst konnte sich keine der beiden Mannschaften am sonnigen Spätsommertag Vorteile erspielen. In der 15. Minute hatten die Ornbauer die erste gute Gelegenheit, als sie sich bis zur Torauslinie nach vorne gespielt hatten. Doch der Abschluss von Florian Sellinger wurde eine sichere Beute von TSV-1860-Keeper Johannes Uhl. Drei Minuten später dann die erste Chance für die Gäste aus Weißenburg: Max Pfann bediente Robin Renner, der aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz traf. Die Gastgeber hatten ihre beste Möglichkeit nach gut einer halben Stunde, als Sellinger einen Freistoß aus 20 Metern nur Zentimeter neben das Tor der Weißenburger setzte. Kurz vor der Pause bot sich dann erneut Renner nach Zuspiel von Pfann die Riesenchance zur Führung, doch sein Abschluss alleine vor SVO-Keeper Halt war zu schwach. Nach der torlosen ersten Hälfte sahen die Zuschauer bis zur 60. Minute nur wenig Spannendes. In der 63. Minute war es erneut der agile Renner, der von Maik Wnendt in Szene gesetzt wurde, doch sein Schuss aus 13 Metern wurde vom Ornbauer Torhüter per Fuß entschärft. Auf der Gegenseite köpfte SVO-Torjäger Andreas Engelhardt in der 72. Minute aus sechs Metern knapp vorbei. Der eingewechselte Jugendspieler Tom Vierke erkämpfte sich dann in der 73. Minute auf der rechten Seite das Leder und passte zu Max Pfann, der mit einem satten Linksschuss dem Ornbauer Schlussmann keine Abwehrchance ließ und die Weißenburger mit 1:0 in Führung brachte.

Testpartien sind wieder erlaubt, allerdings ohne Zuschauer: Der TSV 1860 und der VfB Eichstätt II trennten sich im Sportpark Rezataue mit einem 1:1. Es war das erste Geisterspiel in Weißenburg und für den TSV 1860 zugleich das erste Match im Freien nach über fünf Monaten Zwangspause: Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Mittelfranken Süd meldete sich mit einem 1:1 gegen den VfB Eichstätt II zurück. Test- oder Trainingsspiele sind seit wenigen Tagen in Bayern wieder erlaubt. Der TSV 1860 war froh, nach vielen Corona-Beschränkungen und Trainingswochen unter Sonderbedingungen am Freitagabend endlich wieder zu einem „normalen“ Spiel auf den Platz zurückzukehren. Trainer Markus Vierke sprach von einem „guten Feeling“ - auch wenn Zuschauer derzeit noch nicht erlaubt sind. Marc Steingräber brachte die Eichstätter (Zehnter der Bezirksliga Oberbayern Nord), die bereits umgezogen angereist waren, mit 1:0 in Führung (42.). Der Weißenburger U19-Spieler Tobias Schnitzlein glich zum 1:1-Endstand aus (58.). TSV-Coach Vierke setzte insgesamt 20 (!) Spieler ein. Als Schiedsrichter fungierte Jonas Lux.

Der TSV 1860 Weißenburg war im Frühjahr nach der schlimmsten Phase der Corona-Pandemie einer der ersten Vereine in der Region, der das Training wieder aufgenommen hat. Natürlich unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln, in Kleingruppen und ohne Zweikämpfe. „Ich hatte damals schon meine Bedenken, wie man das machen kann, um die Jungs weiter bei Laune zu halten“, erinnert sich Markus Vierke. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten hat dann jedoch schnell festgestellt, dass seine Spieler „sehr ehrgeizig und motiviert waren, wieder einzusteigen“. Inzwischen ist ganz normales Training mit Zweikämpfen und dem obligatorischen Abschlussspiel wieder erlaubt, die Amateurfußballer warten und hoffen darauf, dass von der bayerischen Staatsregierung nächste Woche die Erlaubnis für Testspiele kommt.
Sechs Spieler aus der U19
Der TSV 1860 hat inzwischen die Vorbereitung für den Saison-Neustart ab September aufgenommen und Vierke ist erleichtert: „Alle sind dabei geblieben, das ist super“, unterstreicht der Coach und freut sich auch über mehrere Neuzugänge. Diese kommen alle aus der eigenen U19. Sechs Nachwuchs-Kicker des Jahrganges 2001 sind jetzt im Juli offiziell zu den Herren gewechselt. Einer von ihnen ist Mittelfeldspieler Daniel Hofrichter (19), der jedoch bereits seit einem Jahr in der ersten Herrenmannschaft als absoluter Stammspieler am Ball ist. Er hat alle 18 bisherigen Partien beim Tabellenführer der Bezirksliga Süd bestritten und dabei nur knapp 30 Minuten an möglicher Einsatzzeit verpasst. Auch Fabian Wachter, Erik Löffler, Leon Schleußinger, Timo Reitlinger und Maximilian Fiedler sind aus der Jugend herausgekommen, haben aber ebenfalls schon vielfach in den Herrenbereich reingeschnuppert – entweder in der „Ersten“ oder auch in der „Zweiten“, sprich der U23, die in der Kreisliga spielt und dort um den Klassenerhalt kämpft.

Vorgeschaltet wird der Ligapokal, der je nach Erlaubnis und Auflagen in regionalen Vierergruppen zwei Wochen vorher beginnt: Die hiesigen Fußball-Bezirksligisten TSV 1860 Weißenburg, FV Dittenheim und SV Marienstein starten Anfang September wieder mit dem Spielbetrieb – allerdings nicht mit der Fortsetzung der unterbrochenen Saison 2019/2020, sondern mit dem Ligapokal. Zunächst werden am 6. und 13. September die Spiele der ersten Vorrunde im Ligapokal ausgetragen. Zeitgleich steht im September auch das Finale im Totopokal 2019/2020 an. Da dort Bezirksligist FC Wendelstein am 12. September gegen die SpVgg Roth antritt (und auch die anderen Kreisfinals anstehen), ist der Wiederstart in den Bezirksligen Süd und Nord auf den 20. September terminiert. Bezirksspielleiter Thomas Jäger stellte in einem Webinar den Vereinen und der Sportpresse den in Zusammenarbeit mit den mittelfränkischen Bezirksligisten festgezurrten Fahrplan für die Saison-Fortsetzung vor und stellte klar: „Die Bezirksliga hat absolute Priorität!“ Hier stehen noch elf komplette Spieltage auf dem Programm, dazu kommen insgesamt 16 Nachholspiele, die im September und Oktober ausgetragen werden sollen. Ein weiterer Nachholspieltag ist im April angesetzt – mit der Option noch weitere unter der Woche einschieben zu können. „Wir bringen die Saison 19/21 auf jeden Fall durch“, sagte Jäger mit Blick auf den Terminkalender.

Der heute 34-jährige war seit 2007 insgesamt 12 Mal (gefolgt von Marco' S Chwenke mit 11) auf unseren offiziellen Saisonmannschaftsfotos und damit so oft, wie kein anderer. Lediglich 2009/2010 & 2010/2011 fehlte Lehner aufgrund von Vereinswechseln (TSV Heideck, TSV Georgensgmünd & SpVgg Roth), ehe er zurück zu seinen ROT WEISSEN BOMBERN kehrte. Aktuell laboriert unser Spielführer an einer vielschichtigen Verletzung (2 Knorpelschäden, Außenbänder- und Syndesmosebandriss & Knochenabsplitterungen). „Lehneis“, wir wünschen dir auch auf diesem Weg GUTE BESSERUNG.

Saison 2011/2012: Es war eine enttäuschende Spielzeit (mit nur 35 Punkten), die mit dem bitteren Gang in die Kreisliga endete. Obendrein musste zu Saisonbeginn kurzfristig noch ein Trainer her: Einmal mehr sprang Thomas Schneider ein, der Thomas Foth ersetzte. Nach Abschluss der Vorrunde standen unsere TSV60er noch auf Platz 9 und feierten während der Hallenrunde die Stadtmeisterschaft und den Kreisendrundeneinzug. Doch zu Rückrundenbeginn nahm dann das Unheil seinen Lauf … Eine U23 bzw. 2.Herrenmannschaft gab es nicht. Bild: Uwe Mühling, Weißenburger Tagblatt.

Frohe Ostern: Schaut auf euch und auf eure Lieben und bleibt gesund. Ostern fällt nicht aus. Wir müssen es einfach anders feiern als sonst. Der Schutz unserer Gesundheit hat Priorität. Corona ist ein Charaktertest. Wir haben ihn bisher gut bestanden. Der Zusammenhalt ist größer geworden und viele Menschen wachsen über sich hinaus. Wir erleben jeden Tag großartiges Engagement und Nächstenliebe.

1. Herrenmannschaft stellt die Weichen für die neue Saison: Nach Trainer Markus Vierke und Co-Trainer Michael Seitz, die dem Verein bis 2022 treu bleiben wollen, steht auch das Gerüst der künftigen ersten Mannschaft: 13 Stammspieler haben für eine weitere Saison beim TSV 1860 Weißenburg zugesagt – sicherlich auch mit Blick auf die guten Perspektiven beim Bezirksligisten, der mit Zirndorf und dem FV Dittenheim (jeweils 37 Punkte) ganz vorne steht. Der Topplatz und die Bekenntnisse zur Mannschaft der Spieler „zeigt uns, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind und sich die Jungs wohlfühlen“, betont das Abteilungsleiter-Duo Herter und Mayer. Bleiben werden neben Torhüter Johannes Uhl auch Jonas Ochsenkiel, Daniel Hofrichter, Christian Leibhard, Patrick Weglöhner, Max Pfann, Robin Renner, Maik Wnendt, Tim Lotter, Philipp Meier, Marco Jäger, Yannik Strobel und Giovanni Virduzzo. Zudem haben sich nach Offensivmann Michael Böhm, der viele Jahre bei den Junioren und den Herren für den TSV 1860 gekickt hat und dann nach Roth gewechselt war, zwei weitere Spieler aus den Reihen der TSG 08 Roth den Weißenburgern angeschlossen: Julian und Noah Camara werden künftig das Trikot der „Rot-Weißen Bomber“ tragen.

Winterpause. Das ist die Zeit für Hallenfußball, aber auch für Gespräche, wie es in der kommenden Saison aussehen und weitergehen soll. Der TSV 1860 Weißenburg hat beides erledigt und kann jetzt einen Haken dahinter machen – sowohl hinter eine erfolgreiche Hallensaison, als auch hinter die wichtigste personelle Frage, denn der Fußball-Bezirksligist hat mit seinem Trainerduo Markus Vierke und Michael Seitz verlängert. Normalerweise einigt man sich auf ein weiteres Jahr. Beim TSV 1860 sind es gleich zwei Jahre. Neben der Spielzeit 2020/2021 werden Vierke und Seitz auch in der Saison 2021/2022 das sportliche Sagen haben. Das ist einerseits ein großer Vertrauensbeweis für die beiden Coaches, andererseits auch ein klares Zeichen von Kontinuität und „großer Zufriedenheit mit der Arbeit von Markus Vierke und Michael Seitz“, wie es in einer Pressemitteilung des TSV 1860 heißt. „Es macht großen Spaß die Entwicklung der ersten Herrenmannschaft unter der Regie von Markus Vierke zu beobachten – eine gewisse Handschrift beziehungsweise Spielidee ist erkennbar“, betonen die beiden neuen Spartenleiter Jonas Herter und Roland Mayer. Deshalb ging man beim TSV auch den eher ungewöhnlichen Weg einer zweijährigen Vertragsverlängerung. „Das bietet für alle Beteiligten eine langfristige Planungssicherheit“, finden Herter und Mayer. Sie verweisen auch auf die hervorragende Bilanz unter Vierke/Seitz: Nachdem die Weißenburger zuvor meist gegen den Abstieg spielten, gab es gleich im ersten Jahr (2017/2018) unter den beiden Trainer einen dritten Platz in der Bezirksliga Süd. In der zweiten Saison gelangen Platz zwei und die Vizemeisterschaft. Der TSV 1860 stand somit in der Relegation, wo er gegen den FSV Stadeln knapp scheiterte und den Landesliga-Aufstieg verpasste.

„Wir haben nicht wirklich ins Turnier gefunden“, bilanzierte Fußball-Abteilungsleiter Roland Mayer das „Aus“ für den TSV 1860 Weißenburg in der Gruppenphase der Hallenfußball-Bezirksmeisterschaft. Nach einem Sieg und einer Niederlage hätte den TSV-Sechzigern in der Sporthalle am Wendelsteiner Gymnasium ein Remis gegen den Gastgeber FC Wendelstein gereicht, doch am Ende hieß es 2:3, und die nicht in Bestbesetzung angetretenen Weißenburger waren damit als Gruppendritter raus.Am Ende holte sich der Fusionsverein Türkspor/Cagrispor Nürnberg erneut die Hallenfußball-Bezirksmeisterschaft neut klar mit 4:0 gegen den ASV Weisendorf durch. Die Weißenburger, die von Michael Seitz in Vertretung des verhinderten Markus Vierke gecoacht wurden, hatten sich im ersten Gruppenspiel gegen den SK Lauf durchgesetzt – nach einer hektischen Schlussphase mit zwei Treffern von Philipp Meier (12. Minute) und per Strafstoß durch Patrick Weglöhner in der letzten Minute. Lauf hatte zuvor zwei Rote Karten für Keeper Markus Kaiser (Handspiel) und den von der Bank lautstark meckernden Tim Sohr kassiert und musste – da nur mit sieben Mann angereist – das Turnier mit nur fünf Akteuren zu Ende spielen. Im nächsten Gruppenspiel stand der TSV-1860-Truppe von Michael Seitz der FC Bosna Nürnberg gegenüber. Der A-Klassist aus der Noris ging durch Kristijan Dragicevic mit 1:0 in Führung, während die Weißenburger ihre guten Chancen zum eigentlich verdienten Ausgleich nicht nutzen konnten. Der FC Bosna stand damit schon im Halbfinale, während es für Weißenburg im dritten Gruppenspiel um Platz zwei und damit um den Einzug in die Halbfinale ging. Gegner Wendelstein erwischte einen Traumstart und lag nach Treffern von Andre Doffin (2. Minute), Marco Fürst (5.) und einem kuriosen Treffer von Carlos Schepl komfortabel mit 3:0 in Führung. Michael Böhm verkürzte mit enormem Einsatz zwar auf 1:3, und Tim Lotter markierte eine halbe Minute vor dem Abpfiff noch das 2:3, doch der Ausgleich gelang nicht mehr. Die TSV-Sechziger, die Torhüter Johannes Uhl zugunsten eines sechsten Feldspielers ausgewechselt hatten, kassierten kurz vor der Schlusssirene noch das 2:4 durch Mirsad Behdjeti. Gute Hallenbilanz: Auch wenn die Weißenburger damit aus dem Turnier waren und nicht weiter im Kampf um den Bewie ein zweiter Platz im Kreis Neumarkt/Jura können sich sehen lassen. In Wendelstein scheiterte im ersten Halbfinale der ASV Weisendorf reihenweise an Bosnas Keeper Damir Tarko, aber auch auf der Gegenseite hielt Torhüter Alexander Mehnert seinen Kasten sauber – ein torloses Remis war das Ergebnis. So musste das Sechsmeterschießen für eine Entscheidung sorgen. Auch nach den Sechsmetern aller nominierten Feldakteure stand es Unentschieden, weshalb den Keepern die Entscheidung zufiel. Mehnert verwandelt, Tarko zeigte Nerven und scheiterte – Weisendorf war weiter. Im zweiten Halbfinale ließ Türkspor/Cagrispor Nürnberg keinerlei Zweifel daran, wer der Favorit auf den Bezirkstitel ist und schickte den FC Wendelstein mit einem 3:0-Erfolg ins kleine Finale, das die Gastgeber knapp mit 4:3 gegen den FC Bosna gewannen. Im Finale gegen den ASV Weisendorf sicherte sich Türkspor/Cagrispor Nürnberg souverän den dritten Bezirkstitel in Serie. Am Ende stand ein klares 4:0 für die Nürnberger auf der Anzeigentafel, die damit Mittelfranken erneut bei den bayerischen Hallenfußball-Meisterschaften vertreten werden.

Der TSV Wolfstein spielt nicht nur in roten Trikots, nein, er scheint auch ein rotes Tuch zu sein für den TSV 1860 Weißenburg. Wie schon vor zwei Jahren in Hilpoltstein, so standen beide Teams auch heuer bei der Endrunde um die Hallenfußball-Kreismeisterschaft in Neumarkt im Finale – und erneut gewann Wolfstein. 2018 hatten die „Siedler“ aus dem Neumarkter Stadtteil in der regulären Spielzeit mit 3:2 die Nase vorn, diesmal setzten sie sich mit 2:1 (0:0) im Sechsmeterschießen durch. Das war für die Weißenburger extrem bitter, denn bis zum Endspiel waren sie vor rund 500 Zuschauern in der Willibald-Gluck-Halle die dominierende und spielerisch beste Mannschaft des Turniers. Im Gruppenmatch hatten sie Wolfstein noch klar beherrscht und mit 3:0 bezwungen. Vierke: „Wir können stolz sein“. „Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt, darauf können wir stolz sein. Und ich denke, wir hätten es verdient gehabt, Kreismeister zu werden“, stellte auch TSV-1860-Trainer Markus Vierke fest. Im Gruppenspiel gegen Wolfstein sei es viel besser gelaufen. „Im Endspiel haben uns dann etwas die Ideen gefehlt und wir haben auch die ersten Minuten etwas verschlafen“, befand Vierke. Zugleich hatte sich der Kreisligist um seinen „richtig guten Spielertrainer Dominik Pöllet“ (Vierke) besser auf die Weißenburger eingestellt. Hinzu kam dann auch noch Pech im Sechsmeterschießen. Was blieb waren Rang zwei, die Vizemeisterschaft und die Gewissheit, den Jura Süden gut vertreten zu haben. Mehr als ein Trostpreis ist zudem die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft am kommenden Samstag in Wendelstein, wo der TSV 1860 erneut um den Titel mitspielen will. Die Endrunde um den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup begann für die TSV-Sechziger nach Maß. Gegen den Lokalmatadoren ASV Neumarkt siegten sie durch Tore von Daniel Hofrichter, Johannes Herrmann und Maik Wnendt mit 3:0. Der Landesliga-Tabellenführer sollte auch danach sieglos bleiben und landete nach einem enttäuschenden Auftritt sogar auf dem letzten Rang, weil er im Sechsmeterschießen um Rang sieben gegen den Kreisklassisten SG Möning/Rohr unterlag. Der Bezirksliga-Spitzenreiter aus Weißenburg marschierte hingegen weiter, gewann mit 2:1 gegen den TSV Heideck (Tore: Daniel Hofrichter und Michael Böhm für Weißenburg, Florian Kupsch für Heideck) sowie mit 3:0 gegen Wolfstein (Treffer durch Patrick Weglöhner, Maik Wnendt sowie ein Eigentor) und feierte somit einem souveränen Sieg in der Gruppe B mit neun Punkten und 8:1-Toren vor Wolfstein (4 Punkte), Heideck (3) und Neumarkt (1). Zwei turbulente Halbfinals: In der Gruppe A zogen die beiden Kreisligisten SV Unterreichenbach (7 Punkte) und SF Hofstetten (6) vor dem SV Rednitzhembach (2) und Möning/Rohr (1) ins Halbfinale ein. Das erste Semifinale zwischen Unterreichenbach und Wolfstein bot Drama pur: Die „Urus“ führten 1:0, vergaben die Topchance zum 2:0, kassierten in der letzten Minute den Ausgleich und dann 2,9 Sekunden (!) vor Schluss per Zehnmeter das 1:2 – Wolfstein war der erste Finalist. Und Weißenburg folgte: Zwar geriet der TSV 1860 gegen Hofstetten durch Nicolae Maracine mit 0:1 in Rückstand (5. Minute), doch der Bezirksligist ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und zog sein Kombinationsspiel auf. Johannes Herrmann (8.) und Yannik Strobel (10.) drehten das Spiel auf 2:1. Gegen Ende wurde es turbulent: Zunächst rettete TSV-Youngster Hofrichter die Führung, als er akrobatisch auf der Linie klärte. Hofstetten nahm seinen Torwart heraus, was Tim Lotter mit einem Kunstschuss aus der eigenen Hälfte zum 3:1 nutzte (14.). Maik Wnendt legte zum 4:1 nach und Anton Seitz verkürzte noch auf 4:2. Hofstetten holte sich durch ein 4:3 (1:1) nach Sechsmeterschießen gegen Unterreichenbach den dritten Rang, ehe es zum ebenfalls sehr spannenden Finale zwischen Weißenburg und Wolfstein kam. Beide Teams hatten ihre Chancen und je einen Pfostentreffer durch Tim Lotter und Dominik Pöllet. Ansonsten erwiesen sich beide Keeper Johannes Uhl und Lukas Greger als starker Rückhalt. Das Sechsmeterschießen war nach den Worten von TSV-Coach Markus Vierke wirklich „ein Glücksspiel“. So drehte sich ein eigentlich von Johannes Uhl gehaltener Schuss noch rein, während Kapitän Jonas Ochsenkiel an der Unterkante der Latte scheiterte. Auch Wolfstein hatte einen Pfostentreffer. Für Weißenburg verwandelte nur Patrick Weglöhner (neben Ochsenkiel vergab auch Wnendt), für Wolfstein trafen Mirco Ziegler und Jens Beitelstein. Bilder gibt es hier.

Bei der Endrunde um den VGN-Lotto-Hallencup im Kreis Neumarkt/Jura spielt der TSV 1860 in Gruppe B: Die Endrunde um die Hallenfußball-Kreismeisterschaft der Herren ist komplett, die Gruppeneinteilung für das Finalturnier in der Neumarkter Willibald-Gluck-Halle steht. Der TSV 1860 Weißenburg trifft am kommenden Samstag, 11. Januar, ab 14 Uhr in der Gruppe B auf den Lokalmatadoren ASV Neumarkt, den TSV Heideck und den TSV Wolfstein. Die Parallel-Gruppe A bilden der SV Unterreichenbach, der SV Rednitzhembach, die Sportfreunde Hofstetten und die SG Möning/Rohr. Das hat die Auslosung in Freystadt ergeben. Das Endrundenfeld beim VGN-Lotto-Hallencup im Gebiet Neumarkt/Jura setzt sich zu je vier Teams aus den Altkreisen Neumarkt und Jura zusammen, wobei der TSV 1860 Weißenburg der einzige verbliebene Vertreter aus dem Jura Süden aus. Die Truppe von Trainer Markus Vierke ist zudem der letzte Bezirksligist, der noch im Rennen ist. Die Liga-Konkurrenten, die ebenfalls für die Zwischenrunde gesetzt waren, verabschiedeten sich nämlich reihenweise aus dem Wettbewerb. Auch der Titelverteidiger SV Wettelsheim, der vergangenen Sommer von der Bezirksliga in die Kreisliga abgestiegen ist, ist nicht mehr dabei. Generell sind die höherklassigen Teams kaum noch vertreten. Der SV Seligenporten (Bayernliga) hatte sein Team kurz vor der Zwischenrunde zurückgezogen, die Landesligisten SC 04 Schwabach, TSV Kornburg und SC Feucht hatten gar nicht erst gemeldet. Bei der Zwischenrunde scheiterte der Landesligist SC Großschwarzenlohe ebenso wie die Bezirksliga-Vertreter TSG 08 Roth, TV Hilpoltstein, FC Wendelstein und TSV Freystadt. Fünf Kreisligisten dabei. Der ASV Neumarkt (Landesliga) und der TSV 1860 Weißenburg (Bezirksliga) sind somit die höchstklassigsten Vereine bei der Endrunde – und dadurch automatisch auch in der Favoritenrolle. Hinzu kommen fünf Kreisligisten (Heideck, Wolfstein, Unterreichenbach, Rednitzhembach, Hofstetten) sowie ein Kreisklassist (Möning/Rohr). Die Weißenburger treffen bei der Endrunde in den Gruppenspielen zunächst auf Neumarkt (14.54 Uhr), dann auf Heideck (16.06 Uhr) und schließlich auf Wolfstein (17.18 Uhr). Die Halbfinals sind in Neumarkt ab 17.54 geplant, das Endspiel um 19.06 Uhr. Nachdem für den TV Hilpoltstein bei der Zwischenrunde in Weißenburg im Halbfinale gegen den TSV 1860 Endstation war, scheiterten zum Abschluss der Zwischenrunde mehrere weitere Bezirksligisten in den "Play-offs" der Turniere in Neumarkt und Freystadt: Der FC Wendelstein unterlag mit 2:4 gegen den ASV Neumarkt (der zuvor gegen Wolfstein verloren hatte), der TSV Freystadt mit 0:2 gegen die SG Möning/Rohr und die TSG 08 Roth mit 0:1 gegen den TSV Heideck.
Bemerkenswert: Die Wendelsteiner sind zwar auf Kreisebene aus dem Rennen, sind aber als Ausrichter der Bezirksendrunde am Samstag, 18. Januar, in heimischer Halle gesetzt (wir berichteten). Auch Titelverteidiger Türkspor/Cagrispor Nürnberg war vorab fix für die mittelfränkische Finalrunde. Hinzu kommen die Meister und Vizemeister aus den Kreisen Neumarkt/Jura, Nürnberg/Frankenhöhe und Erlangen/Pegnitzgrund.
Der Kreis Nürnberg/Frankenhöhe hat seine Endrunde bereits absolviert – allerdings ohne Frankenhöhe-Beteiligung und mangels Interesse auch ohne Vor- oder Zwischenrunde. Türkspor/Cagrispor Nürnberg sicherte sich dabei erneut den Titel, als Zweiter ist auch Eyüp Sultan für die Bezirksendrunde qualifiziert. Und weil Türk/Cagri als Bezirksmeister bereits gesetzt ist, darf der Drittplatzierte FC Bosna zur "Mittelfränkischen" nachrücken.

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