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Eine Achterbahn der Gefühle hat der TSV 1860 Weißenburg am gestrigen Sonntagnachmittag im Fußball-Landesliga-Spiel bei Türkspor/Cagrispor Nürnberg durchlebt. 2:0 führte die Vierke-Elf schon zur Pause, kassierte im zweiten Durchgang den 2:2-Ausgleich, um dann in der Schlussphase doch noch einen 4:2-Sieg sicherzustellen und zu feiern. Es war der erste Auswärtssieg für die TSV-Sechziger in dieser Saison. Mit dem Erfolg geht es weiter aufwärts für das Team von Trainer Markus Vierke. Mit nunmehr elf Punkten konnte der Aufsteiger am spielfreien BSC Woffenbach vorbeiziehen und steht auf dem siebten Tabellenrang. Der vierte Platz, der in der zweiten Saisonhälfte zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen würde, ist nur noch zwei Punkte entfernt. Dort rangiert aktuell der Mitaufsteiger Türk/Cagri, der beim Hinspiel in Weißenburg noch knapp mit 1:0 die Nase vorne gehabt hatte. Mit einer engagierten Leistung ist dem TSV 1860 nun die Revanche geglückt. Die Grundlage dafür schafften die Gäste mit einer überzeugenden ersten Halbzeit, nach der sie aufgrund der Chancen höher als „nur“ mit 2:0 hätten führen müssen. Das 0:1 erzielte Sebastian Walter in der 9. Minute mit einem satten Schuss aus 16 Metern, der für den Torhüter allerdings nicht ganz unhaltbar aussah.

Zum zweiten Mal in dieser Saison hat der TSV 1860 Weißenburg „zu Null“ gespielt, hat damit seinen zweiten Saisonsieg in der Landesliga Nordost verbucht und den Anschluss ans hintere Mittelfeld hergestellt. Bei herrlichem Fußballwetter und vor der schönen Kulisse von 300 Zuschauern im Dotlux-Fußballpark gewann das Team von Trainer Markus Vierke am Samstagnachmittag mit 2:0 gegen den BSC Woffenbach. Ferat Nitaj und Kapitän Jonas Ochsenkiel erzielten die Tore. Das Hinspiel hatten die Weißenburger nach einer 4:2-Führung noch mit 4:5 verloren. Diesmal war es von den Toren her zwar weniger spektakulär, das Resultat war aber weitaus mehr nach dem Geschmack der Weißenburger. „Ich glaube über das gesamte Spiel hinweg war das Ergebnis absolut verdient für uns“, stellte Trainer Vierke fest.
„Euphorie mitgenommen“
Seine junge Mannschaft habe die „Euphorie“ vom überraschenden 1:1-Unentschieden der Vorwoche in Schwabach mitgenommen und man habe gemerkt, „dass wir deutlich mehr Stabilität im Spiel haben als noch vor ein paar Wochen“. Dennoch sei nicht alles gut gewesen: „Wir hätten im Abschluss noch kaltschnäuziger sein müssen. Es hat gefehlt, Tore nachzulegen und auch defensiv war nicht alles perfekt“, so Vierke. Umso mehr zeigte sich der Coach „sehr, sehr glücklich, dass wir dieses Heimspiel gewonnen haben“. Vom Anpfiff spielten die Gastgeber engagiert nach vorne, doch Ferat Nitaj vergab nach Hereingabe von Tom Vierke (2.). In der 8. Minute durfte Nitaj dann jubeln: Kurz nach der Mittellinie startete der 19-jährige Youngster ein feines Solo, dass er mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern zum 1:0 abschloss.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Weißenburger die tonangebende Mannschaft, versäumten es aber bei teils sehr guten Möglichkeiten für Ochsenkiel (nach Vorlagen von Philipp Schwarz und Vierke, 16. und 28. Minute), Robin Renner (37.) sowie Vierke (nach Diagonalball von Daniel Hofrichter, 42.) den zweiten Treffer nachzulegen. Woffenbach war offensiv keineswegs untätig. Die Gäste hatten Chancen durch Alex Saburin, dessen Aktion aus spitzem Winkel von Christian Leibhard zur Ecke abgefälscht wurde (9.), und Philipp Mangold, der am herauseilenden Torhüter Johannes Uhl scheiterte (31.). Uhl rettete wenig später auch nach einem zu kurzen Rückpass von Maik Wnendt (39.). Bilder von Uwe Mühling (Weißenburger Tagblatt gibt es hier.

Das sind die Partien, auf die sich der TSV 1860 Weißenburg als Landesliga-Aufsteiger ganz besonders gefreut hat: Abendspiel, herrliches Septemberwetter, Flutlicht im Schwabacher Stadion, Jura-Derby gegen den SC 04 und ein packendes, ja geradezu mitreißendes Match vor 220 Zuschauern.  „Das war eine super Atmosphäre, eine super Kulisse“, schwärmte Weißenburgs Trainer Markus Vierke und sprach zugleich von einem „wahnsinnig schönen Erlebnis“ für seine junge Mannschaft. Und als wichtigster Faktor kam die sportliche Seite hinzu. „Wir können sehr, sehr zufrieden sein, wie es gelaufen ist“, befand Vierke. In der Tat, denn der TSV 1860 holte als Vorletzter und Außenseiter ein 1:1 beim Favoriten und Tabellenzweiten SC 04. Damit hatte man nach dem 1:3 im Hinspiel nicht unbedingt rechnen müssen. Besonders erfreulich war es für Vierke sowie seine beiden Co-Trainer Michael Seitz und Markus Lehner zu sehen, dass ihre Mannschaft in einem Spiel auf „sehr hohem Niveau“ (Vierke) mithalten und am Ende nach intensiven 96 Minuten einen Punkt mitnehmen konnte. Danach hatte es in der Anfangsphase nicht ausgesehen, denn die starken „Nullvierer“ setzten die TSV-Sechziger schon an deren Sechzehner brutal unter Druck.

Eine knappe, aber letztlich auch verdiente Niederlage hat der TSV 1860 Weißenburg im gestrigen Spiel der Landesliga Nordost kassiert: Beim SC Großschwarzenlohe unterlagen die Spieler von Trainer Markus Vierke mit 0:1. Wieder einmal fehlte es dem Landesliga-Aufsteiger an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor, denn die Chancen zur Führung und damit auf ein eventuelles Remis waren eigentlich vorhanden. Die Gäste aus Weißenburg begannen stark und erspielten sich gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. In der 5. Minute schlug Leon Schleußinger eine Freistoß-Flanke nach innen und Sebastian Walters Kopfball wurde von SCG-Keeper Luca Thöle an die Latte gelenkt. Der zurückspringende Ball kam zu Christian Leibhard, dessen Nachschuss abgeblockt wurde. Maik Wnendt bekam im Gewühl die Chance zum neuerlichen Nachschuss, zielte aber über das Tor. Nur eine Minute später war Robin Renner in aussichtsreicher Position, doch der schnelle Weißenburger schoss knapp am langen Eck des SCG-Tores vorbei. Danach kamen die Gastgeber erstmals gefährlich vor das Weißenburger Tor, doch die Ecke von Justin Opcin trudelte an Freund und Feind vorbei durch den Fünfmeterraum. Ferat Nitaj hatte dann die große Chance zur TSV-Führung, doch sein Schuss aus zehn Metern wurde von Thöle nach vorne abgewehrt, wo die eigene Abwehr die gefährliche Situation bereinigte. Großschwarzenlohe kam immer besser in die Partie und war optisch überlegen, herausspringen sollte aber nur noch eine gute Möglichkeit durch Fabio Garcia, dessen Schuss aus halbrechter Position Weißenburgs Keeper Johannes Uhl mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, zumal beide Abwehrreihen gut standen und nichts zuließen. Nach der Pause machten die Gastgeber mehr Druck und ein Fehlpass am eigenen Strafraum brachte die Weißenburger letztlich auf die Verliererstraße.

Von wegen "verflixtes siebtes" Saisonspiel: Ausgerechnet im siebten Anlauf ist dem TSV 1860 Weißenburg der erste Sieg in der Landesliga Nordost gelungen. Das Team um Kapitän Jonas Ochsenkiel gewann am Samstagnachmittag vor 200 Zuschauern zu Hause mit 2:0 gegen den SV Schwaig und reichte somit zugleich die rote Laterne des Schlusslichts der Vorrundengruppe 2 (Süd) an die Gäste aus dem Nürnberger Land weiter. Die Tore für den Aufsteiger fielen beide in der zweiten Halbzeit, zu deren Beginn Philipp Schwarz mit einem Traum-Freistoß traf und an deren Ende Sebastian Walter bei einem Konter den Deckel draufmachte. "Es ist viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, aufgegangen", freute sich Weißenburgs Trainer Markus Vierke. Aus seiner Sicht war es ein "absolut verdienter Sieg, der auch wichtig für den Saisonverlauf ist". Vierkes Schwaiger Kollege Martin Schmaußer wertete die Gelb-Rote Karte für seinen Spieler Wolfgang Ramstöck kurz vor der Pause als Knackpunkt der Partie. Dadurch musste Schwaig die Defensive stärken und versuchte in der zweiten Halbzeit einen Punkt mitzunehmen. Diese Rechnung ging allerdings nicht auf. "Wir hatten in der zweiten Halbzeit nur eine echte Chance, offensiv waren wir heute einfach ein Stück weit zu harmlos", so Schmaußer.  Die erste Hälfte wirkte mitunter zerfahren, bot aber viel Intensität und Kampf. Ein Kellerduell halt. "Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an", stellte auch Markus Vierke fest. Sein Neffe Tom Vierke (13.) und Jonas Ochsenkiel (33.) vergaben die besten Weißenburger Möglichkeiten im ersten Abschnitt. Auf der Gegenseite scheiterte Tobias Särchinger an TSV-1860-Torwart Johannes Uhl (28.) und Christoph Weber verpasste am hinteren Pfosten (37.). In der 41. Minute dann der bereits erwähnte Knackpunkt: Der wegen eines Fouls schon mit Gelb verwarnte Ramstöck kickte nach einem Zweikampf an der Torauslinie den Ball weg und kassierte eine Ampelkarte - eine zwar regelkonforme, aber dennoch harte Entscheidung. Bilder zum Spiel gibt es hier (von Uwe Mühling, Weißenburger Tagblatt).

Aufatmen beim TSV 1860 Weißenburg: Der Aufsteiger hat im sechsten Saisonspiel der Fußball-Landesliga Nordost endlich den ersten Punkt verbucht. Die junge Truppe von Coach Markus Vierke holte ein 1:1 im Auswärtsspiel bei der SG Quelle Fürth. Den Weißenburger Ausgleich erzielte Kapitän Jonas Ochsenkiel in der Nachspielzeit. „Es war wahnsinnig stark, dass wir bei einem starken Gegner mit solch hohem Niveau einen Punkt geholt haben“, freute sich Trainer Vierke und lobte die „sehr, sehr gute Einstellung und taktische Disziplin“ seiner Mannschaft, die mit viel Leidenschaft und Engagement gekämpft und gespielt habe. Anfangs, so räumte Vierke ein, sei seine Elf relativ schwer ins Spiel gekommen. „Nach und nach haben wir es aber geschafft mitzuhalten.“ Die von Serdal Gündogan trainierte Quelle Fürth hatte im ersten Durchgang eine optische Überlegenheit, versuchte es zumeist aber nur aus der Distanz, weil die TSV-1860-Defensive wenig zuließ. So war es Christian Haag, der mit zwei gefährlichen Schüssen in der 16. und 18. Minute, sein Ziel jeweils knapp verfehlte. Auf Weißenburger Seite verpasste Daniel Hofrichter eine sehr gute Möglichkeit bei einem Kopfball nach Flanke von Tom Vierke (9.). Zudem traf Jonas Ochsenkiel nach Hereingabe von Benjamin Weichselbaum den Ball nicht richtig (39.) und Tom Vierke scheiterte frei vor Quelle-Keeper Alexander Skowronek, der stark parierte. Letztlich versäumten es die Gäste, sich für einen couragierten Auftritt zu belohnen. Kurz nach der Pause sorgte dann ein Sonntagsschuss am Samstagnachmittag für die Fürther Führung: Nach einer abgewehrten Ecke zog Mettin Copier aus circa 30 Metern mit einem Dropkick ab, und der Ball schlug herrlich zum 1:0 im Torwinkel ein (52.). Das war dann fast schon die letzte Chance der Gastgeber, bei denen es nur noch einen Freistoß von Marvin Schimm zu notieren gab: Der Ball senkte sich auf das Tornetz, allerdings wäre TSV-1860-Torwart Johannes Uhl zur Stelle gewesen (64.). Die Weißenburger warfen in der Folgezeit alles in die Waagschale, um nicht wieder als knapper Verlierer vom Platz zu gehen. Vor allem in der Schlussphase hatten sie gute Aktionen: der durchgestartete Ochsenkiel wurde am Sechzehner von Mustafa Ertas gehalten, wofür der Fürther Gelb sah (81.); den anschließenden Freistoß von Philipp Schwarz fischte SG-Keeper Skowronek glänzend aus dem kurzen Eck (82.). Die Uhr lief gegen den TSV 1860, der dann aber in der Nachspielzeit doch noch jubeln durfte: Kapitän Jonas Ochsenkiel verwandelte in der 92. Minute einen Freistoß aus 22 Metern zum 1:1, wobei er clever die Lücke nutzte, die Maik Wnendt und Patrick Weglöhner an der Quelle-Mauer gerissen hatten. Zudem erwischte Ochsenkiel den Quelle-Schlussmann auf dem falschen Fuß. Letztlich belohnten sich die Weißenburger also doch noch für eine sehr ansprechende Leistung. Die Freude über den Ausgleich und das verdiente Remis war riesig. Quelle Fürth hatte zwar über 90 Minuten hinweg gesehen mehr Spielanteile, doch die Gäste ließen die „Dambacher“ in der Gefahrenzone kaum zur Entfaltung kommen. Zudem hatte der TSV 1860 unterm Strich die klareren Chancen. „Ich denke das eine Tor, war für uns auf jeden Fall verdient, und wir können sehr stolz sein auf die Leistung“, befand Weißenburgs Trainer Markus Vierke und richtete den Blick zugleich nach vorne: „Der Punkt tut uns sehr gut.“ In der Tat ist nun ein erster Schritt gemacht, der zweite soll am kommenden Samstag um 15.30 Uhr folgen: Dann will der TSV 1860 im Heimspiel gegen den SV Schwaig den ersten Saisonsieg einfahren.

Der TSV 1860 Weißenburg wartet in der Landesliga Nordost 2 noch immer auf den ersten Punktgewinn. Am Samstag setzte es beim TSV Buch eine 0:2-Niederlage für die Schützlinge von Trainer Markus Vierke. „Im Endeffekt hat der Gegner seine Cleverness genutzt“, bilanzierte der TSV-60-Coach nach dem Abpfiff. Die Kicker aus dem Nürnberger Stadtteil nutzten ihre zwei Chancen konsequent, während die TSV-Sechziger ihre beiden sehr guten Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Die Gäste aus Weißenburg hielten in der ersten Halbzeit gut dagegen, ließen kaum Chancen zu, konnten sich aber auch nur wenige gute Möglichkeiten erspielen. Nach gut einer Viertelstunde warf eine Verletzung die Weißenburger etwas aus dem Konzept, als Daniel Hofrichter einen Volleyschuss an den Kopf bekam und liegen blieb. Nach 20 Minuten Behandlungszeit durch die Betreuer und Sanitäter wurde der TSV-60-Spieler mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht – mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. „Es geht ihm derzeit wieder ganz gut“, so Markus Vierke.

Der TSV 1860 Weißenburg ist nur knapp an der großen Überraschung vorbeigeschrammt. Der Aufsteiger ging in der Gruppe 2 der Fußball-Landesliga Nordost beim Tabellenführer TSV Kornburg durch Max Pfann früh in Führung und konnte die Partie auch nach dem Ausgleich lange offen halten. Genauer gesagt bis zur 72. Minute. Dann verpasste ausgerechnet ein Pleinfelder den Weißenburgern den „Knock-out“: Stanislaus Herzel erzielte den 2:1-Siegertreffer für den Titelanwärter. Herzel wurde in der Jugend beim 1. FC Nürnberg und bei Jahn Regensburg ausgebildet. Im Herrenbereich spielte er für den Jahn schon als Profi in der 3. Liga und kann auch reichlich Regionalliga-Erfahrung durch seine Stationen beim FC Ingolstadt II, dem FC Augsburg II, dem SV Seligenporten und dem FV Illertissen vorweisen. Im Sommer 2020 wechselte er nach Kornburg, wo er nach vielen Jahren als Außenverteidiger nun offensiv eingesetzt wird. In bislang neun Spielen für den TSV hat der 31-Jährige bereits vier Treffer erzielt – der gegen Weißenburg war dabei ein ganz wichtiger. Im Vorfeld des Samstagsspiels hatten wohl nur die größten Optimisten auf den TSV 1860 gesetzt und ihm eine Überraschung im Jura-Derby zugetraut. Kornburg war mit drei Siegen aus drei Spielen sowie mit seinem hochkarätigen Kader der klare Favorit gegen die punktlos angereisten Weißenburger.
Frühe Führung durch Max Pfann
Doch die Gäste begannen ziemlich frech. Nach drei Minuten prüfte Tom Vierke Torhüter Arthur Ockert, und schon in der zehnten Minute fiel das 0:1 nach einem schönen Spielzug: Vierke schickte Robin Renner am rechten Flügel. Bei dessen scharfer Flanke lauerte Max Pfann im Fünf-Meter-Raum und vollendete zur Führung für den TSV 1860. Für Pfann war dieser Treffer besonders wichtig und erleichternd, nachdem er in der Vorwoche kurz vor Schluss noch den Ausgleich gegen Türk/Cagri Nürnberg vergeben hatte. Kornburg war im weiteren Verlauf der ersten Hälfte optisch überlegen, war aber zunächst nur durch Marco Janz gefährlich, der aus kurzer Distanz hoch drüberschoss (17.). Auf der Gegenseite hatte Weißenburg die große Chance zum 0:2 bei einem mustergültigen Konter. Diesmal bediente Pfann seinen Teamkollegen Renner, der aus 14 Metern hauchdünn am linken Eck vorbeizielte (19.). Praktisch im Gegenzug fiel der Ausgleich: Eine Ecke von Danilo Dittrich köpfte Nino Seiler zum 1:1 ein (20.). Die Nürnberg-Vorstädter blieben danach am Drücker, vergaben aber ihre beste Möglichkeit durch einen Flugkopfball von Herzel. Ansonsten standen die Weißenburger bestens organisiert in der Defensive und zeigten immer wieder gute Konter. Das Remis zur Pause ging also vollauf in Ordnung. Auch im zweiten Durchgang erwies sich der TSV Kornburg als spielstarker Gegner, dem trotz Feldvorteilen aber die klaren Torchancen fehlte. Bis zur 72. Minute, als sich Firat Cagli am rechten Flügel gegen Daniel Hofrichter durchsetzte und in den Sechzehner eindrang. Dort legte er zurück auf Stanislaus Herzel, der aus zwölf Metern zum 2:1 versenkte. Nach der umjubelten Führung verlegte sich Kornburg vermehrt auf Konter, während Weißenburg auf den Ausgleich drängte. Die beste Möglichkeit dafür hatte der eingewechselte Jonas Ochsenkiel, der nach Zuspiel von Ferat Nitaj aber aus der Drehung an Keeper Ockert scheiterte (83.). Bei den Gastgebern hatte Cagli kurz zuvor den Ball aus kurzer Distanz knapp am Kasten vorbeigeschoben. So blieb es beim knappen, jedoch letztlich verdienten 2:1-Erfolg für Spitzenreiter Kornburg in einer fairen Partie, in der Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr vor 200 Zuschauern nur zwei Gelben Karten zücken musste. Weißenburgs Trainer Markus Vierke war trotz der Niederlage zufrieden mit der „super Leistung“ seiner Mannschaft: „Wir haben sehr, sehr viel investiert und vor allem in der ersten Halbzeit wahnsinnig gut mitgehalten.“
„Das Maximum herausgeholt“
Im zweiten Durchgang, so räumte Vierke ein, seien auch angesichts der hohen Temperaturen die Kräfte nach und nach geschwunden. Auch hätte den Gästen hier die vorher vereinbarte Trinkpause gutgetan, der Referee ließ sie allerdings ausfallen. Dennoch: „Ich denke, wir haben gegen diese Topmannschaft das Maximum herausgeholt“, lautete Markus Vierkes Fazit.
Der TSV 1860 Weißenburg steht weiterhin mit dem ebenfalls noch punktlosen SV Schwaig (3:4 in Schwabach) ganz hinten und hofft nun am kommenden Samstag beim TSV Buch erneut auf den ersten Zähler. Zu dem Auswärtsspiel fährt der TSV 1860 mit dem Bus. Wer mitfahren möchte, kann sich bei Spartenleiter Jonas Herter (Telefon 0152/21 83 10 76) oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.
TSV Kornburg: Ockert, Schuster, Burgutzidis, Janz, Ammon (84. Kettlitz), Olschewski, Cagli, Seiler (59. Peuntinger), Herzel (79. Kreiselmeyer), Wiedmann, Dittrich.
TSV 1860 Weißenburg: Herter, Jäger, Meier, Leibhard, Hofrichter, Wnendt, Nitaj, Tom Vierke (69. Ochsenkiel), Renner, Weichselbaum (53. Eco), Pfann (77. Böhm).
Schiedsrichter: Stadlmayr (Donaumünster); Zuschauer: 200; Tore: 0:1 Max Pfann (10.), 1:1 Nino Seiler (20.), 2:1 Stanislaus Herzel (72.).

Meisterehrung2021 1Der Bezirksspielleiter des Bayerischen Fußballverbandes Mittelfranken, Thomas Jäger hat jetzt am vergangenen Samstag im Duell der beiden Bezirksliga-Meister die offiziellen BFV-Glückwünsche samt Meisterwimpel und Spielball übergeben.

Meisterehrung2021 2

Drittes Spiel, dritte Niederlage. Der TSV 1860 Weißenburg hat in der Fußball-Landesliga Nordost das Aufsteigerduell gegen das Team von Türkspor/Cagrispor Nürnberg knapp mit 0:1 verloren und muss in der neuen Saison somit weiter auf den ersten Punktgewinn warten. Größtes Manko: die Chancenverwertung.
Trotz Dauerregen kamen 170 Zuschauer in den Dotlux-Fußballpark und sahen ein kampfbetontes Match, in dem der TSV 1860 mehr Spielanteile und vor allem mehr Chancen hatte. Das entscheidende Tor machten allerdings die Gäste aus Nürnberg, als sich Mustafa Jasarevic bereits in der 11. Minute durchsetzte und zum 0:1 traf. Jonas Herter, der anstelle von Johannes Uhl im Tor stand, war in dieser Situation machtlos. „Wir haben zwei super Torwarte, die beide ihre Spielzeit brauchen“, begründete Trainer Markus Vierke den Wechsel bei der Nummer eins.
Zuvor hätte bereits Weißenburg die Führung erzielen können, doch nach einem schnellen Angriff und Querpass von Robin Renner scheiterte Kapitän Jonas Ochsenkiel an Torhüter Ferhat Albayrak. Kurz darauf musste Ochsenkiel verletzungsbedingt raus, für ihn kam Benjamin Weichselbaum rein.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten Maik Wnendt, der die Kapitänsbinde übernahm, Weichselbaum und vor allem Sebastian Walter bei einem Kopfball die besten Möglichkeiten zum Ausgleich, die aber nicht genutzt werden konnten. Auf der Gegenseite rettete Herter per Fuß gegen Kenan Ramic und verhinderte das 0:2.
In der zweiten Hälfte erhöhten die Weißenburger den Druck und drängten auf den Ausgleich. Nach Flankenläufen und Hereingaben von Renner köpfte Walter vorbei (48.) und ein Schuss von Tom Vierke wurde zur Ecke geblockt (51.). Von den Gästen, die anfangs durch Yusuf Duman und Mustafa Köseoglu noch zwei Gelegenheiten hatten, war im Lauf der zweiten Hälfte offensiv wenig zu sehen.
Allerdings verteidigte Türk/Cagri um seinen starken Kapitän und Abwehrchef Emirhan Karaaslan mit viel Einsatz, was auch acht Gelbe Karten nach sich zog (Weißenburg hatte nur eine). Der TSV 1860 blieb am Drücker, verstrickte sich mitunter aber zu sehr in Einzelaktionen und spielte die Situationen nicht clever genug aus. Dennoch hatte das Team von Trainer Markus Vierke genügend Chancen zum Ausgleich oder gar zu mehr: Weichselbaum scheiterte mit einem Linksschuss am stark parierenden Keeper Albayrak und köpfte zudem nach einer Flanke des eingewechselten Michael Böhm unglücklich seinen Gegner an.
In der 87. Minute dann die größte Möglichkeit für den TSV 1860, bei einem verunglückten Rückpass der Gäste: Max Pfann ging dazwischen, spitzelte den Ball allerdings am kurzen Eck vorbei. Der eingewechselte Stürmer hatte danach noch zweimal den Ausgleich am Fuß – vor allem in der letzten Spielszene in der 95. Minute hätte Pfann nach Hereingabe von Böhm das 1:1 machen müssen, traf allerdings am hinteren Pfosten den Ball nicht richtig.
„Das ist natürlich enttäuschend für uns. Wir hatten bestimmt acht Chancen, mehr kriegst du auf diesem Niveau nicht“, stellte Weißenburgs Trainer Markus Vierke nach dem Spiel fest. Obwohl er den verpassten Möglichkeiten nachtrauerte, wollte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Ich finde, wir haben sehr gut gespielt – allerdings auch einmal schlecht verteidigt, was erneut bestraft wurde.“
Türk/Cagri-Coach Jasmin Halicic zeigte sich erleichtert, dass nach den beiden Auftaktniederlagen nun der erste Sieg verbucht werden konnte. „Das ist unheimlich wichtig für die Psyche, das gibt uns einen Schub“, sagte er nach dem knappen 1:0, bei dem ihm etliche Akteure aufgrund von Verletzungen und Urlaubszeit fehlten. Halicic räumte aber auch ein, dass der Sieg für sein Team mit Blick auf die vielen TSV-1860-Möglichkeiten in Hälfte zwei „ein bisschen glücklich war. Weißenburg hätte eigentlich mehr daraus machen müssen“, so der Gäste-Trainer.
Das gelang aber nicht, und so haben die TSV-Sechziger mit der dritten Niederlage in Serie einen klassischen Fehlstart hingelegt und stehen nun vor schweren Wochen mit drei Auswärtsspielen. Auftakt ist am kommenden Samstag beim Tabellenführer TSV Kornburg.
TSV 1860 Weißenburg: Herter, Jäger, Meier (72. Philipp Schwarz), Leibhard (80. Pfann), Hofrichter, Wnendt, Nitaj, Tom Vierke, Renner (60. Böhm), Ochsenkiel (8. Weichselbaum), Walter.
Türkspor/Cagrispor Nürnberg: Albayrak, Jasarevic, Köseoglu, Ramic (72. Agbessi), Duman, Karaaslan, Moumessi, Uzun, Öten, Basoglu, Kalender (45. +1 Guite Cano).
Schiedsrichter: Bäumel (SV Breitenbrunn), Zuschauer: 170; Tor: 0:1 Jasarevic (11.).

Es war ein Fußball-Spektakel und zugleich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Ende stand der TSV 1860 Weißenburg aber trotz einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung in einem wilden Spiel der Landesliga-Nordost beim BSC Woffenbach mit leeren Händen da und verlor mit 4:5. Somit wartet der Aufsteiger weiter auf den ersten Punktgewinn. Ein Remis wäre in der Oberpfalz sicherlich drin und letztlich auch verdient gewesen. Die erste gute Szene beim Duell der Bezirksliga-Meister von 2019 (Woffenbach) und 2021 (Weißenburg) hatten die Gäste, doch BSC-Keeper Christopher Blank klärte per Fuß gegen Robin Renner (11.). Dann folgte ein Woffenbacher Doppelschlag, bei dem sich erneut zeigte, wie schnell Fehler in der Landesliga bestraft werden. Zunächst blieb Weißenburgs Daniel Hofrichter bei einem Zweikampf im Rasen hängen, Akin Ülker hatte freie Bahn zum 1:0 (13.). Nur zwei Minuten später brachte Philipp Schwarz auf TSV-Seite den Ball nach einer scharfen Flanke von Alex Saburin nicht unter Kontrolle und Manuel Wastl war mit dem 2:0 zur Stelle. Noch dicker hätte es für den TSV 1860 kommen können, wenn Torhüter Johannes Uhl kurz darauf gegen Ülker nicht zur Ecke geblockt hätte. In der Schlussphase der ersten Hälfte entpuppten sich die Gäste als Stehaufmännchen und hatten auch das Glück des Tüchtigen: Nach Vorarbeit von Ferat Nitaj scheiterte Ochsenkiel am Torwart. Von ihm sprang der Ball jedoch in Flippermanier an die Brust von Woffenbachs Jan Lugert und landete zum 2:1 im Kasten – Eigentor. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgte dann ein herrlicher Weißenburger Spielzug sogar noch für den 2:2-Ausgleich: Marco Jäger startete im Mittelfeld durch und bediente Robin Renner, der für Tom Vierke auflegte und Letzterer traf platziert ins lange Eck. Nach dem Seitenwechsel knüpfte der TSV 1860 nahtlos an. Nach einem Foul an Nitaj ließ der Schiedsrichter weiterlaufen und Jonas Ochsenkiel traf mit einem Flachschuss zum 2:3 (49.). Kurz darauf reklamierten die Gäste nach einer Attacke bei Nitajs Solo Elfmeter, der jedoch nicht gegeben wurde. Dennoch fiel in der 55. Minute das 2:4, als erneut Kapitän Ochsenkiel nach Zuspiel von Vierke mit einem cleveren Lupfer erfolgreich war. Die Weißenburger schienen auf der Siegerstraße, hatten dann aber ein paar unglückliche Entscheidungen gegen sich. So hätte es nach einer weiteren Ochsenkiel-Aktion eigentlich Ecke geben müssen. Stattdessen entwickelte sich ein gefährlicher Gegenstoß und der Referee gab wegen eines Fouls von Nitaj Elfmeter. Rene Zeltner trat an und verkürzte auf 3:4 (65.). Anschließend hatten Ochsenkiel und Nitaj das fünfte Tor auf dem Fuß, doch Blank parierte zweimal ganz stark. Und dann waren die Gäste erneut im Pech, denn eigentlich hätten sie in der eigenen Defensive Abstoß bekommen müssen, doch der Schiri gab diesmal Ecke und Fabian Rackl köpfte zum 4:4 ein (73.). Damit nicht genug: Drei Minuten später holte Torwart Uhl Zeltner im Strafraum von den Beinen. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte zum 5:4 (76.). Danach ging es Hin und Her, der erhoffte Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen und der TSV 1860 musste eine unglückliche Niederlage quittieren.

BSC Woffenbach: Blank, Lugert (66. Rackl), Saburin, Kubis, Schmid (56. Bayer), König, Zeltner (89. Pröbster), Manuel Wastl, Ulker, Meyer, Reim (66. Weißmüller).
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Jäger (59. Weglöhner), Philipp Schwarz, Leibhard, Hofrichter, Eco (82. Wnendt), Nitaj, Ochsenkiel, Tom Vierke (69. Weichselbaum), Renner (82. Böhm), Pfann (27. Walter).
Schiedsrichter: Cornely (DJK Mühlbach); Zuschauer: 210; Tore: 1:0 Akin Ülker (13.), 2:0 Manuel Wastl (15.), 2:1 Jan Lugert (Eigentor, 39.), 2:2 Tom Vierke (45. +1), 2:3, 2:4 Jonas Ochsenkiel (49. und 55.), 3:4 Rene Zeltner (65., Foulelfmeter), 4:4 Fabian Rackl (74.), 5:4 Zeltner (76. Foulelfmeter).

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