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Die U15 Bayernliga-Truppe um das Trainergespann Gynol/Kayis vergab am letzten Spieltag nach einer 0:3-Niederlage im schwer bespielbaren Frankenwald-Stadion von Kronach/Friesen die Möglichkeit dreifach zu punkten, um noch auf Platz 2 vor zu rutschen. Vergebene Torchancen vor dem 0:1 Halbzeitrückstand und Fehler in der Abwehr konnten in der zweiten Hälfte nicht mehr ausgebügelt werden. Somit hat die SpVgg Bayreuth und die JFG Frankenwald den Sprung in die Regionalliga-Quali geschafft, Weißenburg schloss in der dichten Spitzengruppe mit Platz 5 ab.

Nachdem von den drei TSV-Bayernliga-Nachwuchsteams nur die U15 aktiv war und diese nun sehr erfolgreich die Heimtabelle ungeschlagen anführt, kommt es am letzten Spieltag zum „Endspiel“ bei der JFG Grün-Weiß Frankenwald. In Kronach im Ortsteil Friesen, deren Erste in der Landesliga angesiedelt ist, stehen sich am Sonntag um 12 Uhr der Tabellenzweite (16 Punkte) und der Gast aus Weißenburg (14 Punkte) als Dritter gegenüber. Nur wenn die Rot-Weißen Bomber den Platz als Sieger verlassen würden, hätten sie sich als Zweiter hinter der SpVgg Bayreuth für die Qualifikationsrunde zur erstklassigen Regionalliga qualifiziert. Dazu kämen die Ersten und Zweiten aus den Bayernliga-Gruppen Nordwest, Südwest und Südost, die in einer Achtergruppe in der Rückrunde einen Aufsteiger zur ersten Liga ermitteln.

...

Schade, aber da war mehr drin. Gegen einen Gegner auf Augenhöhe verpassten es die Weißenburger Jungs mindestens einen Punkt bei der SpVgg Weiden mitzunehmen und diese auf Distanz zu halten. Im Stadion der SpVgg entwickelte sich von Beginn an ein sehr zerfahrenes Spiel. Wenig gelungene und durchdachte Aktionen auf beiden Seiten. Weiden versuchte Struktur ins Spiel zu bekommen, Weißenburg operierte fast ausschließlich mit langen Bällen. Den ersten Aufreger gab es in der 15. Minute. Nach einem Schuss aus 18m ließ der Weidener Torwart den Ball klatschen, Laurenz fiel der Abpraller direkt vor die Füße, zögerte aber einen Tick zu lange und scheiterte am Pfosten. Nach 26 Minuten konterte die Heimelf klasse über mehrere Stationen und spielte ihren Stürmer sehr schön im Strafraum frei, Fynn konnte aber mit einer großartigen Reaktion den Ball um den Pfosten lenken. So blieb es bis zur Pause bei einer ausgeglichenen Nullnummer.  Auch danach blieb es ein ähnliches Bild. Weiden investierte zwar mehr fürs Spiel, kam aber nicht zwingend zu Chancen. Die Weißenburger Jungs konnten sich nicht entscheidend in Szene setzen und kamen nur zu wenigen ungefährlichen Freistößen. Die Entscheidung fiel in der 50. Minute. Nach einem Schuss Richtung Gästetor prallte einem Verteidiger der Ball unglücklich an die Hand. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Kann man geben, muss man aber nicht. Den Strafstoß verwandelte Weiden sicher zum 1:0. Am Ende ein verdienter Sieg der Weidener, die einen Tick mehr investierten und dafür belohnt wurden. Schade für die Weißenburger Jungs, denn mit einer engagierteren und mutigeren Leistung wäre sicher mehr drin gewesen.

Mit einem hartumkämpften 1:0 sicherte sich die Weißenburger U15 drei wichtige Punkte und bleibt damit im vorderen Drittel der Bayernliga Nord. Von Anfang war es ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Spielfluss konnte sich so keiner einstellen, wenn dann sorgten nur Standards für ein wenig Gefahr. Es dauerte bis zur 18. Minute als Laurenz die erste richtige Torchance für das Heimteam hatte. Im Gegenzug kam auch Nürnberg zur ersten nennenswerten Chance, aber es blieb beim torlosen Unentschieden. So blieb es eine ereignisarme erste Halbzeit, mit ganz wenigen fußballerischen Highlights. In der zweiten Halbzeit erstmal das gleiche Bild. Großer Kampf, sehr sicherer Schiedsrichter, kaum Höhepunkte. Die ersten Großchancen hatten dann die Gäste aus Nürnberg. Fynn konnte sich Mitte der zweiten Hälfte mehrmals auszeichnen und hielt sein Team im Spiel. Der große Jubel dann in der 64. Minute auf Seiten der Hausherren. Nach einem Abpraller kam Luis auf der linken Seite an den Ball und flankte über die ganze Abwehr hinweg zum freistehenden Tobias, der überlegt ins lange Eck einköpfte. Die restlichen Minuten brachte Weißenburg dann ohne große Mühe über die Zeit. Nürnberg konnte sich keine Torchance mehr erarbeiten.  Am Ende ein etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg der Weißenburger Jungs. Zuhause jetzt mit drei Siegen in drei Spielen und ohne Gegentor.

Keine Chance für unsere U15 beim Auswärtsspiel bei der SpVgg Bayreuth. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf komplett wieder. Bayreuth war von Anfang an die dominierende Mannschaft und ging bereits in der dritten Minute in Führung. Danach spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Weißenburger Hälfte ab. Wobei die Gastgeber nur durch Standrads wirklich gefährlich wurden. Wie aus dem nichts dann der überraschende Ausgleich durch Max in der 23. Minute. Doch schon fünf Minuten später wieder die Führung für Bayreuth. Das Ergebnis zur Pause war verdient. Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit dauerte es wieder nur drei Minuten bis Bayreuth zuschlagen konnte. Danach war es nur noch eine Frage der Höhe des Ergebnisses an diesem Tag. Das Spiel wurde von beiden Seiten ruppiger, viele Fouls, viele kleine Unterbrechungen und in regelmäßigen Abständen vielen weitere Tore bis zum Endstand von 6:2 für Bayreuth. Ein gebrauchter Tag, keine Chance gegen einen kombinationssicheren und effektiven Gegner. Bayreuth gewann auch in dieser Höhe völlig verdient.

Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg, zweites „zu Null“: Ein Saisonstart nach Maß für die Weißenburger U15 mit sieben Punkten aus drei Spielen, aktueller Spitzenreiter in der Bayernliga Nordost. Das Spiel gegen SK Lauf war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und zwei abwartenden Mannschaften. In den ersten zehn Minuten gab es wenige konstruktive Szenen auf beiden Seiten. In der 11. Minute die erste Großchance für Weißenburg durch Marcel, der alleine auf den Torwart zulief, aber scheiterte. Auf der Gegenseite zwei gute Chancen für Lauf zur Führung, aber es blieb beim 0:0. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es noch einmal Marcel, der wieder alleine vor dem Torwart verzog. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit hatten die Weißenburger das Spiel besser im Griff, die Laufer kam zu keinen Chancen mehr. Nach mehreren Fernschüssen gab es in der 48. Minute endlich den umjubelten Führungstreffer. Luis spielte Laurenz mit einem glänzenden Pass völlig frei, der vorm Tor die Nerven bewahrte und zum 1:0 einschoss. Danach neutralisierten sich beide Teams und das Spiel plätscherte bis zum Schlusspfiff dahin. Ein faires Spiel, mit einem verdienten Sieg der Weißenburger Jungs. Einziger Wehrmutstropfen war die Verletzung von Marcel, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste.

Mit der nötigen Portion Glück konnte die U15 einen Punkt aus Coburg mitnehmen. Ein gehaltener Foulelfmeter rettete in letzter Sekunde den glücklichen, aber verdienten Punktgewinn. Von Beginn an zeigt sich Coburg aktiver und ballsicherer als die Gäste aus Weißenburg. Trotzdem hätte es nach drei Minuten 0:1 stehen können, aber frei vorm Torwart konnte Laurenz den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Auf der anderen Seite traf der immer gefährliche Coburger Mittelstürmer nach einem weiten Ball per Kopf zum 1:0 (7.). Danach nahmen die spielstarken und technisch guten Coburger das Heft in die Hand, ohne aber richtig gefährlich zu werden. Nur einmal wurde es noch richtig gefährlich, aber Finn konnte den Ball entschärfen. Von Weißenburg war bis zur 25. Minute wenig zu sehen. Viele Ballverluste und zu ungenaue Zuspiele in die Spitze sorgten für wenig gelungene Spielzüge. Erst dann kam die Mannschaft besser ins Spiel und kam durch Standardsituationen auch gefährlich vors Coburger Tor. Aber ohne zählbaren Erfolg. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Coburg ballsicherer und mit besserem Spiel, Weißenburg mit Leidenschaft und Kampf. Eine offenere Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Leidenschaft der Gäste wurde in der 59. Minute mit dem Ausgleich durch Laurenz belohnt. Nur eine Minute später sogar die große Chance zur Führung aber Marcel scheiterte am gut reagieren Coburger Torwart. Auf der Gegenseite konnte sich Finn mehrmals auszeichnen und hielt sein Team im Spiel. Bis zur letzten Minute. Wieder wars Coburgs Nummer 9, lief alleine auf das Tor zu und wurde im Strafraum vom Torwart von den Beinen geholt. Letzte Minute, Strafstoß für die Heimmannschaft: Aber Finn machte seinen Fehler gleich wett und hielt den Schuss. Danach sofort der Schlusspfiff vom gut leitenden Unparteiischen. So wurde es am Ende ein wirklich glücklicher Punktgewinn, den sich die Mannschaft aber mit ihrem Willen und Einsatz redlich verdient hat. Zwei Spiele, vier Punkte, keine Niederlage. Nächsten Sonntag kommt der SK Lauf an die Rezataue.

Die U15 unseres TSV 1860 startete erfolgreich in die neue Bayernliga-Saison: Mit einem 3:0 gegen die SpVgg Ansbach gelang ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg. In einer sehr ereignisarmen ersten Halbzeit gab es nur wenige Szenen vor beiden Toren. Weißenburg zog sich weit zurück und überließ dem Gegner das Spiel. Die wenigen Konterversuche verpufften aber ohne Wirkung. Ansbach konnte sich aus dem sich ergebenden Ballbesitz auch keinen nennenswerten Vorteil verschaffen. So gab es nur durch Standards kurze Aufreger, aber keine wirkliche Gefahr für beide Tore. Erst kurz vor Ende der ersten Hälfte, gab es die erste wirkliche Chance der Hausherren durch Max, der sich gut auf der rechten Seite durchsetze, sein Schuss aber vom Torwart abgewehrt werden konnte. Den darauffolgenden Eckball nutzte Leon völlig freistehend per Kopf zur viel bejubelten Führung.
In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Weißenburg setzte weiter auf Kontor, Ansbach mit viel Spielraum bis 30 Meter vorm Tor. Die Konter der Weißenburger wurden aber gefährlicher. In der 54. Minute dann die spielentscheidende Szene. Marcel war links durchgebrochen und konnte nur per Notbremse aufgehalten werden. Im Anschluss an den Pfiff des gut leitenden Schiedsrichters ließ sich der Ansbacher Keeper noch zu einer unnötigen Unsportlichkeit hinreißen. Die Folge: Doppel-Rot für die Gäste. Den fälligen Freistoß nutze Louis zum vorentscheidenden 2:0 mit einem Schuss in den Winkel. Ansbach gab sich nicht auf und versuchte noch den Anschlusstreffer zu erzielen, kam aber nicht mehr wirklich gefährlich vors Weißenburger Tor. Einen der sich nun bietenden Kontor nutzte Marcel noch zum 3:0 Endstand. Großer Jubel nach dem Schlusspfiff auf Weißenburger Seite. In einem, bis auf die eine Szene, fairen Spiel, wurde ein am Ende verdienter Dreier eingefahren. So kann es weiter gehen….

 

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Riesenerfolg für die U15-Fußballjunioren des TSV 1860 Weißenburg. Das Team um die Trainer Kemal Kayis und Alpaslan Ginyol hat am Samstag in Neumarkt das bayerische Landesfinale des BauPokal-Wettbewerbs gewonnen, den Cup damit erstmals nach Weißenburg geholt und zugleich ein Trainingslager im Süden gewonnen. Im Finale gewannen die TSV-1860-Jungs das Duell der Bayernligisten gegen die SpVgg GW Deggendorf mit 1:0. Mit dem gleichen Resultat hatten sie zuvor im Halbfinale den Favoriten, Titelverteidiger und Regionalligisten FC Ingolstadt 04 ausgeschaltet. „Wir freuen uns extrem über diesen Sieg beim BauPokal-Landesfinale. Wir hatten von Anfang an die Überzeugung, um den Titel mitzuspielen, auch wenn einige uns eher als Außenseiter gesehen haben. Wir haben uns aber richtig in dieses Turnier gekämpft. Deshalb freut es mich und meine Jungs natürlich umso mehr, hier den Pokalsieg errungen zu haben“, sagte der überglückliche Weißenburger C-Jugend-Coach Kemal Kayis. Für den Titelgewinner gibt es nicht nur den begehrten Wanderpokal des größten U15-Junioren-Turniers Europas, sondern in den kommenden Osterferien geht es ab zu einem komplett bezahlten Trainingslager für 20 Personen in den Süden Europas. „Diesen Sieg hat sich das Team mit einer tollen Leistung und Moral über alle Turnierspiele hinweg absolut verdient“, gratulierte Mittelfrankens BFV-Bezirksvorsitzender Dieter Habermann bei der Siegerehrung. „Die bayerische Bauwirtschaft gratuliert natürlich den Weißenburgern zum Sieg im Landesfinale. Vor allem aber freut es uns, dass dieses Endrundenturnier mit den acht Teams überhaupt stattfinden konnte und wir den Junioren zusammen mit dem BFV dieses Fußballangebot nach den besonders für sportbegeisterte Kinder schweren letzten Monaten machen konnten“, so Andreas Büschler, Geschäftsführer beim Landesverband Bayerischer Bauinnungen. Der TSV 1860 hatte im Vorfeld etwas Glück gehabt, weil er als Bayernligist in die Endrunde gelost wurde. Dort blieben die Weißenburger komplett ohne Gegentreffer. Im Finale erzielte Julien Rozycki das 1:0 und damit das goldene Tor zum Turniersieg. Allerdings hatte der Weißenburger Nachwuchs schon in der Vorrunde gezeigt, dass er auch anders kann. Gegen die SG SpVgg Willmering-Waffenbrunn ließen es die Kayis-Schützlinge richtig krachen und fuhren mit einem 14:0 (!) den höchsten Sieg des Tages ein. Zuvor hatten sie in ihrer Gruppe 2:0 gegen die JFG Churfranken gewonnen und sich 0:0 von der DJK Don Bosco Bamberg getrennt und damit den Gruppensieg geholt. Hinter Weißenburg und Deggendorf holte Bamberg Rang drei durch ein spektakuläres 14:13 nach Elfmeterschießen gegen Ingolstadt. Zuvor hatte Don Bosco im Halbfinale knapp mit 0:1 gegen Deggendorf den Kürzeren gezogen. Insgesamt war das Turnier stark besetzt mit fünf Bayernliga-Vertretern und einem Team aus der Regionalliga sowie je einem Team aus der Bezirksoberliga und der Kreisklasse.

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BaupokalPlakat2021

Die Gruppen für das Landesfinale im bayerischen Baupokal-Wettbewerb 2021 der Fußball-C-Junioren am Samstag, 24. Juli, stehen fest. Im Rennen ist auch unser TSV 1860 Weißenburg (Bayernliga), der zusammen mit dem SK Lauf Mittelfranken vertritt. In Gruppe A kämpfen bei der diesjährigen Auflage des größten U15- Juniorenturniers Europas die SpVgg GW Deggendorf, der TSV Nördlingen, der SK Lauf und der FC Ingolstadt 04 um den Einzug ins Halbfinale. In Gruppe B stehen sich unser TSV 1860 Weißenburg, die DJK Don Bosco Bamberg, die JFG Churfranken und die SG Willmering-Waffenbrunn gegenüber. So hat es die Auslosung ergeben.
Ausgetragen wird das Landesfinale auf dem Sportgelände des ASV 1860 Neumarkt, erster Anstoß ist um 10 Uhr. Die Spielzeit pro Partie beträgt 2 x 14 Minuten. Das Finale ist für 16.15 Uhr angesetzt. Als Hauptpreis gibt es neben einem großen Pokal ein Trainingslager für 20 Personen im Süden Europas während der nächsten Faschingsferien zu gewinnen. Insgesamt unterstützt die Bayerische Bauwirtschaft den Baupokal-Wettbewerb mit Preisen im Wert von über 30 000 Euro.
„Mein großer Dank gilt zunächst der Bayerischen Bauwirtschaft – ohne einen so starken Partner an unserer Seite wäre es nicht möglich, Jahr für Jahr ein so großes Event auf die Beine zu stellen“, sagte der oberbayerische Bezirks-Jugendleiter Joachim Fuchs, der die Ziehung von Verbandsseite begleitet hatte, und gab eine sportliche Einschätzung: „Der FC Ingolstadt 04 ist als Regionalligist und Titelverteidiger sicherlich der große Favorit. Richtig klasse finde ich jedoch, dass mit der SG SpVgg Willmering-Waffenbrunn auch ein Team aus der Kreisklasse den Sprung ins Landesfinale geschafft hat!“ Nachstehend die beiden Gruppen:
Gruppe A: SpVgg GW Deggendorf (Kreissieger Niederbayern Ost, Bayernliga Südost), TSV 1861 Nördlingen (Kreissieger Donau, Bayernliga Nordwest), SK Lauf (Bayernliga Nordwest), FC Ingolstadt 04 (Regionalliga Bayern).
Gruppe B: TSV 1860 Weißenburg (Bayernliga Nordwest), DJK Don Bosco Bamberg (Kreissieger Bamberg/Bayreuth/Kulmbach, Bayernliga Nordost), JFG Churfranken (Kreissieger Aschaffenburg, Bezirksoberliga), SG SpVgg Willmering-Waffenbrunn (Kreissieger Cham/Schwandorf, Kreisklasse).

SpielplanBaupokal2021

Zapfenstreich für‘s Fußballjahr 2020: Im letzten Spiel vor dem erneuten Amateursportverbot wegen Corona unterlagen die Jungs des TSV 1860 Weißenburg  im Derby der U15-Bayernliga Nordwest vor 100 Zuschauern im Sportpark Rezataue mit 0:1 gegen die SpVgg Ansbach: Sonntagnachmittag kurz vor halb fünf. Düstere Regenwolken hängen über dem Sportpark Rezataue. Gerade ist das U15-Bayernliga-Spiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg und der SpVgg Ansbach mit einem 1:0-Sieg der Gäste zu Ende gegangen. Die einen jubeln, die anderen verlassen mit hängenden Köpfen das Spielfeld. TSV-Urgestein Wolfgang Gehricke bedankt sich als Platzsprecher bei den rund 100 Zuschauern. Und dann tönt etwas aus den Lautsprechern, das man sonst nicht am Fußballplatz erwarten würde: Der Zapfenstreich. Eigentlich ist das eine traditionelle militärische Bezeichnung für den Zeitpunkt, ab dem ein Soldat im Quartier zu verbleiben hat. Es ist aber auch ein Zeremoniell zur Verabschiedung von hochrangigen Politikern. Irgendwie passte der Zapfenstreich an diesem tristen ersten Novembertag aber auch zum Amateurfußball, der sich in eine lange Winterpause verabschiedet. Das Bayernliga-Derby zwischen Weißenburg und Ansbach war das letzte Spiel im Kreis Neumarkt/Jura und in Mittelfranken vor der erneuten Zwangspause für die Kicker in Zeiten der Corona-Pandemie.
Während die meisten Vereine am vergangenen Wochenende angesichts der Infektionszahlen nicht mehr spielen wollten – obwohl es noch erlaubt gewesen wäre – gehörten die U15-Teams des TSV 1860 und der SpVgg Ansbach zu den letzten Unnachgiebigen, die Corona noch trotzten. Ab dem 2. November gilt nun wieder ein Verbot für Training und Wettkämpfe der Amateurfußballer sowie aller Freizeitsportler. Nur Individualsport ist erlaubt. Wie lange diese Regelung diesmal gelten wird? Man weiß es nicht. Mindestens aber den ganzen November.

SG Quelle Fürth – TSV 1860 Weißenburg 0:2: Leon Frey war der Matchwinner bei der Weißenburger U15. Der Angreifer erzielte beide Treffer zum 2:0-Erfolg bei der SG Quelle Fürth. Die TSV-Jungs um die Trainer Kemal Kayis und Alpaslan Ginyol begannen mit viel Engagement und erzielten nach einer Viertelstunde die vermeintliche Führung, die vom sehr guten Schiedsrichter Paul Wiemer wegen Abseits allerdings nicht anerkannt wurde. Durch die offensive Spielweise der Gäste bekamen die Fürther immer wieder Konterchancen, doch Torhüter David Lutz erwies sich als sicherer Rückhalt. Nach dem 0:0 zur Pause fiel gleich zu Beginn der zweiten Hälfte das 0:1 durch Leon Frey (36.). Die Weißenburger zogen sich anschließend zu sehr in die Defensive zurück, sodass die Quelle immer wieder zu Möglichkeiten kam. Das zweite Tor fiel aber auf der Gegenseite: erneut war es Frey, der in der 43. Minute mit dem 0:2 die Weichen auf Sieg für den TSV 1860 stellte. Im weiteren Spielverlauf drängte die Quelle-Elf zwar auf den Anschlusstreffer, doch die Abwehr der Gäste und der starke Keeper Lutz ließen kein Gegentor zu. Es blieb beim 2:0-Sieg und drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Am kommenden Sonntag, 1. November, um 11 Uhr geht es für die Weißenburger U15 mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach weiter.

Die U15 Bayerliga-Jungs des TSV 1860 kassierten beim Tabellenführer eine 0:2 Niederlage: Bereits in der 5. Minute hätten die Jungs um Kemal Kayis in Führung gehen können, als die TSV 6oger einen Kopfball schon im Netz sahen und jubelten. In letzter Sekunde konnte der Schlussmann der Gastgeber den Ball noch zum Eckball parieren. Das Spiel ging auf und ab. Die Gäste ließen weitere zwei Großchancen liegen. Erst ab der 20. Min kam der Tabellenführer immer mehr auf unsere Hälfte und nahm das Spiel in Hand. Eine sehr intensive erste Halbzeit für beide Mannschaften ging 0:0 in die Pause. Während der Halbzeitpause waren sich die TSV-Jungs sicher, dass da heute mehr drin ist als wie nur ein Zähler. So wollte man auch die zweite Hälfte durchstarten. Doch bereits in der 37. Minute die kalte Dusche, als die Gastgeber 1:0 in Führung gingen. Im Anschluss stemmten sich die jungen Weißenburg gegen die Niederlage und machten wieder Druck. Weitere zwei große Chancen ließ man erneut liegen. Da unsere Jungs immer offensiver wurden, kamen die Einheimischen immer gefährliche auf unser Tor, dass unser Schlussmann gut unter Kontrolle hatte. In der 60. Minute sorgte der ASV Neumarkt dann für die Vorentscheidung uns erhöhte auf 2:0. Die letzten 10 Minuten verbrachten unsere Jungs im Sechzehner vom Gastgeber, mit dem Druck den Anschlusstreffer zu erzwingen. Trotz des sehr intensiven, zweikampfstarken und sehr guten Spiels unserer Jungs konnte man keine Punkte mit nach Hause nehmen.

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