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Unsere 2. Herrenmannschaft hat einen neuen, weiteren Co-Trainer: Thorsten Weinert wird die sogenannte U23 ab sofort unterstützen. Der ehemalige Spieler der TSG 08 Roth lebt mit seiner Familie in Hattenhof und steht schon seit einiger Zeit in freundschaftlichem Kontakt mit der Weißenburger Fußballabteilung. Dort soll er Spielertrainer André Löffler sowie den ebenfalls spielenden Co-Trainer Patrick Weglöhner als Coach unterstützen und seine Erfahrung einbringen. „Uns ist es wichtig, einen weiteren Trainer außen zu haben, wenn André und Patrick als Spieler selbst auf dem Platz stehen“, erklärte TSV-1860-Fußball-Abteilungsleiter Roland Mayer. Er und seine Mitstreiter wollen alle Kräfte und Möglichkeiten im Abstiegskampf ausschöpfen. Mayer dankte Weinert für dessen Bereitschaft, spontan einzusteigen. Zugleich dankte er Löffler und Weglöhner für die offene Integration des neuen Mannes.

Hauchdünn verpasst hat der TSV 1860 Weißenburg II den möglichen Sieg im Städtederby gegen die TSG 08 Roth. Beide Teams zeigten eine sehr verhaltene erste Hälfte mit wenigen Torszenen. Von Roth war im Spiel nach vorne so gut wie nichts zu sehen, Weißenburg war optisch überlegen und hatte zumindest durch Erik Löffler und Noah Leitel gefährliche Szenen. Nach der Pause nahm die Partie dann allerdings Fahrt auf. Zunächst vergab Fabian Häßler die große Chance zur TSV-1860-Führung, als er mit einem Handelfmeter an TSG-Torhüter Philipp Kellner scheiterte. Dann gingen die Gäste durchaus überraschend in Führung, als Artem Suraichenko einen Konter zum 0:1 vollendete.
Diesem Rückstand liefen die TSVler fortan hinterher und schafften in der 71. Minute den Ausgleich: Nach Flanke von Bastian Mühling köpfte Spielertrainer Andre Löffler zum 1:1 ein. In der 89. Minute war das Match sogar gewendet, denn Co-Spielertrainer Patrick Weglöhner war nach einer Ecke von Alexander Morgenroth ebenfalls per Kopfball mit dem 2:1 zur Stelle. Der Siegtreffer? Nein! Die Rother schlugen nämlich in der Nachspielzeit zurück, als Tim Wolfschläger einen Foulelfmeter zum 2:2 verwandelte (92.). Bitter für die Weißenburger U23, auch weil der Schiedsrichter bei seinem Pfiff relativ lange gezögert hatte. Am kommenden Sonntag hat die Löffler-Truppe den Spitzenreiter Absberg zu Gast,
TSV 1860 Weißenburg II (U23): Tietze, Schmied, Weglöhner, Siol, Lehner, Mühling, Häßler, Leitel, Erik Löffler, Morgenroth, Chaushev (eingewechselt: Herrmann, Andre Löffler, Heinze).

Big Points für die Weißenburger U23: Das Abstiegsduell gegen den TV Büchenbach konnte das Team von Spielertrainer Andre Löffler knapp mit 2:1 für sich entscheiden. Aufgrund der Spielanteile und Chancen hätte der TSV 1860 allerdings auch höher gewinnen können. So oder so rückte er bis auf zwei Punkte an Büchenbach heran. Die Heimelf erwischte einen Traumstart und ging in der zweiten Minute in Führung. Einen Freistoß von Michael Böhm köpfte Benedikt Auernhammer wuchtig zur 1:0-Führung ins Tor. Weißenburg blieb am Drücker und hatte gute Chancen durch Böhm und Auernhammer, verpasste es aber, die Führung auszubauen. Die Gastgeber hatten auch nach dem Seitenwechsel mehr Spielanteile, während Büchenbach aus einer kompakten Defensive agierte. Die TSV-Elf um Kapitän Noah Leitel vergab abermals gute Tormöglichkeiten – bis zur 65. Minute: Böhm setzte sich auf außen gut durch, seine Hereingabe berührte Auernhammer noch leicht, doch letztlich war es TV-Akteur Leonardo Beringer, der den Ball zum 2:0 ins eigene Tor bugsierte. Eigentlich schien damit alles klar, doch in der 84. Minute verkürzte Liam Zavesky auf 2:1 und machte es noch einmal spannend. In einer langen Nachspielzeit musste der TSV 1860 in Unterzahl um den Sieg zittern, weil Schiedsrichter Kevin Leis zuvor Patrick Weglöhner wegen Zeitspiel mit einer Zehn-Minuten-Strafe vom Feld schickte. Nächste Woche geht es für die Landesliga-Reserve mit dem Abstiegsduell und Stadt-Derby gegen die TSG Roth weiter.
TSV 1860 Weißenburg U23:, Schmied, Weglöhner, Mühling, Lehner, Leitel, Häßler, Löffler, Auernhammer, Siol, Böhm (eingewechselt: Heinze, Herrmann, Forster, Riedel, Pfann).

In einem umkämpften Kreisliga-Spiel sahen die knapp 200 Zuschauer eine ausgeglichene Anfangsphase. Die erste große Chance hatte Weißenburgs Spielertrainer Andre Löffler, der jedoch nach starker Annahme verzog. Die SG Pfofeld/Theilenhofen versuchte, hinten rauszuspielen, schlug aber immer wieder auch weite Bälle auf ihre schnellen Stürmer Michael Popp (ein Ex-Weißenburger), Leonard Goppelt und Sebastian Minnameier. In der 25. Minute gingen die Gäste in Führung. Nach einer schönen Flanke von Außenverteidiger Niklas Schmied köpfte Erik Löffler zum umjubelten 0:1 ein. Doch nur zehn Minuten später glich das SG-Team von Trainer Andreas Heid aus, als die U23 des TSV 1860 in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor und Johann Dietl aus knapp 25 Metern und mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:1 traf. Mit dem Remis ging es in die Pause, aus der die Sechziger aggressiver und bissiger in den Zweikämpfen zurück kamen. Mitten in dieser starke Phase erzielte Kapitän Hannes Grochow das 2:1 für Pfofeld/Theilenhofen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld zog Grochow ab, TSV-Torwart Andre Tietze parierte, doch Grochow traf im Nachschuss. Die Landesliga-Reserve warf noch einmal alles rein, kam aber nicht mehr zwingend vor das Tor. Das U23-Team von Andre Löffler hat aus den letzten sechs Spielen nur zwei Punkte geholt und steht mit insgesamt neun Zählern auf Tabellenrang zwölf, der am Saisonende die Abstiegsrelegation bedeuten würde.

Die SG Ramsberg konnte das 6 Punktespiel nach ihrem Trainerwechsel für sich entscheiden: Unser TSV 1860 hat sich trotz schwer bespielbarem Untergrund viel vorgenommen und konnte das bereits in der 3. Minute durch eine schöne Aktion von Benedikt Auernhammer für sich nutzen. Im weiteren Verlauf versuchten die Weißenburger das Geschehen in die Hand zu nehmen, kamen aber nicht mehr zu gefährlichen Situationen. Auf der Gegenseite war die SG vor allem durch Standards gefährlich. Zwei dieser Standards konnten in der 20. Minute durch Marco Böhm und in der 45. Minute durch Patrick Haueis zur Führung genutzt werden. Den Gästen vom TSV fehlte in dieser Phase vor allem der Wille und der Einsatz. Nach der Halbzeitpause ähnliches Bild, die Gäste versuchten viel und erhöhten den Druck auf den guten Keeper der SG. Die Einheimischen machten es besser und konnten zwei Abstimmungsfehler in der TSV-Hintermannschaft kaltschnäuzig für sich entscheiden. Zuerst war es Sven Egerer der in der 66. Minute nur noch einschieben musste. Kurz darauf kam Böhm zu seinem 2. Treffer in dieser Partie. Die Jungs aus Weißenburg versuchten viel, konnten sich aber nicht mehr belohnen. Letztendlich war der Sieg für die Heimmannschaft völlig in Ordnung, weil sie vor allem mehr Wille an den Tag legte.

Die Weißenburger hatten den besseren Start, konnten aus der Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. So waren vor allem Standards des TSV 1860 II immer sehr gefährlich. Nach einer tollen Aktion von Fabian Häßler hatte Krijim Kryeziu die Chance zur Führung, vergab jedoch knapp. Eine weitere Möglichkeit durch Alexander Morgenroth konnte der gute Veitsauracher Torwart gerade noch klären. Die Gäste versuchten defensiv gut zu stehen und probierten ihr Glück vor allem im Konterspiel, konnten hier aber wenig gefährliches fabrizieren. Halbzeit: 0:0. Die Heimelf kam entschlossener aus der Kabine und kombinierte sich in der zweiten Hälfte immer wieder gut bis zum Strafraum der DJK durch. Der wieder mal neu formierten Elf um TSV-1860-Spielertrainer André Löffler fehlte es im letzten Drittel allerdings an der Präzision und auch am erforderlichen Spielglück. So kam es in der 75. Minute zum Siegtor für die Gäste. Nach einer missglückten Offensivaktion der Weißenburger setzte Veitsaurach den ersten ernsthaften Konter und erzielte durch Niklas Brückner das 0:1. Die „rot-weißen Bomber“ versuchten daraufhin nochmals alles, wurden durch einen Kopfball von Noah Leitel und einen Fernschuss von Löffler aber nicht belohnt. Somit kam es zu einer bitteren Heimniederlage für die Weißenburger U23.

Beim Tabellenletzten in Cronheim kam die U23 des TSV 1860 Weißenburg nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Zunächst spielten die Weißenburger mit Rückenwind, kamen aber überhaupt nicht ins Spiel. Cronheim ließ einige Chancen liegen. Bis zur 25. Minute. Nach einer Ecke köpfte Kapitän Johannes Kolb zur umjubelten Führung ein. Der TSV zeigte zu wenig Gegenwehr und schaffte es nicht, in den Cronheimer Strafraum vorzudringen. Der Tabellenletzte spielte von der Führung beflügelt befreit auf.
Nach der Pause drehte sich der Wind für die Weißenburger – aber auch mit Gegenwind lief es für das Team von dem spielenden Co-Trainer Patrick Weglöhner nicht besser. Weglöhner übernahm für den verhinderten Andre Löffler. In der 56. Minute kassierten die Weißenburger wieder nach einem Standard und wieder durch Johannes Kolb das 0:2.
Die Partie schien entschieden, doch nach Flanke von Gilbert Heinze köpfte Fabian Häßler zum 1:2 ein (72.). Weißenburg spielte plötzlich aggressiver und mutig nach vorne. Der TSV drückte auf den Ausgleich, der in der 81. Minute erneut durch einen Kopfball von Fabian Häßler fiel. Mit seinem Doppelpack sicherte Häßler den glücklichen Punkt in Cronheim. Nächsten Samstag geht es für die U23 mit dem Heimspiel gegen Veitsaurach weiter.

Die Weißenburger Zweite hat gegen den SV Marienstein verdient 0:2 verloren. In der ersten Halbzeit hatten die Sechziger die Partie im Griff und mehr Spielanteile. Klare Torchancen konnte sich aber kein Team erarbeiten. Nach der Pause erwischte Marienstein den besseren Start und ging nach einem Standard mit 1:0 in Führung. Elias Ferstl köpfte für die Gäste zur Führung ein. Das Team von Spielertrainer Andre Löffler wechselte und versuchte den Ausgleich zu erzielen. Die Weißenburger ließen allerdings Power und Zielstrebigkeit vermissen. In der 66. Minute machte Sakir Dilaver erneut nach einem Standard alles klar und erzielte den 2:0-Endstand für Marienstein. Damit geht der TSV 1860 II mit nur drei von möglichen neun Punkten aus der englischen Woche. Am kommenden Sonntag geht es für die Landesliga-Reserve zum punktlosen Schlusslicht nach Cronheim.

Zuvor noch eine deftige 0:5-Pleite in Pollenfeld, dann ein 1:0-Sieg im Nachholspiel bei der TSG 08 Roth: Die U23 des TSV 1860 Weißenburg hat beim Bezirksliga-Absteiger wieder ein ganz anderes Gesicht gezeigt und sich mit dem Auswärtscoup vollends rehabilitiert. Das Tor des Tages erzielte Filippo Virduzzo. Etwas glücklich aber sicher nicht unverdient war der Sieg der Gäste. Dementsprechend zeigte sich auch TSV-Spielertrainer Andre Löffler mit dem Auftritt und der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Mit dem „Dreier“ bei der Rother Ersten machte die Weißenburger Zweite in der Tabelle einen Sprung auf den fünften Platz – punktgleich mit dem Vierten SV Marienstein, der am morgigen Samstag beim TSV 1860 II zu Gast sein wird. Das Städtederby zwischen Roth und Weißenburg hat seit Jahren immer eine besondere Brisanz. Meistens fand das Duell in der Bezirksliga statt, vor zehn Jahren auch schon mal in der Kreisliga. Damals war der TSV 1860 I abgestiegen und traf auf die TSG-Zweite. Nun war es umgekehrt: Roth I gegen Weißenburg II lautete die Begegnung, die bei bestem Fußballwetter gut 150 Zuschauer in den Speck-Sportpark am Ostring lockte. In der ersten Hälfte war die Weißenburger Landesliga-Reserve die feldüberlegene Mannschaft mit der besseren Spielanlage und den klareren Tormöglichkeiten. Der Ex-Rother Michael Böhm scheiterte jedoch zweimal an TSG-Keeper Philipp Kellner. Zudem landete der Ball am Pfosten, als sich die beiden Kapitäne Filippo Virduzzo und Dominic Distler einen kuriosen Zweikampf im Strafraum lieferten. Schiedsrichter Philipp Kobes pfiff schließlich zurück, weil er ein Foul des Weißenburger Angreifers gesehen hatte. Nach der Pause dann ein anderes Bild: Roth drängte nun verstärkt auf die Führung, hatte aber Pech, dass der Ball einmal an die Latte ging und wenig später Patrick Weglöhner auf der Linie rettete. Der TSV 1860 verlegte sich auf Konter, blieb dadurch stets gefährlich und erzielte in der 70. Minute das goldene Tor: Nach einer Balleroberung von Bastian Mühling im Mittelfeld spielte Andre Löffler in den Lauf von Filippo Virduzzo und der blieb vor Kellner eiskalt und vollendete zum 0:1. Damit war eine spannende Schlussphase eingeläutet, in der die Weißenburger Defensive die knappe Führung mit viel Einsatz verteidigte, nochmals der Pfosten rettete und Andre Tietze letztlich seinen Kasten sauber hielt. Der 22-jährige Torhüter machte ohne Teamtraining sein erstes Spiel für den TSV 1860. Er war zuletzt beim schwäbischen Kreisklassisten FC Reflexa Rettenbach und vorher beim Landesligisten SC Ichenhausen. Vor Kurzem hat es ihn aus beruflichen Gründen nach Roth verschlagen und er entschied sich für einen sportlichen Wechsel zum TSV 1860 Weißenburg, wo er einen gelungenen Einstand feierte. Mit sieben Punkten aus vier Spielen steht die Weißenburger U23 nun wieder recht ordentlich da, während Roth nur drei Zähler aus drei Spielen hat. Zuletzt wurde die Partie in Polsingen verlegt, weil der dortige SC zu viele Corona-Fälle in seinen Reihen hatte; neuer Termin ist der 1. November. Am morgigen Samstag müssen die Rother zunächst aber einmal nach Pollenfeld (16 Uhr). Die Weißenburger empfangen ebenfalls morgen den SV Marienstein (13.30 Uhr).

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