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Das gab es noch nie - alle drei TSV-Verbandsteams siegten. Alle Achtung: Zum ersten Rückrundenspieltag holten alle drei TSV-Verbandsteams (U19,U17,U15) in der Bayern- bzw. Landesliga jeweils 3 Punkte und stehen damit zum Jahresabschluß nicht auf den Abstiegsrängen. Ein Spiel steht noch aus: die U19 empfängt am kommenden Sonntag, 8.12., 11 Uhr, im Nachholspiel den SK Lauf. Die Eigner/Lukic-Truppe revanchierte sich zum Auftakt der Rückrunde mit dem 2:1 Heimsieg für die in Deggendorf unverdient erlittene 0:2 Niederlage und steht damit drei Punkte vor einem möglichen Relegationsplatz auf Rang 10. Sieben Punkte Vorsprung sind es auf den direkten Abstiegsplatz 13. In einem schwer umkämpften Match setzten sich die Rot-Weißen Bomber nicht unverdient mit 2:1 durch und rückten wieder bis auf zwei Zähler an die Nieder- bayern heran. Darko Lukic brachte sein Team in Überzahl in der 29.Minute mit 1:0 in Führung, nachdem zwei Zeigerumdrehungen zuvor Gästespieler Liam Vormannn nach einer Notbremse an Neo Stengel mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Danach ver- säumten es die TSV-ler für klare Verhältnisse zu sorgen, denn sie vergaben ein mögliches 2:0 und 3:0 durch Roin Koblianidze. Als dann das Wendelsteiner Gespann um Schiri Haas zehn Minuten später TSV-Torwart Marc Zimmer mit Rot vom Platz schickte war kurz vor der Halbzeit wieder Spielergleichstand hergestellt und der vermeintliche große Vorteil dahin. Vier Minuten nach Wiederbeginn fiel das Ausgleichstor durch den Ex-Schaldinger Hannes Hobelsberger, der schon zu U15-Zeiten in der Bayernliga gegen Weißenburg die Klingen kreuzte. Die Freude der Grün-Weißen, die sich aus überwiegend Spielern der eigenen ehemaligen U15 Regionalligatruppe zusammensetzen, war nur kurz, denn bereits sechs Zeigerumdrehungen später in Minute 51 stellte TSV- Mittelfeldakteur Daniel Gerstmayer den alten Abstand wieder her, als er zum 2:1 einköpfte. Wenn auch Deggendorf über die starke linke Seite mit Moritz Rem und Neuzugang Bastian Schmid aus Passau drängte, fuhr der TSV trotz insgesamt zwölf-minütiger (!)Nachspielzeit den vierten Saisonsieg heim. Nur der FC Bayern München und der SSV Jahn Regensburg konnte dem 17-jährigen TSV-Nachwuchs an der Rezataue Heimniederlagen zufügen. Weiter geht es im neuen Jahr mit der Hallen-Bezirksmeisterschaft am 26.01. in Gräfenberg. Der TSV-Nachwuchs ist hier automatisch gesetzt und trifft auf den Landesligisten Mögeldorf und die Kreismeister aus Nürnberg und Jura. Im Freien wird die Rückrunde am 29.Frebruar 2020 fortgesetzt, dann kommt es zum Derby gegen den Tabellenletzten Spvgg Ansbach.

Am Wochenende reiste die U17 vom TSV 1860 Weissenburg ins Allgäu zum FC Memmingen. Der FC Memmingen steht mit zwei punkten mehr auf dem Konto auf den achten Tabellenplatz. Ab der ersten Minute setzten die Weißenburger den FC Memmingen immer wieder in der eigenen hälfte unter Druck. Memmingen tat sich im Spielaufbau schwer und versuchte es immer wieder mit langen Bällen ins Ziel zu kommen. Der sehr gute Auftritt der Weißenburger in Abschnitt eins wurde in der 7. Minute mit der Führung belohnt. Ein scharf getretener Freistoß von Koblianidze wurde durch Deufel ins eigene Tor gelenkt. Der TSV war gut im Spiel, musste aber in der 14. Minute unglücklich den Ausgleich hinnehmen. Ein Diagonalball aus dem Halbfeld wurde nicht entscheidend geklärt. Graf nahm den Ball am 16 Eck aus vollem Lauf und netzte gegen den unglücklichen Wieder zum 1:1 ein. Die Jungs des TSV ließen sich durch den unnötigen Ausgleich nicht beirren und zogen sein Spiel weiter durch. In der 21. Minute konnte die Führung wiederhergestellt werden. Vorrausgegangen war ein Foul an Roin Koblianidze an der 16 Metermarke. Den darauffolgenden Freistoß nutzte Darko Lukic zur erneuten Führung. Die Schlüsselszene dann in der 35. Minute. Neo Stengel wurde an der Seitenlinie von einen Memminger Akteur robust aus dem Spielfeld gestoßen. Durch die sehr schlechten Lichtverhältnissen (Flutlicht) konnte Stengel die am Spielfelrand stehenden Bänke gerade noch ausweichen aber gegen den angrenzenden Abfalleimer war er machtlos. Stengel wurde Ärztlich versorgt und konnte in der zweiten Hälfte nur noch 15 Minuten weiterspielen. Der gut leidende Schiedsrichter konnte im Anschluss die Gemüter der Spieler und Zuschauer wieder beruhigen. In der Folge zog sich der TSV in Unterzahl in die eigene Hälfte zurück und versuchte das Ergebnis bis zur Pause zu verwalten. Es kam wie es kommen musste. Memmingen erzielte etwas glücklich mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich. Im Abschnitt zwei gelang es der Truppe um Eigner/Lukic nicht mehr an die gute Leistung der ersten hälfte anknüpfen. Memmingen wurde stärker und versuchte sein gewohntes Passspiel aufzuziehen. In der 51. Minute konnte Kaufmann freistehend aus 25 Meter etwas glücklich die 3:2 Führung für Memmingen erzielen. Von nun an merkte man den Jungs von Weißenburg die Enttäuschung an und man hatte nichts mehr dagegenzusetzen. In der Folge mussten die 60er auch noch Treffer vier, fünf und sechs hinnehmen. Nun heist es, die Vorrunde abzuschließen und aufzuarbeiten damit im ersten Rückrundenspiel am kommenden Sonntag gegen Deggendorf die Punkte eingefahren werden können.

Der ehemalige Zweitbundesliga- und jetzigen Regionalliga- Nachwuchs des SV Wacker Burghausen mußte sich in Weißenburg beim Sechs-Punktespiel mit einem Punkt begnügen. Auf dem A-Platz an der Rezataue war der Vizemeister aus der Landesliga/Süd beim Mitaufsteiger in die Bayernliga die zunächst spielbestimmende Mann- schaft. Die mit sechs (!) Bayern-Auswahlkaderspielern angetretenen Gäste (TW Alramseder, die Fischerzwillinge Simon und Christian, Kelmendi, Sommer und Savarese) konnten aber auch hier den frühen Rückstand in der 10.Minute nicht verhindern. Merim Ljiko hatte auf Darko Lukic in die Spitze geschlenzt und dieser verwandelte sicher zum 1:0. Hier zeigte sich das die Wackerakteure von der Österreichischen Grenze nicht von ungefähr mit der drittschlechtesten Abwehr (32 Gegentore) auf den drittletzten (Relegationsplatz) der Tabelle stehen. Nach der Druckphase am Anfang kontrollierte die Eigner/Lukic-Truppe ab Mitte der 1.Hälfte die Bayernligapartie und ging nicht unverdient mit 1:0 in die Pause. Schiri Klinnert (Roth), der bereits tags zuvor am Samstag eine gute U19- Landesligabegegnung in Weißenburg gegen Würzburg (3:3) ablieferte, konnte an die Leistung vom Vortag nicht anknüpfen, ließ er sich doch von "Außen" des Öfteren zu sehr beeinflussen. Nach dem 1:1 Ausgleichstreffer in der 50.Minute durch Neuzugang Lukas Unterholzner von der Spvgg Landshut hatten die Gäste kurzzeitig wieder Oberwasser. Am Ende war es ein verdientes Unentschieden, wobei die "Rot-Weißen-Bomber" ihren Vier-Punkte-Vorsprung auf die Gäste von der Salzach halten konnten. Die jeweils zwei Relegations- und Abstiegsplätze nehmen jetzt Schweinfurt (8), Burghausen (7), Neumarkt (7) und Ansbach (6) ein. Am kommenden Samstag, 23.11., 16 Uhr geht es zum letzten Vorrundenspiel ins Allgäu zum FC Memmingen, die zwei Punkte vor den "Wülzburgern" rangieren. Im Bodenseestadion gibt zuvor in der Herren-Regionalliga Spitzenreiter München (14 Uhr) seine Visitenkarte ab.

Am Sonntag reiste die U17 des TSV 1860 Weissenburg zu den Schanzer nach Ingolstadt. Das Team um Trainer Thomas Karg ist mit 41 Toren die zweit stärkste offensive in der Bayernliga und strebt nach dem Abstieg aus der Bundesliga den sofortigen Wiederaufstieg an. Ab der ersten Minute versuchten die Jungs des TSV sicher zu stehen und nach Balleroberung schnell umzuschalten. Das schnelle umschaltspiel brachte die Ingolstädter immer wieder in Verlegenheit. Die beste Gelegenheit ergab sich in der 25. Minute durch Lukic. Lukic setzte sich halb links im Strafraum durch, übersah den freistehenden Gerstmayer und scheiterte somit am Torhüter der Gastgeber. Ingolstadt versuchte es immer wieder über die Mitte seine Stürmer vergebens in Szene zu setzen. Drei Minuten vor der Pause gelang es den FC dann doch den Ball über die Linie zu drücken. Ein langer Ball konnte nicht entscheidend aus dem Gefahrenbereich geklärt werden und der Stürmer des FCI drückte den Ball mit einer Akrobatischen Einlage zur Führung in die Maschen. Nach dem Pausentee versuchten die 60er offensiver in die Partie zu starten. Nach gutem Kombinationsspiel im mittleren dritter versäumten es die Jungs gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen. Ingolstadt blieb durch seine Konter immer Brand gefährlich und erhöhten in der 48. Minute zum 2:0. In den noch Verbleibenden 30 Minuten gaben die Weissenburger nicht auf und erspielten sich ein Übergewicht an Spielanteilen das durch die gut gestaffelte Defensive der Schanzer clever verteidigt wurden. Gefährlich blieb die Truppe um Eigner/Lucic bei Standards. Ein gut getretener Freistoß aus dem Halbfeld verfehlte in der 70. Minute nur knapp den Anschlusstreffer. Somit musste sich die U17 des TSV 1860 Weißenburg mit der 2:0 Niederlage abfinden. Aufgrund des starken Auftritts in der zweiten Halbzeit konnten die Jungs das Spielfeld mit erhobenem Haupt verlassen. Nun heißt es, sich auf das Heimspiel am Sonntag gegen den SV Wacker-Burghausen vorzubereiten und im sechs Punktespiel an die Leistung der letzten Woche anzuknüpfen.

TSV gewinnt „ersten“ Punkt gegen Bundesliga-Nachwuchsteam: Was sich im Spiel gegen Tabellenführer TSV 1860 München schon angedeutet hatte, an einem möglichen Punktgewinn gegen ein Spitzenteam der Bayerischen Eliteklasse ganz nah dran zu sein, bestätigte sich nun in der U17 Partie gegen den geschlossenen 2004-er Jahrgang des Bundesligisten FC Augsburg. Gegen die in der Anfangsformation mit acht „Vertragsspielern“ (im 16-er Kader insgesamt 11) angetretenen Fuggerstädter verdiente sich der TSV-Jahrgang 2003 das Unentschieden redlich. Der Tabellensechste ließ in der Abwehr kaum etwas zu, war aber im Sturm auch nicht treffsicher genug um aus Weißenburg bei bisher nur zwölf erzielten Saisontoren die Heimreise mit einem Dreier antreten zu können. Im Vergleich dazu hatten die Rot-Weißen Bomber vor dem 10.Spieltag nur ein Tor weniger erzielt, aber auch TSV-Torwart Marc Zimmer hatte wesentlichen Anteil daran, das sich die Trefferquote nur um eins erhöhte. Die diesmal von „Robb“ Eigner und Harry Schwarz -für den privat verhinderten Dragischa Lukic – betreute TSV-„Zweitliga“-Nachwuchsmannschaft ging früh durch Greuther Fürth Rückkehrer Darko Lukic in der 2.Spielminute mit 1:0 in Führung. Kurz zuvor hatte Roin Koblianidze bereits die Chance für den TSV vorzulegen und Neo Stengel in der 20.Minute auf 2:0 zu erhöhen. Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten fiel nach einem TSV-Fehlpaß in der gegnerischen Spielhälfte das verdiente Ausgleichstor über einen blitzschnell vorgetragenen Konter durch Marvin Wahler (40.). Die Angriffswellen der Augsburger um den Ex-Wassertrüdinger Jakob Reichenbach konnten die „Wülzburger“ in der 2.Hälfte um Abwehrchef Markus Henke standhalten und somit den ersten Punktgewinn gegen ein TOP-Sechs-Team der Bayernliga feiern. Am kommenden Sonntag, 10.11., 11 Uhr, geht es ins alte ESV-Stadion am Hauptbahnhof in Ingolstadt. Gespielt wird dann gegen den Bundesliga-Absteiger und aktuellen Tabellendritten, dem Nachwuchs des jetzt Dritt-Bundesligisten FC Ingolstadt. Dort gilt es den überragenden Mittelstürmer Paul in Schach zu halten. Zum Abschluß der Vorrunde gibt es noch 2 Spiele: Wacker Burghausen (17.11.) gastiert an der Rezataue und zum FC Memmingen (23.11.) ins Allgäu muss man reisen.

Jeweils mit 3:2 haben am jüngsten Spieltag die U17-Junioren-Teams des TSV 1860 Weißenburg gewonnen: Die U17/1 setzte sich in der Fußball-Bayernliga auswärts beim FC Schweinfurt 05 durch und nimmt mit neun Punkten Rang neun ein; die U17/2 (U16) verbuchte in der mittelfränkischen Bezirksoberliga einen Heimsieg gegen den ATSV Erlangen und steht mit ebenfalls neun Zählern auf Rang sieben der aktuellen Tabelle. U17-Bayernliga: FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 Weißenburg 2:3: Die Weißenburger U17/1 kam beim schweren Auswärtsspiel in Schweinfurt gut ins Spiel und ging bereits nach acht Minuten durch Neo Stengel mit 1:0 in Führung (Vorarbeit: Roin Koblianidze). Nur drei Minuten später fiel allerdings der Ausgleich durch Justin Dünsing. Die turbulente Anfangsphase bescherte dann gleich das 1:2 erneut durch Stengel nach Vorlage von Daniel Gerstmayer (13.). Doch erneut glich Dünsing zum 2:2-Halbzeitstand aus. Nach der Pause wurden zwei gute Weißenburger Aktionen von Kapitän Darko Lukic und Koblianidze jeweils im letzten Moment auf der Linie geklärt. Auf der Gegenseite setzten die Schweinfurter einen Foulelfmeter an die Latte. Das Siegtor fiel dann in der 71. Minute durch Markus Henke, der nach einem Lattenkopfball von Gerstmayer zur Stelle war, zum 2:3 traf und damit zum Matchwinner avancierte. Mit dem hart erkämpften Auswärtssieg haben die Weißenburger Selbstvertrauen für das anstehende Heimspiel gegen den FC Augsburg II am Sonntag, 3. November, um 12 Uhr im Sportpark Rezataue getankt.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des TSV 1860 Weißenburg reisten eine U19 und U17 zu ihren Auswärtsspielen gemeinsam mit dem Bus nach Würzburg an. Im Vorspiel zur U19-Bayernligapartie Würzburger Kickers gegen 1.FC Nürnberg (2:4) mußte die U17-Bayernligamannschaft des TSV 1860 beim Nachwuchs des Dritt-Bundesligisten eine verdiente Niederlage hinnehmen, weil einfach die sich in Fülle bietenden guten Tormöglichkeiten zunächst zum Führungstreffer und später zum möglichen 2:2 Ausgleich nicht genutzt werden konnten. Bereits in der 5.Minute köpfte Daniel Gerstmayer eine Ecke von Roin knapp über das Tor. Ein Tipp-Kick-Tor führte dann – auch noch grob abgefälscht – zur glücklichen 1:0 Führung der Unterfranken durch Louis Breunig. Weißenburg blieb weiter unbeeindruckt und konnte in der 19.Minute durch Darko Lukic ausgleichen. Auch das erneut schnelle Führungstor im Gegenzug von Evan Stegmaier (20.) aus spitzen Winkel erzielt, konnte die Rot-Weißen-Bomber nicht aus der Bahn werfen. Sie setzten nach und vergaben in der 22. Min. die 100-prozentige Ausgleichchance durch Lukic, der nicht querlegte. Artem Suraichenko konnte in der 38.Minute nicht besser zielen, als er fast in den Winkel traf, aber Torwart Schloßnagel glänzend das „Leder“ um den Pfosten lenkte. Auch Darko Lukic (42.) und Neo Stengel (50.) hatten die mögliche Wende noch auf dem Fuß, verzogen ihre Bälle aber freistehend am Tor vorbei. Zudem versagte Schiri Hegwein (Ullstadt) den Gästen, die von Co Dragischa Lukic (Gelbe Karte) und U16 Co Klaus Cieslik betreut wurden, einen nicht gegebenen Foulelfmeter. Christian Kuhn machte dann auf dem Trainingsgelände der Kickers allen Anstrengungen der „Wülzburger“ in der 54. und 63.Minute ein Ende, der zum 3:1 und 4:1 traf. Am kommenden Sonntag, geht es dann nach Sommerzeitumstellung wieder an den Main, diesmal nach Schweinfurt, wenn gemeinsam mit der TSV-U15 Bayernliga-Truppe eine weitere Busfahrt zu zwei Sechspunktespielen bei den 05-ern auf dem Programm steht. Anstoß am Willy-Sachs-Stadion-Gelände ist um 10:30 Uhr und 12:30 Uhr.

Hohes Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg: Bis 15 Minuten vor Spielende konnten die Bayernliga-Kicker des TSV 1860 Weißenburg das jetzt dritte Heimmatch der Saison gegen den Zweit-Bundesliganachwuchs des SSV Jahn Regensburg offen gestalten. Nach dem 0:1 durch Jannik Graf kurz vor der Pause (35.) und dem dankend angenommenen Elfmetergeschenk der Weißenburger, das zum O:2 (43.)durch Spielführer Jonas Bauer nur wenige Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel führte, wähnten sich die Gäste auf der Siegerstraße. Gegen eine dann überraschend anfällige Abwehr des Tabellendritten aus der Domstadt boten sich den Rot-Weißen Bombern nach dem 1:2 Anschluß- treffer durch Daniel Gerstmayer (49.Minute) bis zum 1:3 (65.Jonas Bauer) mehrere dicke Ausgleichmöglichkeiten. Diese wurden u.a. durch Stengel, Roin und Suraichenko vergeben. Was hier die Gäste zuließen ist nicht die "Norm" für ein Bayernligaspiel einer Spitzenmannschaft. Dazu kamen noch zwei Linienrichterfehlentscheidungen des Nördlinger Gespanns, als beim 1:4 durch Victor Falge (67.)und 1:5 durch Malik Bilgivar (75.) die Fahne nicht nach oben ging. Diese Treffer hatten jedoch keine Bedeutung mehr, nachdem die Moral auch mit einem nicht gegebenen Elfmeter kurz vor dem entscheidenden 1:3 gebrochen war. Nach außen hin täuscht das hohe Ergebnis jedenfalls über den wahren Spielverlauf hinweg. So sind die Blicke der Eigner/Lukic-Truppe auf das wichtige Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger und Tabellennachbarn Würzburger Kickers gerichtet. Gegen den Nachwuchs des Dritt-Bundesligisten wurde bereits ein Freundschaftspiel ausgetragen, was über weite Strecken auf Augenhöhe stattfand und nur knapp mit 1:2 verloren ging. Angereist wird am komenden Sonntag, 20.10. mit dem Bus, wobei auch die U19-Landesliga-Kicker des TSV dabei sind, die ihr Aus- wärtsspiel auf den nur 5 km entfernten Sportgelände des Würzburger FV direkt am Main austragen werden. Spielbeginn für die U17 ist auf dem Trainingsgelände der Kickers um 12:30 Uhr, die U19 startet um 13 Uhr.

Auf Kunstrasen am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße lieferte die U17 des TSV 1860 Weißenburg seine bisher beste Saison- leistung ab. Den gastgebenden Löwen als bisher verlustpunktfreien Tabellenführer der Bayernliga wurde alles abverlangt um am Ende dennoch als verdienter 2:0 Verlierer vom Platz zu gehen. Die Partie war bis dreizehn Minuten vor dem Schlußpfiff offen, denn nur ein Fehler des sonst gut haltenden Weißenburger Keepers Weidner begünstigte die frühe 1:0 Führung in der 8.Spielminute, als eine Flanke unterlaufen wurde und der Mittelfeldspieler des jüngeren Jahrgangs Nathan Wicht einköpfen konnte. Danach war das Match bis in die Schlußphase offen, vor allem Stengel konnte zwei Riesenchancen vor Löwenkeeper Dario Pavlovic in der 50. und 57.Minute (Latte) nicht verwerten und somit für die nicht unmögliche Sensation zu sorgen beim Aufstiegsaspiranten in die Bundesliga einen oder sogar drei Punkte mitzunehmen. Die aufopferungsvoll kämpfenden und vom Trainerteam Eigner/Lukic taktisch gut eingestellten "Rot-Weißen-Bomber" mußten ihre Hoffnungen erst in der 67.Minute begraben, als Mittelstürmer Philip Kuhn - vor zwei Jahren noch Gegner der TSV-U15-Bayernligatruppe in Milbertshofen - das erlösende 2:0 erzielte. Die Weißenburger Nachwuchsspieler konnten so mit erhobenen Hauptes die Heimreise antreten - hatten doch noch vor Jahresfrist der TSV-Jahrgang 2002 gegen die fast gleiche Mannschaft (Jahrgang 2003)der Löwen in der Landesliga 1:1 und 0:3 gespielt. Jetzt gilt es sich auf das schwere Heimspiel gegen den Nachwuchs des Zweit-Bundesligisten SSV Jahn Regensburg vorzubereiten, die den dritten Tabellenrang einnehmen. Gespielt wird am kommenden Samstag, 12.Oktober. Anstoß ist um 17 Uhr im Sportpark Rezataue. Das Vorspiel absolviert die U19-Landesligamannschaft des TSV um 15 Uhr. Sie trifft im Derby auf die JFG Wendelstein.

TSV-Nachwuchs verweist Gäste auf einen von zwei Abstiegsplätzen & ASV-Trainer Stefan Hampl tritt nach deftiger Niederlage zurück: Die 17-Jährigen Bayernliga-Kicker des TSV 1860 Weißenburg haben im September ihr gestecktes Minimalziel fast erreicht, aus fünf Spielen sieben Punkte zu holen. Nach den nun zwei Derbysiegen gegen Ansbach und Neumarkt stehen in der höchsten Verbandsliga sechs Punkte zu Buche. In der Rangfolge der Mittelfränkischen U17-Teams stehen die "Rot-Weißen Bomber" ligaübergreifend nur noch nach den Bundes- ligisten Greuther Fürth und 1.FC Nürnberg auf den "virtuell" ausge- zeichneten 3.Platz. Die Eigner/Lukic-Truppe dominierte bis auf die ersten zehn Minuten über die gesamte 80-minütige Spielzeit das Geschehen und ließ nur in der Schlußphase beim Stande von 4:0 zwei Gästechancen zu, die aber von TSV-Torwart Luca Weidner glänzend vereitelt wurden. Zeigten die Ober- pfälzer beim 1:3 in Jahn Regensburg noch eine couragierte Leistung, so fehlte nun der Biß um gegen überzeugende Weißenburger, die noch überraschend viele Gelegenheiten durch Roin, Gerstmayer, Braun und Ljiko E. liegen gelassen, erfolgreich zu sein. So konnten die Gäste bis zur Halbzeit ein schmeichelhaftes 0:0 halten, waren in der zweiten Hälfte bei Treffern von Ljiko E.(45.), Gerstmayer (47.) und zweimal Lukic (66.,68.), nach herrlicher Vorarbeit von Roin und Stengel, aber machtlos, die deutliche 0:4 Niederlage zu verhindern. Auch der ehemalige TSV-Torhüter Markus Hofmeier konnte daran nichts ändern. Nach der Auswärtsniederlage in Weißenburg gab der Neumarkter Trainer und frühere Ex-Bundesliga-Profi des SC Freiburg, Stefan Hampl (45), seinen Rücktritt gegenüber den Spielern bekannt. Am kommenden Sonntag, 6.10., 1330 Uhr, reisen die "Wülzburger" zum Auswärtsspiel an die Grünwalder Straße nach München, um dort beim Namensvetter und derzeitigen Tabellenführer TSV 1860 auf Kunstrasen anzutreten. Der TSV-Nachwuchs trifft auf den gleichaltrigen Löwen- Nachwuchs Jahrgang 2003, gegen den man noch in der letzten Saison in der Landesliga/Süd mit dem Jahrgang 2002 um den Aufstieg 1:1 und 0:3 unterlag. Sechzig konnte als Meister bekanntlich nicht aufsteigen, die TSV-ler schafften über die Relegation gegen Greuther Fürth dennoch den Weg in die Eliteklasse Bayerns.

FCN-Trainer Reinhold Hintermaier lobt TSV-Nachwuchs: Zwei Drittel der Spielzeit ein ebenbürtiger Gegner. Bis zur 52.Minute halten die 17-Jährigen ein 0:0. In der U17-Bayernliga trennt sich langsam die „Spreu vom Weizen“. Auf den ersten sechs Plätzen haben sich mit FC Ingolstadt, TSV 1860 München, FC Augsburg, 1.FC Nürnberg, Jahn Regensburg und FC Bayern München nur Nachwuchsteams der Erst-, Zweit- und Drittliga Profivereine etabliert, nur die jetzt punktgleich mit TSV-Nachwuchs aufgestiegenen Würzburger Kickers tanzen hier in der zweiten Tabellenhälfte aus der Reihe. Die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereisten Rot-Weißen Bomber absolvierten am Valznerweiher ihr drittes Auswärtsspiel und waren im Anschluss an das Spiel vom Partnerverein zum Zweit-Bundesligamatch FCN-KSC(1:1) ins Max-Morlock-Stadion eingeladen worden. Die mit neun „Vertragsspielern“ angetretenen U16-Gastgeber sahen sich einem Gegner ausgesetzt, der zwei Drittel der Spielzeit beachtlich dagegen hielt und beim bis dahin torlosen 0:0 nicht chancenlos war. Für diese Leistung erhielten die TSV-Sechziger vom FCN-Trainer und ehemaligen österreichischen Nationalspieler Reinhold Hintermaier viel Lob. Dann kam es wie schon zuletzt gegen Bayern München aber zum Einbruch, als ab der 52.Minute innerhalb von 10 Minuten vier Gegentore fielen, wobei u.a. U15-Nationalspielerkandidat Can Uzun traf und der wie schon gegen Würzburg der dreifache Torschütze Deniz Koc nun auch gegen den TSV sein Gesamt-Torekonto auf die Marke Sechs erhöhte. Hendricks und Ilic sorgten für die restlichen Treffer. Anfangs hätte der TSV aber in der 10.Min. mit 1:0 in Führung gehen müssen, als zwei Gästespieler sich behinderten und den Ball nicht ins leere Tor nach Torwartfehler unterbrachten. Auch TSV-Angreifer Suraichenko war in der 59.Min. noch dran auf 1:2 zu verkürzen, als FCN-Keeper Ortegel glänzend mit Fußabwehr klärte, so auch Stengel in der Schlussphase vergab den Ehrentreffer zu erzielen. Kann die Eigner/Lukic-Truppe die Form der ersten Hälfte und weit darüber hinaus „konservieren“ und stabilisieren, dann werden sich die jungen Nachwuchsspieler für den einen oder anderen überraschenden Punktgewinn noch belohnen können. Am kommenden Sonntag, 29.9., 1030 Uhr, kommt es zum nächsten Derby und Sechs-Punktespiel in Weißenburg, wenn der punktgleiche ASV Neumarkt an der Rezataue aufkreuzt. Ähnlich in der U15 Bayernliga/Nord wenn die JFG Wendelstein bereits am Mittwoch, 25.09., 1815 Uhr, zum Nachholspiel an gleicher Stätte antreten muss. Auch hier geht es um wichtige Punkte.

Ein kleines Fest für die Bayern, ein großes für Weißenburg: 450 Zuschauer sahen den 4:0-Sieg des FC Bayern München gegen den TSV 1860 Weißenburg in der U17-Bayernliga. Zumindest eine Wertung konnten die Sechziger aber für sich entscheiden. Woran man erkennt, dass der FC Bayern München zu Gast ist: Ein roter Bus mit Bayern-Wappen steht vor der Rezataue. 450 Zuschauer bei einem U17-Junioren-Spiel. Und: Die Bayern haben fast so viele Betreuer (4) wie Auswechselspieler (6). Wobei sich Weißenburg in diesem Punkt nicht verstecken musste. Der TSV 1860 hatte doppelt so viele Auswechselspieler wie der FC Bayern München – so viele, dass sie nicht einmal alle auf den Spielberichtsbogen gepasst haben. Zumindest diese eine Wertung haben die Sechziger mit 12 zu 6 klar gewonnen. Ballbesitz? Vorteil Bayern – wie eigentlich immer in einem Spiel, an dem der FC Bayern München teilnimmt. Ergebnis? Bayern 4, Weißenburg 0. Es war alles angerichtet an der Rezataue – für das Spiel des Jahres: ein Punktspiel gegen den FC Bayern München. Aus Sicht des FCB eines von vielen Spielen des Jahres. „Wenn wir gegen die kleineren Vereine spielen, dann ist das dort immer ein kleines Fest“, erzählt Bayern-Trainer Alexander Moj. „Für die Jungs ist das schön mit den Zuschauern und der Stimmung.“ Es wurde ein Fest, dem das Ergebnis in Weißenburg einen kleinen Strich durch die Rechnung machte. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, das man glaubte, schon tausendmal in dieser Form gesehen zu haben. Der FC Bayern München, in den grau-weißen Auswärtstrikots, ließ den Ball in seinen Reihen laufen, verlagerte von rechts nach links und wieder nach rechts. Kurz: Die U16 spielte wie eine Miniatur-Ausgabe der Profis. Doch klare Torchancen konnten sich die Münchner kaum erarbeiten. Dafür stand die TSV-Defensive zu gut, wie auch Alexander Moj feststellte. „Wir haben die Räume gut zugestellt“, attestierte 1860-Trainer Robert Eigner. „Wir hatten auch die ein oder andere Torchance. Da müssen wir mehr draus machen.“

U17-Bayernliga-Team gewinnt Derby bei der SpVgg Ansbach mit 2:1 - Gastspiel des FC Bayern am Samstag wirft seine Schatten voraus:Nach der unverdienten 0:2 Niederlage in Deggendorf mußte der Bayernliga-Neuling Weißenburg erneut in der Fremde antreten. Beim Derby im Ansbacher Stadion landeten die „Rot-Weißen Bomber“ im Sechs-Punktespiel beim direkten Abstiegskandidaten den so wichtigen ersten Dreier dieser Saison, der mit 2:1 zur Halbzeit schon feststand. Vor dem Spiel mussten die Gäste um das Trainerteam Eigner/Lukic zudem kurzfristig verletzungs- und krankheitsbedingt auf vier Stammspieler verzichten und bereits in der 4.Minute einen höchst zweifelhaften Foulelfmeter wegstecken, der zum 1:0 durch Spielführer Reinsch führte. Auch eine frühe 5-Minuten-Zeitstrafe (20.) warf die ausschließlich mit dem älteren Jahrgang 2003 angetretenen „Wülzburger“ nicht aus der Bahn. Im Gegenteil, in dieser Zeit glichen die TSV-Sechziger in Unterzahl durch Arslan (24.Min.) zum 1:1 aus und drehten noch kurz vor der Pause (38.Min.) den Spieß um, als Lukic nach Freistoß in den Winkel zum vielumjubelten Siegtor traf. In der 2.Hälfte verwalteten die sehr passiven Gäste - mit wenigen Torchancen behaftet – den knappen Vorsprung. Die im Abschluss zu schwachen Gastgeber, die in der vergangenen Saison noch als jüngerer Jahrgang aus der Landesliga-Nord abgestiegen waren, vermiesten Vollstreckerqualitäten um noch einen Punkt zu retten und kassierten somit nach dem 1:3 bei den Würzburger Kickers die 2.Saisonniederlage. Die Abstiegsregelung in der Bayernliga sieht folgendes vor. Kommt kein bayerischer Verein (Bayern, Augsburg, Fürth, Haching, FCN) aus der Bundesliga, dann müssen nur zwei Vereine aus der Vierzehner-Liga direkt in die Landesliga absteigen. Steigt von oben ein Verein ab, derzeit ist der 1.FCN gefährdet, dann spielt der Dritt- und Viertletzte der Bayernliga in der Relegation gegen die zwei Landesligazweiten in jeweils einem Spiel zwei Plätze für die Bayernliga aus. Den Blick gilt es jetzt jedoch nach vorne zu richten, wenn zum großen Event am kommenden Samstag, 14.9., 17 Uhr, das U16-Nachwuchsteam des amtierenden Deutschen Fußballmeisters FC Bayern München an der Rezataue gastiert. Dann stehen mögliche fünf Bayern-Auswahl-Spieler des Leistungskaders im Aufgebot der Landeshauptstädter. Leider nicht dabei ist der Ex-Weißenburger Luca Denk, der bei den Bayern zum Nationalspieler gereift, bereits als älterer Jahrgang im Bundesliga U17-Team spielt. In der fast 160-Jährigen Vereinsgeschichte des TSV 1860 Weißenburg gab es noch nie ein Pflichtspiel gegen eine Nachwuchsmannschaft des FC Bayern.

Für das „Spiel des Jahres“ TSV 1860 Weißenburg U17 – FC Bayern München U16 am Samstag, 14.09.2019 (17:00 Uhr) hat jetzt der Kartenvorverkauf begonnen. Die Tickets gibt es ab sofort bei der Buchhandlung Meyer in der Rosenstraße 11 und bei Wüstenrot in der Obertorstraße 7. Erwachsene (Männer & Frauen) zahlen jeweils 5.- €, Rentner und Jugendliche ab 14 Jahre jeweils 3.- €.

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