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Für den TSV 1860 Weißenburg reichte es bei der Auswärtspartie in der Fußball-Bezirksliga Süd gegen den FC Holzheim nur zu einem 2:2-Unentschieden. Das bedeutete zwei verschenkte Punkte. Nicht nur, weil die Elf von Trainer Markus Vierke das Ausgleichstor spät kassierte, sondern auch, weil sie die bessere Mannschaft war. Trotz der hohen Temperaturen begann die Partie in Holzheim flott. Auch wenn die ersten zehn Minuten ohne Torchancen auskamen, legten beide Teams hohe Intensität an den Tag. Den ersten Warnschuss gaben die Weißenburger in der 13. Minute ab, als Max Pfann nach einem Solo aus 18 Metern abzog, der Keeper aber parieren konnte. In der 21. Minute markierte Jonas Ochsenkiel die Führung für den TSV ‘60. Marco Schwenke trat einen Freistoß in den Sechzehner und Ochsenkiel lief am langen Pfosten durch und netzte per Kopf ein. Fast vom Anstoß weg, eroberten sich die Weißenburger den Ball wieder, um ihn hinter die Torlinie zu bringen. Benjamin Weichselbaum setzte sich auf links durch und gab den Ball scharf nach innen, wo Ochsenkiel ihn direkt abnahm und die Latte traf. Die Vierke-Elf hatte aber Glück im Unglück, denn Max Pfann konnte den Abpraller aus 14 Metern im Tor unterbringen. Die Holzheimer waren nach diesem Doppelschlag konsterniert und es hätte noch härter für sie kommen können. In der 34. Minute lief Weißenburgs Weichselbaum aufs Tor der Holzheimer und wurde von Grosshauser kurz vor der Strafraumkante umgerissen. Ein Foul nahe an der Notbremse, für das man wohl auch die rote Karte hätte zeigen können. Der Schiedsrichter beließ es bei Gelb.
In der 36. Minute fiel dann etwas aus dem Nichts heraus der Anschluss­treffer für die Holzheimer. Verschuldet hatten ihn allerdings die Weißenburger, die nach einer eigenen Ecke den Ball verspielten. Dann ging es bei den Gastgebern schnell und nach wenigen Pässen brachte FC-Stürmer Marcus Auner den Ball aus 16 Metern im kurzen Eck unter. Kurz darauf klatschte ein Schuss von Fenner noch an den Pfosten des Weißenburger Tors und die einst komfortable Führung wirkte auf einmal gefährdet. Aber die Weißenburger erholten sich und setzten ihrerseits mit einem Pfann-Schuss wieder einen Akzent im Angriff.
In der zweiten Halbzeit ging es deutlich ruhiger zu. Die erste Chance konnten die Holzheimer mit einem Schuss aus 14 Metern durch Marc Orel verbuchen. In der 63. schoss Pfann nach einer Schwenke-Flanke aus der Drehung über das Tor. Gefährlicher war der Lupfer, den Jonas Ochsenkiel in der 70. Minute über den Holzheimer Keeper, aber eben auch das Holzheimer Tor setzte. Hier hatte der Weißenburger Stürmer das 3:1 auf dem Fuß.
Den Ausgleich verhinderte auf der Gegenseite Weißenburgs Torhüter Johannes Uhl, der eine abgefälschte Bogenlampe von Fenner mit den Fingerspitzen gerade noch so über die Latte lenkte. In der 84. war er machtlos, als Holzheims Weingärtner von der Sechzehner-Linie aus der Drehung abzog, den Ball im kurzen Eck unterbrachte und Uhl auf dem falschen Fuß erwischte. Kurz vor Schlusspfiff hatte Weichselbaum für Weißenburg nochmal die Führung auf dem Fuß, aber sein Schuss traf nur das Außennetz. Am Ende ein unnötiges Unentschieden und zwei verlorene Punkte, die sich erneut vor allem durch mangelnde Chancenauswertung erklären lassen. Hoffnung macht, dass die beiden Rückkehrer Ochsenkiel und Pfann bei ihrem Saisondebüt beide trafen.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Strobel, Schwenke, Lehner, Ochsenkiel, Pfann, Leibhard, Wnendt, Lotter, Weichselbaum, Eco.
FC Holzeim: Donauer, Grosshauser, Kellner, Queitsch, Kellner, Krysa, Fenner, Orel, Aksoy, Schön, Auner.
Schiedsrichter: Ebensberger (1. FC Schmidgaden); Zuschauer: 100; Tore: 0:1 Ochsenkiel (21.), 0:2 Pfann (22.), 1:2 Auner (39.), 2:2 Weingärtner (84.).

Am Ende wollten Trainer Markus Vierke und mit ihm einige Zuschauer den Ball förmlich ins Tor schreien, doch die verbale Unterstützung von draußen blieb ohne Erfolg. Das „Runde“ wollte an diesem Nachmittag einfach kein zweites Mal ins „Eckige“. Zumindest nicht für den TSV 1860 Weißenburg, der sich trotz vieler Möglichkeiten in einer starken zweiten Halbzeit vor gut 150 Zuschauern letztlich knapp und durchaus unglücklich mit 1:2 gegen den ESV Ansbach/Eyb geschlagen geben musste. Drei Samstagspartien gab es am ers¬ten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Süd und alle drei endeten mit 1:2. Das galt für Roth gegen Mosbach, für Marienstein gegen Dinkelsbühl und eben für das Match Weißenburg gegen Eyb, das zum Auftakt zugleich das Duell der beiden am meisten genannten Liga-Favoriten darstellte: Der Vorjahresdritte (TSV), der auf Jonas Ochsenkiel (Urlaub) und Max Pfann (Sperre aus der Vorsaison) verzichten musste, traf auf den Landesliga-Absteiger (ESV), der seinen Spielmacher Tobias Hasselmeier ersetzen musste. Die Gäste erwischten den besseren Start: In der neunten Minute verlängerte Tim Eisenberger (auch bekannt als Spielmacher der VfL-Baskets Treuchtlingen) einen weiten Einwurf in den Lauf zu seinem Sturmpartner David Scherb, der halblinks frei auf Torwart Johannes Uhl zulief und zum 0:1 einschob. Kurz darauf rettete Uhl in einer fast identischen Situation ge¬gen Andre Folz. Der TSV 1860 hatte in der Folgezeit zwar optische Vorteile, konnte sich aber keine klaren Chancen gegen die gut gestaffelte Eyber Defensive erspielen und lief in der 33. Minute in einen Konter, den Scherb nach Flanke von Folz per Kopf zum 0:2 ins Netz bugsierte.

Fußball-Vorbereitungsspiele zählen normalerweise nicht zu den Publikumsrennern, im Sportpark Rezataue war jetzt dennoch einiges los, denn das Testspiel zwischen dem TSV 1860 und dem FC/DJK war zugleich das Weißenburger Stadtderby, das es derzeit nicht als Punktspiel in der Verbandsrunde gibt. Knapp 100 Zuschauer wollten sich den Vergleich nicht entgehen lassen, sahen dabei aber eine recht einseitige Angelegenheit. 3:0 stand es nach Treffern von Jonas Ochsenkiel (2) und Patrick Weglöhner bereits zur Pause für den TSV 1860. Der Bezirksligist legte in der zweiten Halbzeit durch Max Pfann und Christian Leibhard (Elfmeter) zum 5:0-Endstand gegen den Kreisligisten nach. Weiter geht es für die TSV-Sechziger am Samstag um 17 Uhr auswärts beim SV Unterreichenbach. Die U23 spielt am Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den SSV Elektra Hellas Nürnberg. Zum gleichen Zeitpunkt startet der FC/DJK auswärts bei der DJK Stopfenheim in den Totopokal-Wettbewerb. Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Weißenburger Derby.

Am Samstag, 28.07.2018 startet unsere 1. Herrenmannschaft mit einem Heimspiel um 17:00 Uhr gegen den Landesligaabsteiger ESV Ansbach/Eyb in die neue Bezirksligasaison. Folgende Neuzugänge konnten die beiden Trainer Markus Vierke (1. Herren) & Jonas Herter (U23) jetzt begrüßen. Mit im Bild ist Turan Mayerhofer, der bei Markus Vierke im Rahmen seiner FSJ-Tätigkeit aktuell hospitiert und Andreas Kral (Jahrgang 1998), der nach langer Verletzungspause endlich wieder Fußball spielen kann.

Claudiu Pienar – TSV Spalt
Dominik Eitel – TSV Spalt
Wnendt Pascal – SG Ramsberg/St. Veit
Ömer Bozan – VfB Eichstätt
Gilbert Heinze – ATSV Wurzen (Sachsen)
Jonas Herter – VfB Eichstätt
Musa Calik – eigene U19
Jonas Stauffer – eigene U19
Emre Cömert – eigene U19

Abgänge:
Mario Swierkot – TSG Ellingen
Michael Böhm – TSG Roth
Dominik Rogner – SV Nennslingen

Das Zuschauerinteresse war zwar überschaubar, dennoch herrschte im Sportpark Rezataue beste Stimmung beim mittelfränkischen Bezirksentscheid des Erdinger-Meister-Cups. Dafür sorgten zum einen die 25 beteiligten Mannschaften, die den Spaß am Fußball in den Mittelpunkt stellten. Zum anderen Moderator und DJ Martin Siegordner von Radio Gong (zugleich Stadion-sprecher beim 1. FC Nürnberg) und zum Dritten der TSV 1860 Weißenburg, der sich mit seinen rund 30 freiwilligen Helferinnen und Helfern und mit Unterstützung der Kreisspielleitung als hervorragender Gastgeber und Ausrichter erwies. Jubeln durften am Ende vor allem der TSV Wolkersdorf und der FC Ezelsdorf: Die Wolkersdorfer Herren gewannen das Turnier der Herren. Im Finale setzte sich der Meister der A-Klasse Nord West gegen den eigentlichen Favoriten und SC Großschwarzenlohe (Bezirksliga Süd) mit 2:1 durch. Christian Miess und Kamil Kowalski trafen für den TSV, Justin Opcin für den SC. Beide Finalisten sind für das bayerische Landesfinale am kommenden Sonntag bei der TSG 08 Roth qualifiziert. Das gilt auch für den Drittplatzierten TSV Berching (Kreisliga Süd). Ein voller Erfolg also für den gastgebenden Kreis Neumarkt/Jura. Bei den Frauen avancierte der FC Ezelsdorf zum „Meister der Meister“ in Mittelfranken: Zehn Punkte und 9:0-Tore aus vier Spielen waren die Bilanz für den Bezirksoberliga-Primus und Favoriten, der gegenüber dem punktgleichen Zweiten DJK Eibach-Nürnberg (7:1) das bessere Torverhältnis hatte. Eibach darf jedoch als Sieger des Rahmenwettbewerbes (Schussgeschwindigkeit, Geschicklichkeitsparcour) ebenfalls zum Landesfinale fahren. Dieses Zusatz-Ticket holte sich bei den Herren die SG Oberes Pegnitztal.

Der Erdinger-Meister-Cup 2018 steht vor der Tür und der Blick richtet sich dabei vor allem auf Mittelfranken, denn hier findet heuer am Sonntag, 8. Juli, das bayerische Landesfinale auf dem Gelände der TSG 08 Roth statt. Eine Woche vorher gibt es bereits die Bezirkentscheide. Hier kommen die mittelfränkischen Meister der Frauen und Männer am Sonntag, 1. Juli, beim TSV 1860 Weißenburg zusammen und spielen um die Tickets für Roth. 20 Herren- und fünf Frauenmannschaften haben im Bezirk Mittelfranken für den Meistercup gemeldet. Die entsprechende Auslosung wurde jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz im TSV-1860-Sportheim an der Rezataue vorgenommen. Die Lose zogen dabei die neue Fußball-Bezirksspielleiterin Sandra Hofmann und der Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, der zugleich die Schirmherrschaft für das Kleinfeldturnier am kommenden Sonntag übernommen hat. Die Ziehung lief im Beisein des Fußball-Kreisvorsitzenden Neumarkt/ Jura, Thomas Jäger, des Bezirksvorsitzenden Dieter Habermann sowie der Vertreter des TSV 1860 Weißenburg: Vorsitzender Thomas Strobl, Hauptorganisator Roland Mayer und Fußball-Abteilungsleiterin Alexandra Wagner-Hamm. Als Vertreter des Hauptsponsors Erdinger war Markus Mann von der Pressestelle der mittelständischen Privatbrauerei vor Ort. „Ich bin etwas enttäuscht, dass nur 25 Mannschaften gemeldet haben“, gab Dieter Habermann unumwunden zu, denn im Vorjahr waren beim ATV Frankonia Nürnberg noch 41 Teams dabei gewesen. Der Bezirkschef verwies aber auch auf die Gründe für den Rückgang, denn aus seiner Sicht drücken vor allem die derzeit laufende Fußball-WM sowie die teils noch andauernde Relegation auf die Meldequote. Ungeachtet dessen erwartet Habermann „hervorragende Spiele“ und sprach nach der Ziehung auch von „schönen Gruppen“. Zwei Vereine sind sogar doppelt vertreten: die SpVgg Diepersdorf (erste und zweite Herrenmannschaft) sowie der SV Langensendelbach (Frauen und Männer). Aus Sicht des gastgebenden Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist es erfreulich, dass die heimischen Meister SSV Oberhochstatt, DJK Raitenbuch, TSG Pappenheim, FC Altenmuhr (alle bei den Herren), DJK Gnotzheim und Eintracht Kattenhochstatt (beide Frauen) gemeldet haben. Oberhochstatt und Kattenhochstatt sind sogar Ortsteile von Weißenburg und haben quasi ein Heimspiel. Aus dem Kreis Neumarkt/Jura kommen unter anderem noch der SC Großschwarzenlohe (Meister Bezirksliga Süd) sowie der TSV Berching (Meister Kreisliga Süd) hin zu.

Hochverdienter 7:1 Sieg im letzten Heimspiel der Saison 17/18 für unsere B1. Gleich in der 2. Minute das 1:0. Philipp Schwarz brachte einen Freistoß von rechts in den Sechzehner genau auf Maximilian Schwarz. Mit einem schönen Kopfball ins lange Eck erzielte er die frühe Führung. In der 8. Minute setzte sich Fabian Wachter gegen zwei Gegenspieler durch, scheiterte aber am Gästekeeper. Unsere Jungs drückten ordentlich aufs Tempo was eine Vielzahl von Chancen zur Folge hatte. Fabian Wachter setzte sich wiedermal energisch durch passte in Rechtsaußenposition quer auf Ferat Nitaj der nur noch den Fuß hinhalten musste um das 2:0 zu erzielen ( 14. Minute ). Das 3:0 in der 26. Minute wieder toll herausgespielt. Maximilian Schwarz düpierte mit einer Drehung einen Abwehrspieler und flankte hoch auf Turan Mayerhofer der ohne Mühe mit dem Kopf die hochverdiente Führung erzielte. Ein Eigentor in der 35. Minute durch Timo Reitlinger zum 3:1 brachte unsere Jungs nicht aus dem Konzept und erspielten sich vor der Pause noch zwei drei gute Chancen die zu leichtfertig vergeben wurden. Mit dem 3:1 ging es dann in die Halbzeitpause. In der 60. Minute wurde Turan Mayerhofer im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Fabian Wachter souverän. Mögeldorf zeigte keine Gegenwehr was unsere Jungs durch Tore von Max Hussendörfer ( 63. Minute ), Nitaj Ferat ( 64. Minute ) und Turan Mayerhofer ( 70. Minute ) eiskalt zum 7:1 Endstand ausnutzten. Nach dem eine halbe Stunde zuvor die U17-2 ihr Heimspiel gewinnen und somit den „Doppelaufstieg“ besiegelt hatte wurden beide Mannschaften von zahlreichen Zuschauern gebührend gefeiert.

Der TSV 1860 hat einen derart guten Lauf – da ist es fast schon ein wenig schade, dass die Saison 2017/2018 am Pfingstsamstag zu Ende gegangen ist. Die Weißenburger haben dabei zum Abschluss einen 3:1-Erfolg gegen den TSV Freystadt gefeiert und ihren dritten Platz hinter dem Meister SC Großschwarzenlohe und „Vize“ SC Aufkirchen bestätigt. Im letzten Punktspiel (insgesamt waren es damit seit Juli 2017 stolze 48 Partien am Feld) hielt die Serien bei der Truppe von Trainer Markus Vier­ke. Zum neunten Mal in Folge blieb sie im Endspurt ungeschlagen (sieben Siege, zwei Remis) und hat zudem alle Heimspiele der Rückrunde gewonnen – eine blitzsaubere Bilanz. Darüber zeigte sich auch der Coach stolz und zufrieden, denn er und sein Team wollten unbedingt positiv aus der langen Saison rausgehen. Schon in der ersten Hälfte waren die Weißenburger klar überlegen. Die hundertprozentigen Chancen fehlten aber ebenso wie die Tore. Ein Freistoß von Benjamin Weichselbaum strich ebenso vorbei wie ein Schuss von Yannik Strobel (nach schöner Vorlage von Marco Schwenke), und Michael Böhm scheiterte am Torwart. Beim Stand von 0:0 wurden die Seiten getauscht.

Die aktuelle Saison neigt sich dem Ende entgegen – da ist es an der Zeit, die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen. Der TSV 1860 Weißenburg hat dies getan und nun seine Trainer-Riege für die beiden Fußball-Herrenmannschaften präsentiert. An der Spitze stehen dabei Markus Vierke („Erste“) und Jonas Herter (U23). Letzterer kehrt ebenso zurück wie Michael Seitz, der neuer Co-Trainer der Bezirksliga-Truppe wird. Markus Vierke geht erwartungsgemäß ins zweite Jahr bei seinem Heimatverein. „Es ist etwas Besonderes, hier zu trainieren“, findet der 36 Jahre alte frühere Landesliga-Spieler. Insofern gab es für ihn trotz anderweitiger Anfragen keine wirkliche Alternati­ve – er wird beim TSV 1860 weitermachen. Auch die sportliche Entwicklung motiviert ihn. Nach drei Jahren Abstiegskampf (jeweils mit Happy End) hat Vierke die Weißenburger in die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga Süd geführt, an zehn Spieltagen stand man sogar auf Platz eins. Am Ende wird es nun wohl der dritte Rang, den es zum Abschluss am morgigen Samstag beim Heimspiel ge­gen den TSV Freystadt zu bestätigen gilt (14 Uhr, Sportpark Rezataue). „So wie die Saison gelaufen ist, darauf kann man aufbauen“, unterstreicht Vierke. Für die beiden Topplätze habe zwischendrin in kurzen Phasen zwar die nötige Konstanz gefehlt, insgesamt spricht er aber von einer „sehr guten Entwicklung“. Auch von Vereinsseite her ist man mit der Arbeit Vierkes sowie dem Saisonverlauf „sehr, sehr zufrieden“, wie Roland Mayer stellvertretend für Abteilungsleiterin Alexandra Wagner-Hamm herausstellt. Sie bleibt in diesem Amt und wird sich zusätzlich als sportliche Leiterin vorwiegend um die beiden Herrenteams kümmern. Ihre Aufgaben im Jugendbereich werden Andreas Morgenroth und Klaus D. Karl übernehmen. Der bisherige sportliche Leiter der Herren, Chris­toph Jäger, konzentriert sich in der neuen Saison auf das Amt als U14-Coach (bislang U13) sowie als Stützpunkttrainer. Neu an Vierkes Seite ist ein alter Bekannter, denn Michael Seitz kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Der 41-jährige Langlauer hat ab der C-Jugend rund 15 Jahre für den TSV und den TSV 1860 gespielt und absolvierte zuletzt an der Seite von Reiner „Russi“ Eisenberger mehrere Trainerstationen (derzeit noch Ornbau, zuvor Dittenheim). Während Eisenberger pausieren will, wird Seitz ab Ende Juni seinen früheren Teamkollegen Markus Vierke als Co- und Torwarttrainer unterstützen. Ihnen greift zu­dem Robert Edelmann als neuer Betreuer für die „Erste“ unter die Arme. Er hat bereits beim Nachbarklub FC/DJK Weißenburg erfolgreich mit Vierke zusammengearbeitet.Roland Kral, der bisherige „Co“ bei der Weißenburger Bezirksliga-Mannschaft, bleibt dem Verein treu und wechselt zur eigenen Reserve. Selbige firmiert beim TSV 1860 als „U23“ und ist tatsächlich fast ausschließlich mit Spielern dieser Altersklasse bestückt. Neuer Spielertrainer der „Zweiten“ wird Jonas Herter (wir berichteten bereits). Er stand zuletzt drei Jahre lang beim VfB Eichstätt im Tor und war auch maßgeblich an dessen Aufstieg in die Regionalliga und den anschließenden Klassenerhalt beteiligt. Nun kehrt Herter, der seit etlichen Jahren Weißenburg lebt, zum TSV 1860 zurück, für den er schon in der Jugend und bei den Herren gespielt hat. Als Spielertrainer der U23 (Kreisklasse West) wird er voraussichtlich auch weiterhin am Ball bleiben, möglicherweise auch am Feld. Zur Er­innerung: Im Kreisliga-Meisterjahr 2013/2014 samt Wiederaufstieg in die Bezirksliga trug sich Herter neunmal in die Torschützenliste ein – alle Treffer durch Elfmeter. Derzeit drückt Herter aber erst einmal die Daumen für seinen Vorgänger Thomas Schneider, der mit Weißenburg II noch Chancen auf die Teilnahme an der Kreisliga-Relegation hat. In der neuen Saison werden Herter und Kral bei der „Zweiten“ durch Betreuer Markus Artes unterstützt.
Was den künftigen Kader beider Teams betrifft, so wird es laut Cheftrainer Markus Vierke keine größeren Veränderungen geben. Beide Teams bleiben weitgehend zusammen. Als Abgang aus der „Ersten“ steht bislang nur Mario Swierkot fest, der – wie berichtet – als Spielertrainer zur TSG Ellingen wechselt. Grundsätzlich wolle man, so Vierke, den Kader nicht extrem aufblasen, nach Möglichkeit soll aber schon der eine oder andere Neuzugang dazukommen.
Was die große Nachwuchsabteilung anbelangt, so sind beim TSV 1860 ebenfalls die personellen Weichen gestellt. Thomas Eckert (U19) und Thomas Schneider (U17) bleiben weiter am Ruder. In den nachfolgenden Teams schieben die aktuellen Trainer zumeist mit ihren Jahrgängen eine Altersstufe rauf: Robert Eigner (U16), Marc Koszorus (U15), Christoph Jäger (U14), Thomas Vierke (U13) und Kemal Kayis (U12) werden nach jetzigem Stand die Verantwortlichen sein, die jeweils noch Co-Trainer an ihrer Seite haben.

Beide Mannschaften zeigten ein flottes Offensivspiel, das allerdings meist am gegnerischen Strafraum gestoppt wurde – die Ornbauer wie die Weißenburger Abwehrreihen standen zu sicher. Chancen ergaben sich deshalb in der ersten Halbzeit nur durch Weitschüsse. So klärte Ornbaus Keeper Patrick Hilgart einen 20-Meter-Schuss von Michael Böhm. Auf der Gegenseite zielte einmal Heiko Kandler knapp vorbei, den zweiten gefährlichen Schuss von Christian Sand parierte TSV60-Torwart Johannes Uhl sicher. Nach der Pause wurde die Partie ereignisreicher, denn beide Teams konnten sich gute Chancen erarbeiten. Die erste davon für den TSV 1860 war jedoch eher ein Zufallsprodukt, denn einen verstolperten Ball der Ornbauer Abwehr nutzte Michael Böhm, doch dessen Abschluss aus zwölf Metern wurde vom Keeper abgewehrt. Danach markierte dann der eingewechselte „Joker“ Max Pfann das 1:0 für die TSV-Sechziger, nachdem er von Daniel Blob steil geschickt worden war und auch noch den SV-Keeper umspielt hatte. Zwei gute Möglichkeiten für die Gastgeber durch Schuler und Nachtrab wurden nicht zum Ausgleich genutzt beziehungsweise von Uhl geklärt. Die beste Chance dazu hatte dann in der 78. Minute Nachtrab, doch der Ornbauer brachte aus drei Metern Entfernung nur ein Schüsschen aufs Weißenburger Tor, sodass Uhl klären und den Auswärtssieg festhalten konnte.

Schon in der neunten Minute parierte STV-Keeper Timo Neitzke einen Schuss aus spitzem Winkel von Michael Böhm, doch schon vier Minuten später durften die TSV-60-Fans jubeln: Michael Böhm flankte auf Tobias Reile, der das Leder per Kopf zum 1:0 im Tor versenkte. Der TSV 1860 spielte guten Kombinationsfußball – so auch in der 24. Minute, als Patrick Weglöhner aus zwölf Metern übers Tor zielte. Eine weitere sehenswerte Kombination über Zijad Eco und Andre Hofer schloss dann Benjamin Weichselbaum in der 30. Minute mit dem 2:0 ab. Die letzte große Chance vor der Pause hat­te dann erneut Weichselbaum nach einer Hereingabe von Böhme. Auch nach der Pause agierten die TSV-Sechziger offensiv und hatten gute Chancen. In der 55. Minute scheiterte Andre Hofer mit einem Heber. Wenig später kämpfte sich Tobias Reile bis zur Grundlinie durch und passte in den Fünfmeterraum. Ein Deutenbacher klärte und schoss dabei Kraft an, doch das Leder sprang über das Tor. Während das 3:0 in der Luft lag, kamen die Gäste wie aus dem Nichts zum 2:1: In der 60. Minute konnte TSV-Schlussmann Johannes Uhl einen Freistoß nicht festhalten, und Harald Gröber staubte zum 2:1 ab. Danach witterte der STV seine Chance und hatte zwei gute Möglichkeiten. Dann besannen sich die Weißenburger wieder auf ihre Spielstärke. In der 81. Minute dann die Vorentscheidung: Der eingewechselte Michel Kraft nutzte einen ungenauen Pass der Deutenbacher und konnte von Thomas Brattinger nur durch ein Foul gestoppt werden. Den Strafstoß verwandelte Hofer zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte Kraft in der 89. Minute, als nach Zuspiel von Reile zum 4:1 abschloss.

Der TSV 1860 lässt im Saisonendspurt der Fußball-Bezirksliga Süd nicht nach und bastelt weiter an seiner Erfolgsserie: Mit einem 4:2 gegen den SV Marienstein blieben die Weißenburger zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis) und festigten damit Rang vier. Ja, sie schnuppern sogar an Platz drei, denn der dort stehende SV Ornbau kam beim SV Wettelsheim nicht über ein 2:2 hinaus und hat jetzt nur noch drei Punkte plus. Im „kleinen“ Südderby entwickelte sich am Samstagabend zur besten Sportschau-Zeit (deshalb vielleicht auch nur 80 Zuschauer) von Beginn an ein abwechslungsreiches und faires Spiel, in dem der junge Referee Samuel Schneider vom SC 04 Schwabach ohne jegliche Gelbe Karte auskam. Bereits in der vierten Minute köpfte Patrick Weglöhner eine Ecke von Benjamin Weichselbaum zum 1:0 ein, nach neun Minuten folgte das 2:0, als Jonas Hiller eine Ecke von Michael Böhm in die eigenen Maschen lenkte. Nach diesem Traumstart für die Mannschaft von Trainer Markus Vierke dauerte es ein Weilchen, bis wieder Chancen zu notieren waren. In der 25. Minute wurde eine Hereingabe von TSV-Kapitän Markus Lehner gerade noch geklärt. Auf der Gegenseite hatte Marienstein gegen Ende der ersten Hälfte seine beste Phase, doch TSV-Keeper Johannes Uhl parierte gegen Steib, zudem zielte Fabian Streller drüber und Sebastian Heimisch wurde mit allen Kräften geblockt. Kurz vor der Pause ging noch ein Schuss von Weißenburgs Yannik Strobel abgefälscht am Ziel vorbei. Nach gut einer Stunde fiel die Vorentscheidung: Zijad Eco spielte scharf in den Sechzehner und Weichselbaum lenkte den Ball zum 3:0 in die Maschen (64.). Fünf Minuten später konnte Streller nach feinem Spielzug zwar auf 3:1 verkürzen, doch Daniel Blob stellte mit dem 4:1 per Kopfball nach Freistoß von Kevin Jobst den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase blieb die Partie munter, wobei SVM-Spielführer Andreas Knör den 4:2-Endstand herstellte, während Eco den möglichen fünften Treffer für die Gastgeber vergab. Der TSV 1860 geht somit siegreich in seine letzte englische Woche der Saison. Am Mittwochabend kommt Deutenbach zum Nachholspiel, am Sonntag geht es nach Ornbau, zum Tabellennachbarn und Ex-Klub von Weißenburgs Trainer Markus Vierke.

Die Revanche für die 0:5-Pleite der Vorrunde ist zwar nicht geglückt, dennoch hat sich der TSV 1860 Weißenburg zumindest ein Stück weit rehabilitiert und beim FC Holzheim ein 2:2 geholt. Die Elf von Trainer Markus Vierke, der diesmal selber in der Start¬elf stand, blieb somit zum fünften Mal in Folge ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis) und festigte ihren vierten Tabellenrang. Im ersten Durchgang hatten die Gäste nicht nur mehr Spielanteile, sondern vor allem auch ein klares Chancenplus. Weil eine Hereingabe von Michael Böhm auf Andre Hofer gerade noch geklärt wurde und auch Zijad Eco und Benjamin Weichselbaum ihre Möglichkeiten vergaben, ging es torlos in die Pause. Die einzige FC-Gelegenheit hatte Daniel Orel, doch TSV-Keeper Johannes Uhl parierte dessen satten Schuss. Nach dem für Holzheim glücklichen 0:0 zur Halbzeit agierten die Oberpfälzer im zweiten Durchgang engagierter und kamen in der 52. Minute durch Orel zur Führung: Zunächst setzte der Toptorjäger einen Freistoß in die Mauer, zimmerte dann jedoch den Nachschuss volley ins Tordreieck. Nach einer Stunde verpassten Max Pfann und Weichselbaum bei einer Doppelchance den Ausgleich, weil sie jeweils an Torwart Sevan Delikaya scheiterten, dann war erneut Orel zur Stelle, dessen Schuss mit Glück zum 2:0 ins Tor flog (71.). Doch die Weißenburger gaben nicht auf. Zunächst vertändelte Delikaya gegen Pfann den Ball und der schob zum 2:1 ein (73.). Dann konnte Pfann nur durch ein Foul gestoppt werden und Tobias Reile setzte den Elfmeter zum 2:2 in die Maschen (81.). In der Schlussminute retten Tim Lotter und Uhl gemeinsam gegen Orel den hochverdienten Punkt für den TSV 1860.

Acht seiner bislang neun Punkte hat TuSpo Roßtal auswärts geholt. Beim TSV 1860 Weißenburg war für das Schlusslicht allerdings nichts drin. 4:0 stand es am Ende für die Gastgeber, die im Hinspiel sogar mit 8:0 gewonnen hatten. Bei den Weißenburgern stand mit Daniel Kammerbauer ein U19-Spieler in der Startelf, der gleich ordentlich loswirbelte: In der fünften Minute spielte er auf Benjamin Weichselbaum, der am Torwart scheiterte; in der 13. Minute traf der Youngster das Außennetz. In der Folgezeit scheiterten Andre Hofer und Weichselbaum erneut am Torwart und am Pfosten, ehe kurz vor der Pause das erlösende 1:0 gelang: Eine Flanke von Daniel Blob sprang an die Hand des Roßtalers Raphael Modula. Den folgenden, „geschenkten“ Elfmeter verwandelte Hofer. Die klare Weißenburger Überlegenheit setzte sich im zweiten Durchgang fort und schlug sich auch in weiteren Toren nieder: In der 68. Minute traf der eingewechselte Max Pfann per Hacke nach Diagonalpass von Zijad Eco zum 2:0. Zuvor war eine Aktion von Pfann schon auf der Linie geklärt worden, danach folgte Gelb-Rot für Alexander Baier (Reklamieren). In der 79. Minute lenkte Tim Feilner einen Freistoß von Hofer zum 3:0 ins eigene Tor, und in der 86. Minute setzte Max Pfann mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 den Schlusspunkt. Der TSV 1860 spielt nun am Sonntag in Holzheim und ist anschließend froh, dass er unter der Woche ausnahmsweise mal spielfrei hat.

Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg gegen den SV Mosbach hat der TSV 1860 Weißenburg seinen vierten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga Süd untermauert. Daniel Blob, Michael Böhm, Christian Leibhard und Andre Hofer hießen die vier verschiedenen Torschützen des Gastgebers. Schon das siebte Spiel im Monat April: Der TSV 1860 Weißenburg (am Ball Maik Wnendt beim 4:1 gegen Mosbach, im Hintergrund Trainer Markus Vierke) ist derzeit permanent gefordert. Mit seinem insgesamt 14. Saisonerfolg leistete der TSV 1860 auch Schützenhilfe im Abstiegskampf für den Nachbarverein SV Wettelsheim, der davon allerdings nicht profitieren konnte, weil er ebenfalls am Samstag gegen den FC Holzheim mit 1:4 unterlag. Mosbach trat in Weißenburg ohne seinen Trainer Werner Pfeuffer an, der wegen einer Familienfeier verhindert war und von Martin Saulich vertreten wurde. Dessen Mannschaft spielte sehr defensiv und ließ die dominierenden TSVler machen. Trotz der klaren Überlegenheit mit vielen Flanken in den Sechzehner schauten aber kaum Chancen heraus. Erst in der 35. Minute versuchte es Yannik Strobel mit einem Schlenzer, der vorbeiging. Zwei Minuten später erzielte Daniel Blob das 1:0, als er nach Vor­arbeit von Zijad Eco ins lange Eck traf.

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