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So gut die Bilanz für den TSV 1860 Weißenburg bislang in der Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga Nordost auch ausfällt, einen Makel hat das Ganze: Es fehlt weiterhin ein Heimsieg im neuen Jahr. Nach dem 1:1 gegen Neudrossenfeld, dem Pokal-Aus im Elfmeterschießen gegen Vach und dem 0:1 gegen den FSV Stadeln musste sich das Team von Trainer Markus Vierke nun auch im Nachholspiel gegen den FC Herzogenaurach zu Hause knapp mit 0:1 geschlagen geben. Das entscheidende Tor für den Aufstiegsanwärter erzielte Christoph Fichtel unmittelbar nach der Pause. „Wir sind natürlich ein bisschen enttäuscht, weil wir viel investiert und alles gegeben haben“, stellte Vierke nach dem Schlusspfiff im Dotlux-Fußballpark fest. „Aber wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und ein Punkt wäre drin gewesen.“ Auch wenn es am Ende nicht reichte, habe seine junge Mannschaft, so der Coach, einmal mehr gezeigt, „dass sie auf dem hohen Niveau mega mithalten kann“. Unter anderem haben es, so Vierke, die beiden Youngster Tobias Schnitzlein und Leon Schleußinger bei ihrem Startelf-Einsatz „sehr gut gemacht“. Rund 120 Zuschauer bekamen ein intensives Spiel auf Augenhöhe zu sehen. Es war ein Stück weit ein Abnützungskampf, bei dem die Tor-szenen auf beiden Seiten Mangelware darstellten. Der erste Torschuss ließ bis zur 26. Minute auf sich warten, doch FC-Keeper Bendikt Lösch hatte keine Mühe gegen Max Pfann, der kurz darauf noch danebenzielte. In der 43. Minute versuchte es Gästespieler Philipp Fleischmann mit einem Heber aus 30 Metern, verfehlte aber sein Ziel.
Kalte Dusche nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel hatte der Tabellenzweite aus Herzogenaurach seine stärkste Phase und kam prompt zum 0:1, als der gerade eingewechselte Christoph Fichtel eine Hereingabe ins Tor drückte. Die Weißenburger hatten in der Szene nicht energisch genug verteidigt und gerieten auch anschließend ins Schwimmen: Robin Renner rettete bei einem Gäste-Konter gerade noch gegen Fleischmann, zudem parierte Torhüter Johannes Uhl gegen Michael Thomann mit dem Fuß und lenkte dann noch einen 16-Meter-Knaller mit den Fingerspitzen an die Unterkante der Latte – ganz stark vom TSV-1860-Keeper! In der 61. Minute schien die Wende noch einmal möglich zu werden, denn nach einem Foul von Philipp Denk an Marco Jäger zückte der Schiedsrichter die Rote Karte gegen den Herzogenauracher. In Unterzahl zogen sich die Gäste zurück, verteidigten sehr clever und lauerten auf Konter. Klare Torchancen waren in der letzten halben Stunde auf beiden Seiten aber nicht mehr zu notieren.
So blieb es beim knappen und letztlich verdienten Erfolg der „Pumas“, die im Kleinbus mit der schönen Aufschrift „Raubkatzen on Tour“ angereist waren. In Weißenburg raubten sie tatsächlich die Punkte und untermauerten Rang zwei mit 25 Punkten hinter Kornburg (29) und vor Schwabach (22). Weißenburg bleibt auf dem achten Platz der Tabelle und hat schon das nächste Match zu Hause vor Augen, denn am Samstag, 7. Mai, um 16 Uhr kommt Jahn Forchheim zum Rückspiel. Vielleicht klappt des ja dann mit dem ersten Heimsieg 2022.

Rund 150 Kilometer sind es von Weißenburg nach Neudrossenfeld. Eine weite Auswärtsfahrt also, die der TSV 1860 demnächst noch einmal antreten muss, denn das Match der Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga Nordost wurde am vergangenen Samstagabend beim Stand von 0:0 abgebrochen. Grund war ein heftiges Gewitter. Zunächst wurde das Match auf dem Kunstrasenplatz des TSV Neudrossenfeld in der 55. Minute unterbrochen. Nach 40 Minuten Pause und erneutem Donnergrollen entschied Schiedsrichter Dominik Noegel (DJK Weingarts) auf das endgültige Aus für diese Partie, die nun unter der Woche nachgeholt werden muss. Die Weißenburger begannen mit der Formation Uhl (Tor), Jäger, Schwarz, Siol, Leibhard, Wnendt, Nitaj, Renner, Weichselbaum, Pfann und Auernhammer und sahen sich vor 100 Zuschauern einem spielbestimmenden Neudrossenfelder Team (Rang vier) gegenüber. Die besten Chancen hatte Stefan Kolb, doch Johannes Uhl war auf seinem Posten und die Weißenburger Defensive agierte sehr diszipliniert. Selbst war der TSV 1860 vor allem bei Ecken gefährlich, die aber stets von den Oberfranken geklärt wurden. Herrschte schon von Beginn an starker Wind – Weißenburg musste dagegen anspielen – wurde das Wetter gegen Ende der ersten Hälfte immer miserabler. Der Referee pfiff zur zweiten Halbzeit zwar noch mal an, doch nach 55 Minuten war Schluss. Aus der Unterbrechung wurde der Abbruch, und für den TSV 1860, der mit dem Bus angereist war, musste man wohl einen berühmten Spruch bemühen: Außer Spesen nichts gewesen!

Sieht man einmal von der 0:1-Heimniederlage letzten Freitag gegen den FSV Stadeln ab, dann hat sich der TSV 1860 Weißenburg bislang in der Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga Nordost als echter Favoritenschreck entpuppt. Und diesen Ruf bestätigte die Mannschaft von Trainer Markus Vierke nun auch eindrucksvoll mit einem 3:1-Auswärtssieg am Dienstagabend im Nachholspiel bei der SpVgg Jahn Forchheim. Für die Oberfranken war es nach den beiden Pleiten gegen den SC 04 Schwabach bereits die dritte Niederlage in Folge und damit wohl das endgültige Aus im Rennen um Platz zwei und die Aufstiegsrelegation. Solche Sphären waren bei den Weißenburgern ohnehin nie ein Thema. Beim Aufsteiger war man schon überglücklich über die Qualifikation für die Aufstiegsrunde und dem damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt.
Zehn Punkte aus fünf Spielen
Der TSV 1860 startete im März mit nur einem Punkt als Schlusslicht in dieser Aufstiegsrunde. Inzwischen sind es elf Zähler. Die Frühjahrsbilanz mit drei Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage – also zehn Punkte aus fünf Spielen – aus bislang fünf Partien ist aller Ehren wert. Die Weißenburger konnten dadurch sogar die Rote Laterne des Schlusslichts abgeben – vorerst zumindest, denn Konkurrent Vorwärts Röslau spielte erst gestern Abend. Beim Match in Forchheim gab es aufgrund der derzeit hohen Belastungen und mehrerer Verletzungen erneut einige Veränderungen in der Weißenburger Startformation. Die erste halbe Stunde war relativ ausgeglichen, wobei Max Pfann die erste Gäste-Möglichkeit hatte. Er scheiterte zunächst an Torwart Nico Jäger, dann wurde sein Nachschuss auf der Linie geklärt. Auf der Gegenseite jagte Tim Hofmann einen 22-Meter-Freistoß über die Latte. Ab Mitte der ersten Hälfte erspielte sich Forchheim mehr und mehr Vorteile, forderte vergeblich „Rot“ für Benjamin Weichselbaum nach einer angeblichen „Notbremse“, traf durch Philipp Nagengast die Unterkante der Latte und schaffte dann schließlich dass verdiente 1:0 durch Patrick Hoffmann, der in der 39. Minute eine Flanke verwertete. Was dann nach dem Seitenwechsel folgte, war ein bemerkenswerter Auftritt der Weißenburger, die das Spiel noch drehten. Basis dafür war zum einen die sichere Defensive, zum anderen die starke kämpferische und spielerische Leistung. Und das Glück des Tüchtigen spielte auch mit, denn gleich in der 49. Minute erzielte Philipp Schwarz per Freistoß das 1:1, wobei Jahn-Keeper Jäger den Ball durch die Hände rutschen ließ. Der TSV 1860 war nun voll da. Während Weichselbaum noch knapp vorbei zielte (52.), war Maik Wnendt in der 56. Minute mit dem 1:2 zur Stelle. Er erkämpfte sich den Ball, lief allein auf den Kasten zu und schob ein. Wenige Minuten später legte Benedikt Auernhammer zum 1:3 nach, als er einen Schuss von Zijad Eco mit der Hacke ins Tor verlängerte. Weichselbaum und Ferat Nitaj hätten sogar noch erhöhen können, ehe die Forchheimer zur Schlussoffensive bliesen. Torhüter Jonas Herter, Philipp Schwarz und Marco Jäger retteten dabei in höchster Not. Am Ende war der Jubel über den Auswärtscoup riesengroß und die Weißenburger haben schon das nächste oberfränkische Ziel vor Augen, diesmal allerdings deutlich weiter entfernt: Am Samstag, 30. April, um 18 Uhr steht nämlich das Match beim TSV Neudrossenfeld. auf dem Plan. Busabfahrt an der Rezataue ist um 15 Uhr.

Seit dem 23. Oktober 2021 und dem damaligen 1:4 gegen den TSV Buch hatte der TSV 1860 Weißenburg in der Fußball-Landesliga Nordost kein Spiel mehr verloren. Fünf Siege und ein Remis standen seither jahresübergreifend in der Vorrunde sowie in der Aufstiegsrunde zu Buche. Nun ging diese Serie zu Ende. Die junge Mannschaft von Trainer Markus Vierke unterlag am Freitagabend knapp mit 0:1 gegen den FSV Stadeln. Vier Tage nach dem Pokal-Aus im Elfmeterschießen gegen den ASV Vach wäre zumindest ein Remis für die Weißenburger aufgrund der Spielanteile und Chancen drin gewesen. „Uns fehlt derzeit aber einfach die Effektivität vor dem Tor“, stellte Vierke fest. Zugleich attestierte er den Gästen aus dem Fürther Stadteil: „Stadeln hat super verteidigt, sich zurückgezogen und gekontert“. Mit Erfolg, denn just bei einem Konter fiel in der 39. Minute das 0:1 durch Yasin Kamal. Der FSV-Angreifer ging auf und davon, als die TSV-Deckung viel zu offen war, und vollendete schließlich eiskalt. Es war zugleich das Tor des Abends. Kaya sowie Eren Karatas hatten in Hälfte eins weitere gute Chancen für die Gäste-Elf von Trainer Manfred Dedaj, verfehlten aber jeweils ihr Ziel. Die Anfangsphase hatte den Gastgebern gehört. Klare Möglichkeiten fehlten zwar, doch immer wieder ergaben sich durch die Feldüberlegenheit Schuss- und Kopfballchancen für Max Pfann, Benedikt Auernhammer, Zijad Eco, Daniel Hofrichter, Robin Renner und Leon Schleußinger. Pech hatte Auernhammer kurz vor der Pause, als er nach einer Flanke von Schleußinger an die Latte köpfte (41.) - das war die beste Gelegenheit zum Ausgleich. In der Halbzeit musste Hofrichter mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Er hatte gegen Ende der ersten Hälfte eine Kollision mit Stadelns Torwart Rene Ebersberger gehabt, spielte nach kurzer Behandlungspause zunächst aber noch ein paar Minuten weiter. In der Pause wurde dann jedoch der Krankenwagen gerufen, der Hofrichter vorsorglich ins Weißenburger Klinikum brachte. Am Platz in der Rezataue versuchten derweil seine Teamkollegen vor 120 Zuschauern (Minusrekord seit dem Landesliga-Aufstieg) den Spielstand auszugleichen oder gar zu drehen, allerdings köpfte der für Hofrichter gekommene Ferat Nitaj drüber, einen 22-Meter-Schuss des ebenfalls eingewechselten Markus Lehner parierte der FSV-Keeper mit Mühe und nach einer Attacke gegen Maik Wnendt im Strafraum ließ der Schiedsrichter weiterspielen. Kurz vor Schluss hätte Stadeln bei einem Konter alles klar machen können, doch Jan Mazanec zielte in aussichtsreicher Position daneben. In der Nachspielzeit köpfte schließlich noch TSV-Spieler Benjamin Weichselbaum nach einer Ecke knapp am kurzen Eck vorbei und verpasste bei dieser sehr guten Chance den späten Ausgleich. Somit war die Revanche aus Sicht des FSV Stadeln perfekt, denn das Hinspiel hatte der TSV 1860 vor fünf Wochen noch mit 2:0 auswärts gewonnen. Nun versäumten die Weißenburger durch die Niederlage die große Gelegenheit, die Rote Laterne des Schlusslichts der Aufstiegsrunde abzugeben. Für Trainer Markus Vierke war das Spiel der Beleg, „dass wir in manchen Situationen einfach noch cleverer und effektiver werden müssen“. Gelegenheit dazu besteht gleich wieder am morgigen Dienstagabend im schwierigen Auswärts- und Nachholspiel bei der SpVgg Jahn Forchheim.

Der TSV 1860 Weißenburg muss seine Hoffnungen auf den Sprung in die erste Hauptrunde des Fußball-Verbandspokals in Bayern ad acta legen. Das Team von Trainer Markus Vierke scheiterte zu Hause am Landesliga-Konkurrenten ASV Vach nach einem hochspannenden Elfmeterschießen mit insgesamt 22 (!) Schützen. Es war ein Spiel der zweiten Qualifikationsrunde, das am Ostermontag vor 135 Zuschauern im Dotlux-Fußballpark über die Bühne ging. 1:1 stand es nach regulärer Spielzeit, aufgrund dieses Unentschiedens gab es direkt im Anschluss das Elfer-Duell. Schlussmann Jonas Herter, der schon in der ersten Hälfte für den verletzten Johannes Uhl ins Tor der Weißenburger gekommen war, parierte zweimal gegen die Vacher und verwandelte selbst vom Punkt. Dennoch sollte es für den TSV nicht ganz reichen. Sie verloren das Elfmeterschießen mit 8:9 zum Gesamt-Endstand von 9:10. Für den TSV 1860 verwandelten Maik Wnendt, Jonas Herter, Ferat Nitaj, Lukas Siol, Benedikt Auernhammer, Marco Jäger, Max Pfann und Christian Leibhard. Daniel Hofrichter und Philipp Schwarz scheiterten an ASV-Keeper Yuri Meleleo. Weil Weißenburgs Spielführer Jonas Ochsenkiel sich kurz vor Schluss verletzt hatte und nicht antrat, verzichtete auch Vach auf einen Schützen. So ging es mit Maik Wnendt von vorne los. Der TSV-1860-Mittelfeldspieler wollte es ein wenig zu genau machen und traf den Pfosten. Diese Vorlage nutzen die Gäste und Stefan Steininger verwandelte den letzten Elfer zum Sieg für Vach. Der ASV steht damit in der dritten Qualifikationsrunde, die im Juli gespielt wird und über den Einzug in die Hauptrunde entscheidet. Der TSV 1860 wäre selbst gerne im Pokalrennen dabei geblieben und war nach dem Ausscheiden „natürlich enttäuscht“ wie Trainer Vierke feststellte. Mit der Leistung konnten er und seine Schützlinge nicht zufrieden sein – im Gegensatz zum Landesliga-Erfolg zwei Tage zuvor in Röslau. „Vielleicht steckte die Belastung von diesem intensiven Spiel noch zu sehr in den Knochen. Das war heute jedenfalls nicht so überzeugend“, lautete Vierkes Fazit.

Der TSV 1860 Weißenburg bleibt in der Fußball-Landesliga Nordost weiter auf Erfolgskurs. Beim FC Vorwärts Röslau gewann das Team von Trainer Markus Vierke am Karsamstag knapp aber völlig verdient mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Max Pfann in der 18. Minute.  Aus bislang drei Spielen innerhalb der Aufstiegsrunde haben die TSVler bereits sieben Punkte geholt und haben damit den Anschluss an die davor platzierten Mannschaften hergestellt. Nimmt man die Vorrunde hinzu, dann sind die Weißenburger jahresübergreifend seit nunmehr sechs Spielen (fünf Siege, ein Remis) ungeschlagen. Eine Erfolgsserie, die dann am Ostermontag im Verbandspokal riss. Die Weißenburger unterlagen zu Hause dem ASV Vach nach Elfmeterschießen mit 9:10 (1:1). Jonas Ochsenkiel glich die Vacher Pausenführung noch aus. In einem extralangen Elfer-Duell setzten sich dann jedoch die Gäste durch und zogen in die dritte Runde. Doch zurück zum Match in Röslau: Nach der weiten, rund 180 Kilometer langen Anreise mit dem Bus nach Oberfranken, entwickelte sich bei böigem Wind ein munteres Spiel mit ersten Chancen für die Gäste. Nach einer Flanke von Leon Schleußinger wurde gerade noch vor Benedikt Auernhammer zur Ecke geklärt (6. Minute). Letzterer stand erstmals in der Startelf und machte seine Sache vorne zusammen mit Max Pfann laut Vierke „sehr stark“. Weitere gute Möglichkeiten hatten Robin Renner (11.) und Lukas Siol (21.), die jeweils ihr Ziel verfehlten. Das 0:1 fiel dazwischen in der 18. Minute, als Maik Wnendt einen feinen Pass in die Tiefe zu Max Pfann spielte. Dieser traf von halblinks flach ins lange Eck. Röslau war vor allem mit schnellen Kontern über die linke Seite gefährlich und hatte auch eine gute Freistoßsituation, doch TSV-1860-Keeper Johannes Uhl wurde nie wirklich ernsthaft geprüft. Im zweiten Durchgang legten die Weißenburger bei Vorwärts Röslau weiterhin den Vorwärtsgang ein, versäumten bei mehreren Topchancen jedoch die Vorentscheidung, sodass sie bis zum Schluss um den Sieg bangen mussten: Auernhammer traf nach Hereingabe von Renner vor dem leeren Tor aus fünf Metern nur die Latte (46.); Pfann zielte ebenfalls nach Vorarbeit von Renner links vorbei (56.); Jonas Ochsenkiel scheiterte nach schöner Kombination über Ferat Nitaj und Robin Renner aus kurzer Distanz am Torwart und zielte dann im Nachschuss drüber.  Die Gastgeber blieben ohne klare Torchance, obwohl sie gerade in der Schlussphase alles versuchten und nach vorne warfen. Die klareren Möglichkeiten hatten die Weißenburger, die aber auch in der Nachspielzeit durch Nitaj und Ochsenkiel den zweiten Treffer liegenließen. Auch wenn es vom Ergebnis her knapp und spannend war, ging der Sieg des Aufsteigers letztlich vollauf in Ordnung: „Den Erfolg haben sich die Jungs aufgrund der zahlreichen Chancen und mit einer tollen Leistung absolut verdient“, stellte Chefcoach Vierke fest. Er hatte zusammen mit seinen beiden Co-Trainer Michael Seitz und Markus Lehner angesichts von insgesamt sieben Spielen binnen drei Wochen, bereits ein wenig an der „Rotationsmaschine“ gedreht. Und das mit Erfolg. „Es war auf jeden Fall eine sehr fröhliche Heimfahrt im Bus“, berichtet Markus Vierke.

Der TSV 1860 Weißenburg bleibt auf Erfolgskurs. Zwar gab es diesmal im ersten Heimspiel des Jahres „nur“ ein 1:1 gegen den TSV Neudrossenfeld. Man darf dabei aber zum einen nicht vergessen, dass es sich bei den Oberfranken um eine Spitzenmannschaft handelt, die seit Jahren in der Fußball-Landesliga Nordost vorne mitspielt und aktuell auch in der Aufstiegsrunde auf Rang drei steht. Zum anderen hielt damit die Weißenburger Serie von mittlerweile sechs Pflichtspielen ohne Niederlage (fünf Siege, ein Remis). Auch TSV-1860-Trainer Markus Vierke sprach von einem „super Ergebnis“ . Für ihn war die Punkteteilung nach zwei unterschiedlichen Hälften „verdient und gerecht“, auch wenn in der zweiten Halbzeit für seine junge Mannschaft sogar mehr drin gewesen wäre. Den Ausgleich für die Gastgeber erzielte U19-Spieler Neo Stengel, der ein starkes Landesliga-Debüt hinlegte.
Doch der Reihe nach: Der erste Durchgang vor 180 Zuschauern gehörte klar den Gästen aus Neudrossenfeld, das zwischen Bayreuth und Kulmbach liegt. Vor allem Levi Pauli hielt die Weißenburger Hintermannschaft auf Trab, zielte aber in der Anfangsphase ans Außennetz, scheiterte an Torhüter Johannes Uhl (Fußabwehr) und schlenzte den Ball am langen Eck vorbei. Uhl bremste auch einen Konter der Gäste aus, weil er in Neuer-Manier gut mitspielte und weit vor dem Tor klärte. Der TSV 1860 brauchte bis zur 22. Minute, ehe Daniel Hofrichter den ersten Torschuss ab, der Ball ging aber leicht abgefälscht knapp vorbei. Immerhin konnten die Platzherren die Partie nun ein wenig ausgeglichener gestalten, kurz vor der Pause legte Neudrossenfeld dann wieder einen Zahn zu. In der 44. Minute verhinderte Johannes Uhl mit einer sensationellen Parade bei einer Volleyabnahme von Lukas Schelenz noch den Rückstand. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war der TSV-Keeper dann jedoch bei einem Traum-Freistoß von Nico Böhmer aus 22 Metern machtlos.

- U13 startet am Freitag in die BOL-Meisterrunde gegen die SG Quelle Fürth
- Super Samstag mit 3 Punktheimspielen im DOTLUX Fussballpark (U16 + 1. Herren + U23)
- U15 am Sonntag gegen den FC Memmingen

Gleich zum Start der Aufstiegsrunde in der Fußball-Landesliga Nordost hat der TSV 1860 aufhorchen lassen: Die Weißenburger gewannen das erste Punktspiel des neuen Jahres beim FSV Stadeln mit 2:0. Damit hat das junge Team von Trainer Markus Vierke sein Punktekonto im Feld der besten neun Teams von eins auf vier erhöht. Die Tore erzielten Zijad Eco und Robin Renner.
Obendrein haben die TSVler mit dem Auswärtscoup ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Jahresübergreifend haben sie nun fünf bereits Pflichtspiele in Folge gewonnen – vier davon in der Liga, eines im Verbandspokal vorige Woche in Erlangen-Bruck. Der dortige 2:1-Erfolg hat den Weißenburgern nun auch für das Spiel im Fürther Stadtteil Stadeln die nötige Portion Selbstvertrauen eingeimpft.
„Wir haben in Stadeln ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Der Sieg war mehr als verdient und hätte durchaus höher ausfallen können“, lautete das Fazit von Coach Vierke. „Wir haben viele Dinge richtig gut gemacht“, stellte er weiter fest und lobte seine Mannschaft, dass sie auf dem „heißen Pflaster“ kühlen Kopf bewahrt hatte. Aus einer insgesamt sehr agilen Truppe hob er Noah Schneider und dessen Leistung im Spielaufbau ebenso hervor wie Max Pfann, der vorne ordentlich gewirbelt habe.
Die erste gute Möglichkeit hatte allerdings der gastgebende FSV: Thomas Müller, der Namensvetter des berühmten FC-Bayern-Stars, zirkelte eine Ecke gefährlich nach innen, doch Weißenburgs Keeper Johannes Uhl drehte den Ball um den Posten (14. Minute). Kurz darauf musste Gästespieler Ferat Nitaj verletzt raus, für ihn kam Robin Renner.
Nach einem etwas zähen Beginn nahm der TSV 1860 nach und nach das Heft in die Hand, bestimmte die Partie in den 20 Minuten vor der Pause und erspielte sich erste Chancen. Zunächst zielte Maik Wnendt beim Abschluss einer schönen Kombination aus acht Metern drüber (28.). Kurz darauf vergaben auch Renner und Max Pfann zwei gute Schussmöglichkeiten. In der 42. Minute durften die Weißenburger dann jedoch jubeln, als Benjamin Weichselbaum eine Ecke nach innen brachte und Zijad Eco am hinteren Pfosten freistehend zum 0:1-Pausenstand einköpfte.

Der TSV 1860 Weißenburg hat beim Pflichtspielauftakt im neuen Jahr gleich einen Sieg gelandet. Die junge Mannschaft um Kapitän Jonas Ochsenkiel gewann im Fußball-Verbandspokal auf bayerischer Ebene in der ersten Runde das Duell der Landesligisten beim FSV Erlangen-Bruck mit 2:1. Das Siegtor erzielte Daniel Hofrichter. Damit stehen die Weißenburger in der zweiten Runde, die für Ostermontag, 18. April, geplant ist. Es handelt sich bereits um die Qualifikation des Verbandspokals der Saison 2022/ 2023, wobei aktuell die Mannschaften aus den Landesligen Nordost und Nordwest im K.-o.-Modus gegeneinander antreten. Dabei schieden unter anderem die Jura-Teams des SC 04 Schwabach (1:2 bei den Kickers Selb) und des SC Großschwarzenlohe (8:9 im Elfmeterschießen beim ASV Vach) frühzeitig aus.
„Sehr besonderer Sieg“
Im TSV-1860-Lager freute man sich hingegen über das Weiterkommen, zugleich aber auch über einen „super Start“ in die Pflichtspielserie, wie Trainer Markus Vierke unterstrich. „Wir freuen uns wahnsinnig über diesen sehr besonderen Sieg“ sagte Vierke mit Blick auf einen „großen Gegner“, der viele Jahre erfolgreich in der Bayernliga gespielt hat. Auch vor diesem Hintergrund empfand der Gästecoach den 2:1-Erfolg als „kleine Sensation“ gegen einen Verein, „den ich wahnsinnig hoch einschätze“, wie Vierke betonte.
Nach der Unzufriedenheit über die Ergebnisse der vorangegangenen Testspiele (sechs Niederlagen, ein Sieg), waren die Weißenburger nun voll da, als es erstmals im neuen Jahr um etwas ging. „Vom Niveau her war das sehr ordentlich, was wir gezeigt haben“, fand Vierke und lobte besonders den guten Zusammenhalt seiner Mannschaft vor 100 Zuschauern auf dem Platz im Erlanger Stadtteil Bruck. Dort gab es eine erste Hälfte mit relativ wenigen Höhepunkten und Torszenen. Die erste echte Möglichkeit ließ bis zur 35. Minute auf sich warten: Bei einem Konter spielte Weißenburgs Robin Renner zur Mitte, wo der mitgelaufene Ferat Nitaj in aussichtsreicher Position jedoch deutlich vorbeizielte.
Auf der Gegenseite konnte Marco Jäger den einschussbereiten Ahmed Slama noch entscheidend stören, sodass dessen Schuss über das Tor flog (43.). Eine Minute später folgte dann die TSV-1860-Führung unter Mithilfe des FSV: Leon Schleußinger brachte einen Eckball nach innen, wo Brucks Kapitän Johannes Winkelmann den Ball ins eigene Tor lenkte. „Das war für uns natürlich ein glückliches 1:0, noch dazu zu einem super Zeitpunkt kurz vor der Pause“, so Vierke.
Nach Wiederbeginn folgte eine deutlich lebhaftere zweite Hälfte, in der die Gäste erneut die erste Möglichkeit hatten, doch Jonas Ochsenkiel traf bei seinem Abschluss den Ball nicht richtig und im zweiten Versuch scheiterte Max Pfann an Brucks Keeper Thorben Hochmuth (53). Nach genau einer Stunde gelang den Gastgebern der Ausgleich. Dabei bestraften sie einen Weißenburger Ballverlust und Hakim Graine vollendete zum 1:1. Der TSV 1860 ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und hatte die nächste Chance, als Maik Wnendt in der 69. Minute mit einem Volleyschuss nach verlängertem Einwurf hauchdünn am linken Torwinkel vorbeizielte. In der 81. Minute durften die Weißenburger dann jedoch jubeln: Ochsenkiel erkämpfte sich in Höhe der Mittellinie den Ball und schickte Pfann auf die Reise. Dessen Querpass kam nach innen zu Daniel Hofrichter, der zum 1:2 einschoss. Damit krönte der 21-jährige Hofrichter seine starke Leistung im Mittelfeld, von wo er immer wieder mit viel Dynamik die Spitzen in Szene setzte.
Insgesamt war es aber die geschlossene Mannschaftsleistung, die den Sieg bescherte. Ein Sieg, der aus Sicht von Trainer Vierke letztlich „verdient war und der uns megastolz macht“. An die Leistung gilt es nun am kommenden Wochenende anzuknüpfen, wenn für die Weißenburger die Aufstiegsrunde der Landesliga Nordost beginnt und zwar mit einem Auswärtsspiel beim FSV Stadeln (Samstag, 19. März, 16 Uhr).

FSV Erlangen-Bruck: Hochmuth, Lala, Zillig, Graine, Winkelmann (54. Milovski), Hummel, List (87. Colak), Wolf (78. Restrepo), Pankey (73. Dittmar), Slama, Gnerlich.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Jäger (73. Weglöhner), Schwarz, Siol, Schneider, Eco, Hofrichter, Nitaj (46. Pfann), Schleußinger (46. Weichselbaum), Renner (65. Wnendt), Ochsenkiel (88. Auernhammer).
Schiedsrichter: Abieba (Hajduk Nürnberg); Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Johannes Winkelmann (44. Minute, Eigentor), 1:1 Hakim Graine (60.), 1:2 Daniel Hofrichter (81.).

Die Testspiel-Bilanz der Wintervorbereitung fällt für den TSV 1860 Weißenburg von den Ergebnissen her betrachtet extrem negativ aus. Sieben Partien hat der Fußball-Landesligist in den vergangenen Wochen bestritten, nur einmal ging er als Sieger vom Platz, und zwar mit einem 4:1 bei der SGV Nürnberg-Fürth. Ansonsten gab es lauter Niederlagen gegen den VfB Eichstätt II (3:6), den TSV Rain am Lech (1:4), den VfB Eichstätt I (0:6), die U19 des TSV 1860 München (0:3) und die Sportfreunde Dinkelsbühl (0:1). Zum Abschluss folgte nun noch im einzigen Heimspiel der Vorbereitungsphase ein 1:2 gegen den KSD Hajduk Nürnberg. Die Gäste spielen in der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe 2 und überwintern dort derzeit auf dem siebten Tabellenrang. Gegen Weißenburg haben sie in den vergangenen Jahren schon mehrere Testspiele bestritten. KSD steht für Kulturno Sportsko Društvo – auf deutsch: Kultur- und Sportverein. Auf dem C-Platz im Dotlux-Fußballpark an der Rezataue erzielte Luka Odobasic beide Treffer für Hajduk (18. und 79. Minute). Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für den TSV 1860 markierte Ferat Nitaj kurz vor der Pause (42.). Während der erste Durchgang relativ ausgeglichen war, ging die zweite Hälfte klar an die Weißenburger. Sie schnürten den Gegner phasenweise regelrecht ein, allerdings konnten sie ihre Chancen nicht verwerten. Die Nürnberger hingegen nutzten ihre praktisch einzige echte Möglichkeit zum Siegtor. Seit dem 21. November 2021 und dem fulminanten 5:0-Sieg gegen Großschwarzenlohe, der den Sprung in die Meisterrunde bescherte, war es für die Weißenburger nach rund dreieinhalb Monaten wieder das erste Spiel vor heimischer Kulisse in der Rezataue, wo rund 50 interessierte Zuschauer vor Ort waren. Wenn es stimmt, dass einer verpatzten Generalprobe eine gelungene Premiere folgt, dann braucht dem TSV 1860 trotz der jüngsten Niederlage nicht bange zu sein vor dem Pflichtspielauftakt am kommenden Wochenende. Im Verbandspokal muss die Mannschaft von Trainer Markus Vierke beim Landesliga-Konkurrenten FSV Erlangen-Bruck antreten. Das Match der ersten Runde wird am Samstag, 12. März, um 15 Uhr in Bruck ausgetragen. Der Sieger zieht in die zweite Runde ein, die für Ostermontag, 18. April, geplant ist. Während Weißenburg in der Aufstiegsrunde der Landesliga Nordost spielt, treten die Brucker in der Abstiegsrunde an, mischen dort aber vorne mit, weil sie 14 Punkte ausder Vorrundengruppe 1 mitnehmen konnten. Am vergangenen Wochenende spielten sie 2:2 bei den Kickers Selb. Insofern wird das Pokalspiel in Erlangen zugleich eine echte Standortbestimmung für die Punkterunde, die der TSV 1860 am Samstag, 19. März, um 16 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim FSV Stadeln wiederaufnimmt.

TSV 1860 Weißenburg (Aufstellung gegen Hajduk): Uhl, Jäger, Philipp Schwarz, Siol, Schneider, Hofrichter, Nitaj, Wnendt, Schleußinger, Ochsenkiel, Pfann (eingewechselt: Weglöhner, Philipp Meier, Renner, Auernhammer, Weichselbaum, Eco).

Die Fußball-Abteilung des TSV 1860 Weißenburg hat die wichtigste personelle Weiche für die nächste Spielzeit 2022/2023 gestellt: Der Landesligist hat für eine weitere Saison mit Cheftrainer Markus Vierke verlängert. Der 40-Jährige geht somit ab Sommer bereits in das sechste Jahr als Coach bei seinem Heimatverein. Zur Seite werden ihm nach wie vor die beiden Co-Trainer Michael Seitz und Markus Lehner stehen. Dieser Aspekt war Vierke sehr wichtig, denn er wollte weiter mit dem bewährten Trainerteam zusammenarbeiten. Während Vierke bereits seit 2017 im Amt ist, kam Seitz 2018 hinzu. Bei Lehner hat sich der Übergang vom Spieler und Kapitän hin zum „Co“ in den vergangenen ein, zwei Jahren fließend vollzogen. Alle drei Trainer haben im Übrigen viele Jahre für den TSV gespielt. Mit im Boot bleibt obendrein Johannes Stöhr als Physiotherapeut – eine Aufgabe, die gerade mit Blick auf die höheren körperlichen Anforderungen in der Landesliga sehr wichtig ist. Der TSV 1860 setzt also weiter auf Kontinuität und die Freude über die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist groß: „Wir sind happy mit unserer ersten Herrenmannschaft nicht nur ligatechnisch bis mindestens Sommer 2023 Planungssicherheit zu haben, sondern auch auf dem Trainer- beziehungsweise Physioposten jetzt Klarheit zu haben“, unterstreichen die beiden Spartenleiter Roland Mayer und Jonas Herter.


Das Quartett mit Vierke, Seitz, Lehner und Stöhr mache „einen tollen Job“, betonen die beiden TSV-Fußballchefs. „Die Vertragsverlängerung war nur die logische Konsequenz, es macht einfach Spaß das Trainerteam und die Mannschaft arbeiten zu sehen. Es ist eine tolle Einheit“, schwärmen Mayer und Herter. „Etliche Spieler haben zig Jugendmannschaften durchlaufen und ernten jetzt die eigenen sportlichen Früchte – das macht uns besonders stolz und glücklich“, stellen die Spartenleiter weiter fest. In der Tat haben die Weißenburger derzeit eine Mannschaft, bei der ein Großteil der Spieler aus der eigenen Jugend gekommen ist und folglich auch eine enge Bindung an den Verein hat. Positiv bemerkbar macht sich auch das sportlich hohe Niveau im Nachwuchsbereich mit derzeit drei Bayernliga-Teams (U19, U17 und U15). Auch für Markus Vierke ist die Jugendarbeit ein wichtiger Aspekt. Er sieht ein gute Basis und ein großes Potenzial in der jungen Weißenburger Mannschaft. Im Hinblick auf die Vertragsverlängerung war für ihn auch durch die sportliche Grundlage schon frühzeitig viel entschieden: Zum einen war da im vergangenen Sommer der langersehnte Aufstieg in die Landesliga, zum anderen folgte dort durch die Qualifikation für die Meisterrunde der vorzeitige Klassenerhalt.
Für Markus Vierke ist es „etwas Besonderes in Weißenburg auch weiterhin Teil des Ganzen in der Landesliga zu sein“. Er fühlt sich beim TSV 1860 „absolut wohl“ und freut sich, dass in den vergangenen Jahren so viel bewegt und entwickelt werden konnte. Und das soll weiterhin so bleiben. „Man kann hier was aufbauen, die junge Mannschaft ist gewachsen und hält zusammen“, sagt Vierke und ist froh, dass auch der Großteil des Teams schon für die kommende Saison zugesagt hat.
Die Tendenz zur Verlängerung war bei ihm sportlich gesehen letztlich klar, organisatorisch gab es noch ein paar Fragen zu klären. Doch das ist jetzt geschehen. Gemeinsam will man beim TSV 1860 auch in diesem Bereich weiter optimieren, wobei für Markus Vierke klar ist, dass er sich als Coach in Weißenburg auch um Dinge kümmern muss, die über das reine Traineramt hinausgehen. Das macht er jedoch gerne. Für ihn – und auch für viele Spieler – ist der Fußball beim TSV 1860 zugleich mit einem „Heimatgefühl“ verbunden.
In Weißenburg hat Vierke mit dem Fußball angefangen und sowohl im Jugend- als auch im Herrenbereich höherklassig gespielt. Zu seinen Stationen gehörten der MTV Ingolstadt, die SpVgg Greuther Fürth, die SpVgg Ansbach, der FV Wendelstein, der SV Seligenporten und der VfB Eichstätt. Als Trainer war er sowohl beim TSV 1860 München als auch beim 1. FC Nürnberg im Jugendbereich tätig. Bei den Herren führte er den FC/DJK Weißenburg in die Bezirksliga (2014) und war auch für den SV Seligenporten II und den SV Ornbau tätig, ehe er 2017 zu seinem Heimatverein zurückkehrte.
Dort gab es seither ein kontinuierliches Auf: Dritter, Zweiter und dann Erster in der Bezirksliga Süd. Der Meistertitel in der abgebrochenen Corona-Saison bescherte 2021 zugleich die Landesliga-Rückkehr nach fast 30 Jahren. Dort will sich der TSV 1860 in den kommenden Jahren etablieren – bis mindestens 2023 mit Vierke am Ruder.
Aktuell stecken der Coach und seine Truppe in der Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde des Landesliga Nordost (Start ist am 19. März in Stadeln). Aufgrund der Witterung und der Platzverhältnisse gestaltet sich das Training recht schwierig. Bei den Testspielen sieht es besser aus, weil die Weißenburger zumeist bei Gegnern mit Kunstrasen antreten. So auch am heutigen Samstag um 16 Uhr bei den U19-Junioren des TSV 1860 München an der Grünwalderstraße. Ein besonderes Match unter „Sechzigern“ und für Markus Vierke die Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte.

Nach über zweimonatiger Winterpause ist der TSV 1860 Weißenburg zurück auf dem Platz: Der Fußball-Landesligist hat am vergangenen Samstagnachmittag die Vorbereitung für die Aufstiegsrunde in der Nordost-Gruppe offiziell aufgenommen. Trotz Dauergrau am Himmel und eisigem Wind merkte man den Spielern und Trainern die Freude an, dass es wieder losgeht. Die erste Einheit absolvierten sie auf einem Grünstreifen, der sich an den C-Platz anschließt. Die „richtigen“ Spielfelder im Dotlux-Fußballpark sind wittterungsbedingt noch gesperrt. Auch in den kommenden Wochen werden die TSVler aufgrund der Platzverhältnisse bei den Trainingseinheiten mitunter improvisieren müssen – aber das ist man in der Wintervorbereitung ja gewohnt. Die Testspiele finden zum Großteil auswärts und auf Kunstrasenplätzen statt. Auftakt ist am kommenden Wochenende: Am Freitag, 4. Februar, um 19 Uhr spielen die Weißenburger beim Bezirksligisten VfB Eichstätt II, am Sonntag, 6. Februar, um 14 Uhr beim Regionalligisten TSV Rain am Lech. Weitere Spieltermine sind bei der SGV Nürnberg-Fürth (13. Februar), bei den U19-Junioren des TSV 1860 München (19. Februar), bei den Sportfreunden Dinkelsbühl (26. Februar) sowie zum Abschluss der Vorbereitung zu Hause gegen Hajduk Nürnberg (6. März). Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr ist am Samstag, 12. März, in der ersten Runde des Verbandspokals (Totopokal) beim FSV Erlangen-Bruck. Am darauffolgenden Wochenende folgt der Punktspielstart beim FSV Stadeln (19. März). Die erste Landesliga-Saison für den TSV 1860 nach dem Wiederaufstieg läuft bis zum 21. Mai. Das letzte Punktspiel war am 20. November. Damals bescherte ein 5:0-Kantersieg gegen den SC Großschwarzenlohe vor 315 Zuschauern an der Rezataue den Sprung auf Platz vier in der Vorrundengruppe 2 der Landesliga Nordost. Das bedeutete zugleich die Qualifikation für die Aufstiegsrunde. „Das war die Krönung“, schwärmt Co-Trainer Michael Seitz vom furiosen Jahresabschluss 2021. Seither haben die TSV-Kicker einerseits pausiert und regeneriert, andererseits aber auch ein paar mal in der Halle trainiert und dann im neuen Jahr 2022 mit Läufen sowie mit Übungen im Gesundheitszentrum von Xaver Hell einen gewissen Grundstein an Fitness gelegt. Und nun die Rückkehr auf den Platz. Cheftrainer Markus Vierke und sowie sein Co- und Torwarttrainer Michael Seitz (Markus Lehner als weiterer „Co“ war diesmal nicht dabei) konnten zusammen mit Spartenleiter Roland Mayer 17 Spieler aus dem erweiterten Kader der ersten Mannschaft begrüßen (es galt die 2G-Regelung). Zwei wagten sich sogar in kurzen Hosen in die kalte Rezataue (Benedikt Auernhammer und Leon Schleußinger). Besonders erfreulich für den TSV 1860: Max Pfann ist nach längerer Verletzungspause wieder am Start. Durch ihn haben die Weißenburger neue Optionen in der Offensive, zumal auch Routinier Sebastian Walter pausiert. Den Verein gewechselt haben Yannik Strobel (zum FV Dittenheim) und Maximilian Schwarz (TSV Heideck), die zuletzt aber nicht mehr für den TSV am Ball waren.

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