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Mit einer 1:3 Niederlage gegen den Meister 1. FC Nürnberg beendeten die Sechziger ihre durchaus erfolgreiche BOL-Saison. Mit einer guten ersten Halbzeit machten die Sechziger zunächst den wohl schlechtesten Auftritt der Saison aus der Vorwoche wieder wett. Hinten gab es kaum ernsthaft Gefahr für das Weißenburger Tor und vorne konnte man sich immer wieder gut in Szene setzen. Merim Lijko gelang dabei Mitte der ersten Hälfte die Führung. Mit dieser ging es auch völlig verdient in die Pause. Wie sich herausstellen sollte, war die Ausbeute jedoch zu wenig. Denn nach dem Wechsel präsentiert sich der Club entschlossener und mit mehr Zug nach vorne. Bereits nach 4 Minuten fiel der Ausgleich. Nur wenige Minuten später bekamen die Gäste dann einen fragwürdigen Strafstoß zugesprochen, den sie zur 2:1 Führung nutzten. Dies brach den Sechzigern die Moral und so fiel nach wiederum nur wenigen Minuten bereits das 3:1. Dann fingen sich die Weißenburger zwar wieder, konnten aber den Club nicht mehr in Bedrängnis bringen. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg für den 1. FC Nürnberg sicherlich in Ordnung, auch wenn bis zur Pause so aussah, als sei mehr drin. An der Tabellensituation änderte dieses Spiel nichts mehr, denn der 4. Platz in der BOL Mittelfranken stand bereits vorher fest.

Die 3-wöchige Pfingstferienpause brachte die jungen Sechziger wohl aus dem Rhythmus. Denn nach 7 Siegen in Folge gab es nun mal wieder eine Niederlage. Schuld daran war zum einen sicherlich die katastrophale Chancenverwertung, die sich schon in den Spielen zuvor angedeutet hatte und leider griff diesmal bei beiden Gegentoren auch noch der SR zu Ungunsten der Weißenburger entscheidend mit ein. Bereits in der ersten Hälfte versäumten es die Sechziger ein oder zwei Tore vorzulegen. Aber wieder war es der letzte Pass oder der Abschluss, der die herausgespielten Chancen nicht mit Erfolg krönte. Auch nach dem Wechsel, trotz gleich dreier neuer Offensivkräfte ging es genau so weiter. Als in der 33. Minute man dann den Ball nicht im leeren Tor unterbringen konnte, entwickelte sich ein Konter bei dem die Mayer-Jungs für ihre Nachlässigkeiten bestraft wurden. Zunächst wurde Lukas Näpflein noch in der gegnerischen Hälfte gefoult, der fällige Pfiff blieb aus und dadurch konnten die Fürther ihren Konter weiter fahren, der mit der ersten Torchance auch noch mit dem 1:0 belohnt wurde. Die Sechziger drückten nun immer mehr auf den Ausgleich, vergaben aber zunächst weiter Reihenweise ihre Einschussmöglichkeiten.

Nach dem 3:1 Erfolg im Nachholspiel beim Absteiger SV Untereichenbach, feierten die jungen Sechziger den 7. Sieg in Folge und bleiben ungeschlagen in der Rückrunde. Bei so einer Serie ist es Schade, dass es nun in eine fast 4-wöchige Spielpause wegen den Pfingstferien geht. Bleibt zu hoffen, dass der Schwung nun nicht verloren geht, vor allem da noch die drei Topteams der Liga auf die Weißenburger warten. Das Spiel in Unterreichenbach begann für die Mayer-Jungs ideal. Adnan Latic konnte nach vier Minuten überlegt aus 14 Metern zum 1:0 einschießen. Anschließend gingen die Gäste etwas schlampig mit Ihrer Überlegenheit um, indem vor allem der letzte Pass meist nicht sauber gespielt wurde. Erst in der Schlussminute vor der Pause dann mal ein perfektes Zuspiel von Merim Ljiko und Leo Näpflein vollendete platziert in die Ecke. Nach dem Wechsel ruhten sich die Sechziger zunächst zu sehr auf dem Ergebnis aus und überließen den Gastgebern das Geschehen. Folgerichtig kamen sie auch zum Anschlusstreffer. Erst in der Schlussviertelstunde bekamen die Sechziger wieder mehr Zugriff und Darko Lukic konnte mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgen. Resümierend kann man sagen „gerade so viel getan wie nötig“. Mit der gleichen Konsequenz wie im Spiel davor gegen Greuther Fürth wäre sicherlich ein deutlicheres Ergebnis möglich gewesen. Weiter geht es nun erst am 15.06. beim Tabellenzweiten der SG Quelle Fürth.

Nach der insgesamt doch eher enttäuschenden Vorstellung beim Wüstenrotpokalfinale vergangenen Donnerstag (Niederlage im Finale nach 9-Meter-Schießen), zeigten sich die Sechziger drei Tage später, gegen den Nachwuchs der Greuther Fürther wieder von einer besseren Seite. Von Anfang an wurde bereits in der Offensive der Gegner unter Druck gesetzt, was bereits in der zweiten Minute nach einer Balleroberung 20 Meter vor dem gegnerischem Tor durch einen platzierten Schuss von Merim Lijko zum 1:0 führte. Nach starken Anfangs-Zehn-Minuten der Weißenburger, kamen die Gäste dann besser ins Spiel. Sie wussten vor allem durch viel Laufbereitschaft und schönes Kurzpassspiel zu gefallen. Waren aber am Ende dann vor dem Tor doch zu harmlos. Nach dem Wechsel drückten die Fürther dann zunächst stark auf das Weißenburger Tor. Aber gerade als alle auf den Ausgleich warteten, konnten die Sechziger zuschlagen. Nach einem Eckball köpfte Adnan Latic zum 2:0 ein. Die Gäste kamen 10 Minuten vor dem Enden nach einem schönen Angriff zwar noch zum Anschlusstreffer, aber bereits drei Minuten später konnte Merim Lijko den alten Abstand wieder herstellen, als er nach zwei schönen Direktpässen frei vor dem Tor stand und überlegt einschob. Damit konnte die Sechziger ihre tolle Rückrunde erfolgreich forstsetzen und bringen es nun im Jahr 2016 auf sechs Siege und ein Unentschieden bei 16:1 Toren. Bereits am Dienstag geht es im Nachholspiel beim SV Unterreichenbach weiter, bevor es dann in die Pfingstferienpause geht.

Bei herrlichem Fußballwetter und teils hervorragenden Bedingungen in Wendelstein konnte sich am Vatertag der BSC Woffenbach nicht ganz unverdient den U 13 Kreispokaltitel holen. Aber der Reihe nach: In den Gruppenspielen konnte sich in der Gruppe A der Gastgeber, die JFG Wendelstein mit 2 Siegen (4:0 und 3:0) souverän den Gruppensieg holen. Ebenfalls für Halbfinale konnte sich die SG TV Velburg qualifizieren, die dies mit ihrem knappen 1:0-Sieg gegen den Bezirksoberligisten SV Unterreichenbach tat. Letzterer musste sich nach 2 Niederlagen mit dem Spiel um Platz 5 begnügen. Viel knapper ging es in der Gruppe B zu: Dort standen nach 3 Unentschieden alle Teams mit jeweils zwei Punkten dar. Weil der BSC Woffenbach jeweils 1:1 (gegen den TSV 1860 Weißenburg und gegen den TV 48 Schwabach) spielte ging Platz 1 an die Oberpfälzer. Weißenburg und Schwabach trennten sich bereits im Auftaktmatch 0:0. Somit musste das 9-Meterschießen um den Einzug in Halbfinale entscheiden. Fortuna war dann ein Weißenburg, denn der TSV 1860 hatte das Glück auf seiner Seite. Im Halbfinale war es dann der BSC Woffenbach, der sich mit 1:0 gegen die SG TV Velburg durchsetzte und der TSV 1860 Weißenburg, der erneut im 9-Meterschießen (gegen die JFG Wendelstein) gewann (3:2 nach 0:0). In den abschließenden Platzierungsspielen siegt der SV Unterreichenbach gegen den TV 48 Schwabach (4:0). Die JFG Wendelstein holte sich Bonze nach einem 6:4 im 9-Meter-Schießen gegen die SG TV Velburg und im Finale Woffenbach – Weißenburg hieß es nach 2 x 20 Minuten 0:0. Es musste also erneut das 9-Meterschießen entscheiden mit dem glücklicheren aber eben nicht unverdienten Ende für den BSC Woffenbach. Der TSV 1860 Weißenburg belegt ohne Sieg und ohne Niederlage Platz 2. Die Siegerehrung wurde dann von Kreisjugendleiter Andreas Kienlein, Gruppenjugendendleiter Thomas Drexler und dem Erfinder und Sponsor des Wüstenrotpokals Roland Mayer (ebenfalls U 13 Jugendspielleiter und Wüstenrot Weißenburg) vorgenommen. Neben dem Siegerpokal gab es für alle Teams einen Spielball, sowie einen Gutschein über 15 T-Shirts in den passenden Vereinsfarben und Größen. Alles in allem also eine rundum gelungene Veranstaltung mit dem Versprechen auch in der neuen Saison diesen Wüstenrot-U13-Cup durchzuführen.

Lesen Sie unter "Weiterlesen" den Bericht vom Trainer, Stephan Mayer:

Die U 13 konnten ihre tolle Rückrundenserie fortsetzen und schraubte mit dem 3:0 beim 1.SC Feucht ihre Rückrundengesamtbilanz damit auf 13:0 Tore! Dabei sah es in der ersten Hälfte allerdings gar nicht aus. Die Sechziger hatten nur eine Glückschance. Nach einer Flanke landete der Ball eher ungewollt am Pfosten. Ansonsten agierten sie nur zögerlich, abwartend und fast schon willenlos. Die Gastgeber hingegen hatten sogar etwas mehr vom Spiel, waren aber vor dem Tor zu harmlos. So kam die Pause gerade Recht um Umstellungen vor zu nehmen. Dank gleich dreier Wechsel waren die Weißenburger nun aktiver und erspielten sich auch endlich Torchancen. Eine davon vollendete Elias Uehlendahl, als er schneller als sein Gegenspieler war und überlegt am Torwart vorbei einschob. Highlight des ganzen Spiels war dann sicherlich das 2:0 mit einem perfekten, schnell und direkt gespielten Angriff, am eigenen Strafraum beginnend über 4 Stationen, wo Merim Lijko den letzten Pass nur noch einzuschieben brauchte. Ein Angriff wie aus dem Lehrbuch. Das 3:0 war dann noch Neo Stengel vorbehalten, der kurz darauf bei einem Pfostenschuss sogar noch ein weiteres Tor hätte erzielen können. Die Feuchter hatten in der zweiten Hälfte lediglich in der Schlussminute bei einem Freistoß an den Pfosten eine Einschussmöglichkeit. Beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr erwarten die Sechziger dann den Nachwuchs der SpVgg Greuther Fürth.

Die U 13 Junioren konnten ihren positiven Lauf in der Rückrunde fortsetzen. Leider spiegelt das knappe 1:0 Ergebnis den wahren Spielverlauf nicht wieder, denn die Sechziger erspielten sich Chancen für zwei Spiele, brachten aber eben den Ball nur einmal im Gehäuse unter. Nach 15 min. hätte das Spiel eigentlich schon mit drei Treffern entschieden sein müssen. Aber egal wer vor dem gegnerischen Tor die Chance hatte, keiner brachte den Ball rein. Lediglich einmal konnte man jubeln, als Merim Lijko am Torwart vorbei ins lange Eck traf. Nach der Pause ging es zunächst genau so weiter. Auch die eingewechselten Spieler passten sich an und vergaben ihre Chancen. Beinahe wären die Weißenburger dann für ihre Nachlässigkeit vor dem Tor noch bestraft worden. Denn bei zwei Kontern hatten auch die Gäste zwei Riesenchancen. Eine konnte der Sechziger Keeper mit toller Fußabwehr vereiteln und bei einem zweifelhaften Strafstoß für die Gäste schossen diese den Ball übers Tor. Am Ende stand zwar ein knapper, aber völlig verdienter Sieg. Beachtenswert ist dabei auch die Bilanz in der Rückrunde: in 5 Spielen 13 Punkte und 10:0 Tore. Diese gilt es nächsten Samstag beim 1. SC Feucht auszubauen.

Einen Achtungserfolg erzielte die U 13 beim Nachholspiel beim 1.FC Nürnberg. Der ungeschlagene Tabellenführer hatte bislang erst zwei Unentschieden auf dem Konto, die Sechziger stehen mit ihrem 4. Tabellenplatz gut da und konnten daher ohne jeden Druck aufspielen. Leider merkte man davon vor der Pause nicht sehr viel. Der Respekt war scheinbar doch etwas zu groß und die Gastgeber hatten zu viele Freiheiten, da die Weißenburger einfach nicht eng genug an ihre Gegenspieler dran waren. Zu oft konnte der Club sich durchs Mittelfeld spielen, ohne entscheidend genug gestört zu werden. Zum Glück für die Sechziger versuchten sie es dabei zu sehr durch die Mitte, was das Verteidigen kurz vor dem Tor etwas leichter machte. Lediglich einmal nach einer Abseitssituation konnten die Mayer-Jungs die Aktion nicht mehr retten und der Club ging in der 11. Min. mit 1:0 in Führung.

Einen guten Torwart, eine Standardsituation und cleveres taktisches Verhalten benötigten die jungen Sechziger, um am Ende mit 1:0 bei der SpVgg Mögeldorf zu gewinnen. Auf dem zwar schönen, aber tiefen und nassen A-Platz musste mit viel Köpfchen agiert werden. Dies zeigte sich schon in der zweiten Minute als ein Mögeldorfer Spieler ausrutschte und Merim Lijko dadurch alleine auf den Torwart zulief. Doch statt in die Ecke zu schieben, schoss er unplaziert genau auf den Torwart. So sah gleich jeder wie schnell auf diesem Boden Fehler passieren. In der 11. Minuten zeigte die Schiedsrichterin überraschend auf dem Elfmeterpunkt gegen die Sechziger. Obwohl keiner auf der Heimseite reklamierte, wollte sie bei einem Klärungsversuch ein hohes Bein erkannt haben. Jedenfalls eine Szene, die sicher kaum jemand pfeifen würde. Torwart Markus Hofmeier konnte den Strafstoß glänzend an den Pfosten lenken und auch den Nachschuss nochmal zur Ecke entschärfen. Trotz des schwierigen Bodens strahlte der Sechziger Keeper bei den vielen Schüssen der Gastgeber extreme Sicherheit aus.

Mit einem nicht erwarteten hohen 5:0 Sieg kehrten die Sechziger vom weitest entfernten Auswärtsspiel heim. Dies war insofern erstaunlich, dass gleich 4 Stammspieler ersetzt werden mussten und bereits nach 5 Minuten ein weiterer verletzt hinzu kam. Aber nach einigen Schwierigkeiten in der Anfangsviertelstunde, wo sich die neue Formation erst mal finden musste und Neustadt doch einige Chancen auf den Führungstreffer hatte, fanden die Weißenburger dann immer besser ins Spiel. Sicherlich gab auch das 1:0 mit einem Konter, den Adnan Latic abschloss, dann die zu Beginn noch fehlende Sicherheit. Bis zur Pause hatten die Weißenburger Jungs dann vier, fünf hochkarätige Chancen die sie sich schön erspielten, aber nicht mit dem erfolgreichen Abschluss belohnten. Nach dem Wechsel war es dann doch eine eher einseitige Angelegenheit. Nun kamen die Mayer-Jungs auch zu ihren Toren. Bereits kurz nach der Pause staubte der jüngste Spieler am Platz, Lukas Näpflein nach einer Ecke zum 2:0 ab. Elias Uehlendahl erhöhte nach einem vorbildlichen, schön herausgespielten Konter auf 3:0. Zum Ende durfte dann Merim Ljiko noch zweimal einnetzen. Somit starteten die Sechziger bei ihren drei Spielen mit 7 Punkten und 8:0 Toren erfolgreich in die Rückrunde. Das Spiel nächstes Wochenende musste aufgrund eines Leistungstests der Stützpunkte in den Mai verlegt werden, weshalb es nun erst am 12.04. mit dem Pokalspiel bei der SpVgg Wellheim/Konstein weiter geht.

Einen Pflichtsieg, ohne dabei eine Glanzleistung abzuliefern, konnte die U 13 gegen den Tabellenletzten ATV 1873 Frankonia Nürnberg einfahren. Zwar fielen gleich 3 Stammspieler aus und so standen Coach Stephan Mayer nur noch 10 gesunde Spieler zur Verfügung, weshalb sogar ein U 11 Spieler auf der Bank Platz nehmen durfte (die U 12 spielte Taggleich und man wollte diese nicht Schwächen, die U 11 hatte noch kein Spiel), aber dennoch waren die Sechziger das ganze Spiel drückend überlegen. Nach 10 Sekunden gab es bereits die erste hochkarätige Chance für die Weißenburger, die noch zur Ecke geklärt werden konnte. In der 3. Minute fiel bereits das 1:0 durch ein Eigentor. Die Sechziger übten großen Druck aus, gingen aber sehr fahrlässig mit ihren Chancen um. In der 17. Min. fiel dann erst das 2:0 durch Merim Ljiko. Kurz darauf hatten die Gäste ihre einzige klare Chance, als sie einen Fehlpass der Weißenburger am eigenen Strafraum nutzten, aber TW Markus Hofmeier reagierte glänzend. Nach dem Wechsel weiter Einbahnstraßenfußball. Trotz unzähliger hochkarätiger Chancen gelang den Sechzigern nur noch das 3:0, wiederum durch Merim Ljiko. So fiel der Sieg am Ende viel zu niedrig aus. Nach der Osterferienpause geht es nun am 03. April in Neustadt/Aisch weiter. Bis dahin weiß man nun auch woran gearbeitet werden muss: Vor dem Tor einfach cool bleiben und nicht so hektisch abschließen, denn andere Gegner bestrafen solche Nachlässigkeiten.

Mit einem gerechten 0:0 starteten die U 13 Junioren in die Rückrunde. Immerhin traten die Sechziger beim erst vor wenigen Wochen gekürten Mittelfränkischen Hallenbezirksmeister der JFG Wendelstein an, welche mit einem Sieg sicher auch gerne an den Weißenburgern vorbei gezogen wären. Doch den beiden durchaus guten Mannschaften und einem ebenso guten Schiedsrichter stand an diesem Tag leider der B-Platz des TSV Wendelstein im Wege. Zwar waren beide Teams bemüht, irgendetwas spielerisches Zustande zu bringen, aber es zeichnete sich doch bald ab, dass hier eher ein Tor fällt, wenn einer einen Fehler macht, als dass man selbst saubere Kombinationen erarbeiten kann. So wurde im Laufe des Spiels von beiden Mannschaften aus immer mehr mit längeren Bällen agiert um beim Gegner auf einen Fehler zu hoffen. Klare Torchancen, sog. Hundertprozentige gab es keine, kleinere aber nicht zwingende Chancen hielten sich die Waage, so dass man sich am Ende einig war, dass dieses Spiel keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Für die Weißenburger geht es am nächsten Spieltag zu Hause gegen das Schlusslicht des neuen Fusionsvereins ATV 1873 Frankonia Nürnberg am Samstag um 10.15 Uhr an der Rezataue weiter. Hier hoffen die jungen Sechziger auf bessere Platzbedingungen um sich dann auch wieder mehr Torchancen erspielen zu können.

Es war wohl eher ein „Finale kurioso“ als ein „Finale furioso“: Die JFG Rezattal hat sich bei der Hallenfußballmeisterschaft der D1-Junioren (U13) im Kreis Neumarkt/Jura den Titel geholt, ohne bei der Endrunde ein Match in der regulären Spielzeit zu gewinnen. Dritter wurde in dieser Altersklasse der TSV 1860 Weißenburg. Die Besonderheit einer Meisterschaft ohne Sieg gibt es wohl nur beim derzeitigen Endrunden-Modus, der im Kreis allerdings auf dem Prüfstand (und auf der Kippe) steht. Dadurch, dass je drei Mannschaften in zwei Gruppen antreten, ist es durchaus möglich, schon mit einem oder zwei Unentschieden ins Halbfinale einzu-ziehen. Den Rezattalern ist genau das gelungen. Sie spielten in Neumarkt in der Gruppe B 0:0 gegen den SC Feucht und 1:1 gegen den ASV Neumarkt. Das bedeutete Rang zwei hinter Feucht, das gegen die Lokalmatadoren des ASV mit 1:0 gewann.

Beim Highlight Turnier der JFG Neuburg konnten die U 13-Junioren der Sechziger überraschend den zweiten Platz belegen. Denn aufgrund einiger kurzfristiger Ausfälle war die Erwartung gar nicht so hoch. Aufgrund der Personaldecke konzentrierte sich die Mayer-Truppe dann auch erstmal auf eine stabile Defensive. Dies gelang auch mehr als nur gut, denn bis zum Finale blieb man ohne Gegentreffer. Und dies obwohl man mit Eltersdorf, Wendelstein und Stätzling lauter BOL Mannschaften als Gegner hatte die auch in der Tabelle der Freiluftsaison im oberen Bereich zu finden sind. Allerdings wurden auch die Probleme der Weißenburger in der Offensive deutlich, denn bei den Spielen der Sechziger ging es doch immer sehr Torarm zu. Im Finale wartete dann erneut die JFG Wendelstein auf die Sechziger. Nach dem 0:0 im Gruppenspiel gab es diesmal, mit dem ersten und einzigen Gegentreffer, ein knappes 0:1, womit man dennoch guter Zweiter wurde. Den Neuburgern kann man auch zu einem tollen Turnier in einer schönen Halle gratulieren. Weißenburg kommt immer gerne zu Euch . . .

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